Benutzer:Markus Kompa

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Version vom 20. September 2009, 12:21 Uhr von Markus Kompa (Diskussion | Beiträge)

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Rechtsanwalt

Ich bin Rechtsanwalt in Münster. Ich habe am Institut für Informations-, Medien- und Telekommunikationsrecht, Münster, diverse Spezialausbildungen im Medienrecht und gewerblichen Rechtsschutz absolviert, dort auch einen Teil meines Referendariats abgeleistet und praktiziere seit fünf Jahren als Rechtsanwalt.

Zu meinen Mandanten gehören insbesondere politische Blogger, die Industrie und Staat auf die Füße treten, sowie professionelle Journalisten.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Kanzlei liegt bei der Vertretung von Künstlern aus dem Unterhaltungsbereich.

Autor

Seit ein paar Jahren veröffentliche ich auf Telepolis.de Beiträge zu den Themen "Geheimdienste" und "Äußerungsrecht".

Eine Auswahl meiner sonstigen Veröffentlichungen findet man hier.

Letztes Jahr habe ich mit meinem Blog zum Medienrecht angefangen.

Gemeinsam mit Kollegen betreibe ich das Handelsvertreter-Blog.de, das aus erster Hand die Untiefen der Finanzstrukturvertriebe beleuchtet.

Positionen

Das Niveau des Schutzes der Grundrechte, wie ich es während meines Studiums kennengelernt habe, muss erhalten bzw. wiederhergestellt werden.

Ich halte einen Überwachungsstaat für entbehrlich und beobachte Geheimdienste gleichermaßen mit Faszination und Abscheu.

Da mir kein überzeugender Grund für Kriege, jedoch allerhand Kriegslügen bekannt sind, lehne ich Auslandseinsätze der Bundeswehr ab.

Ich wünsche mir mehr Transparenz des Staates und eine solidere Presselandschaft.

Ich träume gelegentlich davon, Lobbyismus irgendwie einzudämmen. Dies kann allerdings kaum durch Gesetze, sondern nur durch öffentliches Bewusstsein erzielt werden.

Das Recht auf Privatkopie muss erhalten bzw. wiederhergestellt werden.

Piratenpartei

Die Rückgratlosigkeit und Dummheit bzw. Verlogenheit der etablierten Parteien in Sachen Internet haben mich zwei Wochen vor der 27. Bundestagswahl nun endgültig in den Hafen der Piratenpartei getrieben. Ich vermute, dass es soziologischen Gesetzmäßigkeiten folgend wie bei den Grünen eine Frage der Zeit ist, bis aus der Initiative eine ganz normale Partei mit innerparteilichen Ränkespielen, Postenschachern und Ähnlichem werden wird. Aber solange die Piratenpartei noch nicht korrumpiert ist und mir derzeit als einzige trotz ihrer weitgehenden Profillosigkeit wählbar erscheint, werde ich sie unterstützen.

Die Piratenpartei beweist naturgemäß im Internet eine hohe gestalterische Kompetenz, jedoch hat sie im Wahlkampf vermeidbare Angriffssfläche geboten und viele PR-Chancen ausgelassen. Die Kommunikation der Piratenpartei in der analogen Welt muss professioneller werden. Warum sich die Piratenpartei Verleumdungen in der Presse bieten lässt, anstatt Gegendarstellungen zu verlangen, kann ich nicht nachvollziehen.