Benutzer:KnutMichael

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Henry Knut Michael
Nick: KnutMichael
Wohnort: Dresden
Berufl. Qual.: Dipl.-Ing.
Tätigkeit: IT Administrator (Freelancer)
Familienstand: verheiratet
Sprachen:
Deutsch
, 
Englisch
, 
Russisch
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 24.10.2013
Mitgliedsnummer: 44261
Landesverband: Sachsen
Kreisverband: Dresden
Crew: Desperados
Funktion: Richter im Landesschiedsgericht Sachsen
Stammtisch: [Altstadt]
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
PGP: PGP-Key
Fon: 0351 26 44 195
Fax: 0351 26 44 196
Skype: Knut.Michael
Twitter: @KnutMichael
XING Knut Michael Henry Knut Michael


Persönliches

  • Geburt: 1963 in Schmölln (Altenburger Land)
  • Schulzeit: 1969 - 1981 in Riesa, Abschluß: Abitur
  • Berufsausbildung: 1981- 1982 bei Fahrzeugelektrik Ruhla, Elektromechaniker
  • Studium: 1982 - 1987 TU Ilmenau, Aschluß: Dipl.-Ing. Thema: modulare Steuersysteme
  • Wohnort: seit 1987 Dresden
  • berufl. Tätigkeiten:

1987 - 1991 Spezialtechnik Dresden, Kombinatsleiter betriebliches Messwesen, 1991 - 1997 IBM Deutschland, Systemberater AS/400, IBM Global Network, 1997 - heute Freelancer Region DACH und Osteuropa spezialisiert auf IBM Domino Administration

Politischer Werdegang

  • 1982 - 1989 Mitglied der SED

Grund: In meinem 13. Lebensjahr haben sich meine Eltern getrennt. Meine Mutter war von da ab alleinstehend mit 3 Kindern. Ich konnte erfolgreich studieren. Ich war davon überzeugt: das geht nur im Sozialismus. Ab 1987 bekam ich meine Zweifel an der DDR. 1989 nahm ich im September in Leipzig, im Oktober und November in Dresden an den Demonstrationen teil. Im Oktober trat ich aus der Partei aus und blieb lange Zeit politisch inaktiv, weil ich über die Fehler des Systems nachdenken mußte und mich fragte, warum hast Du es erst so spät erkannt ?

  • 1991 - 1995 kulturelle Arbeiten z.B. 4 Jahre Leiter des Jazzclub "Tonne" Dresden e.V.
  • 1994 Familiengründung, 3 Kinder
  • 1997 Einzelunternehmen gegründet
  • 2004 Gründung der compot GmbH
  • ab 2005 neue Suche nach dem Sinn, Ergebnis: Peter Sloterdijk "Sphären" = Jeder Mensch ist umgeben von Spären (Intimsphäre, Einflussphäre etc), die Sloterdijk "Blasen" nennt. Jedes Lebewesen ist von Natur aus bestrebt, die Einflusssphäre zu erweitern. Das geht bis um den Globus (räumliche Grenze) entweder durch Einzelne oder von Gesellschaften, die Einfluss (physisch z.B. mit Gewalt, psychisch z.B. ideologisch, religiös) auf andere in ihrem Sinne ausüben. Diese Sphären zerfallen und werden wieder zu Blasen. Diese stehen in Verbindung zu- und miteinander (Schäume). Gesellschaftlich gesehen ist das eine stabile Formation genauso wie in der Physik.
  • 2007 - 2009 Auftrag bei HP in Jena und Beobachtung der Piratenpartei: ein politisches Ziel war für mich nicht erkennbar
  • 2010 - 2011 Auftrag bei Autoliv in Dachau: mehrmalige Besuche bei Attac München
  • 2013 - 2014 Auftrag bei Provinzial Kiel: Bundestagswahl mit dem Ergebnis Groko - Entschluss zur Wiederaufnahme politischer Aktivitäten, Besuch des Piratenstammtisches Kiel mit dem Ergebnis des Parteibeitritts
  • 2014 Aufträge in Kiel, Saarbrücken und Stuttgart mit jeweiligen Besuchen der Piratenstammtische: wichtigeste Tätigkeit = zuhören
  • 2015 bis April keine Aufträge, damit Zeit für aktive Piratentätigkeiten in Dresden: Richter im Landesschiedsgericht Sachsen,
  • seit Mai 2015 in Saarbrücken: da es so aussieht, dass ich noch ein paar Jahre nicht sesshaft bin, habe ich beschlossen mich auf Bundesebene in die Partei einzubringen

Politische Ausrichtung

Von meinem 18. bis zum 23. Lebensjahr war ich überzeugter Kommunist. Mit dem Vergleich von Theorie und Praxis fielen mir zunehmend Widersprüche auf, die 1989 zum Übertritt in die Widerstandsbewegung führte bis zum Mauerfall. Eine Wiedervereinigung konnte ich mir nicht vorstellen, deshalb nahm ich ab dann an keiner Demonstration mehr teil. Ab sofort las ich Bücher, die wir in der DDR nicht kennen durften: andere Phylosophen und andere politökonomische Denkweisen als Marx, Engels, Lenin. So kam ich zu Sloterdijk (Phylosophie) und Ludwig von Mises (Makroökonom der Wiener Schule). Kurioser Weise waren beide auch einmal Linke. Ihre Logik führte sie aber aus dieser Ideologie heraus und sie kritisierten z.B. Karl Marx. Diese gedankliche Auseinandersetzung brachte mich zunehmend zu den liberalen Ideen. Jedoch bin ich kein richtig liberaler/libertär, wie es die Wiener Schule erdachte. Der Staat kann sich nicht aus allem heraus halten. Er hat neben der Schutzfunktion auch eine Lenkungsfunktion. Sollte die Wirtschaft auf einem freien unkontrollierten und ungelenktem Markt agieren, so wird es zu Kapitalkonzentrationen kommen, die die Marktwirtschaft verhindern und die Politik beeinflussen bis zum Diktat. In dieser Phase leben wir jetzt. Die Piratenpartei ist die einzige Partei in Deutschland, die die Freiheit des einzelnen Menschen will - frei von Diktaten der Gesellschaften (Religionsgesellschaft, Arbeitsgesellschaft, Nationen etc). Wir wissen auch, dass die Voraussetzungen, um frei zu sein, für die Menschen ungleich verteilt sind. Es gibt bei uns viele Ideen eine Gleichbehandlung anzustreben. Wichtig ist mir dabei der Unterschied zur Gleichmacherei, wie sie die Sozialisten mehr oder weniger anstreben. Ich verstehe also unter liberal die Freiheit für jeden einzelnen Menschen und unter sozial die Gleichbehandlung aller Menschen. In diesem Sinne bin ich sozial liberal, was es nach der Umdeutung der Begriffe durch die Altparteien in den letzten ca 30 Jahren nicht geben kann.

Was will ich bei/mit den Piraten

Als nächstes großes Ziel müssen wir in den Bundestag einziehen. Das hat finanzielle und strategische Bedeutung. Die finanzielle muß, glaube ich, nicht ausführlich behandelt werden - Parteienfinanzierung. Die strategische Bedeutung ist enorm, weil das Totschweigen der Massenmedien dann ein Ende hat. Rundfunk, Fernsehen und Tageszeitungen berichten im politischen Genre vorrangig über die Bundespolitik, auch wenn Europa inzwischen mindestens genauso wichtig ist. Das bedeutet: eine Partei, die im Bundestag vertreten ist, wird als Meinung einer Fraktion, ob Regierung oder Oposition überregional beworben. Damit können wir unsere Vorstellungen an sehr viel mehr Bürgern heran tragen, als es uns jetzt möglich ist. Für dieses Ziel lohnt es sich zu kämpfen. Den etablierten Parteien müssen endlich unsere Themen genannt, ausgeführt und vor fremde Vereinnahmung geschützt werden. Deutschland ist nur noch auf wenigen Gebieten spitze und hat viele Fehler im europäischen Wirtschaftsraum begangen. Die müssen endlich einmal benannt werden. Die Bürger in unserem Land merken, dass etwas nicht stimmt. Sie befürchten eine Verschlechterung ihrer privaten wirtschaftlichen Lage. Der Mittelstand steht auf der Kippe. Dort sollten wir ansetzen. Lt. Thomas Piketty sind das 40% der Bevölkerung, wenn wir uns dann noch den größeren Teil der Armen mit der Linke teilen, haben wir gute Chancen mindestens 5% zu erreichen. Ich würde mich gern in die Erarbeitung des Wahlprogrammes 2017 einbringen. Das ist die Vorarbeit für einen guten Start in einen harten Wahlkampf 2017. Weil ich in unserer Partei noch etwas unerfahren bin, bewerbe ich mich für den Stellvetreter des politischen Geschäftsführers. So kann ich vom BuVo, von den AGs und von den einzelnen Landesverbänden lernen. Lernen durch aktive Arbeit.