Benutzer:MCS

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Ich bin kein Informatiker, ich beanspruche Minderheitenrechte! MCS

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Kurzprofil
Persönlich
Name: Malte C. S.
Nick: MCS
Berufl. Qual.: Architekt / Musiker
Tätigkeit: Freiläufer
Geburtstag: 1978
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Landesverband: Bald s-H
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: mcspipa ät yahoo punkt de


Piratenpartei

Für mich war es nur eine Frage der Zeit wann die Generation, die sich in der Piratenpartei engagiert ins politische Leben der Republik eingreift. Die Menschen in der P.P. gehören überwiegend einer, ich nenne sie mal, "Post-Baby-Boomer" Generation an. Geburtenschwache Jahrgänge der nach 1970 geborenen. Angehörige einer Generation die per se schonmal in der Minderheit ist und in unserem Mehrheitssystem kaum Gehör findet. Angehörige einer Generation die von ihren Eltern vor den Computer gesetzt wurden "Der Computer ist die Zukunft" und nun kollektiv unter dem Verdacht stehen potentielle Amokläufer zu sein. Viele hatten gehofft, dass diese Generation sich einfach handhaben lässt, sich mit Praktika und bunten High-Tech Spielzeugen abspeisen lässt. Viele hatten gehofft, dass man die Angehörigen dieser Generation klein hält, indem man sie gegeneinander ausspielt, Misstrauen sät, sie in absurde Wettkämpfe hetzt. Casting-Shows statt ehrliche Vorstellungsgespräche, Selektion statt Arbeitsteilung. Viele hatten gehofft, diese Generation, die erste Generation von vernetzt denkenden, Internet-gebildeten Intelligenzmonstern die besser Schreiben als Sprechen können, wird sich darin genügen den vorigen Generationen, die ihnen nichts hinterlassen haben als Pisa Schocks und Rentnerschwemmen, zu dienen.

Sie haben sich geirrt.

Die Piratenpartei ist nichts als ein zufällig anwesendes Medium um diese unterschiedlichen Angehörigen dieser einen Generation aufzufangen und sie dort hinzukatapultieren wo sie hingehören.

Demokratie

Viele gebildete Menschen setzen Demokratie gleich mit = Die Mehrheit entscheidet. Das macht mir Angst. Ich hab dann immer so ein Erlebnis aus der Schulzeit vor Augen. ich weiß nicht mehr worum es ging, es war offenbar eine ganz unwichtige Entscheidung. Nur mir war sie aus irgendeinem Grund wichtig. Die beliebte Geschichtslehrerin hatte die tolle Idee über die Entscheidung "demokratisch" abstimmen zu lassen. Natürlich haben die meisten Kinder die Hand gehoben als es darum ging den Vorschlag der beliebten Lehrerin zu befürworten. "Tja, Malte, das Volk hat gesprochen. Du musst dich der demokratischen Entscheidung fügen! Du musst dich der Mehrheit beugen! Das ist Demokratie...!" Das Monstrum der Mehrheit war geboren. Ein über allen herrschendes Wesen, ein Ungeheuer geprägt von Durchschnittlichkeit, Masse, und Misstrauen gegenüber denen ohne die sie nicht leben könnten, den über- und unterdurchschnittlichen, denen die in der Minderheit sind aber keine Authorität haben. Ihre Nahrung ist die Mehrheitswahl. Die Mehrheit hat Schuhgröße 43. Auch Du musst Schuhgröße 43 tragen! Die Mehrheit will Abwrackprämien. Auch Du willst Abwrackprämien! Die Mehrheit ist dem Studentenalter entwachsen und hat nichts gegen Studiengebühren. Auch Du musst Studiengebühren zahlen! Die Mehrheit hat entschieden! Das ist Demokratie?? Nein. Das ist keine Demokratie. Demokratie ist nicht die Herrschaft der Mehrheit. Demokratie ist die Herrschaft des Volkes. Demokratie ist nicht Mayoratie... Demokratie ist Demokratie.



Bildung

Ach, hat ich es schon erwähnt? Alle Überlegungen über bessere Bildung, bessere Schulformen sind hinfällig solange die Schüler zu wenig schlafen. In Guantanamo wurden die Häftlinge gefoltern indem ihre Schlafdauer auf 4-6 Stunden verkürzt wurden. Darüber kann ein Schüler der Oberstufe oft nur lachen. Die Schlafphasen verlagern sich im Jugendalter nach hinten. Viele Schüler schlafen erst um 4 Uhr ein, und um 6 klingelt der Wecker. Dieser extreme Schlafmangel, über Jahre hinweg, hat drastische Folgen für die Entwicklung des Gehirns. Alle Anstrengungen die Leistungen und Stimmungen der Schüler zu verbessern sind hinfällig wenn man das nicht ändert. Jeder Schüler ist individuell unterschiedlich. Manch einer lernt am besten bei Sonnenaufgang, mancher am besten bei Sonnenuntergang. Die Unterrichtszeiten müssen an die Bedürfnisse dieser vielen individuellen Minderheiten angepasst werden. Hier helfen keine Mehrheitsentscheidungen und keine Kompromisse. Jeder Schüler ist unterschiedlich. Unterschiedlich in der Begabung, unterschiedlich in der körperlichen Veranlagung. Jeder Schüler kann nur Leistung vollbringen wenn diese Individualität berücksichtigt wird.