Benutzer:Krealyt/Fragebogen
Hier habe ich Fragen gesammelt, die momentan überwiegend aus Kandidatengrills stammen. Jederzeit könnt ihr hier weitere Fragen stellen.
Inhaltsverzeichnis
Kandidatur
Ich bin überzeugt, dass ich durch meine analytischen Stärken gerade beim Aufbau von Strukturen in den Bereichen Mitgliederorganisation, Mitmachmöglichkeiten und Finanzierungsquellen viel in der Partei gestalten kann. Das ist mein Angebot an euch - was nicht heißt, dass ich mich zurückziehe, wenn ihr mich nicht wählt. Übrigens sehe ich die genannten Punkte sehr wohl als Bezirksaufgabe. Piraten müssen von unten her entwickeln, nicht umgekehrt.
Ich kann sehr abstrakt denken und damit aktuelle Informationsflüsse verstehen. Mein Denken ist beruflich bedingt sehr objektorientiert, wodurch ich komplexe Zusammenhänge auf einzelne Elemente herunterbrechen kann. Organisatorisch kann ich die Veranstaltung eines 200-Gäste-Events mit Live-Band vorweisen, sowie mehrere größere Musikvideodrehs (suche CRUIZZEN und Eddy Gabler bei Youtube!). Beruflich habe ich an der Hochschule Deggendorf im Bereich E-Learning eine technische Abteilung aufgebaut.
Wird schwanken. Ich kann auch bei Engpässen abfedern, da ich flexibel bin. Ich möchte aber durchschnittlich versuchen auf etwa 8 bis 10 Stunden zu kommen. Mal mehr, mal etwas weniger.
Mir haben mehrere Personen wiederholt Unterstützung allgemein in der Partei angeboten. Konkret zum GenSek-Amt nicht. Aber ich denke nicht, dass ich darum gesondert bitten muss. Dafür spüre ich zuviel Leidenschaft beim gemeinsamen Arbeiten um mich rum.
Nein.
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Ich muss Impulse geben, z.B. durch die Ausarbeitung eines Vorschlages, eines Konzeptes etc. Diese Impulse müssen als Zwischenergebnisse auf Mailinglisten, im Wiki und auf Realtreffen vorgestellt werden. Meine Aufgabe ist das Einfangen von Meinungsbildern, die Integration von Kritikpunkten und im weitreichendsten Fall die Abstimmung von mehreren Alternativen über Liquid Feedback. Wenn es sich anbietet, kann man die Impulse auch in Crews weiterentwickeln lassen.
Persönliches
Ich arbeite in meinem eigenen Medieningenieurbüro. Einnahmen kommen hier überwiegend aus Beratungsleistungen und der Umsetzung von Internetprojekten. Seit Anfang 2012 führe ich das StartUp DEMOserve in Richtung Marktfähigkeit. Nebenbei halte ich vereinzelt Tagesseminare zum Thema Web 2.0 für Unternehmen. Was ich in diesem Zug noch gerne sagen möchte: Ich scheue mich auch nicht in Zeiten schwieriger Auftragslagen auf staatliche Mittel zurückzugreifen. Zwischen 3.000 Euro und 60.000 Euro Jahreseinkommen war bisher alles dabei, wodurch auch regelmäßig Steueraufkommen von meiner Seite geliefert wird. Ich kenne Reichsein genauso wie Zwang zur Sparsamkeit.
Nein. Jedoch sollte nie vergessen werden, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Chemtrails im Sinne von regierungsbeauftragter Vergiftung der Bevölkerung halte ich für Unsinn. Niemand sollte deshalb auf die Idee kommen, der Ausstoß von Flugzeugabgasen sei nicht umweltschädlich. Das ist unabhängig davon zu prüfen. Sagt jetzt nicht "Das ist doch klar!" Das menschliche Denken funktioniert leider oft anders: Gut oder böse. Ebenso beim Thema Impfungen: Die Wirkung mag gegeben sein. Das sagt jedoch noch nichts über die langfristigen Auswirkungen aus (z.B. die Fähigkeit des Immunsystems trotz Impfungen noch selbständig Abwehrstoffe zu bilden). Das ist gesondert zu untersuchen.
Politik
11.11.2011
Keine. Ich war Sympathisant der Grünen. Allerdings hauptsächlich im letzten Jahrtausend.
Ich bin für eine radikale Veränderung in vielen politischen Bereichen. Kurz: Ich bin Pirat. Ich lehne Gewalt als Mittel politischer Arbeit ab. Ausnahmen würde ich im Falle des Beschneidens von Grundrechten und aggressiven Angriffen auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung sehen. Dies sehe ich sogar als gesellschaftliche Verantwortung. - Nein, ich unterstütze keine extremistische Organisation.
Ich bin diesbezüglich recht bescheiden und sehe mich nirgends als Experte. Als Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen kann ich allerdings sehr fundiert aufzeigen, warum und in welcher Weise ein BGE die Gesellschaft ändern würde und warum aus meiner Sicht mittelfristig kaum ein anderer Weg möglich ist. Weitere Bereiche, in denen ich sehr gute Kenntnisse habe und etwas beizutragen weiß ist der Komplex des Urheberrechts und Arbeitsmarktpolitik. Man sagt mir nach, ich würde politische Themen eher visionär und philosophisch angehen.
ROFLcopter GTFO! Für Nicht-Nerds: "Schau, dass'di schleichst!"
Nein. Ich bin momentan faktischer (nicht-gewählter) Sprecher des Stadt-Stammtisches Weiden.
Dort, wo eine Äußerung verletzend ist, sollte man genauer hinschauen. Wenn Äußerungen die demokratische Ordnung und unsere freiheitlichen Rechte durch nicht haltbare Äußerungen gefährdet (z.B. populistische Hetze), darf Meinungsfreiheit nicht grundsätzlich greifen. Nicht alles ist durch Meinungsfreiheit zu decken. Das Thema ist allerdings zu komplex für so einen kleinen orangenfarbigen Kasten.
Ebenso schwieriges Thema. Der Grundsatz von maximaler Freiheit, bis er die Freiheit eines anderen einschränkt, finde ich schonmal einen guten Ansatz. Überall wo die Freiheit des Einzelnen andere einschränkt oder blockiert, müsste man also genau analysieren, wie eine Regelung eines gesunden Miteinanders zu finden ist. Das ist das, was ich in dieser Kürze dazu zu sagen habe.
In Fällen der Selbstverteidigung. Darunter fallen meiner Ansicht nach keine wirtschaftlich motivierten "Verteidigungen" in einem sehr weit entfernten Land, von dem man nicht einmal die Kultur kennt. Allerdings kann eine solche Selbstverteidigung auch vorliegen, wenn die eigene Existenz auch nur mittelbar bedroht ist. Würde ein Land beispielsweise die Ressourcen der Erde soweit vernichten, dass ein Weiterexistieren absehbar nicht mehr möglich ist, würde Gewalt meiner Ansicht nach legitimiert sein. Allerdings sollte eine solche Entscheidung zur Gewalt nur über eine starke Staatengemeinschaft im Sinne der Vereinten Nationen durchsetzbar sein. Eine solche weltweit respektierte Organisation existiert momentan nicht.
Piraten
Mailingliste (für politische Debatte wegen aggressivem Umgangston oft nicht nutzbar, eher zur kurzen Absprache oder Vereinbarung weiterer Treffen auf anderen Kanälen) // Piratenpad (super als Werkzeug während Nutzung anderer Kommunikationstools wie Chat, Skype, Telko; habe darüber sehr gut einen Piraten-Leserbrief kollektiv entwickelt) // Liquid Feedback (wichtig für uns, deshalb unbedingt verstärkt mit den Entwicklern zusammenarbeiten und bessere Übersichtlichkeit und Nutzbarkeit erarbeiten) // Wiki // Allgemein kenne ich sehr viele Werkzeuge. Das Problem ist die Übersichtlichkeit für Nicht-Techniker und Neupiraten. Ich entwickle daher gerade ein Konzept für eine kompakte Plattform, die nach Nutzungsfällen aufgebaut ist und intuitiveren Zugang zu den einzelnen Tools erlaubt.
Keine. Ich habe gefestigte politische Ansichten, die sich überwiegend mit den Piratenzielen decken. Für meine aktuelle Kandidatur als Generalsekretär sehe ich Programmarbeit als eher unwichtig an. Hier herrscht Verwaltungsarbeit.
Keine.
Keiner, ich bin Stolz auf diese Grundsätze. Allerdings hoffe ich, dass wir es in nicht allzu ferner Zukunft schaffen, hier noch ein Statement zur Wirtschaftspolitik einzufügen. "Wie hälst du es mit nicht auf Ressourcen achtenden Kapitalismus, liebe Piratenpartei?"
Kommt auf den Einzelfall an. Sehe ich bei den Piraten überwiegend als Frage nach der Zeit. Schafft es jemand beides unter einen Hut zu bringen, macht er gute Arbeit und wird bei uns nach einem Jahr im Amt bestätigt. Ansonsten ist er das Amt nach einem Jahr los. Bezüglich Machtanhäufung sehe ich bei uns kein so großes Problem. Ich glaube daran, dass wir das frühzeitig thematisieren würden. Allerdings bin ich für die Erstellung eines Kataloges von Richtlinien, die erfüllt sein müssen, damit eine Machtposition "erlaubt" sein soll.
In den vergangenen Wochen zu selten. Meistens habe ich da nur noch an Abstimmungen teilgenommen. Ansonsten versuche ich mich intensiv über verschiedene Kommunikationskanäle zu informieren und an der Diskussion teilzunehmen.
Der am meisten verbesserungswürdige Punkt ist die Benutzeroberfläche. Das ist einer meiner Hauptbereiche, mit denen ich mich beschäftigen möchte.
Das wäre ein schönes mittelfristiges Ziel, eine gewisse Verbindlichkeit reinzubekommen. Aber lasst uns das langsam durch die Weiterentwicklung unserer Werkzeugstruktur angehen. Wir haben hier viel Verantwortung und wir sollten diese Chance nicht durch Schnellschüsse verschenken.