Benutzer:JD

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Name: Jan Dörrenhaus
Wohnort: Dortmund
Email: j a n d o e r r e n h a u s at g o o g l e m a i l dot c o m
Akademischer Grad: Dipl.-Inf. (FH)
Crew: LeChuck

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Initiator des Projekts "Demokratie vermisst".

Listen- und Direktkandidaturbewerber für die Landtagswahl NRW 2010.
Den hervorragenden Fragenkatalog dazu, welcher von der Crew Grey Pearl geschrieben wurde, findet ihr hier.

Fragen und Antworten

Die Fragen und Antworten hier sind selbstformuliert. Weitere Fragen an mich können auf der Diskussionsseite gestellt werden.

F: Warum bist du Mitglied der Piratenpartei geworden?
A: Weil ich der zunehmenden Aushöhlung der Bürgerrechte durch die etablierten Parteien nicht länger hinnehmen wollte. Der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte, war das Zugangserschwerungsgesetz, gemeinhin Stoppschildgesetz genannt.

F: Wie sah deine politische Laufbahn vor der Piratenpartei aus?
A: Ich war ein sogenanntes schlafendes Mitglied von FDP und JuLis. Etwa ein Jahr lang hatte ich, mehr aus Interesse als aus Engagement, die Mitgliedschaft in diesen beiden Organisationen verfolgt. Ich war nie auf einer Veranstaltung dieser Organisationen, und habe mich nie eingebracht. Ich spielte eine reine Beobachterrolle. Angesichts der Tatsache, dass die FDP zwar viel redet, aber nichts tut, was die Aushöhlung der Bürgerrechte in den letzten Jahren tut, erklärte ich meinen Austritt. Seitdem bringe ich mich aktiv bei der Piratenpartei ein.

F: Welches Ziel der Piratenpartei ist dir am wichtigsten?
A: Die Ziele der Piratenpartei gehen miteinander Hand in Hand, und allesamt sind sie wichtig. Der Punkt der mir jedoch definitiv am wichtigsten ist, sind die Bürgerrechte. Wenn ich mich für einen Punkt entscheiden müsste, es wäre auf jeden Fall das Verhindern weiterer Einschränkungen der Bürgerrechte durch den Staat.

F: Wie ist deine Einstellung zu den weiteren Zielen der Piratenpartei?
A: Was das Urheberrecht angeht, würde ich mich zu einem fiktiven "moderaten Flügel" zählen. Überlegungen, dass ein Künstler ohne den Verkauf seiner Kunst leben soll, bezeichne ich als falsch. Ich habe kein Problem damit, dass ein Künstler, der eine erkleckliche Fangemeinde hat, durch seine Kunst leben können soll. Und ich habe auch kein Problem damit, dass ein Künstler der weltweit Begeisterung auslöst, reich wird. Die Herausforderung liegt darin, dies in Zeiten der digitalen Vervielfältigung und Verbreitung immer noch zu gewährleisten. Überlegungen bezüglich Kulturflatrate oder ähnlichem begrüße ich, werden sie doch dem Anspruch gerecht, trotz unkontrollierbarer Verbreitung im Netz dem Künstler seinen ihm gerechterweise zustehenden Lohn zu gewährleisten. Ein komplexes Vergütungssystem, welches hinter diesem Vorgehen etabliert werden müsste, gehört diskutiert und nicht als zu aufwändig abgetan. Es gibt keine Alternative. Das Filesharing wird trotz noch so vieler Klagen nicht aufhören.
Was das Patentwesen angeht, so gehe ich mit der Parteimeinung d'accord, dass der Umgang der öffentlichen Hand mit selbigem an vielen Stellen alles völlig unsinnigerweise verkompliziert oder sogar unmöglich macht. Keine Firma würde seine Zweigstellen unter sich sich gegenseitig Lizenzgebühren abknöpfen lassen. Forschungsergebnisse des öffentlichen Dienstes sollten grundsätzlich der Allgemeinheit zugänglich sein. Ich gebe allerdings zu, dass dieses Thema von mir relativ leidenschaftslos verfolgt wird.

F: Welche Aufgaben innerhalb der Piratenpartei strebst du an?
A: Ich habe mich für die Kandidatur für einen Listenplatz der Landtagswahl NRW 2010 entschieden. Gerade in dem Bundesland, in dem ein Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) sich Bildungsminister nennen darf, brenne ich förmlich darauf, Mitglied des Parlaments zu werden, und sämtliche Punkte der Piratenpartei öffentlich zu diskutieren.
Langfristig sehe ich mich generell in der politischen und in der Öffentlichkeitsarbeit. Für das organisatorische haben andere Piraten mehr Talent.

F: Warum sollte ich dich unterstützen?
A: Ich behaupte von mir, vergleichsweise redegewandt und fair zu sein. Ich gehe keiner Diskussion aus dem Weg, ich gerate selten ins "schwimmen", sondern bereite mich gut vor, um passende Argumente und die nötige Diskussionsfestigkeit für die anliegenden Themen zu finden. Ich habe ein gewisses Gespür dafür, wie man Menschen erreicht, und möchte dieses gerne an effektiver Stelle in den Dienst der Piratenpartei stellen.