Benutzer:Dee Kay

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: D. Krüger
Nick: Dee Kay
Wohnort: Weinstadt
Berufl. Qual.: Qualitymanager
Tätigkeit: Embedded Softwareengineering Automotive
Familienstand: Lebensgemeinschaft, 2 Kinder
Geburtstag: Oktober 1964
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 28.10.2011
Mitgliedsnummer: 20824
Landesverband: Baden-Württemberg
Bezirksverband: Stuttgart
AG: AG Bürgerbeteiligung, SG-Lektorat, SG-Programm
Funktion: Basismitglied, Koordination der AG Bürgerbeteiligung
Stammtisch: Rems-Murr-Kreis, Stuttgart
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: dee.kay.corral@googlemail.com
Fingerprint: 3B92 07E7        
Mobil: 015zwo 55868zwo06
Piraten-Forum: DeeKay
Website: http://www.mitmachen.in/
Blog: http://deekaydaily.blogspot.com/
Twitter: @Dee___Kay
Facebook: 100000768822353Datenschutzhinweis



Warum Pirat?

Einerseits...

Das Alleinstellungsmerkmal der Piratenpartei ist die Möglichkeit der direkten, demokratischen Teilhabe und Mitwirkung am politischen Geschehen in Deutschland.

Oder anders gesagt: Bei den Piraten kann ich als normaler Staatsbürger Politik machen und etwas ändern.


Und andererseits...

Piraten sind demokratisch und liberal (=Staat nur dort wo notwendig)

Piraten sind frei von Ideologie, Dogmas und Fanatismus

Piraten konzentrieren sich auf Lösungen (nicht auf Probleme)

Piraten klauen sich die besten, bewährten Antworten und Lösungen aus aller Welt (Das Beste für Deutschland)


Mehr Info? deekaydaily.blogspot.com



Was bisher geschah?

AG Bürgerbeteiligung

2011

(2011: Tätigkeiten im Detail)

RMK-Themenabend: Einführung, Durchführung von öffentlichen Themenabenden im Rems-Murr-Kreis

BPT12-2: Zwei Tage Offenbings, mein erster Parteitag mit den Piraten. Eine sehr interessante Erfahrung vor allem im Vergleich. Aber sehr positiv. Hat meinen Eindruck bestätigt in der richtigen Partei zu sein. (Trotz BGE)

Foliensatz: Piraten Tools Übersicht und Präsentation für Interessierte und neue Piraten: Datei:PiratenBW WiePolitik1.pdf

100 Euro je Stammtisch Aktion: 5.000 Stück Jahreskalender als Stammtisch Übersicht:Datei:RMKPiratenKalender2012.pdf

Pressetermin mit der Waiblinger Zeitung. Das erste Mal mit der Presse über die Piraten geredet. Und das kam raus: 31.12.2011: "Für immer im Netz" (ZVW)

2012

(2012: Tätigkeiten im Detail)

AG-Presse Lektoren:
Auf diese Weise lese ich viele Pressemitteilungen der Piratenpartei und lerne schnell und effizient mehr über unsere Positionen. Allerdings bin ich offensichtlich einen Tick zu langsam. Der Prozess sieht vor, dass 2 Lektoren prüfen sollen bevor eine PM zur Veröffentlichung freigegeben ist. Wenn ich anfange sind meistens schon zwei "Kollegen" fertig gewesen.

SG Programm
Viele, viele Bürger schreiben jeden Tag e-mails an verschiedene Adressen bei den Piraten. Inhaltlich geht es von programmatischen, politischen oder hilfebedürftigen Fragen über Lob, Terminwünsche, Kontaktvermittlung bis hin zu Beschwerden, wüsten Beschimpfungen oder Drohungen. All diese e-mails müssen beantwortet oder zumindest bearbeitet werden. Das erfolgt über QRTS und dabei helfe ich mit.

Stopp ACTA Demo
Für den 11. und 25. Februar 2012 riefen die Piraten im Bezirksverband Stuttgart u.a. zu einer Stopp-ACTA-Demo in Stuttgart auf. In Facebook meldeten sich über 7.000 zur ersten und 3.500 zur zweiten Demo an und jedes Mal hatten wir Bedenken ob tatsächlich 700 kommen. Die Polizei bestätigte später am 11ten 5.000 und am 25ten 3.000 Teilnehmer, wahrscheinlich waren es mehr und ich war einer von ihnen!

Wahlkampfhilfe zur Landtagswahl im Saarland
Diese Wahl im Saarland ist wohl eine der bedeutendsten in einer Kette von wichtigen Wahlen auf dem Weg zum politischen Erfolg für die Piraten. Gleichzeitig ist sie die Wahl mit den schlechtesten Vorzeichen, weil die Saarland Piraten keinesfalls vorbereitet waren die vorzeitigen Neuwahlen adéquat zu bestreiten. Am Wochendende 10. uns 11. März waren deshalb alle Saarland Piraten in einem Landesparteitag gebunden um ihr Wahlprogramm zu beschließen. Deshalb haben einige Piraten aus der Region Stuttgart beschlossen diese fehlenden Piraten im Wahlkampf zu ersetzen. Ich habe das organisiert und war dabei. Ergebnis für die Piraten: 7.4%, Ergebnis in den von uns bearbeiteten Wahlkreisen: Wadern 6.8%, Lossheim 8.6%

Wer bin ich?

Mein politisches Interesse begann mit Artikeln in der Schülerzeitung und aktiven Protesten gegen das Atomkraftwerk Neckarwestheim, gegen die Startbahn West, gegen Wackersdorf, etc. Mit 17 begleitete ich begeistert die brandneue Grüne Partei, lernte Petra Kelly, Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit (fast hautnah) kennen. Die blanke Angst im kalten Krieg brachte uns dazu über Jahre zu Ostern für den Frieden zu demonstrieren. Die Imperialisten waren an allem Schuld.

Auf der anderen Seite waren einige meiner besten Freunde Amerikaner und dadurch lernte ich auch noch andere Argumente und Sichtweisen kennen. Die eine oder andere Recherche brachte mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Welt war weder so einfach wie die Friedensbewegung sie beschrieb, noch so einfach wie die Amerikaner sie sich vorstellten.

Ich war enttäuscht von den Grünen, von der Friedensbewegung und fühlte mich benutzt, instrumentalisiert und durch Propaganda gefügig gemacht. ich lernte daraus, mir in Zukunft beide Seiten einer Medaille genauer zu betrachten.

Die Medaille die mir am besten gefiel war Liberal, also eigentlich die FDP, nur, dass die FDP mit Graf Lambsdorff weder Liberal noch besonders effektiv waren. Mit dem nächsten Hoffnungsträger Möllemann und dem übernächsten Westerwelle klang es dann jedes Mal besser wurde aber definitiv noch schlechter.

Das Resultat war Resignation. Wie kann ich mich als Staatsbürger an der Entwicklung des Landes beteiligen? Gar nicht? Was bringt meine Wählerstimme? Nichts, alle Parteien gleichen sich im Wesentlichen oder sind zu radikal und irreal. Was bringt parteipolitisches Engagement? Auch nichts, denn bis man innerhalb des üblichen Parteiensystems etwas bewegt ist man schon korrumpiert. und opportunistisch. Was bringt außerparlamentarisches Engagement? Nicht viel, denn eigentlich hebt man Dinge die schlecht laufen extrem hervor ohne verbessern zu können.

Parallel zu diesem Prozess habe ich schon 2006 die Piratenpartei entdeckt aber die damaligen Themen nur kurz überflogen. Die Aussagen waren mir zu einseitig auf Musik, Film frei downloaden abgezielt. 2009 war schon einiges mehr da und zur BW Landtagswahl 2011 gefiel mir die Piratenpartei ausnehmend gut. Die derzeitigen Entwicklungen und opportunistischen Hins und Hers aktueller Machtpolitiker verstärken den Eindruck, dass diese mehr Beachtung auf Macht als auf Politik legen.

Mit dem Ziel etwas zu verändern habe ich am 17.10.2011 den Stammtisch in Stuttgart-Ost besucht und war beeindruckt, dass ich eigentlich sofort loslegen könnte Politik zu machen, dass meine Meinung sofort gefragt ist, dass ich direkt basisdemokratisch etwas beitragen kann. Am 27.10.2011 habe ich dann noch den Rems-Murr Stammtisch aufgesucht (Mein Wohnbereich) und bin sofort Mitglied geworden.

Was sind meine Ziele?

Die meisten, aus meiner Sicht, die wichtigsten Ziele der Piraten kann ich glatt unterschreiben. In meinem politischen Verständnis steht also der Staatsbürger im Mittelpunkt und der Staat hat die Aufgabe die Rahmenbedingungen für ein reibungsloses Zusammenleben herzustellen unter der Prämisse: So viel Freiheit für den Einzelnen wie möglich. Jede Einflussnahme des Staates über, nicht der Allgemeinheit nutzbringende, Kontrolle, Regulierung, Subventionierung oder Kategorisierung lehne ich ab.

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Deshalb setze ich mich ein für...

Ausgeglichener Staatshaushalt

Deutschland, der Bund, die Länder und die Kommunen sind völlig überschuldet. Jeder von uns kennt das, wenn die Kasse leer ist, dann sollte man sich nur noch die wirklich notwendigen Dinge leisten und auf Luxus für eine gewisse Zeit verzichten. Außerdem sollte man einen Finanzplan aufstellen, der die Einnahmen den Ausgaben gegenüberstellt und auf dieser Basis eine nachhaltige Lösung für den momentanen Engpass entwickeln.

Wir müssen die Kostenpakete identifizieren und durchrechnen auf welche davon wir immer, für ein paar Jahrzehnte oder eine kürzere Zeit verzichten können.

Wir müssen Einnahmenpakete identifizieren und durchrechnen, welche es sich lohnt anzugehen, an welcher Stelle vielleicht auch Staatsbürger bereit sind im Sinne eines tragfähigen, nachhaltigen Staatssystems, die Einnahmenseite von sich aus zu unterstützen.

Dafür bedarf es der allgemeinen Bereitschaft einem eventuell auch größeren Umbau oder Paradigmenwandel offen gegenüber zu stehen.

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Wirtschaft: Konzentration auf den Mittelstand

Aktiengesellschaften haben beim Bruttosozialprodukt oder als Arbeitgeber gerade mal einen Anteil von unter 3% in Deutschland. Trotzdem reden die Medien, die etablierten Parteien und deshalb auch die meisten Bürger fast ausschließlich von diesen globalen Konzernen. Für mich ist das unverständlich und wenn solch ein Konzern durch eigenes Missmanagement in Schieflage gerät, dann soll Deutschland dafür seine Schulden ausweiten, mit dem Bewusstsein, dass davon wahrscheinlich nie etwas zurückfliessen wird?

Dagegen ist der deutsche Mittelstand der Hauptakteur beim Bruttosozialprodukt, größter Arbeitgeber und verantwortlich für den 2. Platz im Export in der Welt.

Hier sollte Politik fragen was der Mittelstand benötigt um sich noch besser aufstellen zu können, welche Fachleute der Staat über das Bildungssystem angeboten werden sollen, welche bürokratischen Hürden die einzelnen Branchen eventuell daran hindern noch effizienter arbeiten zu können, welche Forschung, Entwicklung und Nachwuchsförderung der Staat grundlegend bereitstellen sollte um gleich die nächste Generation des Mittelstands mit zukunftsweisenden Ideen in Stellung zu bringen.

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Überprüfung der gesamten Verwaltungsstrukturen

Alle Verwaltungsstrukturen in Deutschland erscheinen, gemessen an sich entwickelnden Strukturen in Wirtschaft und Gesellschaft, extrem rückständig und inflexibel. Immer wenn der Druck von außen einigermaßen hoch ist wird mit blindem Aktionismus eine Flut von Minireformen angestoßen die aber keine nachhaltige Verbesserung bewirken. Alternativ, getrieben durch das wirtschaftliche Interesse einer bestimmten Branche oder eines Konzerns, sind dann aber oft doch grundlegende Änderungen möglich, die leider eben nur diesen Einzelnen zu Gute kommen.

Ich sage: Schluss damit. Diese Strukturen sind grundsätzlich zu überdenken.

Ein Weg dahin ist die von den Piraten geforderte Transparenz. Ein Offenlegen der Vorgänge und Entscheidungen wird schnell ergeben, was davon schlichtweg überflüssig ist und jeder Existenzgrundlage entbehrt. Und auch die notwendige Verwaltung wird sich prüfenden Fragen der Staatsbürger stellen müssen.

Das Berufsbeamtentum und die damit einhergehende Leistungsschwäche der Verwaltung stelle ich grundsätzlich in Frage. Hier würde ich gerne prüfen für welche Aufgaben in Deutschland tatsächlich der staatsdienende und hoheitliche Argumentationsansatz noch in die heutige Zeit passt. In jedem Fall sollte für Reformen auch im Berufsbeamtentum das gleiche Prinzip gelten wie überall in Produktion und Dienstleistung: Effizienz bringt mehr Leistung und Leistung zahlt sich aus.

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Bildungssystem

Über 60% der Beamten in Deutschland verwalten Bildung, sind also Lehrer, etc.. Die wichtigste Ressource in Deutschland - gut ausgebildete Staatsbürger - werden also leider von Menschen verwaltet, die von Ihrem Arbeitgeber weder Rahmenbedingungen noch Anreiz erhalten diese wichtige Arbeit mit einem Höchstmaß an Motivation und Eignung auszuüben.

16 Bundesländer mit 16 verschiedenen Lehrplänen, 16 verschiedenen Regelwerken, 16 verschiedenen Abiturprüfungen und 16 verschiedenen Schultypen, diese kleine Aufstellung allein macht schon klar, wieviel Geld und Zeit hier verschleudert wird. Jeder Schüler kostet ca. 4.900 Euro/Jahr.


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