Benutzer:Linksliberal
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Christian Alexander Tietgen |
| Nick: | Linksliberal |
| Wohnort: | Kiel |
| Geburtstag: | 1993 |
| Politisch | |
| Partei: | keine |
| politischer Kompass: | |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Piraten-Forum: | linksliberal |
| Youtube: | Sarkasmusfreund |
| Blog: | http://tietgen.wordpress.com/ |
| IRC: | tietgen |
| Twitter: | catietgen |
| Identi.ca: | tietgen |
| Facebook: | profile.php?id=100000605780117 |
| LastFM: | postelectropunk |
Politik
Ich finde persönliche Freiheit, soziale Gerechtigkeit und vernünftige Finanz- und Umweltpolitik am wichtigsten. Ich finde Übereinstimmungen mit vielen Parteien, neben der Piratenpartei mit den Grünen, der SPD, der Linkspartei und der FDP. Ich bin also im Grunde für jede Art linker und liberaler Politik offen, solange sie nicht zu autoritär oder konservativ ist.
Da ich noch minderjährig bin, sehe ich nicht viel Sinn darin, einer Partei beizutreten, zumal mehrere in Frage kommen. Vielmehr möchte ich mir meine Meinung zu den politischen Themen bilden und darüber schreiben. Politik als reine Verwaltungsaufgabe ist nicht mein Lebensziel. Deswegen finde ich hohe Ämter nicht besonders attraktiv und interessiere mich mehr für Lokalpolitik oder sonstige fachlich orientierte Politik, beispielsweise als Bundesbeauftragter. Also Aufgaben, bei denen es darum geht, Dinge ehrlich und gewissenhaft zu bearbeiten und nicht nur Show zu machen.
Ich sympathisiere mit der Piratenpartei, weil ich 90% (wenn nicht sogar 100%) der "Sicherheitspolitik" der Union für absoluten Humbug halte. Sie argumentieren immer so, dass sie die Täter schärfer verfolgen wollen. Aber leider bedeuten diese Maßnahmen oft nur viel Bürokratie und wenig Nutzen. Deswegen finde ich, dass man alle Maßnahmen, die mehr schaden als nutzen, inklusive des Afghanistankrieges, nicht fortsetzen sollte. Die totale Überwachung und der Mord an Taliban und Zivilisten ist nämlich kein Weg zu mehr Sicherheit, sondern eine verfassungsrechtliche Katastrophe.
Bezogen auf das Urheberrecht bin ich für eine Ausweitung der Möglichkeiten für die Künstler, Werbung zu machen. Ein Link, um die Musik zu kaufen, sollte möglichst überall vorhanden sein, das ist schließlich auf freiwilliger Basis. On-demand-Dienste sollten nicht mehr alles kostenlos anbieten. last.fm hat dieses Problem gut gelöst, man kann sich die Titel drei Mal auf Knopfdruck anhören, kann die Titel aber auch durcheinandergewürfelt anhören, dann gibt es keine Beschränkung (nur, dass ein Künstler nur ein Mal in der Stunde gespielt wird). Außerdem sollten alternative Modelle mehr erprobt werden, zum Beispiel der kostenlose Download nur weniger Titel eines Albums oder die Wahl des Preises durch den Käufer. Die Künstler sollten es in Zukunft leichter haben, unabhängig von den großen Plattenfirmen Erfolg zu haben und die Plattenfirmen sollten mehr an die Künstler abgeben. Ich denke auch, dass man die Künstler nicht um ihr Geld betrügt, wenn sie sich selbst dafür entscheiden, ihre Musik kostenlos anzubieten. Es soll ja auch Künstler geben, die Musik nicht nur wegen des Geldes machen. Außerdem sind Künstler genauso wenig wie Manager Übermenschen. Wenn das Geld nicht da ist, muss man sich eben einen weiteren Verdienst suchen.
Raubkopierer zu kriminalisieren ist in etwa so, wie Leute, die Zeitung lesen, zu kriminalisieren. Es sind viel zu viele, als dass es noch kriminell sein kann. Ich denke, Raubkopien können am besten bekämpft werden, indem man in den Läden mehr Auswahl bietet und bezahlbare Online-Musikläden einrichtet. Die Statistiken haben das auch bewiesen.
Interessen (neben der Politik)
Medien, Musik, Psychologie, Soziologie