Benutzer:Haukemar

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Marco Hauke
Nick: Haukemar
Wohnort: Wernau
Berufl. Qual.: Polizeibeamter
Familienstand: verheiratet
Geburtstag: 1973
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 2009
Landesverband: Baden-Württemberg
Bezirksverband: Stuttgart
Stammtisch: Kirchheim unter Teck
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: marco.hauke<at>piratenpartei-bw<punkt>de
Twitter: Teckpirat
Threema: YZU32259


Ich bin BewerberIn für die Landesliste zur 18. Bundestagswahl (Landesliste BW, Platz 02-X)

Ich bin Direktkandidat zur 18. Bundestagswahl im Wahlkreis 261 (Esslingen), gewählt am 08.07.2012

Fragen an mich per:

Zu meiner Kandidatur:
Kurzinfo: 38 Jahre, Polizeibeamter, verheiratet, 1 Tochter, seit 2009 in der Partei aktiv, Kandidat LTW 2011 im Wahlkreis 8, seit LPT11.1 Richter am Landesschiedsgericht.

Ich könnte an dieser Stelle viel schreiben. Von wegen ich möchte im Bundestag was bewegen, die Politik verändern und das Programm der Piraten vertreten. Alles schön und gut, schreibt aber jeder und bringt Euch bei der Frage wer auf die Landesliste soll wohl nicht weiter. Stattdessen möchte ich ein paar Punkte, die im Falle meiner Wahl in den Bundestag relevant werden, ansprechen.

Abstimmungsverhalten: GG Art 38 “Sie (die Abgeordneten) sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“ Das sogenannte freie Mandat wird von den Piraten gerne hoch gehalten was im Grunde ja auch ganz in Ordnung ist. Und ja, niemand wird mich im Bundestag dazu bringen eine Abstimmung gegen mein Gewissen durchzuführen. Aber heißt das, der Abgeordnete sollte Abstimmen wie er es gerade für Richtig hält? Ich denke nein, denn dieses „Gewissen“ gilt auch den eigenen Wählern gegenüber welche bei der Wahl der Piratenpartei auch eine gewisse Erwartungshaltung mitgebracht und einen Vertrauensvorschuss gewährt haben. Auch Euch gegenüber, die ihr die Landesliste zusammenstellt, gibt es doch eine gewisse Verpflichtung im Falle des Mandats Politik in Eurem Sinne zu machen, oder etwa nicht? Jeder Abgeordnete muss es mit sich selbst ausmachen was in welchem konkreten Fall schwerer wiegt, aber ich würde es gerne sehen wenn man sich in der Piratenfraktion bei den meisten Themen schon im Vorfeld bespricht und auf eine gemeinsame Linie einigen kann.

Polizeibeamter: Im Herbst 2013 werde ich 19 Jahre Polizeibeamter sein mit all den Vor- und Nachteilen welche das mit sich bringt. Eine Piratenfraktion wird von meine Verständnis für die Verwaltung und meinem Fachwissen für Gesetze profitieren können, welches zwar nicht so tief wie bei einem Volljuristen ist, aber dafür auch nicht nur theoretisch erworben wurde. Ich denke gerade als Polizist kann ich Hintergrundwissen und einen Blickwinkel in die Diskussion einbringen, den andere vielleicht so nicht haben. Für kompetente Entscheidungen sollten ein Problem jedenfalls möglichst von allen Seiten beleuchtet worden sein, gleichgültig wie hinterher die Entscheidung ausfällt.

Persönliche Belastung: Es ist mir dieses mal erheblich schwerer gefallen die Entscheidung zu treffen zu kandidieren als dies bei der Landtagswahl der Fall war. In beiden Fällen galt, dass ich als Beamter die idealen Vorraussetzungen mitbringe für 5 Jahre ein politisches Amt zu bekleiden und trotzdem keinen Bruch in meinem Leben zu haben, denn ich kann jederzeit wieder in meinen Beruf zurückkehren. Andererseits habe ich nun ein Kind und es ist schon ein Unterschied ob man nun 25km oder 650km zur Arbeit hat. Da meine Frau jedoch derzeit nicht berufstätig und meine Tochter noch nicht schulpflichtig ist, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich in der Lage bin dies die nächsten 5 Jahre zu tun und auch durchzuhalten.

Meine politische Ausrichtung: Ja, natürlich Pirat, sonst wäre ich ja nicht hier. Ich sehe mich aber als relativ bodenständigen Piraten, welcher sich nicht nur für die Utopie interessiert, sondern auch für den Weg dahin. Ein Bundestagsabgeordneter ist für mich der Bauarbeiter der diesen Weg bereiten muss und nicht derjenige der Reden darüber hält, wie schön es doch in Utopia wäre.

Sonstige Punkte: Ich Kandidiere für die Listenplätze 02-XX. Die Kandidatur als Spitzenkandidat kann ich nicht leisten da ich nicht der Typ „Rampensau“ bin was für diesen Listenplatz jedoch von Vorteil ist. Die Piraten sollen den am besten geeigneten für diesen Platz bekommen und es ist mir bewusst, dass ich das nicht bin. Ich strebe aber an, tatsächlich in den Bundestag einzuziehen, daher wäre mir ein Platz unter den ersten 10 am liebsten. Sollte es jedoch dafür nicht reichen werde ich auch auf einem der aussichtslosen hinteren Plätzen mein möglichstes für einen Erfolg der Piraten tun.

Kandidat zur Bundestagswahl 2013
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Kandidat der Piratenpartei zur Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis Esslingen (261) und auf dem Landeslistenplatz 21 in BW.

Werdegang

  • Abitur 1994
  • Ausbildung zum Polizeibeamten 1994-1997
  • Studium an der Hochschule für Polizei 1999-2001
  • Verheiratet seit 2003
  • Eintritt in die Piratenpartei 2009
  • War Kandidat für die Landtagswahl 2011 in Baden-Württemberg

Wieso Piratenpartei?

„Der Preis der Freiheit ist stetige Wachsamkeit.“ (Thomas Jefferson)

Das höchste Gut, dass ein jeder besitzt ist nicht das Leben, sondern die Freiheit, dieses selbstbestimmt zu führen. Insbesondere wir Deutschen sollten uns nur allzu bewußt sein, dass dies nicht selbstverständlich ist und über Jahrhunderte hinweg teuer erstritten wurde. Gerade vor diesem Hintergrund ist jeder von uns verpflichtet, diese Freiheit auch zukünftigen Generationen zu erhalten und sie nicht leichtfertig herzuschenken.

Besonders die letzten 10 Jahren haben gezeigt, dass wir wachsam bleiben müssen und uns nicht in dem blinden Vertrauen darauf zurücklehnen dürfen, dass "die da oben" schon nur das Beste für uns wollen. Nicht trotz, sondern gerade wegen, meines Berufes ist es mir ein besonderes Anliegen meinen Anteil zum Schutz unserer Freiheit zu leisten und die Erosion unserer Grundrechte aufzuhalten.

Politische Ziele

„Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!“ (Erich Kästner)

Sicherheit ist ein hohes Gut und muss verteidigt werden, doch absolute Sicherheit ist eine Illusion. Wie bei jeder fixen Idee besteht die Gefahr, dass man sich bei ihrer Verfolgung derart verrennt, dass man erst hinterher feststellt, dass man dabei weit wichtigere Dinge aus den Augen verloren hat. Genau dies ist seit 2001 geschehen! Vor lauter terroristischen Bedrohungen sehen viele Politiker nicht mehr, dass sie selbst sich zu Bedrohungen für die Freiheit, unsere Verfassung und auch unserer Sicherheit entwickelt haben. Während der "Polizist an der Ecke" aus kostengründen eingespart wird verteidigen wir Deutschland am Hindokusch und stecken Unsummen in die Überwachung unserer eigenen Bürger - jeder ist verdächtig!

Dies muss aufhören! Ich möchte mich dafür einsetzen, dass der Sicherheitswahn wieder auf ein Normalmaß reduziert wird. Das vorhandene Geld muss in sinnvolle Projekte investiert werden und nicht in Symbolpolitik, welche den Politikern tolle Schlagzeilen, aber dem Bürger nicht mehr Sicherheit bringt. Die Politik muss endlich wieder ihrer Verantwortung gerecht werden und neue Gesetze vor ihrer Verabschiedung auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüfen. Ein Politiker, welcher nur seine Politik durchsetzen will, auch wenn dies gegen das momentane Grundgesetz verstößt, handelt schlicht Verfassungsfeindlich. Verfassungsänderungen mögen im Einzelfalle notwendig sein, doch Grundrechte dürfen nicht einfach so beiseite gewischt werden, sondern Eingriffe in diese müssen auf das absolut notwenige Mindestmaß beschränkt bleiben.

Kandidatur für das Schiedsgericht im LV Baden-Württemberg

Ich kandidiere für das Ladesschiedgericht der Piratenpartei im Landesverband Baden-Württemberg. Das Schiedsgericht wird auf dem Landesparteitag am 4. Juni in Kehl gewählt.

Ich denke, dass ich für dieses Amt gut geeignet bin. Als Polizeibeamter bin ich es gewohnt meine eigenen Ansichten hinten an zu stellen, gerade das halte ich für eine zentrale Vorraussetzung für die Tätigkeit im Schiedsgericht. Grundlage von Entscheidungen dürfen nur u.a. die rechtlichen Vorraussetzungen wie die Parteisatzung oder die allgemeinen Werte der Piratenpartei, nicht aber persönliche Auffassungen sein.

Für meine Kadidatur habe ich einen Formspring-Account angelegt auf dem ich gerne Fragen beantworte.

Lob / Tierstempel

Tierstempel Wombat 1.jpg

verliehen von TomTorres