Benutzer:Enno Lenze/Bewerbung/Landesliste berlin 2012
Inhaltsverzeichnis
Was ich kann
Pressearbeit
Ich habe gut 10 Jahre Erfahrung mit Pressearbeit und bin derzeit stellvertretender Pressesprecher des LV Berlin.
Parteiarbeit
Ich bin seit 2009 Mitglied der Piratenpartei, war im Ruhrgebiet aber wenig aktiv. Nachdem ich im März 2011 wieder nach Berlin gezogen bin, hatte ich noch bis Ende August ein Geschichtsfestival sowie größere Umstrukturierungen in meinem Unternehmen zu meistern. Direkt nach der Organisation des Historiale-Festivals ging es nahtlos in die Parteiarbeit. Ich arbeite seitdem intensiv im Presseteam des LV Berlin und bewache eines der Pressehandys, bin seit ihrer Gründung Mitglied der SG Presse und habe im November 2011 die Crew "Spätrömische Dekadenz" gegründet, mit der wir eine sehr aktive, selbstorganisierende Plattform von sehr aktiven, selbstorganisierenden Piraten im LV haben. Ich war bei vielen überregionalen Treffen, z.B. beim Bundespressetreffen in Bremerhaven, auf den Bundesparteitagen, und habe mich dort aktiv miteingebracht bei allem, was zu tun war. Das werde ich auch in Zukunft tun. Für Afelias Video-Projekt LiquidBroadcast habe ich die Location besorgt und die ersten Videos mit ihr eingesprochen. Ich versuche, meine Stärken einzubringen wo es geht, und halte die Partei für ein geniales Projekt, das es bis zur Weltherrschaft schaffen muss.
Ehrenamt
Ich bin seit 1997 im CCC aktiv und beantworte dort unter anderem die öffentlichen Anfragen, helfe als „Engel" (Helfer) bzw. „Erzengel" (Teamleiter) bei den Events und habe 2002 einen Zug zum CCC Congress gechartert. Meine Tätigkeit als Vorstand des Historiale e.V. ist ebenfalls ehrenamtlich. Ich kenne Shitstorms in live, am Telefon und per Mail und kann mit schlechter Presse leben. Ich weiß auch, was es heißt, auf Dauer Verantwortung zu übernehmen.
Umgang mit Menschen
Ich versuche, allen Menschen gegenüber offen zu sein, und meine, dass es nur sehr wenige gibt, mit denen man nicht mal reden sollte. Auch wenn ein Journalist gerade einen schlechten Artikel über einen geschrieben hat, bringt es nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Kommunikation ist alles – besonders, wenn es Probleme gibt. Oft lassen sich so aufkeimende Konflikte ganz schnell lösen. Politisch rede ich auch mit vielen verschiedenen Lagern. Von politisch Linken bis Rechten, mit Soldaten, Politikern, Unternehmern, Lobbyisten und einfach Menschen auf der Straße. Ich denke, dass weder Beschimpfungen noch falsches Zitieren oder Schlechtreden irgendetwas bringt. Mir fällt kein Konflikt ein, der dadurch gelöst wurde. Nur der Kontakt in alle Richtungen kann dabei helfen. Ich habe eine grobe Liste, mit was für Leuten ich Kontakt habe oder hatte online, damit man eine Vorstellung hat, was ich mache.
Keine düstere Vergangenheit
Ich habe keine Edelnutte zur Frau und auch keine nennenswerten Kredite von Freunden bekommen. Es fällt mir insgesamt nichts ein, was ich in der Vergangenheit getan habe und nicht vertreten kann. Ich halte viel vom Schutz der Privatsphäre, gebe über mich selber aber viel preis. Daher kann man in meinem Blog bis 2003 zurücklesen, was ich getan habe. Große Geheimnisse auszugraben fällt daher schwer.
Zu mir
Ich bin in Bochum geboren, habe aber in Ruanda gelebt, bis ich fünf war. Ich bin oft umgezogen, habe vieles im Leben gemacht an Jobs und Hobbies. Zur Zeit fahre ich gerne Motorrad, reise viel und liebe es zu socializen. Ich interessiere mich für obskure Dinge jeglicher Art, habe mal Jura angefangen zu studieren und diversen Kram in der IT-Sicherheit gemacht. Einen Lebenslauf gibt es hier http://enno-lenze.de/lebenslauf/ Blogs:http://enno.verbrennung.org (Privates) und http://ennolenze.de (Piratenrelevantes)
Was möchte ich machen?
Ich interessiere mich sehr für Krisengebiete und versuche den Kontakt zu Leuten aufzubauen, die sich vor Ort auskennen. In Belfast war ich mit einem Bürgerrechtler unterwegs, der mir viel von dem Konflikt vor Ort erklärte. In Kurdistan-Irak habe ich unter anderem mit dem Verteidigungsminister über die Geschichte der Region geredet und viel vom Land gesehen. Eine Rundreise durch Israel (von Gaza bis zum toten Meer, Jordanien, Syrien und Libanon) machte ich mir einem ehemaligen IDF-Soldaten. Auch hatte ich die Möglichkeit mit UN-Mitarbeitern über diverse Missionen zu sprechen. Den Kosovo möchte ich noch besuchen, habe aber in der Vergangenheit mit KFOR und UCK-Soldaten über die Situation in den letzten 30 Jahren geredet. Berufsbedingt kenne ich mich mit dem Urheberrecht und den ganzen praktischen Problemen in diesem Bereich aus und bringe mich auch hier gerne ein, aber das Thema ist im Vergleich zu den Krisengebieten einfach weniger emotional.
Was spricht für mich?
Ich habe viel in Teams gearbeitet. Sowohl selbst gewählte als auch welche, in die ich gesteckt wurde. Ich engagiere mich seit Jahren in Ehrenämtern, auch wenn sie nervig sind. Ich bin seit Jahren Arbeitgeber, weiß also, wie ich mir meine Angestellten aussuchen würde. Seit 2006 organisiere ich das Geschichtsfestival Historiale (bis 300 Mitarbeiter, bis 90.000 Besucher). Für das Berliner Abgeordnetenhaus habe ich 2007 und 2008 die Veranstaltungen zur Langen Nacht der Museen organisiert. Von 2008 an habe ich als Geschäftsführer der 3Gstore.de GmbH „iPhones ohne Vertrag" verkauft, die Marke und Filialen aufgebaut und lustiges Marketing gemacht. Seit 2010 gehört mir der Berlin Story Verlag, der sich auf Bücher über Berlin spezialisiert hat.
Was spricht gegen mich?
Ich habe bisher ein Unternehmen, das die meiste meiner Zeit frisst. Dort habe ich bereits geklärt, wie ich einen nahtlosen Übergang realisieren kann. Ansonsten habe ich zwar ein zeitintensives Ehrenamt im Vorstand des Historiale e.V., doch auch hier habe ich bereits mit den anderen Vorstandsmitgliedern geredet.
Fragen
Ansonsten fällt mir nicht viel ein, ihr könnt aber gerne Fragen stellen.