Benutzer:DerBjoern/Bewerbung/Landesliste Berlin 2013

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Vorlage
Kandidatur auf
LMV Berlin 2013.1
Foto Bjoern Glienke.jpg
Name Björn Glienke
Name im Wiki DerBjoern
Geburtsjahr 1978
Crew Nimbus
Squads/AGen Presse Berlin, SG Presse,
AG Sport, AG Barrierefreiheit
Mitglied seit Oktober 2011
Beruf Student am Ende des
Studiums (Geschichte, Informatik)
Kandidatur für
Listenplatz 1 - x der Landesliste zur Bundestagswahl
Direktkandidatur Wahlkreis 85 Marzahn-Hellersdorf
Bewerber*innenübersicht Landesliste

Bewerber*innenübersicht Wahlkreis 85

Wer ich bin?

persönlich

Ich bin Björn Glienke, 34 Jahre und noch bis März Student der Geschichte und Informatik am Ende des Studiums. Ich arbeite an der Technischen Universität Berlin als Administrator. Seit Ende Januar arbeite ich in einem IT-Unternehmen im Bereich Serverbetreuung.
Geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen bin ich in Berlin, ich studiere, arbeite und lebe hier. Die vergangenen Jahre war ich neben meinem Studium vorrangig in der Kinder- und Jugendarbeit im In- und europäischen Ausland auf verschiedenen Ebenen tätig. Ich habe 13 Jahre Kinder- und Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren bei Reisen betreut und parallel 11 Jahre andere Betreuer ausgebildet - in einer Branche, in der eine Ausbildung nicht gefordert ist und auch nur selten stattfindet. Daneben habe ich während meines Studiums an verschiedenen Schulen im Land Berlin gearbeitet, sowohl als Lehrkraft als auch in der nachmittäglichen Betreuung.
Neben dem Studium musste auch noch Geld verdient werden, gearbeitet habe dafür bei verschiedenen Stellen. Einige habe ich aus rein finanziellen Aspekten angenommen (z. B. Zeitungen austragen oder Regale einräumen), andere auch aus persönlichem Interesse, zum Beispiel am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin und die an den Schulen.

in der Partei

Ich habe lange überlegt, ob ich jemals in eine Partei eintreten. Bevor ich irgendwo eintrete schaue ich mir die Organisation relativ genau an, schließlich will ich wissen, an wen ich mich da binde und wen ich vertrete. Wenn ich den Schritt gehe, dann richtig. Entsprechend habe ich die Partei erstmals ab 2006 und dann immer wieder ab 2009 verfolgt. Allerdings lag mein zeitlicher Schwerpunkt klar bei der Kinder- und Jugendarbeit bis 2010. Im Jahr der Abgeordnetenhauswahl habe ich mir dann auch zuerst die Piraten im Bezirk angeschaut und sie vor der Wahl kennengelernt, habe da ein wenig geholfen und bin dann im Oktober 2011 bei den Piraten eingetreten.
Anfangs gab es nur 1 Crew im Bezirk, was das Kennenlernen und das "Reinkommen" sehr vereinfacht hat. Seit Januar 2012 gibt es die zweite Crew, die Nimbus in Marzahn-Hellersdorf, in der ich seit dem Käpt'n bin. Im Laufe des Jahres haben wir dort zusammen ein Konzept verwirklicht, um freundliche und entspannte Crewtreffen zu ermöglichen, selbst wenn über sehr kontroverse Themen von Menschen mit völlig unterschiedlichen Ansichten diskutiert wird. Wir treffen uns "nur" zweimal im Monat, insofern war und ist ein wenig Zeit übrig, die ich zum großen Teil der Pressearbeit in Berlin widme. Da ist einerseits wöchentlich die Landespresse und zum anderen die SG Presse auf Bundesebene. Um thematisch weiter zu kommen und weil ich diese Themenbereiche für relevant halte, arbeite ich in der AG Barrierefreiheit mit und habe die AG Sport reaktiviert. Gerade bei letzterer habe ich erlebt, wie man auf Bundesebene wunderbar zusammenarbeiten kann.
Darüber hinaus gibt es noch einige Squads die ich verfolge, aber an denen ich mich nur punktuell beteiligen oder helfen kann. Insofern tauchen diese in der Liste nicht auf.
Was ich so in den letzten Monaten gemacht habe, versuche ich möglichst vollständig zu dokumentieren.
(14.1. Link geändert wegen Anzeigefehler im Firefox.)
Ich habe bisher mehrere Parteitage vor Ort erleben dürfen. Eines habe ich jedoch dort noch nicht erlebt: Einfach nur da sein und das für den Parteitag allein ohne eine Verpflichtung. Es gab dort einfach $Dinge zu tun und es wurden Menschen gebraucht, die helfen und was tun. Wie sollte ich mich da die gesamte Zeit hinsetzen und einfach zuschauen? Deshalb bekamen das Presse- und/oder Orgateam Unterstützung. Natürlich ginge es auch entspannter, aber manche Sachen müssen halt einfach getan werden. Irgend wo her kommt ja schließlich der Ansatz mit der "Mitmachpartei".

Warum bewerbe ich mich als Kandidat?

Es gibt viel zu verändern in diesem Land. In Berlin haben wir schon die Möglichkeit auf kommunaler Ebene und im Land. Da sind einige Dinge möglich, aber nicht alles. Es wird Zeit, auch im Bund für Veränderungen zu sorgen. Dies möchte ich gern für die Piratenpartei tun.
Mir ist bewusst, dass wir Oppositionspartei sein werden, wenn wir in den Bundestag einziehen. Dennoch ist auch eine Oppositionspartei in der Lage Akzente zu setzen, Dinge zu thematisieren und die Politik zu verändern. Das dies geht, ist sowohl in den BVVen als auch im Abgeordnetenhaus zu sehen. Kritische Fragen, das Veröffentlichen von Zusammenhängen und das Thematisieren von teilweise bisher nicht Hinterfragtem sind zwingend nötig. Ich möchte und werde diese Verantwortung übernehmen.
Es wird viel Arbeit auf uns zukommen, da bin ich mir sicher. Zum einen habe ich viele und lange Gespräche mit verschiedenen Abgeordneten des Abgeordnetenhauses geführt. Zum anderen habe ich dort die Arbeit in Ausschüssen und im Plenum nicht erst seit Beginn dieser Wahlperiode verfolgt. So wie dort Abläufe stattfinden, wie Themen behandelt werden, kann es nicht weiter gehen. Ich bin mir voll bewusst, dass die Erfahrungen die bisher in den Kommunen und in den Ländern im parlamentarischen Betrieb gemacht wurden, nur einen kleinen Teil dessen abbilden, was im Bundestag geschehen wird. Ich bin darauf vorbereitet und der Meinung, dies zu bewältigen. Neben der Beobachtung von Ausschüssen im Bundestag, Abgeordnetenhaus und der BVV, habe ich oft mit Abgeordneten und Verordneten über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen dort gesprochen, auch über Parteigrenzen hinweg. Dazu gehörten auch Gespräche mit der Vizepräsidentin des Bundestages Frau Petra Pau. All dies hat meine Motivation erhöht, Dinge anzupacken und zu ändern.

Was will ich konkret

Es gibt auch Themen, denen ich mich sehr gern widmen möchte. Dazu gehört die Arbeit in Ausschüssen, wie beispielsweise die Ausschüsse für Sport, Tourismus oder der UA Kinderkommission. Natürlich hängt dies nachher davon ab, wie sich die Menschen innerhalb der Fraktion einigen, jedoch wären das meine Favoriten beim Ver-/Aushandeln.
Bisher ist der Informationsfluss aus dem Bundestag sehr begrenzt. Dies muss sich ändern! Allein die Nicht-Öffentlichkeit des Großteils der Sitzungen ist ein seltsames Zeichen gegenüber dem Wähler durch die Gewählten. Die Parlamentarier wurden von den Wahlberechtigten gewählt, um für sie dort zu arbeiten und politische Entscheidungen zu treffen. Ein Großteil der Entscheidungsfindung findet im Ausschuss statt. Mit welchem Recht wird dieser Großteil der Arbeit vor den Wählern geheim gehalten?
Auch die Angabe der Nebeneinkünfte im Bundestag ist noch massiv ausbaubar, auch wenn mir bisher noch unklar ist, woher bei guter und gezielter Arbeit die Zeit überhaupt für weitere Tätigkeiten kommen soll...
Grundsätzlich würde ich gern Inhalte aus der Gesamtpartei in die Ausschüsse einbringen. Trotzdem ein paar Inhalte als Anriss, was ich in den Wunschausschüssen möchte:
Sport: Hier wird aktuell sehr gern von (insbesondere) "konservativen" Innenpolitikern mit Totalüberwachung, Angriff auf die Würde von Fans, Pauschalisierungen und Gruppenstrafen als Damoklesschwert gedroht. V-Leute werden seit Jahren eingesetzt, ohne das dies irgendwer mitbekommt. Anfragen (die bisher noch von anderen Parteien gestellt werden) lassen aber gleichzeitig die Drohungen wie Seifenblasen zerplatzen. Gleichzeitig wird Druck auf eigentlich unabhängige Vereine und Verbände ausgeübt, während diese -im Gegensatz zu den meisten staatlichen Stellen- ihre Zusagen im Bereich Jugendarbeit und Soziales einhalten. Daneben ist die Thematik "Doping" zur Zeit relativ präsent. Hier geht es einerseits um den Bereich internationales Völkerrecht (UNESCO-Abkommen) andererseits berührt dies den den Bereich Gesundheit/Arzneimittel. Daneben ist Deutschland immer wieder im Gespräch bei der Ausrichtung von Großereignissen, was eine der relevanten Aufgaben dieses Ausschusses ist.
Tourismus: Hier wartet extrem viel Arbeit im Bereich "barrierefreier Tourismus". Es gibt dort aktuell einige Anfänge, aber da geht noch viel mehr. Ein zweiter Schwerpunkt ist der Bereich Jugendtourismus. Wie oben beschrieben gibt es keine verpflichteten Ausbildungsstandards. Was ich da selber schon erleben musste, würde so manchem die Haare zu Berge stehen lassen. Und die Standards die bisher existieren, sind teilweise auch nur ein Rest Nebel. Programme die sich speziell an Jugendliche richten durchlaufen erfolgreich Testphasen und werden dann eingestellt oder so weit runtergefahren, dass sie kaum noch wirken.
KiKo: Eigentlich heißt der Unterausschuss korrekt "Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder" oder kurz: KiKo. Der Ausschuss ist deshalb spannend, weil hier endlich Menschen unter 18 die Möglichkeit haben, sich und ihre Probleme direkt einzubringen, ohne die Eltern dafür nutzen zu müssen. Noch lange nicht die vollständige Umsetzung direktdemokratische Beteiligungsmöglichkeiten über die bisherigen Altersgrenzen hinweg, aber ein kleiner Schritt dahin. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Verbänden, die sich mit "Kinderpolitik" beschäftigen, scheint mir sehr interessant... Daneben werden viele Bereiche geschnitten, die oft hinten runter fallen.
Kinderrechte im Grundgesetz? Trotz 1992 unterschriebenem UN-"Übereinkommen über die Rechte des Kindes" -> nicht umgesetzt.
Bereich Vernachlässigung von Kindern? Vorher finanzielle Mittel kürzen und erst große Aufregung und Empörung wenn wieder einem Kind etwas passiert. Ein unhaltbarer Zustand.
Inklusion - in einigen Ländern haben Eltern und Kinder bis heute keine ernsthafte Wahlmöglichkeit im Bildungsbereich. Erst werden Menschengruppen künstlich getrennt, dann wird viel Energie aufgewendet, um diese wieder zusammenzubringen. Wirtschaftlich, gesellschaftlich und sozial großer Unsinn, der geändert gehört.

Einbindung der BasisTM

Mitgliedschaften

Die Piratenpartei ist meine erste und einzige Partei.
Aktuell bin ich (nicht aktives) Mitglied bei Hertha B.S.C. in der Fußballabteilung, wobei die Mitgliedsbeiträge ausschließlich in die Jugendarbeit des e. V. gehen. Daneben bin ich im Smart Club des e. V., weil die mal eine gute Flottenversicherung hatten, inzwischen aber nur noch um andere Smart-Besitzer zu treffen und mit ihnen 1- bis 2-mal im Jahr fachzusimpeln.
Ich habe meine Mitgliedschaften auf meinem Wikiprofil seit Januar 2012 veröffentlicht. Dort steht auch, wo ich bisher schon Mitglied war.

Sonstiges

Ich bin nicht Mitglied bei einer Organisation, die die Theorien von L. Ron Hubbard benutzt, verbreitet oder danach arbeitet.
Ich habe kein "Engelgeld" oder ähnliches.

Termine

  • 17.1. - Crew Nimbus - Grabensprung 118, 12683 Berlin; Cafe am Grabensprung
  • 19.1. - Feuerzangenbowle Lichtenberg - Parkaue 32-34, Berlin; Gasthaus Parkblick
  • 04.2. - Crew Leuchtturmspitze - Parkaue 32-34, Berlin; Gasthaus Parkblick
  • 12.2. - Crew Faraday13 - Nonnendammalle 86, 13629 Berlin; Restaurant Mamma Mia'

tbc.

Daneben:

  • jeden Donnerstag 16-18 Uhr Pressesquad in der P9a
  • 26./27.1. Rückblick+Analyse Öffentlichkeitsarbeit SG Presse

Fragen

Die findet ihr hier: Benutzer:DerBjoern/Bewerbung/Landesliste_Berlin_2013/Fragen


Dafür

  1. Mathias Täge [1]
  2. Enno Lenze
  3. Piratinchen67
  4. E-laine
  5. Heiko Herberg
  6. Konstanze
  7. Christian Nissen (aus NRW) habe mit Björn häufiger auf Bundesebene zusammengearbeitet und ihn als zuverlässigen Mitpiraten schätzen gelernt, der auch vor Nachtschichten und lästigen Text-Frickeleien nicht zurückschreckt.
  8. mhemmi
  9. NX