Benutzer:Minackwalker
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Roland Hartung |
| Nick: | Minackwalker |
| Wohnort: | Mainz |
| Berufl. Qual.: | Betriebswirt |
| Familienstand: | geschieden |
| Geburtstag: | ja |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | 2011 |
| Mitgliedsnummer: | hoch |
| Landesverband: | Rheinland-Pfalz |
| Kreisverband: | KV Rheinhessen |
| politischer Kompass: | |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mail-Adresse: | porthcurno@aol.com |
| Fon: | 06131- 890 35 10 |
Dass ich als Pirat gegen die Vorratsdatenspeicherung und für eine Reform des Urheberrechts zugunsten der Urheber und zu Lasten der Rechteverwerter stehe, bedarf wohl keiner weiteren Erwähnung.
Wofür stehe ich also darüber hinaus politisch?
Im kommunalen Bereich vertrete ich das Konzept eines fahrscheinlosen, umlagefinanzierten, öffentlichen Personennahverkehrs. Der ÖPNV wird ohnehin weitgehend subventioniert, die Erlöse aus dem Fahrscheinverkauf machen den geringeren Teil der Finanzierung aus und werden noch durch die Kosten für Fahrgastkontrollen, Gerichts-und Mahnverfahren sowie den Kosten für den Vertrieb und die Wartung der Fahrscheinautomaten geschmälert.
Studierende nutzen ihn länderübergreifend bis Worms, Koblenz, Frankfurt, Darmstadt, Gießen und Fulda gegen Entrichtung der relativ geringen, obligatorischen Semestergebühr, öffentlich Bedienstete oder Beschäftigte von Unternehmen mit mehr als hundert Mitarbeitern haben die Möglichkeit, für 30€ monatlich ein Jobticket zu erwerben und damit im Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden vollumfänglich mobil zu sein.
Dagegen zahlen Empfänger von Transferleistungen wie Grundsicherung im Alter oder Arbeitslosengeld II für ein Sozialticket mal eben den doppelten Betrag.
Ich halte dies für einen unhaltbaren Zustand, zumal der ÖPNV ohnehin zum überwiegenden Teil mit öffentlichen Mitteln finanziert wird, ohne dass sich daraus entscheidende sozial wirkende Komponenten ableiten ließen. Durch den Ersatz der Erlöse aus dem Fahrscheinverkauf gegen eine Umlagefinanzierung durch die Mainzer Bürger wird nicht nur den Berechnungen zum Grundbedürfnis auf Mobilität(Regelsatz) gefolgt, die Stadt Mainz als Messe-und Kongresszentrum sowie als Touristenmagnet würde auch erheblich attraktiver.
Auf keiner anderen politischen Ebene besteht eine so hohe Gefahr für Korruption und Vetternwirtschaft wie auf der kommunalen. Hier kennt jeder jeden und die gemeinsame Arbeit in den Ausschüssen sowie den Aufsichtsräten der stadtnahen Unternehmen begünstigt die Verselbständigung von parteiübergreifenden Zirkeln, in denen eine Hand die andere wäscht.