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Kandidatur für den Vorstand KV Darmstadt | Darmstadt-Dieburg

Wofür ich antrete BAUSTEIN

Ich kandidiere für alles ausser Erster Vorsitzender oder Schatzmeister des Kreisverbandes.

Ich möchte gerne als Zweiter Vorsitzender arbeiten, meine Erfahrungen zur Geltung bringen und mit Rat und Analyse den Vorstand stärken. Ja ich kann Kommunalwahl. Bei der 2011 war ich an allen Stationen der Wahl beteiligt: Programmausarbeitung, UU-Sammeln, Plaktierung, Vertrauensperson in den kommnalen Wahlausschüssen, Aushandlung der Fraktionsbildung mit Freien Wählern, Ausarbeitung Basisbefragung zur Fraktionsbildung.

Ihr kennt mich als Jemanden der was er anfängt auch auf die Straße bringt und abschließt.

Meine Ziele sind: Erfolgreicher Abschluss der Vorbereitungen zur Kommunalwahl. Förderung einer beständigen Arbeit unserer Fraktionen. Robuste und offene Haltung des Vorstandes gegenüber Kritik. Ein schwieriger Spagat.

Einschätzungen

  • Die Mitarbeit und Karrieremöglichkeiten in der Partei sind ungeeignet, um zum Mittelpunkt des eigenen individuellen Wertekanons oder zur Hauptbühne der eigenen Sozialisation zu werden. Ein guter Pirat ist, wer die wirklich wichtigen Lebensziele ( wie erfolgreiches Studium, befriedigende Beziehungen und die dauerhafte Sicherung des Einkommens ) respektiert. Das eigene Leben der Parteiarbeit unterordnen geht gar nicht. Solche Anforderungen führen zu Frustrationen und wenig hilfreichen "Ich bin ein Gottgleicher in der Partei, ihr lebt unterm einem Stein." Sichtweisen.
  • Wir sind uns selbst verantwortlich; und dazu gehört auch Verantwortung zu übernehmen für die bestmögliche Ausgestaltung gemeinsamer Parteiarbeit.
  • In die Öffentlichkeit getragene persönliche Befindlichkeiten zur Partei und ihrem Programm sind unvereinbar mit einer erfolgreichen politischen Arbeit des Kreisverbandes.

Dialoge zu politischen Tagesthemen außerhalb von Parlament und Ausschüssen

5 Thesen

  • Die Piratenpartei sucht und erarbeitet themenorientierte Lösungen, auch über die eigenen Parteigrenzen hinweg.
  • Die Kernthemen der Piratenpartei kollidieren im politischen Dialog schon frühzeitig mit der regelmäßig geringen Kompetenz der Amts- und Mandatsinhaber der bürgerlichen Parteien. Eine sachorientierte politische Ausgestaltung unserer Kernthemen in die Parlamente hinein gemeinsam mit SPD, den Grünen und der CDU wird überaus schwierig werden. Dieser absehbaren Hürde muß ganz anders als bisher begegnet werden: Auch außerhalb des Parlaments auf deren eigenem Terrain.
  • Unüberhörbar knirschen die Jugendorganisationen der bürgerlichen Parteien mit den Zähnen, weil sie die altvorderen "Inkompetenzträger" der eigenen Partei immer noch nicht ablösen können. Daraus ergeben sich neue Zusammenschlüsse, die derzeit noch einen temporären Charakter haben: So war im Vorfeld zum Scheitern des JMStV zu erleben, dass sich die Jugendorganisationen der bürgerlichen Parteien gegen ihre eigene Mutterparteien wendeten, gemeinsam!
  • Die bisherige Parlamentsarbeit der bürgerlichen Parteien ist durch den traditionellen Fraktionszwang, Blockbildung und starre Abstimmungsvorgaben gekennzeichnet und damit jetzt schon eher ungeeignet, um kompetente, bürgernahe und themenorientierte Lösungen auf die Straße zu bringen. Das beste Beispiel dafür ist die Geschichte des JMStV Scheiterns.
  • Wir halten keinen Burgfrieden ein bei der sachfremden Darstellung unserer Kernthemen durch andere Parteien auf deren öffentlichen Versammlungen. Der ungeschriebene Kodex zwischen den bürgerlichen Parteien lautete bisher: "Parteimitglieder besuchen die öffentlichen Veranstaltungen der anderen Parteien niemals mit der Absicht, dort mit zu diskutieren." Ein solcher Kodex macht heute keinen Sinn mehr. Denn wir wissen, wofür wir als Partei antreten: sachliche themenorientierte Dialoge über Parteigrenzen hinweg, politische Transparenz, und die Verweigerung von politischen Mauscheleien in Hinterzimmern.

Deshalb:

  • Regelmäßige Dialogtermine mit allen demokratisch orientierten meinungsstarken Akteuren aus dem Landkreis und der Stadt in offen gestalteten Veranstaltungen. Dazu eingeladen werden sachkundige Experten, um Lösungen und Sachstände zu den angekündigten Themen gerne auch kontrovers zu diskutieren.
  • Klare Kante bei der eigenen Dialogbereitschaft mit anderen politischen Akteuren: Wer keine Ahnung zu netzpolitischen Themen hat, sollte nicht darüber entscheiden dürfen. Denn: Wer nicht aus eigener Kraft ins Baumhaus klettern kann sollte nicht darüber entscheiden wie, wann oder wo es gebaut werden soll oder wozu es durch wen auch immer genutzt wird. Beispiel: Wer seinen unter dem eigenen Namen laufenden Internetauftritt bei Twitter, Facebook oder im eigenen Blog weiterhin von der Auszubildenden im Vorzimmer, vom befreundeten Juso oder der beauftragten Agentur inhaltlich mit Leben füllen lässt ("War bei der Vorstandssitzung, war wie immer super" oder "Der Kreis steht wieder gut da: Schon wieder weniger Arbeitslose") und solche Zeilen als sein eigenes Werk ausgibt ist als kompetenter Gesprächspartner zu netzpolitischen Themen raus aus der Diskussion.
  • Besuche auch der parteinah angelegten Veranstaltungen der politischen Mitbewerber: Wir suchen den Dialog mit Parteien auch auf deren Veranstaltungen, unter der Voraussetzung dass zu diesen öffentlich eingeladen wurde und eine themenorientierte Agenda zu politischen Themen angekündigt wurde.