Benutzer:JW/BPT2011/Antragsfabrik
Inhaltsverzeichnis
- 1 Informationsseite zu Programmantragen 2011.2.
- 2 Anträge zum Gesamtkonzept Bildung:
- 2.1 Präambel
- 2.2 Parteiprogramm Bildung
- 2.2.1 Bildung in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft
- 2.2.2 Die öffentliche Bildungsinfrastruktur
- 2.2.3 Bildung als individueller Prozess
- 2.2.4 Demokratisierung der Bildungseinrichtungen
- 2.2.5 Bundesweite Bildungsstandards
- 2.2.6 Frühkindliche Bildung
- 2.2.7 Betreuung
- 2.2.8 Schule
- 2.2.9 Hochschule
- 2.2.10 Erwachsenenbildung - Lebenslanges Lernen
- 2.2.11 Barrierefreies Lernen
- 2.2.12 Medienkompetenz
- 2.2.13 Medienkompetenz
Informationsseite zu Programmantragen 2011.2.
Die Anträge zu den Bundesparteitagen im Jahr 2011 sind zu finden in:
der Antragsfabrik der AG Bildung
dem Antragsportal zum Programmparteitag 2011.2
Das pdf zum vorläufigen Gesamtkonzept der AG Bildung ist im Wiki abgelegt
und wird im Liquid-Feedback diskutiert.
Anträge zum Gesamtkonzept Bildung:
Diese Vorschläge sind in der AG BIldung
- im Wiki: http://wiki.piratenpartei.de/AG_Bildung/Themen/Programmpunkte_zum_BPT2011
- auf Pads: zuletzt unter:
- im Mumble: Raum Bildung und den thematischen Unterräumen
- In den Landesverbänden: siehe Zeilen ab 1a II.
- im LQFB:https://lqfb.piratenpartei.de/pp/area/show/4.html
- und auf der Mailingliste :https://service.piratenpartei.de/mailman/listinfo/ag-bildung
ausgearbeitet worden.
Die folgenden (fettgedruckten) Vorschläge zu Programmpunkten sind entweder in der AG-Bildung selbst in den letzten Jahren thematisiert worden oder in den LVs der Länder erarbeitet und zum großen Teil bereits abgestimmt oder im LQFB2010/2011 abgestimmt und folgend entsprechend korrigiert worden. Die bisher verabschiedeten Landesprogramme Bildung enthalten Teile der Programmvorschläge in derselben oder ähnlicher Textform und werden in den Bundesländern bereits vertreten.
Es sind Themen, die Bildung auf Bundesebene betreffen, oder zumindest deren Vertretung auf Bundesebene sinnvoll machen, da sie sowohl Landes- als auch Bundesrecht tangieren und bundesweite Themen aufgreifen.
Bitte tragt Euch als Unterstützer, Kritiker (im Pro-Contra Bereich), oder als thematischer Interessent auf den verlinkten Diskussionsseiten ein. So kann bereits vor der endgültigen Abstimmung über die Themen ein Meinungsbild entstehen.
Die Präambel enthält Erweiterungen zum bisherigen Grundsatzprogramm zum Kernthema Bildung der Piratenpartei. Das aktuelle Programm ist entsprechend "normal" dargestellt.
Zur Abstimmung steht nur der fett gedruckte Text der eine Kennziffer trägt (und sie dazugehörenden neuen Überschriften im Gesamtprogramm) alle Themenkomplexe können entweder einzeln oder in thematischen Blöcken (Überschriften) gemeinsam abgestimmt werden.
B10 a/b kann alternativ oder gemeinsam abgestimmt werden, dasselbe gilt für beide Unterpunkte von B035
Die Inhalte wurden bis zum 1.11. 2011 aus den aktuellen Diskussionsplattformen übertragen und dann ins LQFB und die Antragsfabrik eingestellt.
ERWEITERUNGEN FÜR DAS PARTEIPROGRAM sind fettgedruckt dargestellt: PDF-Version unter:http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/b/b8/Bildungskonzept2011.pdf die Texte aus dem bisherigen PARTEIPROGRAM sind fkursiv als Übersicht eingefügt: Parteiprogramm unter: (http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Bildung)
Erweiterung zum aktuellen Parteiprogramm:
Präambel
Antrag:
P003:--- Bildung ist die Basis unserer Gesellschaft
Die basisdemokratische Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen, wie sie von der Piratenpartei gefordert wird, ist nur mit mündigen, selbstbestimmten und aufgeklärten Bürgern möglich. Denn nur so können sie sich kritisch, wahrnehmungsorientiert und mit eigenen Erkenntnissen in die demokratische, politische Teilhabe einbringen. Es muss jedem Bürger ermöglicht werden, sich eine eigene, unabhängige Meinung zu bilden.
Dabei formen Information, Wissen und Bildung durch Kommunikation die Grundlage unserer Gesellschaft. Ihr Gesicht wird durch Bildung geprägt.
Bildungsziele sind nicht nur in den Strukturen von Bildungsinstitutionen als Grundlage zum Wissenserwerb angelegt, sie müssen mit unserem Grundgesetz übereinstimmen.
Unsere Politik soll Bildungsmöglichkeiten nicht nur zuteilen, sondern ihre Qualität gewährleisten.
P004:---Wir bekennen uns zu einem umfassenden Bildungsbegriff
Die Piratenpartei bekennt sich zu einem umfassenden Bildungsbegriff in der Tradition Humboldts. Sie differenziert zwischen der Bildung und der wirtschaftsorientierten Ausbildung in der deutschen Bildungslandschaft.
Eine gebildete Bevölkerung ist ein Gewinn für eine demokratische und soziale Gesellschaft, der weit über quantifizierbare Effekte reiner Arbeitsplatzorientierung hinausgeht.<br
Die soziale und kulturelle Herkunft sowie die wirtschaftlichen Voraussetzungen des Elternhauses dürfen keinen Einfluss auf den individuellen Zugang zu Bildung haben.
Nur wenn allen Bürgern eine individuelle Förderung ermöglicht wird, können sich die Potenziale jedes Einzelnen entfalten.
Erläuterung
Die Notwendigkeit einer eigenen Präambel zum Parteiprogramm Bildung ist gegeben, um diesen Bereich überschaubarer zu machen und die Grundsätze in Bezug auf Bildungspolitik zu allen BIldungspinkten klar herauszustellen.
Die Präambel ist ein gemeinsamer Auszug aus den bisherigen Landesparteiprogrammen.
Über alle Anträge der Themenbereiche kann auf dem Parteitag gemeinsam oder bei Bedarf einzeln abgestimmt werden.
Beschreibung
Die folgenden Vorschläge zu Programmpunkten sind entweder in der AG-Bildung selbst in den letzten Jahren thematisiert worden oder in den LVs der Länder erarbeitet und zum großen Teil bereits abgestimmt oder im LQFB2010 bereits abgestimmt und folgend entsprechend korrigiert worden. Die bisher verabschiedeten Landesprogramme Bildung enthalten Teile der Programmvorschläge in derselben oder ähnlicher Textform und werden in den Bundesländern bereits vertreten.
Es sind Themen, die Bildung auf Bundesebene betreffen, oder zumindest deren Vertretung auf Bundesebene sinnvoll machen, da sie sowohl Landes- als auch Bundesrecht tangieren.
Bitte tragt Euch als Unterstützer, Kritiker (im Pro-Contra Bereich), oder als thematischer Interessent auf den verlinkten Diskussionsseiten ein.
So kann bereits vor der endgültigen Abstimmung über die Themen ein Meinungsbild entstehen.
Die Präambel enthält Erweiterungen zum bisherigen Grundsatzprogramm zum Kernthema Bildung der Piratenpartei. Das aktuelle Programm ist entsprechend kursiv dargestellt und durch Normaltext erweitert.
Die Präambel wird zur einfacheren Abstimmung in Module aufgeteilt.
LQFB
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1032.html
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/837.html Vielfältige Beteiligung der Gesellschaft am Bildungsprozess für Kinder und Erwachsene Ja: 303 (78%) · Enthaltung: 34 · Nein: 83 (22%) · Angenommen
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1269.html Bildung als individueller Prozess Ja: 178 (65%) · Enthaltung: 9 · Nein: 95 (35%) · Angenommen
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1267.html Wir bekennen uns zu einem umfassenden Bildungsbegriff Ja: 206 (75%) · Enthaltung: 10 · Nein: 67 (25%) · Angenommen
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1196.html Menschen- und Gesellschaftsbild sowie Grundwerteverständnis der Piratenpartei Ja: 250 (76%) · Enthaltung: 43 · Nein: 79 (24%) · Angenommen
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1606.html Bekenntnis zum Humanismus Ja: 444 (75%) · Enthaltung: 262 · Nein: 149 (25%) · (Rang 2)
Parteiprogramm Bildung
Bildung in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft
Erweiterung zum aktuellen Parteiprogramm:
P006:--- Demokratisierung der Bildung
Wir setzen uns für eine Demokratisierung der Schul- und Bildungslandschaft ein.
Wir setzen uns für die stärkere Beachtung der Persönlichkeitsrechte der Auszubildenden, Praktikanten, Trainees, Schüler und Studenten ebenso wie die der Lehrenden ein.
Wir wollen die Demokratisierung des Bildungsbereichs auf allen Ebenen unter anderem durch weitergehende Rechte für die Schülermitverwaltungen und die Studentenschaften erreichen.
Erläuterung
Positive konkrete Formulierung zu unseren Bildungszielen in Bezug auf den demokratischen Prozess in der Bildungslandschaft
LQFB
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1033.html
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/1272.html Demokratisierung der Bildungseinrichtungen Ja: 187 (67%) · Enthaltung: 11 · Nein: 93 (33%) · Angenommen
Die öffentliche Bildungsinfrastruktur
Erweiterung zum aktuellen Parteiprogramm:
P007:--- Neutralität
Private Finanzierung öffentlicher Bildungseinrichtungen ist grundsätzlich zu begrüßen, solange sie keinen ausschließlichen Einfluss auf die bestehenden Lehrinhalte hat
Die Bildungsinhalte haben auf fundierten und belegbaren Erkenntnissen zu basieren und müssen von einem möglichst neutralen Standpunkt aus vermittelt werden.
Dies beinhaltet vor allem eine sachliche Darstellung, die Ausgewogenheit der Standpunkte und eine kritische Quellenbewertung.
Erläuterung
Eine Klare Auseinandersetzung mit der privaten Zusatzfinanzierung bei staatlichen Schulangeboten muss im Programm verankert sein, damit die Trennung wirtschaftlicher Interessen in Bildungsinstitutionen transparent nachvollzogen werden kann.
LQFB
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1034.html Neutralität der Bildung
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/957.html Kostenlose Bildung für alle, statt bürokratischer Bildungsanspruch Ja: 240 (77%) · Enthaltung: 20 · Nein: 72 (23%) · Angenommen
Bildung als individueller Prozess
Demokratisierung der Bildungseinrichtungen
Erweiterung zum aktuellen Parteiprogramm:
Bundesweite Bildungsstandards
B000---Aufnahme des Rechts auf Bildung im Grundgesetz
Die Piratenpartei spricht sich für eine Aufnahme des Rechts auf Bildung (analog dem §14 der EU Grundrechte-Charta) in das Grundgesetz aus.
B001---Bildungsstandards
Um die Vorteile des föderativen Schulsystems und eines zentralen Bildungssystems zu verbinden, fordern die Piraten mehr Richtlinienkompetenzen für den Bund.
Ziel ist die zeitnahe Umsetzung von bundesweiten Lernzielen als verpflichtende Bildungsstandards auf Bundes- und Länderebene.
Zur Gewährleistung der Standards übernimmt ein ausführendes Organ der Bundesregierung die qualitätsführende Kontrolle. Es sichert die Einführung einer zentralen Prüfungsstruktur und garantiert deren Umsetzung für alle Länder, sowie die Evaluation von Lehre und Gelerntem.
B002---Positionspapier 2011.2
Die Landesverbände der Piratenpartei bearbeiten landesspezifische Themen und schlagen konkrete Verbesserung für das jeweilige Bildungssystem vor. Dabei gibt es aber ein gemeinsames Ziel: Erziehung und Bildung bei denen allen Schülern Deutschlands die gleichen Entwicklungschancen ermöglicht werden. Alle Schüler sollen eine Förderung erhalten - unabhängig vom Wohnort, sozialem, körperlichem oder intellektuellem Hintergrund.
Die Piratenpartei möchte den Stellenwert der Bildung in der Gesellschaft verbessern.
Die Verbesserungen des Bildungssystems haben dabei immer die Interessen der Kinder, Jugendlichen, Familien und der Gesellschaftsstabilität im Fokus.
Erläuterung
Text angepasst aus Vorlage 2010 - im Mumble der AG Bildung abgestimmt Okt11.
Neuvorlage der Punkte zur textuellen Anpassung der Inhalte. Bisherige Meinungsbilder der AG, die Bundesländer mit ausgearbeitetem Bildungsprogramm sprechen sich für bundesweite BIldungsstandards aus.
Als Grundlage der Sicherung der Lernziele dienen die Erkenntnisse vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen IQB der HU Berlin, der Kultusministerkonferenz der Länder, sowie der Expertenkomisson des Aktionsrates Bildung.'
Das ausführende Organ ist gedacht als eine weisungsberechtigte Kommission der politischen Bildungsgremien im Bund. Die Zusammensetzung ist noch zu entscheiden.
Vergleichbarkeit und bundesweiter Rahmen:
Ursprünlicher Text:
Um die Vorteile des föderativen Schulsystems (allen vornweg das Subsidiaritätsprinzip) mit den Vorteilen eines zentral geregelten Bildungssystems (insbesondere der bundesweiten Gleichbehandlung) zu verbinden, empfiehlt die AG Bildung mehr Richtlinienkompetenzen für den Bund.
Dies betrifft insbesondere die Bereiche Vergleichbarkeit von Abschlüssen, Strukturausgleich, Freizügigkeit und verpflichtenden Fächerkanon in allen Ländern.
Die bisherigen Abstimmungen zwischen den Ländern (z. B. Kultusministerkonferenz) sollen mit verbindlichen Zielvorgaben durch den Gesetzgeber manifestiert werden.
Dies ist ein realistischer Schritt, der keine weitreichenden Veränderungen des Bildungssystems erfordert.
Dies ist notwendig, um die Vergleichbarkeit von Abschlüssen, einen effektiven Strukturausgleich und echte Freizügigkeit innerhalb Deutschlands zu ermöglichen.
Beschreibung
Die folgenden Vorschläge zu Programmpunkten sind entweder in der AG-Bildung selbst in den letzten Jahren thematisiert worden oder in den LVs der Länder erarbeitet und zum großen Teil bereits abgestimmt oder im LueFB2010 bereits abgestimmt und folgend entsprechend korrigiert worden. Die bisher verabschiedeten Landesprogramme Bildung enthalten Teile der Programmvorschläge in derselben oder ähnlicher Textform und werden in den Bundesländern bereits vertreten.
Es sind Themen, die Bildung auf Bundesebene betreffen, oder zumindest deren Vertretung auf Bundesebene sinnvoll machen, da sie sowohl Landes- als auch Bundesrecht tangieren.
Diese Vorschläge wurden in der AG Bildung als :
Meinungsbild der AG bereits 2009 abgefragt 2/3 Mehrheit mit JA abgestimmt
Quellen
- Artikel 14 der Grundrechte-Charta der Europäischen Union
- Recht auf Bildung**
- (1) Jede Person hat das Recht auf Bildung sowie auf Zugang zur beruflichen Ausbildung und Weiterbildung.
- (2) Dieses Recht umfasst die Möglichkeit, unentgeltlich am Pflichtschulunterricht teilzunehmen.
- (3) Die Freiheit zur Gründung von Lehranstalten unter Achtung der demokratischen Grundsätze
- Recht auf Bildung**
sowie das Recht der Eltern, die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihren eigenen religiösen, weltanschaulichen und erzieherischen Überzeugungen sicherzustellen, werden nach den einzelstaatlichen Gesetzen geachtet, welche ihre Ausübung regeln.
- Artikel 7 Grundgesetz
- Artikel 141 Grundesetz -
Bremer Klausel (auch Westberlin) - Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
- Art.30 GG, Art.70 GG - allgemeinen und gesetzgeberischen Kompetenzvermutung für die Länder
- Artikel 141 Grundesetz -
- nach Bundesland
- Baden-Württemberg:
- Hessen:
- Hamburg:
- ... Quelle z.B:
Schulpflicht#Heutige_Rechtslage
- Expertise zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards
- Konzeptionelle Grundlagen für einen Nationalen Bildungsbericht
- Leitlinien des Innovationskreises Berufliche Bildung
- Genderreport
- KK Schulgesetze der Länder
- Gutachten des Aktionsrates Bildung München
LQFB
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1035.html Bundesbildungsstandards -Aufnahme des Rechts auf Bildung im Grundgesetz
Frühkindliche Bildung
Streichung aus dem aktuellen Parteiprogramm:
B012---Streichung im Text:
ab dem dritten Geburtstag"
...ein. Ziel der Piraten ist außerdem die Anerkennung eines konkreten Bildungsauftrags an Kindertagesstätten und die Finanzierung entsprechend der Regelung für Schulen.
Erläuterung
Die Kindergartenbesuchsquote ist bei Schulanfänger sehr hoch, die Quote ist jedoch unter Kindern mit Migrationshintergrund und Kindern aus sogenannten 'bildungsfernen' Haushalten geringer. Der Besuch einer vorschulischen Einrichtung entscheidet aber auch im Wesentlichen über den Erfolg in der Grundschule. (Quelle: Mikrozensus Dtld, IGLU Studie)
Die IGLU Studie ist ein internationaler Vergleich zur Lesekompetenz von Grundschulkindern, ein Ergebnis der Studie: "...erreichen die Kinder, die eine vorschulische Einrichtung besuchen, eine höhere Lesekompetenz." Im Rahmen der Chancengleichheit und unter der Berücksichtigung der demographischen Entwicklung können wir es uns nicht weiter erlauben Kinder hier auszuschließen.
--angelehnt an Landesprogrammvorschlag BW zur LTW 2011 KITA-KIGA-Angebot ab dem 1. Lebensjahr
Quellen
Links:
- http://statistik.baden-wuerttemberg.de/BevoelkGebiet/FaFo/Familie/famZ_05_01.asp -- Kinder in Kindertageseinrichtungen in BaWü (2007)
- http://www.landtag-bw.de/WP14/Drucksachen/3000/14_3150_D.PDF -- Gesetzentwurf zum beitragsfreien KiGa-Jahr (SPD, 2008)
- Nationaler Bildungsbericht BRD 2009
- Internationale Leistungsvergleiche BMBF
- IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement)
- 14. Kinder- und Jugendbericht
- FORSA Studie mit Eltern
- GEW Situation Bundesländer
- Kinder in Kindertageseinrichtungen in BaWü (2007)
- Gesetzentwurf zum beitragsfreien KiGa-Jahr (SPD, 2008) - PDF
- http://iglu-www.ifs-dortmund.de/assets/files/iglu/IGLU2006_Pressekonferenz_erweitert.pdf
LQFB
Erweiterung zum aktuellen Parteiprogramm:
Betreuung
B008---An den Erziehungs- und Lehrbereich angepasster Betreuungsschlüssel
Wir fordern einen Betreuungsschlüssel, der einen verbesserten Unterricht sowie eine individuelle Betreuung zum Ziel hat. Dazu gehört die Schaffung neuer Betreuungs- und Lehrerstellen und eine angemessene Fort- und Weiterbildung von Lehrern und Betreuern.
Wir streben die verbindliche Umsetzung der für die bestmögliche Förderung notwendigen Betreuungsschlüssel im Bildungswesen bis zum Jahr 2021 an. Die notwendigen Betreuungsschlüssel ergeben sich aus den aktuellen psychologisch-pädagogisch und soziologisch anerkannten internationalen und nationalen Bildungsstudien für die entsprechenden Lerngruppen.
B011---Familienfreundliche Ganztagsbetreuung
Staatliche Bildungseinrichtungen sollen den Familien dabei helfen, die notwendige Flexibilität zu erreichen und den Anforderungen des Familien- und Berufslebens gerecht zu werden.
Durch die flächendeckende Einführung eines freiwilligen und schulübergreifenden Ganztagsbetreuungskonzepts stehen Kindern und Familien Förderungsmöglichkeiten und Freizeitprojekte zur Verfügung.
Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Musikschulen, Jugendverbänden, Handel, Handwerk und Wirtschaft können zudem viele bisher außerschulische Aktivitäten integriert und somit allen Schülern zugänglich gemacht werden.
Das Betreuungsangebot bietet neben Wahlfächern, Hausaufgabenbetreuung und individueller Förderung ein möglichst breites Angebot an kulturellen oder sportlichen Tätigkeiten und sozialer Orientierung.
B031---Schulspeisung
Eine gesunde Ernährung ist aus Gründen der körperlichen und geistigen Entwicklung und der Konzentrationsfähigkeit der Kinder wichtig. Schulspeisungen können dazu beitragen, dass sich Kinder im Alltag ausgewogen ernähren. Wir fordern daher die Einführung vollwertiger Schulspeisungen an allen Schulen, Kindertagesstätten und Ganztagsangeboten.
Die Finanzierung dieser Schulspeisungen ist so zu gestalten, dass alle Schüler unabhängig von der sozialen oder finanziellen Lage der Familie diskriminierungsfrei daran teilnehmen können.
Bei der Planung ist zu berücksichtigen, dass langfristig eine vollständig kostenfreie Schulspeisung zu gewährleisten ist.
Erläuterung
Text erweitert aus Vorlage 2010 - hin zu konkreten Zielen Okt11.
Der Bildungs- und Erziehungsstandard in Deutschland hat in den letzten 20 Jahren erheblich nachgelassen. Studien wie Deutscher Nationaler Bildungsbericht, OECD "Programme for International Student Assessment" (PISA), sowie die Erhebungen "Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung-(IGLU), "Trends in Mathematics and Science Study"-(TIMSS); der internationalen Forscherorganisation IEA IEA(International Association for the Evaluation of Educational Achievement). Um weiteren Einbrüchen in der Bildungslandschaft Deutschlands vorzubeugen, sind umfassende Maßnahmen im Rahmen der Ausbildung, Fortbildung und Arbeitswelt von Lehr- und Betreuungskräften notwendig. Stressfaktoren auf Seiten der Lehrenden sowie der Lernenden müssen reduziert werden.
Solche Stressoren wurden durch staatliche Kürzungen, fehlende Neueinstellung, und unflexible Anstellungsmodi mit verursacht. Sie führten mitunter auch zu schlechten Lehr- Lern - Betreuungsschlüssel der letzten Jahre.
An allen Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen soll eine Schulspeisung eingeführt werden - alle Schüler, unabhängig vom sozialen, ethischen und finanziellen familiären Gefüge, sollen also Mahlzeiten angeboten werden ohne dass es zu sozialen Ausgrenzungen von Schülern kommt, deren Familien den Normaltarif nicht bezahlen können.
Mindestens eine Mahlzeit soll verfügbar sein. Rund 1/3 der Schüler kommen ohne Frühstück und noch mehr bereits zeitlich gestresst in die Schule.
Über alle Anträge der Themenbereiche kann auf dem Parteitag gemeinsam oder bei Bedarf einzeln abgestimmt werden.
Beschreibung
Die folgenden Vorschläge zu Programmpunkten sind entweder in der AG-Bildung selbst in den letzten Jahren thematisiert worden oder in den LVs der Länder erarbeitet und zum großen Teil bereits abgestimmt oder im LQFB2010 bereits abgestimmt und folgend entsprechend korrigiert worden. Die bisher verabschiedeten Landesprogramme Bildung enthalten Teile der Programmvorschläge in derselben oder ähnlicher Textform und werden in den Bundesländern bereits vertreten.
Es sind Themen, die Bildung auf Bundesebene betreffen, oder zumindest deren Vertretung auf Bundesebene sinnvoll machen, da sie sowohl Landes- als auch Bundesrecht tangieren.
Bitte tragt Euch als Unterstützer, Kritiker (im Pro-Contra Bereich), oder als thematischer Interessent auf den verlinkten Diskussionsseiten ein.
So kann bereits vor der endgültigen Abstimmung über die Themen ein Meinungsbild entstehen.
Quellen
- Schule plus essen
- Kindernothilfe, gesundes Frühstück
- Kompetenzzentrum für psychische Gesundheit in der Erziehung
- Landesprogramm Bildung und Gesundheit NRW
- Schulgesundheit Hessen
- ISB Bayern
- Gesundheitsförderung in der Schule
- psychosoziale Faktoren bei ADHS
- BMFSFJ -Nationaler Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010" (NAP)
- DGE-Standards für die Schulverpflegungsowie: "Maßnahmen zur Unterstützung der gesunden Ernährung und der Bewegungsförderung"
- Fachkräfteportal für Kinder- und Jugendhilfe
- FB1 Institut für Grundschulpädagogik
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- 14. Kinder- und Jugendbericht
- GEW Situation in den Bundesländern
- Studien:
- Bildungsbericht Vergleich 2006-2008
- bpb
- OECD "Programme for International Student Assessment" (PISA)
- EURYDICE
- Nationaler Bildungsbericht BRD 2009
- Internationale Leistungsvergleiche BMBF
- IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement)
- 14. Kinder- und Jugendbericht
- FORSA Studie mit Eltern
- GEW Situation Bundesländer
- Artikel:
- Deutsche Lehrer im EU Vergleich
- RP
- BR -aktuell
- GEW Kleine Klassen
- GEW 1:15
- Vor.USA Krippenoptimum
- weiterführende Quellen unter den Punkten Betreuungsschlüssel, Fortbildung, Evaluation
LQFB
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1041.html Betreuungsangebote
Erweiterung zum aktuellen Parteiprogramm:
Schule
B004 ---Schulen demokratisieren
Selbstbestimmung an der Schule durch das Lehrerkollegium und ein Mitbestimmungsrecht der Schüler schafft faire Arbeitsstrukturen. An die demokratischen Entscheidungen des Kollegiums ist nach unserer Konzeption auch der Rektor gebunden.
Die Schülermitverwaltung muss in Schülermitbestimmung umgestaltet werden, um eine Teilhabe an Entscheidungen zu ermöglichen.
B030 ---Persönlichkeitsrechte der Schüler und Lehrer achten
Die Privat- und Intimsphäre sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von Schülern und Lehrern müssen gewahrt bleiben.
Videoüberwachung und private Sicherheitsdienste haben keinen Platz in Schulen.
Präventive Durchsuchungen und Kontrollen oder Urinuntersuchungen sind zu unterlassen.
Die Unschuldsvermutung gilt auch für Schüler. Diese unter Generalverdacht zu stellen, zerstört das Vertrauen zu Schule und Lehrern, ohne welches Unterricht und Erziehung nicht möglich sind.
B009 ---Variable Schulsysteme
Alternative Schulkonzepte, auch auf kommunaler Ebene, und in privater Trägerschaft müssen genehmigungsfähig werden und parallel zu den bisherigen Schulformen existieren dürfen.
Den Schulen ist hier auf Wunsch von Eltern, Schülern und Schulträgern durch eine entsprechende Reform der Schulgesetzes mehr Mitsprachemöglichkeit einzuräumen.
Der Bund garantiert den Bürgern aller Ländern: die Orientierung an Bundesbildungsstandards und frei wählbare Schulformen.
Schulträger können sich zur Erreichung der bildungspolitischen Zielsetzungen, besserer Schulformen und verbindlicher bundesweiter Bildungsstandards auf Wunsch zu gemeinsamen Trägerschaften zusammenschließen.
B010---Schultypübergreifendes Kurssystem -modulares Schulsystem
a)
Die Piratenpartei unterstützt die Vielfältigkeit der Bildungslandschaft in Deutschland. Ein gleichberechtigte Existenz von ein- und mehrgliedrigen Schulsystemen sowie von alternativen Modellen wird angestrebt.
Maßgeblich hierfür ist die Orientierung der Bildungsinstitutionen Deutschlands an einem "bundesweiten Bildungsstandard" und zentraler Evaluation für alle Bildungsinstitutionen.
Die Piratenpartei fordert das staatliche, freie Bildungsangebot für jeden Bürger in einem "einzügigen 10jährigem Schulsystem" das durch das modularisierte Kurssystem und die Gleichberechtigung der Angebote unterstützt wird.
b)
Alternative Formen von "schultypübergreifenden modularen Schulsystemen" sollen sich in Zukunft durchsetzen, um in jeder Region Deutschlands die Bildungsmöglichkeiten jedes Bürgers zu individualisieren.
Das Bildungfsangebot wird im Endeffekt bundesweit vergleichbar sein und die erreichten Lernziele bundesweit anerkannt werden.
So kann es auch vom Standort der Wohnung unabhängig genutzt und in verschiedenen Bundesländern in gleichbleibender Qualität erworben werden.
B026--- Differenziertes, integriertes Kurssystem
Die bisherige Unterteilung in Schularten und Klassenstufen ist zu unflexibel, um auf die Leistung der Schüler eingehen zu können – verfehlt ein Schüler in einem Fach die angeforderte Leistung, müssen alle Fächer wiederholt werden, erbringt er geforderte Leistungen schneller, hat er keine sinnvolle Möglichkeit, seine schulische Laufbahn zu beschleunigen.
Wir fordern daher die Einführung eines differenzierten, integrierten Kurssystems in den Regelschulunterricht.
Die Schüler können hier in flexibler Reihenfolge Kurse in den unterschiedlichen Gebieten belegen. Der Lerninhalt setzt sich dabei aus Pflicht- und Wahlkursen zusammen.
Anstelle der Wiederholung einer ganzen Klassenstufe tritt hier bei unzureichenden Leistungen die Wiederholung – gegebenenfalls auf einem anderen Niveau oder mit anderen Fördermöglichkeiten – des entsprechenden Kurses.
Mit diesem neuen Standard wollen wir den individuellen Lerntypen und Neigungen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden. Unser Ziel ist die gemeinsame Förderung schwächerer und leistungsstärkerer Schüler.
B007---Kernkompetenz - "Lebenskunde"
Die Kernkompetenz Lebenskunde soll flächendeckend, aber unbenotet an allen Schulen des Bundes ab 2013 eingeführt werden.
Im neu zu schaffenden Lernziel Lebenskunde werden Schüler darauf vorbereitet, ihr Leben selbstbestimmt und verantwortlich individuell gestalten zu können.
Der Unterricht wird unter anderem Wissen über Kommunikationsstrukturen, Geschichte, Soziologie, Philosophie, Ethik, Gesundheit, Ernährung, Verkehrsverhalten und Selbstsicherheit, anhand von aktuellen Themen der Gesellschaft und individuellen "Geschichten und Problemsituationen" vermitteln.
Es ist als praktisch orientiertes Lernziel mit theoretischem Hintergrundwissen angelegt.
Die Kooperation mit Organisationen im thematischen Umfeld und von fächerübergreifenden Projekten wird angestrebt.
B027--- Einbeziehung von Fachleuten in den Schulunterricht
Wie schon in Berufsschulen üblich, sollen Fachleute in allen Schularten in stärkerem Maße als bisher in den Schulunterricht einbezogen werden – nicht nur für Gastvorträge, sondern auch als quereinsteigende Fachleute mit pädagogischer Eignung und Zusatzausbildung. Bei Auswahl und Fortbildung dieser Experten ist darauf zu achten, dass der Unterricht in der Schule weltanschaulich neutral bleibt.
Erläuterung
Text erweitert aus Vorlage 2010 und den Landesprogrammen der Piratenpartei - hin zu konkreten Zielen Okt11.
Die PIRATEN streben ein Bildungssystem zur individuellen Förderung der Kompetenzen jedes Bürgers nach seinen jeweiligen Potentialen an
Wir werden daran mitwirken, unser Bildungssystem zukunftstauglich zu machen und stärker an den Begabungen, Talenten und Interessen der Kinder und Jugendlichen auszurichten.
Dabei sollen auch die Erfahrungen der Lehrenden und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Lernforschung und deren praktischer Umsetzung in anderen Ländern berücksichtigt werden.
Das Bildungskonzept sieht eine stufenweise Erweiterung und Individualisierung der Lernwelt vor.
Die Erkenntnisse aus Lern- und Persönlichkeitsforschung dienen dabei als Basis zu einer Liberalisierung des Schulsystems.
Innerhalb eines vergleichbaren Rahmens bundesweiter Bildungsstandard und zentraler Prüfungsformen wird ein variables Schulsystem umgesetzt, das sich den individuellen Bedürfnissen des Bürgers anpasst.
Das variable Schulsystem ermöglicht, unter Berücksichtigung der standarisierten Lernziele, eine Koexistenz der bisherigen Schulformen, bis hin zu offenen Lernformen im Internet, sowie das Besuchen mehrerer Bildungsinstitutionen, mit unterschiedlichen Angeboten zur gleichen Zeit.
In der ersten Differenzierungsstufe, wird es allen Schülern ermöglicht, Teile von Lernzielen in einzelnen leistungsdifferenzierten Stufen zu erreichen, die auch das Bestehen eines Schulabschlusses ermöglichen, der Lernziele in verschiedener "Fächer" unter verschiedenen Leistungsstufen ermöglicht (ähnlich der heute in einigen Bundesländern üblichen Grund- und Leistungskurse der differenzierten Oberstufe).
In einem weiteren Schritt, können Schüler und Erwachsene in einem Modulsystem, Inhalte auch in anderen Zeiten ihres Lebens als "Teilschritte" in einem Gesamtportpolio ihrer Bildungslaufbahn ergänzen.
Das Modulsystem ist als Form des aufeinander aufbauenden Lerninhalts bis hin zum Erreichen eines Lernziels (in kleineren Einheiten) strukturiert. So kann das Lernziel entweder "früh" mit einer Zentralprüfung, oder "moderat" in mehreren Zwischenleistungsschritten erreicht werden. Die Zentralprüfung zu einem standarisierten Bildungsabschluss kann danach abgelegt werden.
Das Modell lässt Abschlüsse mit fachbezogenen Inhalten zu, ebenso wie Bildungsabschlüsse zur allgemeinen "Reife", mit der alle weiteren Bildungswege beschritten werden können.
Längeres gemeinsames Lernen, eine bessere Betreuung durch Lehrer und pädagogische Berater, sowie Co-teaching -Modelle nach skandinavischem Vorbild , sind Bestandteil der nachhaltigen bildungspolitischen Planung.
Über alle Anträge der Themenbereiche kann auf dem Parteitag gemeinsam oder bei Bedarf einzeln abgestimmt werden.
Beschreibung
Die folgenden Vorschläge zu Programmpunkten sind entweder in der AG-Bildung selbst in den letzten Jahren thematisiert worden oder in den LVs der Länder erarbeitet und zum großen Teil bereits abgestimmt oder im LQFB2010 bereits abgestimmt und folgend entsprechend korrigiert worden. Die bisher verabschiedeten Landesprogramme Bildung enthalten Teile der Programmvorschläge in derselben oder ähnlicher Textform und werden in den Bundesländern bereits vertreten.
Es sind Themen, die Bildung auf Bundesebene betreffen, oder zumindest deren Vertretung auf Bundesebene sinnvoll machen, da sie sowohl Landes- als auch Bundesrecht tangieren.
Bitte tragt Euch als Unterstützer, Kritiker (im Pro-Contra Bereich), oder als thematischer Interessent auf den verlinkten Diskussionsseiten ein.
So kann bereits vor der endgültigen Abstimmung über die Themen ein Meinungsbild entstehen.
Quellen
- Artikel 14 der Grundrechte-Charta der Europäischen Union
- ISB München
- Handbuch Modulschulen -Staatsinstitut für Schulqualität
- Geschwister-Scholl-Schule Tübingen Prokjekt Erko
- PM zur KMK 2010 -Schwerpunktthemen für den Bildungsbericht 2012
- 2. nationaler Bildungsbericht 2008 BMBF- Schriftenreihe
- Berufschule
- Schulversuch
- Modulunterricht Planungsmappe-Gegenüberstekllung zum Regelbetrieb
- Hauptschule Aidenbach-Projektprotokoll (Vorbildlich- Präsentation)
- Gesamtschule Hamm Projektbericht
- Modulunterricht Deutsch 2009
- Expertise zur Entwicklung nationaler Bildungsstandards
- Konzeptionelle Grundlagen für einen Nationalen Bildungsbericht
- Leitlinien des Innovationskreises Berufliche Bildung
- Genderreport
- KK Schulgesetze der Länder
- Gutachten des Aktionsrates Bildung München
- Modulplanung Mathmatik
- -Österreich Projektprotokoll
- psychosoziale Faktoren bei ADHS
- BMFSFJ -Nationaler Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010" (NAP)
- DGE-Standards für die Schulverpflegungsowie: "Maßnahmen zur Unterstützung der gesunden Ernährung und der Bewegungsförderung"
- Fachkräfteportal für Kinder- und Jugendhilfe
- FB1 Institut für Grundschulpädagogik
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- 14. Kinder- und Jugendbericht
- GEW Situation in den Bundesländern
LQFB
https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1045.html Schule
Erweiterung zum aktuellen Parteiprogramm:
Hochschule
B025---Beibehaltung der flexiblen Ausbildungs- und Hochschulstruktur
Traditionelle Ausbildungen, Universitäten, duale Hochschulen, Fachhochschulen und viele andere Weiterbildungsmöglichkeiten bieten eine Vielfalt an unterschiedlichen Ausbildungswegen, Schwerpunkten, Inhalten und Lehrmethoden. Der derzeitige berufsorientierte Umbau der Universitäten ist nicht nur zu ihrem Schaden, sondern auch zum Nachteil der anderen Bildungseinrichtungen. Wir wollen die Vielfalt und Flexibilität im Weiterbildungssystem zum Nutzen von Gesellschaft, Forschung, Lehre und Wirtschaft erhalten.
B024---Familienfreundliche Hochschulen
Hochschulen sollen familienfreundlicher gestaltet werden. Dies betrifft sowohl die Arbeit in Forschung, Lehre und Verwaltung als auch das Studium. Eine akademische Karriere muss parallel zur Kindeserziehung möglich sein. Hierzu sollen verstärkt Teilzeitstellen angeboten werden – gerade auch für Professoren, Doktoranden und den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Parallel dazu muss die Kinderbetreuung an Hochschulen ausgebaut werden, so dass für alle Kinder von Studierenden oder Angestellten der Universität Betreuungsplätze zur Verfügung stehen.
B013---Restrukturierung des Bologna-Prozesses
Es ist wichtig, eine internationale Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen zu erreichen, wie sie beispielsweise durch die Lissabon-Konvention des Bologna-Prozesses angestrebt wird.
Doch wir fordern die Rückkehr zu einem selbständigen Studium.
Die gegenwärtige Verschulung der Universitäten muss möglichst vollständig rückgängig gemacht werden, jedoch ohne dabei die internationale Vergleichbarkeit zu gefährden.
Der Bologna-Prozess muss entsprechend reformiert und umgestaltet werden. Jedem Bachelor Absolventen muss ein Master-Studienplatz zustehen.Die Manifestierung von Bachelor und Masterstudiengängen in Deutschland darf nicht zum Erlöschen der Diplom- und Magisterabschlussmöglichkeiten an den Universitäten führen.
B017---Abschaffung von Studiengebühren
Jeder Mensch hat das Recht auf die Teilhabe an der Gesellschaft, auf Bildung und kulturelle Betätigung. Finanzielle Zusatzbelastungen halten vom Studieren ab. Wir wollen daher die Abschaffung der Studiengebühren und weiterer finanzieller Zusatzbelastungen für Studierende wie Verwaltungsgebühren, um barriere- und kostenfreie Bildung für alle zu realisieren. Die Regierung muss dafür Sorge tragen, dass den Universitäten und studentischen Organisationen auch ohne Studiengebühren eine ausreichede finanzielle Basis haben, den Hochschulbetrieb aufrechtzuerhalten.
B038---Demokratie - Verfasste Studierendenschaften
Seit dem Jahr 1977 sind die demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten von Studenten in Baden-Württemberg und Bayern durch die damalige Abschaffung der Verfassten Studentenschaften im Rahmen der Terrorgesetzgebung massiv eingeschränkt.
Wir unterstützen die bundesweite Wiedereinführung dieses demokratischen Hochschulorgans.
Die bundesweite Gleichbehandlung deutscherStudenten ist eine Bais an der Teilhabe des demokratischen Bildungsprozesses für alle Studenten in den Hochschulen Deutschlands.
B028---Gleiche Berufschancen im Lehrer- und Dozentenbereich
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt schleicht sich eine Zweiteilung im Bereich der Bildungsvermittler ein: Auf der einen Seite stehen gut abgesicherte Beamte auf Lebenszeit, auf der anderen Seite billige Honorarkräfte, die in den Schulen große Teile des Nachmittagsunterrichts und der Betreuung übernehmen oder an den Hochschulen als Lehrbeauftragte in vielen Bereichen dafür sorgen, dass überhaupt noch ein ausreichendes Lehr- und Betreuungsangebot vorhanden ist.
Wir setzen uns dafür ein, den Beamtenstatus im Bildungsbereich abzuschaffen und auf gleichberechtigte und faire Arbeitsbedingungen für alle Lehrenden im Schul- und Hochschulbereich hinzuwirken.
Erläuterung
Text erweitert aus Vorlage 2010 und den Landesprogrammen der Piratenpartei - hin zu konkreten Zielen Okt11.
Jeder Mensch hat das Recht auf die Teilhabe an der Gesellschaft, auf Bildung und kulturelle Betätigung. Finanzielle Zusatzbelastungen halten vom Studieren ab. Wir wollen daher die Abschaffung der Studiengebühren und weiterer finanzieller Zusatzbelastungen für Studierende wie Verwaltungsgebühren, um barriere- und kostenfreie Bildung für alle zu realisieren. Das Land muss dafür Sorge tragen, dass den Universitäten und studentischen Organisationen die finanziellen Ausfälle ersetzt werden.
Die ursprünglichen Ziele der Lissabon-Konvention zur Vergleichbarkeit von Studieninhalten und -abschlüssen sind in jedem Fall erstrebenswert und müssen pragmatisch, ohne Einbußen im Bildungsstandard umgesetzt werden.
- Rückkehr zu selbstständigem Studium: Keine unnötige Verschulung der Universitäten.
- Verhinderung der Abwertung durch den "zweitklassigen" Bachelor-Abschluss durch ausreichende Tiefe gegenüber dem nur wenigen möglichen Master-Abschluss, die Barrieren für den letzteren sind zu senken (Quote und Anforderungen).
- Unabhängigkeit der Hochschulausbildung von Wirtschaftsforderungen.
- Die Piratenpartei Baden-Württemberg wird sich dafür einsetzen, neue unbefristete Hochschulstellen vor allem im Bereich der wissenschaftlichen Mitarbeiter einzurichten. Bestehende Lehraufträge an Schulen und Hochschulen wollen wir angemessener als bisher vergüten.
- Bessere Rahmenbedingungen für Auslandssemester.
Beschreibung
Die folgenden Vorschläge zu Programmpunkten sind entweder in der AG-Bildung selbst in den letzten Jahren thematisiert worden oder in den LVs der Länder erarbeitet und zum großen Teil bereits abgestimmt oder im LQFB2010 bereits abgestimmt und folgend entsprechend korrigiert worden. Die bisher verabschiedeten Landesprogramme Bildung enthalten Teile der Programmvorschläge in derselben oder ähnlicher Textform und werden in den Bundesländern bereits vertreten.
Es sind Themen, die Bildung auf Bundesebene betreffen, oder zumindest deren Vertretung auf Bundesebene sinnvoll machen, da sie sowohl Landes- als auch Bundesrecht tangieren.
Bitte tragt Euch als Unterstützer, Kritiker (im Pro-Contra Bereich), oder als thematischer Interessent auf den verlinkten Diskussionsseiten ein.
So kann bereits vor der endgültigen Abstimmung über die Themen ein Meinungsbild entstehen.
Diese Vorschläge sind in der AG Bildung:
- im Wiki:http://wiki.piratenpartei.de/AG_Bildung/Themen/Programmpunkte_zum_BPT2011
- auf Pads -zuletzt unter:
- im Mumble: Raum Bildung und den thematischen Unterräumen
- In den Landesverbänden: siehe Zeilen ab 1a II.
- im LQFB: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/area/show/4.html
ausgearbeitet worden.
Meinungsbild der AG bereits 2009 abgefragt
Quellen
- Artikel 14 der Grundrechte-Charta der Europäischen Union
- verfasste Studierendenschaft
- Filbingers Reform
- AStA
- UAsta
- unabhängige Studierendenschaft
- Hochschulrahmengesetz (pdf)
- Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum Thema Bologna-Prozess
- Die neueste, sehr ausführliche Studie zum Thema Studienabbrecher vom HIS
- Vorbildlich: Uni Mannheim.
- Verbesserungsbedarf besteht bei Uni Freiburg, Uni Heidelberg, Uni Hohenheim, Uni Karlsruhe, <=de Uni Konstanz, Uni Stuttgart, Uni Tübingen, Uni Ulm
- Bildungsstreik Uni Tübingen Bildungs-Forderungen und Antworten der Fachbereiche und des Rektorats
- Zugang zum Hochschulstudium Diskussionspapier der Arbeitsgruppe Hochschulzugang.
- Hochschulrektorenkonferenz: Zulässige und unzulässige Zugangsvoraussetzungen Masterstudium, Empfehlung zur Harmonisierung von Semesterzeiten
LQFB
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/issue/show/1043.html Hochschulreform
- https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/152.html Reformierung des Bolognaprozesses Ja: 318 (80%) · Enthaltung: 36 · Nein: 78 (20%) · Angenommen
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Barrierefreies Lernen
Medienkompetenz
Medienkompetenz
Erweitertes Bildungsangebot zu Medienkompetenz
Lehrmittel - Informationssysteme
Finanzierung von Bildung und Erziehung
Qualitätssicherung von Bildung