Benutzer:KnutMichael

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Version vom 7. August 2015, 09:52 Uhr von KnutMichael (Diskussion | Beiträge) (Politischer Werdegang)
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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Henry Knut Michael
Nick: KnutMichael
Wohnort: Dresden
Berufl. Qual.: Dipl.-Ing.
Tätigkeit: IT Administrator (Freelancer)
Familienstand: verheiratet
Sprachen:
Deutsch
, 
Englisch
, 
Russisch
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 24.10.2013
Mitgliedsnummer: 44261
Landesverband: Sachsen
Kreisverband: Dresden
Crew: Desperados
Funktion: Richter im Landesschiedsgericht Sachsen
Stammtisch: [Altstadt]
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
PGP: PGP-Key
Fon: 0351 26 44 195
Fax: 0351 26 44 196
Skype: Knut.Michael
Twitter: @KnutMichael
XING Knut Michael Henry Knut Michael


Persönliches

  • Baujahr: 1963
  • Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
  • Beruf: Dipl.-Ing.
  • Tätigkeit: Freelancer

Politischer Werdegang

  • 1982 - 1989 Mitglied der SED
  • seit Oktober 2013 Mitglied der Piratenpartei, LV Sachsen kulturelle Arbeiten z.B. 4 Jahre Leiter des Jazzclub "Tonne" Dresden e.V.
  • seit 2014 Richter im LSG Sachsen

Politische Ausrichtung

Von meinem 18. bis zum 23. Lebensjahr war ich überzeugter Kommunist. Mit dem Vergleich von Theorie und Praxis fielen mir zunehmend Widersprüche auf, die 1989 zum Übertritt in die Widerstandsbewegung führte bis zum Mauerfall. Eine Wiedervereinigung konnte ich mir nicht vorstellen, deshalb nahm ich ab dann an keiner Demonstration mehr teil. Ab sofort las ich Bücher, die wir in der DDR nicht kennen durften: andere Philosophen und andere politökonomische Denkweisen als Marx, Engels, Lenin. So kam ich zu Sloterdijk (Philosophie) und Ludwig von Mises (Makroökonom der Wiener Schule). Kurioser Weise waren beide auch einmal Linke. Ihre Logik führte sie aber aus dieser Ideologie heraus und sie kritisierten z.B. Karl Marx. Diese gedankliche Auseinandersetzung brachte mich zunehmend zu den liberalen Ideen. Jedoch bin ich kein Liberaler oder Libertär, wie es die Wiener Schule erdachte. Der Staat kann sich nicht aus allem heraus halten. Er hat neben der Schutzfunktion auch eine Lenkungsfunktion. Sollte die Wirtschaft auf einem freien unkontrollierten und ungelenktem Markt agieren, so wird es zu Kapitalkonzentrationen kommen, die die Marktwirtschaft verhindern und die Politik beeinflussen bis zum Diktat. In dieser Phase leben wir jetzt. Die Piratenpartei ist die einzige Partei in Deutschland, die die Freiheit des einzelnen Menschen will - frei von Diktaten der Gesellschaften (Religionsgesellschaft, Arbeitsgesellschaft, Nationen etc.). Wir wissen auch, dass die Voraussetzungen, um frei zu sein, für die Menschen ungleich verteilt sind. Es gibt bei uns viele Ideen eine Gleichbehandlung anzustreben. Wichtig ist mir dabei der Unterschied zur Gleichmacherei, wie sie die Sozialisten mehr oder weniger anstreben. Ich verstehe also unter liberal die Freiheit für jeden einzelnen Menschen und unter sozial die Gleichbehandlung aller Menschen. In diesem Sinne bin ich sozial liberal, was es nach der Umdeutung der Begriffe durch die Altparteien in den letzten ca. 30 Jahren nicht geben kann.

Mein Ziel für die Piraten

Als nächstes großes Ziel müssen wir in den Bundestag einziehen. Das hat finanzielle und strategische Bedeutung. Die finanzielle muß, glaube ich, nicht ausführlich behandelt werden - Parteienfinanzierung. Die strategische Bedeutung ist enorm, weil das Totschweigen der Massenmedien dann ein Ende hat. Rundfunk, Fernsehen und Tageszeitungen berichten im politischen Genre vorrangig über die Bundespolitik, auch wenn Europa inzwischen mindestens genauso wichtig ist. Das bedeutet: eine Partei, die im Bundestag vertreten ist, wird als Meinung einer Fraktion, ob Regierung oder Opposition überregional beworben. Damit können wir unsere Vorstellungen an sehr viel mehr Bürgern heran tragen, als es uns jetzt möglich ist. Für dieses Ziel lohnt es sich zu kämpfen. Den Bürgern müssen unsere Themen genannt, ausgeführt und vor fremder Vereinnahmung geschützt werden. Deutschland ist nur noch auf wenigen Gebieten spitze und hat viele Fehler im europäischen Wirtschaftsraum begangen. Die müssen endlich einmal benannt werden. Die Bürger in unserem Land merken, dass etwas nicht stimmt. Sie befürchten eine Verschlechterung ihrer privaten wirtschaftlichen Lage. Der Mittelstand steht auf der Kippe und genau hier sollte unser Ansatz sein: Lt. Thomas Piketty ist der Mittelstand die größte Leistung nach den Kriegen des 20. Jahrhunderts. Durch die Zerstörung der Vermögen und dem darauffolgenden Neuaufbau wurde dieser neu geschaffen. Vor 1914 gab es so gut wie keinen Mittelstand. Konservative drehen die Geschichte immer zurück, also ist abzusehen, wohin die Reise mit den Unionsparteien gehen soll. Sie werden unterstützt von einer opportunistischen SPD und einer Wirschaftsliberalen (die demagogischer Weise "neo"liberal heißt) FDP. Die Zuwendung zu Nationalkonservativen und Faschistischen Parteien (AFD, NPD) resultiert aus der Ohnmacht der Menschen. Es ist so einfach, wenn man einen Führer hat, dem man folgen kann. Dem müssen wir unsere Vorstellung von Freiheit entgegensetzen. Ich glaube, daß die intelligenteren Menschen uns gern folgen würden, wenn wir die Altparteien entlarven können. Laßt uns dafür einen Konsens finden, ein Wahlprogramm erstellen und es mit geeinter Kraft an die Wähler bringen. Für die Verteidigung der Freiheit, im Streben nach Gleichheit.