Benutzer:Dirk Ulbrich
| Kurzprofil | |||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Persönlich | |||||||||||||||||||||||||||||
| Name: | Dirk Ulbrich | ||||||||||||||||||||||||||||
| Nick: | Dirk Ulbrich | ||||||||||||||||||||||||||||
| Wohnort: | Lüdenscheid | ||||||||||||||||||||||||||||
| Berufl. Qual.: | Kraftfahrzeugmechaniker(1991), Bürokaufmann(1999) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Tätigkeit: | Monteur für Hydraulikpumpen | ||||||||||||||||||||||||||||
| Familienstand: | verheiratet | ||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag: | Anfang 1971 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Politisch | |||||||||||||||||||||||||||||
| Partei: | Piratenpartei Deutschland | ||||||||||||||||||||||||||||
| Eintrittsdatum: | 07.04.2012 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mitgliedsnummer: | 39539 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Landesverband: | Nordrhein-Westfalen | ||||||||||||||||||||||||||||
| Kreisverband: | Piratenbüro Märkischer Kreis | ||||||||||||||||||||||||||||
| Funktion: | Ich bin kein "Funktionär"! Hintergrundinfos über verschiedene politische Entscheidungen der letzten Jahre, gepaart mit meiner bisherigen Lebenserfahrung, haben mich gelehrt, zu beobachten, zu analysieren und mir dann eine Meinung zu bilden- unabhängig von Parteizwängen und Ideologien! Ich lehne jeden "...ismus" ab. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Stammtisch: | Lüdenscheid, Märkischer Kreis | ||||||||||||||||||||||||||||
| politischer Kompass: | |||||||||||||||||||||||||||||
| politischer Test: | |||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||
| Kontakt | |||||||||||||||||||||||||||||
| Webmail: | Form-Mailer | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mail-Adresse: | dirkunterstrichulbrichatyahoopunktde | ||||||||||||||||||||||||||||
| Mobil: | nulleinssechseinzweifünfnullvierachtvierneun | ||||||||||||||||||||||||||||
| Twitter: | Dirk4171 | ||||||||||||||||||||||||||||
Warum ich Pirat geworden bin:
Jahrelang (ungefähr seit dem Fall der Mauer, aus westdeutscher Sicht) habe ich ein stetig wachsendes Interesse an Politik, den Vorgängen in unserem Land und an unserer demokratischen sozialen Marktwirtschaft entwickelt.
Dabei fielen mir einige Dinge auf:
Im Laufe der Zeit rückte (nach meinem subjektiven Empfinden) das Demokratieverständnis diverser Regierungen immer mehr in den Hintergrund. Zu Zeiten von Helmut Kohl z.B. war die Devise der Bundesregierung: Probleme und Hindernisse Aussitzen, d.h. abwarten, bis sich die Sachen von selbst erledigen.
Politiker aus den Reihen der Koalition, die sich "gegen" die Regierung richteten, oder in irgendeiner Form Kritik übten, bzw. Ihre Meinung kund taten, wurden zum Bundeskanzler geladen und wieder "auf Parteilinie" gebracht.
Ist das Demokratie?
Ein Abgeordneter sollte doch seinem Gewissen verpflichtet sein. Hier habe ich große Zweifel, zumal diese Vorgehensweise immer noch praktiziert wird.
Während der rot-grünen Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder empfand ich zunächst eine Art "Aufbruchstimmung". Endlich war diese verstaubte Bonner Provinzregierung Geschichte, endlich mal ein jüngerer Kanzler, der auch einen angenehmen Stil pflegt. Dachte ich. Nach gut einem Jahr war dieses Gefühl dahin.
Ein Ameisenhaufen, wo man mit einem Ast hineinsticht, ist weniger chaotisch als das, was die Regierung Schröder fabriziert hat. Meinem Empfinden nach entpuppte sich dieser Kanzler als Schaumschläger, der im Nachhinein betrachtet dieses Amt lediglich als Jobsuchmaschine mit Erfolg bei Gazprom missbraucht hat.
Sein "Kompetenzteam", welches er während und nach erfolgreicher Machtübernahme schnellstens auseinander dividierte (siehe Jost Stollmann, Oskar Lafontaine), ist meiner Meinung nach für den modernen Sklavenhandel (Leiharbeiter), Bankenkrise (Freigabe von Finanzprodukten durch Hans Eichel), einen riesigen Sozialabbau und Politikverdrossenheit verantwortlich.
Ist das Demokratie?
Wo eine Regierung, die ja von uns, den Bürgern, einen Job, einen Auftrag bekommen hat, nämlich das Wohl des deutschen Volkes zu mehren, sich für Gleichberechtigung und für soziale Verbesserungen einsetzen soll, wo also diese Regierung sich eher darum kümmert, ob der neue Brioni Anzug auch bestens zum Auftritt bei diversen Bierfesten passt, auch da habe ich Zweifel an unserer Demokratie!
Als sich dann ein gesundgestoßener Kanzler Schröder von der politischen Bühne verabschiedete, seinen wohlverdienten Job bei der Staatsfirma seines Kumpel Wladimir Putin ("ein lupenreiner Demokrat", Zitat Schröder 2012), der Gazprom, antrat, kam also die große Koalition unter Frau Merkel.
Die soziale Marktwirtschaft ging hier meiner Meinung nach endgültig den Bach runter! Der pure Kapitalismus, ganz nach Darwin, nahm hier seinen Platz ein. Es war ein 20 Jahre langer Weg hierhin, der schließlich in der Finanzkrise, der Bankenkrise, der Eurokrise, und den europäischen Staatskrisen vorläufig seinen traurigen Tiefpunkt erreicht hat.
Und wir stehen da, schütteln den Kopf und fragen uns, warum denn keiner was tut.
Ich nicht!
Ich möchte etwas tun, ich möchte aktiv eine Wendung dieser Politik, eine Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft, eine deutliche und verständliche Sprache der Politiker (kein "um den heißen Brei" Gerede) mitgestalten.
Ich möchte, dass meine Stimme, meine Meinung etwas zählt und gehört wird.
Ich möchte, dass die ideologische Beeinflussung und Parteiengeplänkel in den Parlamenten aufhört, das sich alle Abgeordneten diesem großen Auftrag, diesem Job widmen, der ihnen von uns aufgetragen wurde.
Diese Menschen haben sich darum bei uns beworben, und wir haben sie eingestellt. Kaum haben diese Leute den Job, beginnt die Arbeitsverweigerung!
Ich möchte mehr Mitbestimmung der Bürger, vollkommene Aufklärung, was "da oben" abgeht, damit wirklich wichtige Entscheidungen, die getroffen werden, nachvollziehbar sind.
Und weil ich das alles und noch viel mehr möchte, bin ich Pirat geworden. Es ist Zeit, etwas zu bewegen: Klarmachen zum Ändern!