Benutzer:Forenwanderer
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Thomas Brück |
| Nick: | Forenwanderer |
| Wohnort: | Oberthal |
| Berufl. Qual.: | IT- Administrator |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | 2009 |
| Landesverband: | Saarland |
| Funktion: | Basispirat |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mail-Adresse: | thomas.brueck(@)piratenpartei-saarland.de |
| Twitter: | forenwanderer |
Inhaltsverzeichnis
Basispirat Landesverband Saarland
Homepage: Oberthal-online
Weblog: Des Schwachsinns fette Beute
Live- Flausch in den ARD Tagesthemen: Saarlandwahl 25. März 2012 Strategiepapier zur Energiewende: [1]
Tätigkeitsbericht als Stellvertretender Landesvorsitzender Piratenpartei Saarland:Tätigkeitsbericht
Kandidatur zur Bundestagswahl 2013
Dass die Piraten im Saarland gewiss keine Direktkandidaten in den Bundestag bekommen, dürfte der augenblicklichen Realität entsprechen. Trotzdem ist es sinnvoll, dass Kandidaten der Piratenpartei auf den Stimmzetteln erscheinen, wenn es auch aussichtslos erscheinen mag. Von Vorteil wären insbesondere Namen, die man kennt. Viele Wechselwähler und bis zuletzt Unentschlossene treffen ihre Entscheidung tatsächlich erst in der Wahlkabine mit dem Stift in der Hand. Dann spielt Psychologie sowie Zufall manchmal eine Rolle. Ein vertrauter Name, der nicht mit negativer Vorstellung assoziiert wird, kann mitunter dazu verleiten, das Kreuz an der richtigen Stelle, also bei den Piraten zu machen. So gewinnt man sicher keine Wahl, zeigt aber Präsenz, die sich womöglich auf die für die Kleinparteien wesentlich wichtigere Landesliste auswirken könnten. Im Saarland gehöre ich sicher zu den wenigen Piraten, die einen gewissen Bekanntheitsgrad vorweisen können. Das nutzt mir persönlich als Direktkandidat nichts, könnte aber vielleicht ein klein wenig den Piraten helfen. Aktuell besteht die Möglichkeit, einen unserer Kandidaten auf der Landesliste(Listenplatz 1)in den Bundestag zu bekommen, wenn wir uns im Wahlkampf wieder richtig ins Zeug legen.
Ob ich tatsächlich auch für die Landesliste kandidieren werde, entscheide ich wohl spontan und mache es von den Umständen abhängig. Eigentlich gibt es ja schon ausreichend Kandidaten. Der inzwischen etwas angestaubte Slogan "Themen statt Köpfe" sollte wieder mehr Beachtung finden.
Beantwortung von Fragen, die an alle gingen
- Seit wann bist du Pirat und weshalb?
- Seit September 2009. Als Netzaktivist, insbesondere gegen das Zugangserschwerungsgesetz, bin ich überhaupt politisch aktiv geworden, ohne selbst so wahrgenommen zu haben. Die Piratenpartei hat als einzige Partei meinen Vorstellungen entsprochen.
- Welche Voraussetungen erfüllst du, die Piratenpartei als Bundestagsabgeordneter vertreten zu können?
- Einerseits besitze ich eine gewisse Lebenserfahrung als Durchschnittsbürger und andererseits lebe ich intuitiv nach der Philosophie der Piratenpartei, ohne vorher das Programm durchlesen zu müssen.
- Weshalb glaubst du nach eigener Einschätzung, dass du der richtige Kandidat für den Bundestag bist?
- Das weiß ich nicht. Ich war noch nie Politiker und möchte es auch nicht im althergebrachten Sinn sein. Wir wollen ja etwas verändern im eingefahrenen Politikbetrieb und da schadet es nicht, wenn ein gewöhlicher Mensch aus der Mitte der Gesellschaft, wie ich mich sehe, neue Impulse zu setzen versucht. Ich möchte schließlich nicht von jenem Establishment, welches mich politisch aktiv werden ließ, schlussendlich vereinahmt werden.
- Wie ist deine Auffassung von Mandatsträgerabgaben und der Trennung von Amt und Mandat?
- Mandatsgträgerabgabe: Ich würde dies sowieso freiwillig tun, weil ich es den Leuten, die mich dort hin gewählt hätten, dann auch schuldig bin. Solange die Partei finanziell kaum handlungsfähig ist, muss sie eben von Leuten gestützt werden, denen es finanziell zumutbar ist. Wenn man hierbei von verdeckter Parteienfinanzierung redet, klingt das ein wenig nach einer vorsorglichen Rechtfertigung. Ich würde mich nicht an dem Begriff aufhalten. Ich könnte mir auch alternativ vorstellen, im Saarland eine Geschäftsstelle für die Saarpiraten zu finanzieren. Wenn es Pflichtabgaben wären, würde es natürlich die eigene Verantwortung reduzieren. Beiden Lösungen würde ich zustimmen. Ich erkenne andere Probleme, die höhere Priorität besitzen.
- Trennung von Amt und Mandat: 100% Leistung kann man nur für eine Sache aufbringen. Das ist nicht nur eine mathematische Regel, sondern erfährt man ständig im täglichen Alltag. Ich würde kein weiteres Amt annehmen, auch nicht in einem Verein oder Institution unabhängig der Piratenpartei.
- Fühlst du dich sicher genug, in den Medien die Piratenpartei themensicher repräsentieren zu können?
- Das wird niemand uneingeschränkt von sich behaupten können. Ich neige gelegentlich dazu, meine saarländische Herkunft nicht verbergen zu können, schätze mich aber im Umfeld der saarländischen Piraten als themensicher und medienerfahren ein.
- Wie wollt Ihr die Zukunft der Piraten gestalten? Was möchtet Ihr für die Piraten entwickeln?
- Professionalisierung im Sinne der Infrastruktur innerhalb der Partei betrachte ich als unausweislich, während ich gleichzeitig die Andersartigkeit der Piraten nicht verlieren möchte. Bereits jetzt verfolge ich die Vision, dass alle Piraten an unserer Politikgestaltung partizipieren können sollen, nicht nur jene, die mit dem Computer und dem Internet klar kommen. Synergien bündeln und Innovationen umsetzen, wären so meine primären Ansätze. Mit Innovationen geize ich sowieso nicht und habe ständig irgendwelche Ideen. Das läßt sich ja zurück verfolgen und das soll sich auch in Zukunft nicht ändern. Das ist eben situationsbedingt und themenorientiert nicht vorhersehbar.
- Wie wollt Ihr das Saarland in Berlin WÜRDIG vertreten?
- Ich erwarte von einem/einer saarländischen Bundestagsabgeordneten, dass er/sie selbstverständlich auch seine Heimat in Berlin würdig vertritt. Das ist ja auch der Grundgedanke, warum man aus allen Bundesländern Abgeordnete in den Bundestag entsendet. Nur so lassen sich regionale Unterschiede letztendlich in Entscheidungsprozessen auf Bundesebene berücksichtigen. Natürlich trifft dies nicht auf alle Politikfelder, wie Aussenpolitik zu. Ob ich dazu die notwendige Würde besitze, beurteilen andere.
- Wir haben 7 Kandidaten für den Platz 1-3. Wie würdet Ihr Eure Mitbewerber in zwei,drei kurzen Sätzen beschreiben?
- Die Zahl kann sich noch ändern, was ich stark annehme. Es wäre vermessen, sich hier über andere Kandidaten auszulassen. Ich werte dies mal als Fangfrage, die ich nicht beantworten möchte. Mit den meisten Mitbewerbern habe ich schon piratige Höhen und Tiefen miterlebt.
- Welche Note (1-6) gibst du dir selbst zum Thema:
- Piratig sein
- Wer vergibt denn selbst Noten an sich? In Worten: Ich erachte es als Lebensgefühl, Pirat im politischen Sinne zu sein. Die Bewertung überlasse ich anderen.
- Umgang mit der Presse
- Nun, dazu muss ich nichts sagen, weil das jeder Pirat spätestens seit Oktober 2011 miterlebt haben müsste.
- Technische Kenntnisse zum Umgang mit Piratentools
- Das darf eigentlich kein Qualitätskriterium sein, damit man Abgeordneter der Piraten werden kann. Als IT'ler sehe ich aber hierbei keine Probleme.
- Konfliktfähigkeit
- Ich scheue nur selten Konflikte, vertrete energisch meine Standpunkte, lasse mich aber auch von meiner Fehleinschätzung überzeugen. Letzteres ist zwar nicht angenehm, aber da muss man einfach auch hin und wieder durch.
- Flexbilität
- Diese Frage ist leider nicht klar definiert und daher eigentlich nicht zu beantworten. Worauf bezieht sich die Flexibilität? Wenn damit die Verschiebung des Lebensmittelpunktes nach Berlin gemeint sein soll, so ist das zugegebenermaßen eine einschneidende Veränderung. Das würde mir als eingefleischter Saarländer sicher schwer fallen, da mache ich mir nichts vor. Mein familiäres Umfeld ist soweit gefestigt und meine Kinder sind beide erwachsen, so dass dies kein Problem (mehr) darstellen würde.
- Fairer Umgang miteinander
- Fair im Sinne von gegenseitiger Achtung ist die Grundvoraussetung mich in dieser Partei zu engagieren. Man darf ruhig andere Standpunkte vertreten und sich darüber streiten, es muss aber immer sachlich und konstruktiv bleiben.
- Warum glaubst du, dass du besser geeignet bist als Kandidat: xyz?
- Ich bin nicht besser oder schlechter geeignet als die anderen Kandidaten und es liegt auch nicht in meinem Ermessen. Primär geht es mir darum, einen erfolgreichen Wahlkampf für uns zu gestalten, unabhängig wer letztendlich später ein Mandat erzielen könnte. Ich bilde mir ein, dass ich dafür eine gewisse Befähigung mitbringe und ein vorderer Listenplatz ermöglicht dies besser als keiner oder ein aussichtsloser. Im Endeffekt sehe ich jene(n), der/die vielleicht die Saarpiraten im Bundestag vertreten könnte, als deren verlängerter Arm. Der Fragesteller wird sicher nicht ernsthaft annehmen, dass sich bei dieser Frage ein Kandidat mit einem anderen vergleicht.
- Wenn Du die Wahl hättest, welches politische Themengebiet möchtest du im Bundestag bevorzugt übernehmen/behandeln?
- Natürlich fände ich es toll, mich mit den Themen beschäftigen zu dürfen, die mich am meisten interessieren (Netzpolitik, Urheberrecht...) und wo ich meine größte Kompetenz vermute. Seit wir im saarländischen Landtag vertreten sind, können unsere 4 Abgeordneten sicher bestätigen, dass man deutlich flexibler werden muss. Da ich ziemlich sicher bin, dass die Rentenproblematik durch den demografischen Wandel an politischem Gewicht gewinnen wird und die Piratenpartei hierbei noch programmatisch ganz am Anfang steht, beschäftige ich mich schon jetzt mit dieser Problematik. Umwelt sowie Naturschutz sind Bereiche, die ich schon seit meiner Kindheit für relevant halte und kann da selbst Politikern der Grünen Paroli bieten. Auch die Energiepolitik, insbesondere die Abkehr von der Atomenergie und die Umsetzung von (re)generativen Energiekonzepten wird in den kommenden Jahren die politischen Debatten bestimmen. Hierauf bin ich vorbereitet und kann mich effektiv einbringen. Mein größtes Defizit liegt wohl in der Finanzpolitik bzw. in den Themenfeldern rund um die Eurokrise. In entsprechenden Ressorts der letztgenannten Themen wäre ich sicher eine Fehlbesetzung. Nichts desto trotz kann jeder, der die Mailingliste bzw. das Forum verfolgt, erkennen, dass ich eine große Bandbreite an Themen aktiv mitgestalte und immer wieder die Ressourcen von den jeweiligen Experten anzapfe. Ich beziehe die oft getadelte Schwarmintelligenz der Piraten in mein Handeln ein. Ich möchte auf keinen Fall in einer künftigen Bundestagsfraktion im übertragen Sinn jener sein, der den Kaffee kocht. Ich bin weder ein Verwaltungsgenie noch kenne ich Satzungen auswendig. Ich sehe meinen Wirkungsbereich eher in der Rolle, die Themen und Positionen der Piraten offensiv zu vertreten. Ich bin auch sachlich konfliktbereit, wenn die politischen Gegner versuchen werden, unsere Schwächen zu ihren Gunsten zelebrieren zu wollen. Ich denke, dass ich meine Fresse nicht immer halten werde. Inzwischen habe ich gelernt, dies immerhin politisch korrekt zu verpacken ;)
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Beantwortung von Fragen, die mir gestellt wurden
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