Benutzer:Jay Kay

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Jens Kuhlemann
Nick: Jay Kay
Wohnort: Berlin
Berufl. Qual.: Historiker, Germanist, Politikwissenschaftler
Geburtstag: 1970
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: September 2011
Landesverband: Berlin
Bezirksverband: Pankow
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: jenskuhlemann<aet>gmx.de


Ich heiße Jens Kuhlemann und interessiere mich vor allem für Demokratieentwicklung, Europa und Völkerverständigung.

Meine Arbeit ist Politik, Politik ist meine Arbeit: Nach dem Studium in Göttingen, Südafrika und England habe ich über die Geschichte ehemaliger Nationalsozialisten in der DDR-Regierung promoviert. Danach habe ich (längere Zeit) als Lehrer und (kürzere Zeit) für die Historikerkommission des Auswärtigen Amtes gearbeitet. An den Universitäten Jena und Lüneburg war ich darüber hinaus Lehrbeauftragter, u.a. für direkte Demokratie im europäischen Vergleich. Momentan bin ich für den Europaabgeordneten Gerald Häfner (Grüne) tätig.

Engagement für direkte Demokratie: Seit 1997 bin ich bei Mehr Demokratie e.V. [1] Mitglied. Dieser Verein setzt sich auf allen politischen Ebenen für das Instrument der Volksgesetzgebung ein. In diesem Zusammenhang habe ich 1998 in Berlin und 2001 in Brandenburg als gesetzlicher Vertreter drei Volksinitiativen bzw. Volksbegehrensanträge zur Stärkung der direkten Demokratie mitorganisiert. 2008-2010 gehörte ich dem Bundesvorstand von Mehr Demokratie e.V. an.

Meine Hauptziele als Pirat: Ausweitung der demokratischen Partizipation der Bürger durch verbesserte Informations-, Wahl- und Abstimmungsrechte. Einführung von Volksbegehren und Volksentscheiden auf Bundesebene. Vorantreiben der Demokratisierung der Europäischen Union. Förderung der internationalen Begegnung, vor allem mit den Mitteln der Kultur- und Bildungspolitik.

Aktuelles Projekt: Konkret versuche ich gerade, Abgeordnete des Europäischen Parlaments von der Einführung eines dezentralen "Europa-Forums" nach Vorbild des Forums bzw. Liquidfeedbacks der Piraten zu überzeugen. Es soll helfen, Europäische Bürgerinitiativen (EBIs) bereits im Vorfeld ihrer Entstehung bekannt zu machen sowie Pro- und Contra-Argumente zwecks fundierterer Entscheidungsfindung zu sammeln. Dabei sollen Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Interessengruppen und Parlamentariern in die Diskussion einfließen. So ließen sich der Inhalt einer potenziellen EBI qualitativ verbessern und die Erfolgsaussichten besser abschätzen. Durch Übersetzungen in alle offiziellen Sprachen der EU könnte das "Europa-Forum", so die Hoffnung, die Schaffung einer europäischen Öffentlichkeit fördern. Denn die ist Voraussetzung für die Stärkung einer gemeinsamen Identität der Europäer und für eine demokratischere EU.

Erfolgreiche Initiativen im Liquidfeedback: "Direkte Demokratie" [2], zugleich Programmantrag für den Bundesparteitag 2011.2 in Offenbach [3].