Benutzer:Gottfried

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URIs der Form „bandit.cleo(at)gmx.net“ sind nicht zulässig.Warum wurde ich Pirat?
Kurzprofil
Benutzer Gottfried.jpg
Persönlich
Name: Gottfried Einsle
Nick: Gottfried
Wohnort: Steingaden
Berufl. Qual.: Flugkapitän a.D.
Tätigkeit: Ruheständler
Familienstand: verheiratet, zwei erwachsene Kinder
Geburtstag: 1948
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 2011
Landesverband: Bayern
Kreisverband: Weilheim-Schongau
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Anschrift: Steingaden
Mail-Adresse: bandit.cleo(at)gmx.net
Weiteres

Nahezu alle fühlen es, viele mögen es nicht eingestehen, andere wollen es lieber verdrängen, und dennoch haben uns die etablierten Parteien in eine schier ausweglose Sackgasse manöveriert, aus der wir uns schnellstmöglich befreien müssen. Die unkonventionellen Methoden der Piraten schienen mir durchaus geeignet, dieser "Sackgasse" zu entkommen.

Gegenwärtige Bilanz:

So erfreulich es zunächst scheint, jeden Einzelnen über jedwedes Thema abstimmen zu lassen und immer wieder neue Themen zur Diskussion zu stellen, so beinhaltet diese Vorgehensweise letztlich den Nachteil, nie zu einem Ergebnis zu kommen. So wirken die Piraten mittlerweile nach außen, ja, auch nach innen, ziemlich unglaubwürdig. Auch ich vermag bisher keine Linie, geschweige denn ein Programm zu erkennen. Auch wenn sich der Bürger im Allgemeinen kaum für Parteiprogramme interessiert, so möchte er doch gerne wissen, in welche Richtung die Reise geht - hier hört oder liest man i.d.R.: dazu müssen wir erst die Basis befragen.

Blick in die Zukunft für unsere Partei:

Wenn sich unsere Partei nicht schnellstmöglich von Themen wie BGE, zinsloses Geld, regionale Währung, etc., - allesamt illusionäre Inhalte, die entweder nicht finanzierbar oder dem Gedanken der Insellösung entspringen -, verabschiedet, so werden wir genauso schnell, wie wir bisher Protestwähler aquirieren konnten, ins Nirwana der Buddhisten verschwinden.

Wie können wir unser Profil zukunftsfest gestalten?

Wir müssen uns insbesondere auf die Probleme konzentrieren, die einerseits durch parlamentarische Fehlentscheidungen oder andererseits durch unbeabsichtigte Fehlentwicklungen entstanden sind. Im Focus stehen zeitnah realisierbare Ziele, deren Inhalte breite Bevölkerunsschichten nicht nur interessieren, sondern deren Lösung seit vielen Jahren auf vielen Ebenen diskutiert aber nie ernsthaft angegangen wurde. Es gilt vornehmlich diese Problemfelder zu besetzen, sie zu bearbeiten, sie voranzutreiben und letztlich mit unserem Einfluss zu ändern. Hierzu gehören Themen wie angemessener Mindestlohn, grundsätzliche Reform des Gesundheitswesens ohne Lobbyismus, grundlegende Reform der Alterseinkünfte ohne Privilegien, länderübergreifende Reform des Bildungswesens, natürlich auch der freie und kostenlose Zugang zu Information und Wissen, die konsequente Ablehnung von Studiengebühren, eine ausgewogene Sozialgesetzgebung, eine Steuerreform, die den Namen auch verdient, eine Verschuldungspolitik, die auch die Rechte unserer Kinder berücksichtigt, eine Europapolitik ohne Transferunion,Verbot des Derivatehandels in Deutschland mit Offenlegungspflicht und Kontrolle ausländischer Investments, Einführung der Transaktionssteuer zur Reduzierung des hyperschnellen Computerhandels, etc., etc.. Die erwähnten Arbeitsfelder gehören zu all jenen, die von unseren Regierungen bisher jahrelang erfolgreich vertagt wurden, da im Rahmen der mittlerweile etablierten Korporatokratie diese Themen bewusst unbehandelt bleiben mussten. Mit viel Hartnäckigkeit könnte auch unsere kleine Partei im Rahmen von Koalitionen als Katalysator Immenses anstoßen und leisten und sich letzlich als unentbehrlich in den Augen der Bürger beweisen.

Meine Meinung!!

Ich möchte mich gerne einbringen und mitgestalten, aber nur dann, wenn die Basis einen Lernprozess Richtung Machbarkeit ihrer Ziele erkennt. Gegenwärtig sind wir nur in der Lage, kurzfristig - also bis zu den nächsten großen Wahlen in 2013 - die "Etablierten" zu erschrecken, vielleicht auch ungewollt Mehrheiten zu verhindern. Eine echte Zukunft bleibt uns aber ganz gewiss unter den jetzigen Voraussetzungen versagt. Ach, ja, um es nicht zu vergessen: die fortwährende Kommunikation à la Facebook wie "gefällt mir" mag zwar dem Zeitgeist entsprechen, zur Problemlösung trägt sie allerdings nicht bei. Also los: "Lasst uns den Karren aus dem Dreck ziehen!!!"