Benutzer:Freiben

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Kurzprofil
Persönlich
Name: Benjamin Freiling
Nick: Freiben
Berufl. Qual.: Informatikkaufman, Volkswirt
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Landesverband: Schleswig-Holstein
Stammtisch: Pinneberg
Kontakt
Webmail: Form-Mailer


Meine Bildung

Handelsschule, Ausbildung zum Wirtschaftsassistent (nicht abgeschlossen), Ausbildung zum Informatikkaufmann, Selbständigkeit als IT-Dienstleister, Studium mit Abschluss Bachelor of Art “European Management and Economics” Abertay Universität (Schottland) und Bachelor of Art “Sozialökonomie” Fachbereich Volkswirtschaft (Schwerpunkt: Makroökonomie) Universität Hamburg

Thema der letzten wissenschaftlichen Arbeit (2010): Anhaltspunkte für die wachsende Vermögenskonzentration in den herschenden Wirtschaftstheorien.

Resümee: Vermögen hat sehr tiefgreifende und vielfältige Funktionen für die Besitzer. Über die Verteilung gibt es nur sehr unzureichende statistische Daten. Die Konszentration von Vermögen hat sich in den letzten Jahren beschleunigt, etwa 20% der Bevölkerung besitzen 80% aller Vermögenswerte in Deutschland. Die herschenden Wirtschaftstheorien begünstigen die Konzentration von Vermögen und setzten sie in ihrer Logik sogar vorraus. Um der stetig wachsenden Vermögenskonzentration entgegen zu wirken, habe ich auf Silvio Gesell und sein Buch “Die natürliche Wirtschaftsordnung” hingewiesen. (Abschliesendes Zitat: „Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist gewiss.“ )

Mein Tun

Zuletzt Vollzeit Volunteer Tätigkeiten in verschiedenen Projekten bei meinem Auslandsaufenthalt in Schottland:

  • Adult Learning Project – Mitarbeit in einer Gruppe die alternativen Wirtschaftsthemen behandelt
  • Transition Edinburgh – Gründung einer Lokal Ökonomie Gruppe mit dem Ziel eine Regionalwährung in Edinburgh einzuführen
  • Remade in Edinburgh – Reparieren von Computern
  • Edinburgh Library – Betreunung von Senioren und Behindeten als IT Buddy

und noch weiteren Projekten.

Derzeitige Tätigkeiten in meiner Geburtsstadt Elmshorn:

  • Betreuung eines Netzwerk von überwiegend Senioren im Umgang mit Computern und der Nutzung des Internets.
  • Gründung einer Transition Town initiative in Elmshorn
  • Wiederstandsfähigkeit steigern gegen die sich zuspitzende Wirtschafts- und Finanzkriese.
  • Politisch einsetzten damit nach der Kriese nicht alles wieder von vorn beginnt!

Persönliche Forderungen

  • Politik: Das Wichtigste ist, dass Fragen gestellt und beantwortet werden können von denen, die sie angehen – uns allen.
    - Das freudvolle Kooperieren lernen
    - Offene Politik für Mitstreiterinnen und Mitstreiter
    - Politik die nicht erzwungen wird und nicht um des Geldes willen stattfindet.
  • Bildung: Selbstbestimmtes lernen fördern, Menschen helfen sich selber zu helfen, kostenlos
  • Wirtschaft: Wachstumszwang, Globalisierung, Konkurenzdenken und Geldmonopol überwinden und Freiraum schaffen für das Ausprobieren von neuen Wirtschaftsweisen.
  • Gesellschaft:größtmöglicher Zustand substanzieller Freiheit schaffen “conditio humana”

Bewegungen die ich unterstütze:

Transition Town, Permakultur, RegioGeld/Lokalisierung, Grundeinkommen, Gemeinschaftsgüter, Peer Production, Attac Globalisierungskritik, Piraten Politik, Basisdemokratie, KlimaCamp, Gemeinschaftsbildung, Occupy Wallstreet, AntiAtomkraft, selbstbestimmtes Lernen, Oya-Magazin... und viele mehr.

Autoren die mich derzeit beeinflußen:

Paulo Freire, Silvio Gesell, Harald Welzer, Elinor Ostrom, Krishnamurti, Scott Peck, Stoneleigh (the Automatic Earth), Chris Martenson, Eckhart Tolle


Einmal im Parlament würde ich

  • Mit aller Kraft dafür kämpfen das die Ideale und Werte der Piraten Partei den Menschen näher gebracht werden und die Bürger eingeladen und befähigt werden sich an den politischen entscheidungsfindung zu beteiligen.
  • Mich dafür einsetzten das, “Halbinseln”, offene Experimentierfelder, in denen andere Selbstverständlichkeiten entstehen, gefördert werden.
  • Projekte anregen welche das Ziel haben die Wiederstandsfähigkeit der Bevölkerung zu stärken um die Folgenden des sich immer stärker abzeichnenden Wirtschafts und Finanzkaos zu überleben.
  • Entschlossen gegen Vetternwirtschaft (Vitamin B), Lobbissmuss und Selbstzentriertheit in der Politik kämpfen.
  • Die parlamentarische Entlohnung meiner Person der Partei spenden, bzw. die Partei darüber abstimmen lassen was damit geschehen soll und den Beruf Politiker und das Entlohnungssystem kritisch hinterfragen. (Ich kann sehr gut von 800 Euro monatlich leben)

Abschliesende Zitate

„Wichtiger als alle Theorie ist stets die Praxis, die immer dort, wo etwas für alle Beteiligten Erfreuliches entsteht, von Gemeinschaftlichkeit getragen ist. Ob in dichten nachbarschaftlichen Beziehungen, in pragmatischen Nutzungsgemeinschaften, in einem ökosozialen Unternehmen oder im weltweiten Netz (oder in der Piraten Partei) – der Impuls des Miteinander-Wachsens darf sich ungefährdet exponentiell ausbreiten. Es wird irgendwann genügend schlaue Menschen geben, die dazu neue Wirtschaftstheorien schreiben.“
Oya 08, Wenn Geld einmal nicht die Welt regiert) [1]

„Beginnen Sie, einfache Fragen zu stellen; hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben; nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume; haben Sie Spaß dabei: Die Rettung der Welt zum Mitmachen in zehn Empfehlungen.“
Harald Welzer [2]