Benutzer:Michael Ebner/Tagebuch 4

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Version vom 31. Juli 2014, 10:33 Uhr von Michael Ebner (Diskussion | Beiträge)

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BuVo-Tagebuch 26. Juli bis 1. August

Tag 27 - Sa 26. Juli

Morgens Fahrt von Mössingen nach Darmstadt. Im Zug lese ich, was bislang zum Thema Antisemitismus getextet wurde und bin damit massiv unglücklich (keine gute Sprache, Positionen, die nicht vom Programm gedeckt werden). Auf die Schnelle versuche ich mich an einem Alternativentwurf.

Mark holt mich am Bahnhof ab, wir fahren zur Demo am Dagger-Komplex. Es handelt sich um eine Jubiläums-Demo, und somit kommen wir damit in die Hessenschau (http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=52509289&type=v&xtmc=dagger&xtcr=1). Ich erhalte eine "Offizielle NSA-Spionforscher Lizenz" ("Diese Lizenz berechtigt sie vor allen amerikanischen Spion-Gehegen in Deutschland Spazieren zu gehen um die seltene Gattung der Spion-Spezies zu beobachten und zu erforschen. Bei Identitäsfeststellungen durch Polizeibeamte, Lizenz in verbindung mit offiziellem Ausweispapieren vorzeugen und Sonderbehandlung genießen"). Ich überlege, welche Art diese Sonderbehandlung sein wird, und ob da "genießen" das Wort der Wahl ist. Die Überlegungen bleiben theoretisch, die Staatsmacht hat keinerlei Interesse an unserer Identität. Geschäftsidee: Mobiler Eisverkäufer für Demos im Sommer (im Winter dann eher heiße Getränke).

Später dann beim Sommerfest der LV Hessen. Wir drei GenSeks haben uns für diesen Tag verabredet, um anstehende Aufgaben, insbesondere den BEO, detaillierter durchzusprechen.

Das Sommerfest wird am Montag kurz für etwas Wirbel auf Twitter sorgen, weil Bernd sich den Dank an den einladenden KV auf die nackte Brust schreibt und sich in entsprechender Pose ablichten lässt. Wie das historische Vorbild ist auch diese Aktion als Provokation gedacht, und auch hier geht das Kalkül durchaus auf. Es wird sogar noch versucht, das dem BuVo zum Vorwurf zu machen, seien doch fünf Vorstandsmitglieder anwesend gewesen. Dabei ist die Aussage als solche völlig unproblematisch, die Form der Meinungsäußerung ohnehin legitim, der Betreffende weder Mandatsträger noch Listenkandidat und über seine Teilnahme an der Aktion wird auch niemand angelogen. Aber manche Piraten nehmen offensichtlich jedes hingehaltene Stöckchen an.

Tag 28 - So 27. Juli

Mal einen Tag ausspannen. Garniert mit ein wenig Twitter, eMail, Tickets - und auch sonst viel gelesen. Bester Text: "Die Wahrheit über den Bau eines Flüchtlingsheims" (http://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article130590323/Die-Wahrheit-ueber-den-Bau-eines-Fluechtlingsheims.html).

Tag 29 - Mo 28. Juli

Im Laufe des Tages schafft es endlich die PM zum Thema Antisemitusmus auf die Webseite. Nachdem ein besserer Text da war, habe ich meinen Vorschlag bereits Sonntag früh zurück gezogen, und mich auch in die Diskussion dann nicht mehr eingemischt, weil mir da bereits die Zahl der einer solchen PM zuträglichen Beteiligten erreicht, wenn nicht gar überschritten schien.

Es mehren sich die Stimmen, die eine Stellungsnahme des Bundesvorstands zur progressiven Plattform und deren Umgang mit Persönlichkeitsrechten fordern. Wir haben eine dezidierte Meinung zu den Vorgängen, aber auch den Wunsch, keine unnötige Unruhe in die Partei zu bringen, nicht zuletzt, um die in Wahlkämpfen stehenden Landesverbände nicht zu belasten. Auf der anderen Seite wissen wir natürlich aus den Erfahrungen im Frühjahr nur zu genau, dass auch Aussitzen eine Situation massiv eskalieren kann.

Ohnehin stellt sich die Frage, wie bedeutsam die PP überhaupt noch ist. Am Nachmittag erreicht uns die Nachricht, dass Wolfgang Dudda eine weitere Gruppierung starten wird, die nach dem Crew-Konzept funktionieren und deutlich näher an alten Werten wir Partizipation und Transparenz sein soll.

Tag 30 - Di 29. Juli

Carsten macht seinen Antrittsbesuch in des Bundesgeschäftsstelle, ich begleite ihn. Verschiedene Gespräche, zum Beispiel mit dem Justitiar bezüglich der laufenden Verfahren.

Abends trifft sich dann noch kurz der BuVo zu einer internen Telefonkonferenz, um ein paar aktuelle Entwicklungen nicht auf der Mailingliste ausdiskutieren zu müssen. Statt den letzten Zug nach Frankfurt zu nehmen, sitze ich also mit Headset in der DB-Lounge und fahre dann halt in der Nacht über Hamburg und Köln.

Tag 31 - Mi 30. Juli

Tag 32 - Do 31. Juli

Tag 33 - Fr 1. August