Benutzer:Drseltsam

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Kurzprofil
Profilbild DrHorstWeintraut.jpg
Persönlich
Name: Dr. Horst Weintraut
Nick: Drseltsam
Wohnort: Wetzlar
Berufl. Qual.: Dipl. Physiker (Schwerpunkt Strahlenbiophysik)
Tätigkeit: Softwareentwickler in der DZ-Bank Frankfurt
Familienstand: ledig / in fester Beziehung
Geburtstag: 1961
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: Oktober 2011
Mitgliedsnummer: 19633
Landesverband: Hessen
Kreisverband: Lahn Dill Kreis
BTW Wahlkreis: 172 Lahn-Dill-Kreis
LTW Wahlkreis: 17 - Lahn-Dill II (Süd)
AG: AG-Weiterbildung
Funktion: Wahlkampfbeauftragter LDK,
Materialwart LDK,
Direktkandidat im BTWK 172 in 2013,
Ersatzkandidat im LTWK 17 in 2013,
Vertrauensperson im LTWK 16,
Mädchen für alles in LDK
Stammtisch: Wetzlar, Gießen, Dillenburg, Marburg
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
politischer Test:
kosmopol. 1%    national.
laizist. 81%    fundamental.
visionär 36%    reaktionär
anarchist. 24%    autoritär
kommunist.    4% kapitalist.
pazifist.    13% militarist.
ökologisch    12% anthropozent.
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Anschrift: Vogelsang 25, 35578 Wetzlar
Mail-Adresse: drhorstweintraut@piratenpartei-hessen.de
Fon: 06441/410607 (priv., AB),
0611/7447-92071 (dienstl.)
Mobil: 0174/7263538


Meine Piratengeschichte

Ich war bis 2011 nie politisch aktiv, habe aber immer brav gewählt. Auf die Piraten wurde ich bereits 2009 von einigen Personen aus der Gothic-Szene aufmerksam gemacht. Man sagte, die machen Politik ganz neu, basisdemokratisch und ganz viel übers Internet. Das beobachtete ich dann einige Zeit. 2010 wählte ich zum ersten mal "versuchsweise" die Piraten. Als sie dann 2011 den großen Erfolg in Berlin hatten, dachte ich: Da kann sich was draus entwickeln. Schau doch mal, ob es in deiner Umgebung Piraten gibt. Gedacht, getan bin ich beim Gießener Piratenstammtisch gelandet. Die haben damals einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht: klug, offen, neue Ansätze usw. Nach 3 Wochen habe ich mich entschloßen, Parteimitglied zu werden. Als das geschehen war, drängten sie mich auch im Lahn-Dill-Kreis einen Stammtisch zu gründen. Dazu hatte ich ehrlich gesagt, gar keine Lust, denn ich wollte erst nur mal schauen und gar nicht so schnell groß politisch aktiv werden.
Der bzw. die LDK-Stammtische kamen dann Ende 2011, Anfang 2012 einigermaßen ins Laufen. Dann drängte man uns an der Landratswahl im LDK teilzunehmen. Auch dazu hatte ich ehrlich gesagt wenig Lust. Nun, wir taten es mit viel Aufwand und allem was dazu gehört (Aufstellungsversammlung, UUs sammeln, Plakate entwerfen, Plakatierungsgenehmigungen einholen, Plakatieren, Infomaterial besorgen, Infostände machen usw). Das ganze war eine gute Übung um zu lernen, was Wahlen und Parteiengesetz und der ganze Kram bedeutet und wie es funktioniert. Das war mir bis dahin alles völlig unbekannt bzw. es hat mich einfach nicht interessiert. Den Erfolgt in Form von 6,8% hatten wir dann bei der Landratswahl im Mai 2012. Parallel dazu besuchte ich den Bundesparteitag in Offenbach, Landesparteitage und andere überregionale Parteiveranstaltungen, um mir weitere Eindrücke zu verschaffen und Erfahrungen zu sammeln.
Sehr gut in dem Zusammenhang war auch unsere gemeinsame Aktion gegen das Tanzverbot am Karfreitag 2012. Dabei sind wir wegen des Demonstrationsverbots bis vor das Bundesverfassungsgericht gegangen und waren bundesweit in den Schlagzeilen. Diese Erfahrung zeigt, daß man mit wenigen Leuten Politik machen und etwas bewirken kann.
Mitte 2012 drängte Gießen dazu, sich in irgend einer Form organisatorisch zusammenzuschließen, angeblich um Verwaltungsoverhead zu sparen. Es war erst ein Regionalverband im Gespräch, der aber am Veto von MR und LM scheiterte. Zuletzt blieb ein Zusammenschluß von LDK und GI übrig. Dieser kam dann nach einigen Geburtswehen im Dezember 2012 mit knapper Mehrheit zusammen. Leider sind dabei einige Gegner des Zusammenschlusses auf der Strecke geblieben. Im Januar 2013 sollte zu dem nun zusammengeschloßenen Kreisverband Gießen-Lahn-Dill ein Vorstand gewählt werden. Der Kreisparteitag wurde von einigen aktiven Gießenern boykottiert. Ich hatte ebenfalls keine Lust, dort in irgend einer Form Vorstandsarbeit zu machen. Ist mir eigentlich zu viel Bürokratie und zu wenig spannende Politik. Im letzten Moment habe ich mich dann entschlossen, als Beisitzer den z.T. noch unerfahrenen neuen Vorstand zu Seite zu stehen und dabei meine Erfahrung aus dem Landratswahlkampf 2012 für den Bundes- und Landtagswahlkampf 2013 einzubringen. Das tue ich bis heute als Wahlkampfbeauftragter und Materialwart für LDK.
Im Zuge des Wahlkampfes 2013 drängte man uns, Direktkandidaten für die Bundes- und Landtagswahlen im Lahn-Dill-Kreis aufzustellen. Das taten wir trotz dünner Personaldecke in LDK. Ich wurde im April 2013 zum Bundestagsdirektkandidat im Wahlkreis 172 und zum Ersatzkandidat im Landtagswahlkreis 17 gewählt. (Fortsetzung folgt)




Shitstorms

Wie in der Öffentlichkeit bereits bekannt, ist der Umgangston unter den Piraten besonders freundlich und herzlich. Vor allem dann, wenn die Sachargumente ausgegangen sind oder erst gar nicht vorhanden waren. Jeder der noch keinen shitstorm hatte oder zumindest noch nicht von Einzelnen persönlich, per mail oder über twitter beleidigt oder verunglimpft wurde, ist kein "echter Pirat". Um zu zeigen, daß ich ein "echter Pirat" bin, hier die "Schönsten" Beleidigungen aus den letzten 12 Monaten mit Urheberangabe gesammelt und fast willkürlich sortiert:

  • M.T.-H.: Sadist
  • R.P.: Torpedierer, Duo Infernale (zusammen mit C.S.), Übergriffler, Kreuzzügler, Konservativer, psychologischer Fall, Padawan, Clown, Witzfigur, Naseweis
  • C.Ö.: Sexist, raft nix, wahrnehmungsgestört
  • G.S.: größtes Lügenmaul, Dick und Doof, schrecklicher Doktor, braucht was auf's Maul, kein Pirat, der Bock ist endlich Gärtner geworden, Opfer, WURST, Unpirat, OberPuper
  • N.S.: Vollhorst, Horst ist ein Schimpfwort
  • A.V.: Zicke, NPDler, Weib ;)
  • unbekannt: Einschleimer, Raubkopierer, Politiker 1.0, wir drücken ihn in die Ecke bis er quitscht
  • von Außen: Für Dich Schwein liegen schon genug Patronen bereit

Die Beleidigungen gegen mein nächstes Umfeld sind gleich mit aufgelistet, denn bei einigen Piraten gilt offenbar immer noch das biblische Prinzip der "Sippenhaft":

  • N.S. über meine Freundin: Sein Wachhund
  • G.S. über meine Freundin: Petze, Klüngler, Spion, sonst kann sie nichts
  • über meinen Parteifreund F.A.: Sein Lakai
  • G.S. über meine Wähler zur Direktkandidatur: Wie blöd seid ihr eigentlich, Schwachköppe, naiv und unendlich doof

OK, das ist nichts im Gegensatz zu dem Prominenten "Christoph Lauer" aus Berlin. Der hat alleine über 800 Personen wegen div. Beleidigungen auf Twitter geblockt. Man mag sich trotzdem fragen, was das soll. Der in meinem Fall zum Thema "Beleidigungen und Mobbing" hinzugezogene Vertrauenspirat riet mir, in letzter Konsequenz Parteiordnungsmaßnahmen gegen o.g. einleiten zu lassen. Aber das ist nicht nötig, denn jeder der diese Form von Äußerungen öffentlich verwendet, disqualifiziert sich ohnehin selbst. Vielleicht zeigt dieser Ton auch noch die Unreife und Naivität im Umgang mit Parteikollegen, deren Konkurrenz man fürchtet oder deren politisches Engagement zu gewissen Themen man nicht teilt.
Aber es zeigt vor allem Eines: Ich bin für die Piratenpartei als Direktkandidat voll geeignet!

Leichen im Keller

Jeder hat sogenannte "Leichen im Keller" oder Jugendsünden, also mal Dinge gemacht, die sogenannte Gutmenschen oder Menschen mit anderem Wertesystem "ausgraben" und versuchen gegen einen zu verwenden. Z.B. war Merkel in der DDR bei der "FdJ", Derrick und Grass im III.-Reich bei der "SS". Die Presse und die pol. Konkurenz ist da besonders kreativ, das für ihre Zwecke auszuschlachten. Das mit dem "Leichen ausgraben" funktioniert nur dann nicht, wenn man sie selbst ausgräbt und öffentlich zur Schau stellt. Das tue ich hiermit, auch wegen der "Zransparaenz" selbst:

  • Pünktlich im Alter von 18 bin ich aus der evangelischen Kirche ausgetreten, zu deren Mitgliedschaft ich im Alter von 2 Monaten gezwungen wurde. (Vorsicht: "Gottloser").
  • Ich habe das beste Abitur an meiner Schule gemacht. (Vorsicht: "Streber" oder einfach nur "Nerd")
  • Vor ca. 30 Jahren war ich mal Mitglied einer Rockergang. Dort wurde ich aber wegen Nichtbeteiligung an Straftaten rausgeschmissen. Ich kann Motorrad fahren. (Vorsicht: "Rocker")
  • Seit ca. 30 Jahren bin ich "Kfz-Fan", besitze mehrere davon, bin im ADAC Mitglied und nehme an Oldtimerrallys teil. (Vorsicht: "Autofahrer")
  • Seit ca. 20 Jahren setze ich mich für sexuell diskriminierte Randgruppen ein. In diesem Zusammenhang nehme ich auch an den "Christopher Street Day"-Demos in Gießen, Frankfurt und Köln aktiv teil. (Vorsicht: "Perverser")
  • Seit knapp 20 Jahren bin ich Mitglied in der "Interessensgemeinschaft zur Erhaltung historischer Bestattungswagen" (Vorsicht: "Leichenwagenfahrer").
  • Seit ca. 20 Jahren bin ich in der "Gothic-Szene" unterwegs. In diesem Zusammenhang nehme ich jedes Jahr am "Wave-Gotik-Treffen" in Leipzig und am "Amphi-Festival" in Köln teil. (Vorsicht: "Grufti")
  • Ich habe Physik, Mathe und Philosophie studiert und einen Doktortitel in Physik erhalten (seit Guttenberg das offenbar Anrüchigste).
  • Als es die Piraten noch nicht gab, habe ich CDU oder FDP gewählt (auch schlimm, gelle). (Vorsicht: "Konservativer")


Das waren -glaub ich- alle "Leichen". Viel Spaß beim Verwenden.

Ich bewerbe mich für eine Direktkandidatur zur 18. Bundestagswahl im Wahlkreis 172 (Lahn-Dill)

Fragen an mich per:

Zu meiner Kandidatur:
Es ist wichtig in jedem Wahlkreis Direktkandidaten als Ansprechpartner und Repräsentanten der Piraten vor Ort zu haben.
Genau so sehe ich meine Bewerbung: Es geht nicht um "Ruhm, Ehre und Pöstchen", sondern wir wollen vor Ort im LDK Wahlkampf machen, um die sehr guten Ideen und Konzepte der Piraten der Bevölkerung besser zu vermitteln. D.h., den Direktkandidaten ohne Listenplatz sehe ich in erster Linie als engagierten Wahlkämpfer. Das bedeutet eigentlich nur viel Arbeit: Plakatieren, Infostände bzw. Aktionen machen und Flyer verteilen, sowie die Piratenkollegen zum Mitmachen motivieren. Dazu gehört evtl. aber auch mal gegenüber der lokalen Presse aufzutreten und sein "dummes Gesicht" in die Kamera zu halten und "kluge" Interviews zu geben.
Wenn jemand anderes es ernsthaft machen möchte, ziehe ich meine Bewerbung zurück.
Warum tun wir das alles? Ja, ich halte es tatsächlich für sinnvoll, ein paar Piraten nach Berlin zu entsenden (also über die 5%-Hürde zu kommen), damit sie dort in erster Linie die Rolle des "Stachels im Fleisch der Etablierten" spielen. Das bedeutet z.B., stets die meist vorhandene Beschlußunfähigkeit im Parlament feststellen zu lassen. Das wird für gewaltigen Wirbel bei den anderen Abgeordneten sorgen, die meist abwesend sind, um irgendwelchen "Nebenbeschäftigungen" nachzugehen.
Die Wahlkampfschwerpunkte in Hessen sind von der Basis abgestimmt und auf die drei piratigen Kernthemen "Transparenz/Lobbyismus/Korruptionsbekämpfung", "Teilhabe" und "Grund/Bürgerrechte" konzentriert worden. Trotzdem werden wir auf evtl. Probleme und Themen vor Ort eingehen bzw. die genannten Themenschwerpunkte auf Konkretes herunterbrechen (z.B. "schnelles Internet auf dem Land").
Meine persönlichen politischen Schwerpunkte sind nach wie vor "Trennung von Kirche und Staat", "Bildung", "Antidiskriminierung sexueller Randgruppen" und "Entkriminalisierung von Drogen und Alkohol". Diese werde ich zugunsten der beschlossenen o.g. Themenschwerpunkte im Wahlkampf zurückstellen.

Ich bewerbe mich für eine Direktkandidatur zur 19. hessischen Landtagswahl im Wahlkreis 17 (Lahn-Dill II)

Fragen an mich per:

Zu meiner Kandidatur:
Ich bewerbe mich hier nur, wenn es sonst keiner machen will, ansonsten ziehe ich die Kandidatur sofort zurück. Ich stehe aber als Ersatzkandidat zur Verfügung, wenn es niemand anderes machen möchte.
Und was jetzt noch kommt, ist weitgehend aus meiner BTW-Bewerbung abkopiert bzw. wiederverwendet:
Es ist wichtig in jedem Wahlkreis Direktkandidaten als Ansprechpartner und Repräsentanten der Piraten vor Ort zu haben.
Genau so sehe ich meine Bewerbung: Es geht nicht um "Ruhm, Ehre und Pöstchen", sondern wir wollen vor Ort im LDK Wahlkampf machen, um die sehr guten Ideen und Konzepte der Piraten der Bevölkerung besser zu vermitteln. D.h., den Direktkandidaten ohne Listenplatz sehe ich in erster Linie als engagierten Wahlkämpfer. Das bedeutet eigentlich nur viel Arbeit: Plakatieren, Infostände bzw. Aktionen machen und Flyer verteilen, sowie die Piratenkollegen zum Mitmachen motivieren. Dazu gehört evtl. aber auch mal gegenüber der lokalen Presse aufzutreten und sein "dummes Gesicht" in die Kamera zu halten und "kluge" Interviews zu geben.
Warum tun wir das alles? Ja, ich halte es tatsächlich für sinnvoll, ein paar Piraten nach Wiesbaden ins Landesparlament zu entsenden (also über die 5%-Hürde zu kommen), damit sie dort in erster Linie die Rolle des "Stachels im Fleisch der Etablierten" spielen. Da sind wirklich ein paar gute Leute auf der Landesliste, die das auch können.
Die Wahlkampfschwerpunkte in Hessen sind von der Basis abgestimmt und auf die drei piratigen Kernthemen "Transparenz/Lobbyismus/Korruptionsbekämpfung", "Teilhabe" und "Grund/Bürgerrechte" konzentriert worden. Trotzdem werden wir auf evtl. Probleme und Themen vor Ort eingehen bzw. die genannten Themenschwerpunkte auf Konkretes herunterbrechen (z.B. "schnelles Internet auf dem Land").
Meine persönlichen politischen Schwerpunkte sind nach wie vor "Trennung von Kirche und Staat", "Bildung", "Antidiskriminierung sexueller Randgruppen" und "Entkriminalisierung von Drogen und Alkohol". Diese werde ich zugunsten der beschlossenen o.g. Themenschwerpunkte im Wahlkampf zurückstellen.