Benutzer:Eisenmann

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Steckbrief
Micha.JPG
Persönlich
Name: Michael Richter
Nick: Eisenmann
Wohnort: Pulheim
Berufl. Qual.: Dipl.-Ing.(FH) Elektrotechnik
Familienstand: verheiratet
Geburtstag: 1972
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 24.10.2009
Mitgliedsnummer: 10329
Landesverband: Nordrhein-Westfalen
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: eisenpirat(ät)topmail-gmx.de
PGP: PGP-Key
Twitter: DerEisenmann
 


Warum ich PIRAT geworden bin:

Weil ich die Schnauze gestrichen voll habe.

Täglich verrichte ich meine Arbeit, werde dafür mehr oder weniger gut entlohnt, und zahle davon Steuern und Abgaben, wie viele andere auch. Da ich niemanden auf der Tasche liegen will, bin ich aus Gründen der Einkommenserzielung dazu gezwungen Dinge zu tun, die ich nicht will.

Und wofür?

Unsere "Eliten" veranstalten Aktionen mit unseren Steuergeldern, die nicht in unserem Interesse sind, sondern sogar explizit gegen uns (die Bevölkerung) gerichtet sind.

  1. Es werden Kriege in fernen Ländern geführt (macht uns im Ausland noch unbeliebter als wir es schon sind)
  2. Sogenannte systemrelevante Banken, die eigentlich pleite sind werden gerettet (die daraus folgende nötige Inflation wird unsere Ersparnisse und Renten aufzehren)
  3. Soziale Sicherungssysteme werden seit Jahren geplündert und geschliffen (Wer sind die wirklichen Piraten?)
  4. Die Systemmedien manipulieren die Bürger mit falschen Informationen und säen Hass und Zwietracht unter den Bevölkerungsgruppen (Teile und Herrsche)
  5. Damit das so bleibt, werden die Kinder gezielt dumm gehalten, und bekommen gerade soviel Bildung verpasst, dass es für das Verrichten von Hilfstätigkeiten und das Ausfüllen von Formularen reicht
  6. Bürgerrechte werden immer weiter abgebaut
  7. Wir werden immer mehr überwacht und durchleuchtet


Nichts davon entspricht meinen Interessen, und denen vieler anderer Bürger wahrscheinlich auch nicht. Wir dürfen alles bezahlen, aber mitbestimmen über unser Geld dürfen wir nicht. Am Wahltag geben einige ihre Stimme ab, aber danach ist sie weg. Die Stimme ist schließlich in einer Urne gelandet, was erwarten Sie da auch?
Wir dürfen Bettelbriefe in Form von Petitionen verfassen oder uns solchen anschließen. Neuerdings auch online; wie fortschrittlich. Aber ob der Bettelbrief überhaupt zur Kenntnis genommen wird, das entscheiden die Damen und Herren Volksvertreter selbst.

Ich bin, so glaube ich, ein geduldiger Mensch der, durch Erziehung zu Bescheidenheit und Erfahrung, viel toleriert. Wenn aber meine Geduld zu Ende ist, dann kreist der Hammer.

Meine Geduld ist am Ende, und mein Eintritt in die Piratenpartei, ist somit als Kampfansage zu verstehen.

In der Piratenpartei sehe ich die Menschen versammelt, die dies auch erkannt haben, und so für eine Änderung der Verhältnisse eintreten, die auch ich mittragen kann. Ja, die Grünen sind damals auch für Veränderungen angetreten, und haben sich am Ende verraten und verkauft. Na und, die Grünen haben aber etwas bewegt. Denn wenn es nicht so wäre, hätten wir immer noch vergiftete Flüsse. Also sind Veränderungen möglich, auch wenn sie nur gering erscheinen.

Eine Wahl haben wir dennoch:

zwischen Resignation und weiter vor der Glotze sitzen bleiben, sich mit Komödien- oder Mutantenstadl, stupiden Serien, abstrusen Reality- und Casting-Shows betäuben zu lassen,

oder

sich tiefergehend informieren, Nachrichten kritisch betrachten, Interessengruppen bzw. Lobbyverbände beobachten und das Handeln der Regierung zu kontrollieren.

Wenn wir schon auf die Entscheidungsprozesse nicht direkt einwirken können, so können wir doch deren Handeln öffentlich machen, und das Bewusstsein in der Bevölkerung schärfen, dass man diesen Leuten nicht vertrauen darf.
Wer Beispiele braucht: NRW:Chronique scandaleuse Meet the Fuckers!

Wer ersteres wählt, weil es bequemer ist, oder weil er bereits gekämpft und verloren hat, dem mache ich keinen Vorwurf. Vielleicht werde ich am Ende mit auf der Couch sitzen. Aber noch gibt es für mich Anzeichen, dass es lohnt Widerstand zu leisten.

Nach den letzten Wahlerfolgen der Piratenpartei haben auch die letzten Hinterbänkler erkannt, das mit den Mitteln des Netzes, eine erhebliche Anzahl von Bürgern zu informieren und zu mobilisieren ist. Daher ist es nur logische Konsequenz, dass mit den Mitteln der Diffamierung und dem Schüren von irrationalen Ängsten versucht wird, Zensurinfrastruktur aufzubauen, Meinungsäußerungen zu beschränken, um somit das Netz unter Kontrolle zu bringen.

Dies zeigt mir, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde. Erst die Aufklärung machte die Französische Revolution möglich, ohne die wir heute noch dem Feudalismus ausgeliefert wären. Was heute nötig ist keine zweite Revolution. Wir brauchen die Aufklärung 2.0, damit die Rückkehr zum Feudalismus oder zu anderen totalitären Systemen verhindert wird.

Ich bin in diesem Land geboren und aufgewachsen, ich bin hier zu Hause. Ich werde nicht wie andere, das Land frustriert verlassen.

Klarmachen zum Ändern! Am 9. Mai 2010 den Änderhaken setzen.