Benutzer:D.O.N.A.L.D.

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Warum ich Pirat bin

Weil ich dazu stehe. Anfangs habe ich die Piraten gewählt - aus Mangel an Alternativen. Dann habe ich das Parteiprogramm gelesen und in großen Teilen für gut befunden. In manchen Teilen aber auch für ungenügend. Wirtschafts- und Außenpolitik, Familien- und Europapolitik. Da besteht beispielsweise sicher noch Handlungsbedarf. Auch das Image der "Netzaktivisten" - wie es noch in großen Teilen der Bevölkerung vorherrscht - sollte meines Erachtens teilweise korrigiert werden. Zu groß ist sonst die Gefahr in eine Schublade geschoben zu werden. Auch die "Grünen" sind längst nicht mehr nur "grün" - und die sogenannten "Liberalen" haben ihre Linie längst aufgegeben, nur um zu überleben. Dabei sollten die Piraten ihre Urspünge aber nie vergessen.

Meine persönliche Entwicklung

Mit dem großen Latinum und dem Graecum habe ich Abi gemacht. Informatikstudium, Banklehre, 10 Jahre Marketingarbeit in der Bank. Dann hinaus in die Welt - unter anderem als Geschäftsführer einer europäischen Verenigung im Gesundheitswesen (Rolfing) und als Leiter eines Goetheinstituts in Prien am Chiemsee. Derzeit bin ich freier Journalist und zurück in der alten Heimat in Oberfranken. Vater einer Tochter (Frieda) und betreibe nebenbei eine kleine Website zum Thema nordische Kombination und Skispringen. Engagiere mich für die Rumänienhilfe (Siebenbürgen) und bin aktives Mitglied der D.O.N.A.L.D. - wens interessiert, was das ist - einfach googeln ;)


Meine politische Einstellung

Ich stehe insbesondere für folgende Themen: - Sicheres Grundeinkommen und soziale Sicherheit für alle Bürger - freier Zugang zu Bildung und Wissen - freies und unzensiertes Netz/ Wahrung der Privatsphäre - Achtung des Urheberrechts unter bestimmten Voraussetzungen. Es würde zu weit führen in einer persönlichen Vorstellung, das Thema ausführlich zu behandeln. Gerne diskutiere ich gerade darüber mit jedem Interessierten. - freie Entfaltung der Persönlichkeit - Abbau von Monopolen - Europa - ja. Aber nicht - ohne wenn und aber. Nicht mit Rettungsschirmen und nutzlos vergeudetem Steuergeld. - die Würde des Menschen ist genauso unantastbar wie seine Privatsphäre. Auch und vor allem im Netz.

Was ich sonst noch loswerden will

Ich nutze das Internet gerne. Bin bei Facebook, aber nicht bei Twitter oder Google+. Bin jeden Tag mal im Netz. Nicht ständig - da ich auch auch ein Leben außerhalb habe. Mit Kind, 2 Jobs und Freunden. Für die Piraten habe ich mich bewußt entschieden. Weil ich etwas bewegen will. Und ich gesehen habe, dass man im Kreisverband Hof/Wunsiedel auch etwas bewegen möchte. Wastl Steinhäusser macht eine gute Arbeit. Mit Michael Böhm ist der richtige Mann aufgestellt für den Bundestag. Und mit Klaus Horn verbindet mich mehr als die evtl Parteizugehörigkeit. Auch er wäre ein sehr guter Kandidat gewesen. Ich möchte auch etwas bewegen. In die richtige Richtung. Daher hoffe ich, dass ich meinen Beitrag dazu leisten kann, die Piraten voranzubrigen. Vor allem in der Region. In Bayern, in Oberfranken und in Hof.


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Kurzprofil
Persönlich
Name: Johannes Markus Stettner
Nick: D.O.N.A.L.D.
Wohnort: Hof
Berufl. Qual.: Journalist
Familienstand: ledig mit Tochter Frieda - 2 Jahre
Geburtstag: Summer of 69
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 09/2012
Landesverband: Bayern
Bezirksverband: Oberfranken
Kreisverband: Hof/Wunsiedel
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Anschrift: Danzigstr. 8, 95028 Hof
Mail-Adresse: jmstettner@web.de
Fon: 09281/5915027
Mobil: 0151/123 244 88
Website: http://www.nordicjumpworld.com
Facebook: ich hab ichDatenschutzhinweis
XING ich hab ich


Meine Vorstellung zum GenSek des Bezirk Oberfranken

Hallo Piraten. Ich kandidiere für den Posten als Generalsekretär für den Bezirk Oberfranken. Warum? Mitglied in der Piratenpartei zu sein bedeutet für mich auch mitzumachen oder besser noch mitzuarbeiten. Ich möchte dies gerne tun und habe mir überlegt inwieweit ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten am Besten für die Piraten einsetzten kann. Das Aufgabengebiet eines Generalsekretärs erscheint mir dazu prädestiniert.

Christian Heyder hat dieses Amt ein Jahr begleitet, hat aber bereits erklärt, bei dieser Wahl nicht mehr anzutreten. Stand Sonntag, 23. September hat sich im Piraten-Wiki außer meiner Person noch kein weiterer Kandidat eingetragen was ich sehr schade finde, wofür ich aber auch aufgrund der Fülle der Aufgaben und der Verantwortung Verständnis habe.

Das Amt beinhaltet eine Fülle von Verwaltungsaufgaben. Aufgaben, die oft im Hintergrund durchgeführt werden und mit denen man auch selten glänzen kann. Im Gegenteil. Läuft alles nach Wunsch und Plan, ist dies „Normalität“. Sobald aber etwas schiefläuft oder danebengeht, ist schnell ein Schuldiger ausgemacht. Von daher erwarte ich von vornherein keine Lorbeeren und ich bin mir bewusst, dass in dieses Amt viel Zeit investiert werden muß. Mitgliederpflege und Verwaltung, Auswertung von Umfragen oder Vorbereitung von Versammlungen beispielsweise. Das erledigt sich nicht von selbst.

Dann stellt man auch immer eine Art Schnittstelle dar zwischen Vorstand, Mitgliedern und Kreisverbänden. Man steht vermutlich auch oft zwischen den Stühlen und muß einen kühlen Kopf bewahren. In gewisser Weise ist man, gerade bei den Piraten auch oft eine Art Krisenmanager.

Und schließlich wird man auch direkt gemessen, da es als selbstverständlich angesehen wird, dass ein Generalsekretär sich auch aktiv um Mitgliederwerbung kümmert.

Sicher sind das noch nicht alle Aufgaben, aber doch einige wesentliche. Ein Teil Öffentlichkeitsarbeit, ein Teil Betreuung der aktiven und passiven Mitglieder, Aufstellungsversammlungen und vieles mehr gehören natürlich auch noch mit dazu. Da ist es auf der einen Seite natürlich schön, wenn Christian Heyder in seinem Piraten Wiki Eintrag schreibt, dass er den neuen GenSek in seine Arbeit einführt.

Auf der anderen Seite ist es dennoch so, dass man nach einer gewissen Zeit erstmal „alleine“ dasteht. Und dann heißt es den Freischwimmer zu lernen. Oder gewisse Fähigkeiten bereits mitzubringen, die einem das freie Schwimmen erleichtern um baldmöglichst nicht alleine als Verwalter, sondern auch teilweise auch als Gestalter zu agieren.

Hier baue ich vor allem auf die beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten, welche ich mir in 20 Jahren Berufstätigkeit erworben habe. Als gelernter Bankkaufmann beispielsweise zu Beginn meiner Karriere.

Oder aber als Geschäftsführer einer europäischen Vereinigung im Gesundheitswesen in München. Hier galt es knapp 500 Mitglieder optimal zu betreuen. Heilpraktiker aus ganz Europa – in der Geschäftssprache Englisch. Und für einen Jahresbeitrag von 450 Euro verlangt man schon eine sehr besondere Betreuung. Auch hier fungierte ich übrigens in einer Art Schnittstellenposition. Zwischen einem fünfköpfigen Vorstand, mehreren internationalen Ausschüssen, der Mutterorganisation in Boulder, Colorado und den auf 15 Staaten in Europa verstreuten Mitgliedern. Die Annual Meetings – das jährliche Mitgliedertreffen habe ich dabei genauso organisiert wie die internationalen Lehrerkonferenzen – ich habe mitgeholfen eine Schule der Organisation in Rom zu eröffnen und ich habe den international day of Rolfing – so heißt die Therapie eingeführt. Und ich habe fast täglich vermittelt. Zwischen den Interessen der Therapeuthen, denen der Organisation in Europa und den Staaten. Dabei stieg in der Zeit meiner Tätigkeit dort die Zahl der Neuanmeldungen um über 20%.

Ein weiteres Beispiel ist meine Tätigkeit als Leiter des Goethe Instituts in Prien am Chiemsee. Es war aber mehr die Rolle eines Feuerwehrmanns die ich dort übernahm. „Manager soll das Goetheinstitut retten“ hieß es in der lokalen Presse, als ich diese Aufgabe annahm und der Bürgermeister mich mit offenen Armen empfing. Ich war aber nicht als Manager gekommen, sondern als Umstrukturierer. Innerhalb eines Jahres habe ich aus dem unprofitablen Goetheinstitut in Oberbayern ein Seminar- und Schulungszentrum geschaffen für interne und externe Veranstaltungen. Aus Schulräumen Tagungsräume, aus 3-Bett Zimmern für Kinder Doppel- und Einzelzimmer für Erwachsene. Mit einer wirklichen Low-Budget Finanzierung. Das ganze war auf vier Jahre ausgelegt und ich auf dem besten Weg dazu, das Institut wieder in ruhigere Gewässer zu bringen und schwarze Zahlen zu schreiben. Über 2000 Tagungs- und Übernachtungsgäste konnte ich so bereits im ersten Jahr generieren. Der gute Sommer half mir etwas, das gebe ich zu. Leider hat die Politik nicht mitgespielt. Goethe Institute werden vom Auswärtigen Amt und somit vom Außenminister Co-Finanziert. Und unter der damaligen großen Koalition hat Steinmeier damals mit einem Handstreich aus akuter Geldnot und ohne Rücksicht auf Verluste alle ländlichen Goethe Institute geschlossen. Von heute auf morgen. Ohne Rücksicht auf Zukunftsaussichten, auf das dortige Personal oder überhaupt einmal eines dieser Institute besucht zu haben. Aus politischen Erwägungen blieb einzig und alleine das in Dresden bestehen. Obwohl es das defizitärste von allen war. Realpolitik in Deutschland eben.

Apropos Realpolitik. Nach meiner Tätigkeit als Bankkaufmann war ich zunächst Projektleiter des virtuellen Marktplatzes Bayern für die Region Hochfranken. Sicherlich kennen viele noch das ehrgeizige Projekt der bayerischen Staatsregierung unter Ministerpräsident Stoiber. Das BAYNET – den Nachfolger des Bürgernetzes sozusagen. Die Installation eines Marktplatzes Bayern. Auf dem sich die Bürger treffen, einkaufen und Handel betreiben und auch Behördengänge virtuell durchführen können. Mit Unterstützung von Siemens und SAP wurde ein hochkompliziertes System erschaffen mit nicht bezahlbaren Preisen. Und auch wenn wir in der Region Vorreiter waren, so hatten wir doch keine Chance. Ich war oft nächtelang mit Achim Hager zusammen gesessen. Wir haben den Marktplatz installiert und gepowert ohne Ende. Am Ende dennoch ohne Chance. Die horrenden Lizenzgebühren von Siemens und SAP sowie auch das damalige Platzen des New Media Hypes taten sein übriges. Mit Laptop und Lederhose war der Slogan der CSU. Auch zu diesem Projekt. Es scheiterte. Wie auch die damalige Zweidrittelmehrheit der CSU nicht viel später.

Ich persönlich bin zurückgekehrt in die Region. Nach Oberfranken. Weil ich hier zuhause bin. Die Geburt meiner bislang einzigen Tochter Frieda war dabei mitentscheidend. Sie wird im Dezember zwei Jahre alt. Familienpolitik und –planung ist etwas in den Vordergrund getreten. Seitdem bin ich hier aktiv als freier Journalist tätig. Aktiv schreibe ich für das interkommunale Amtsblatt der Städte im Frankenwald, für den nordbayerischen Kurier und den regional in Hof erscheinenden Blickpunkt. Versuche aber immer auch wieder Artikel in überregionalen Medien zu plazieren. Von daher bin ich medial auch regional gut vernetzt. Sicher nicht die schlechteste Voraussetzung um auch die Arbeit der Piratenpartei in Oberfranken auch medial besser zu vermarkten.

Zeit hat man – oder man muss sie sich nehmen. Und man muss sich die Zeit dafür nehmen, was einem wichtig ist. Mir ist es wichtig, in einer Partei mitzuarbeiten, die mir die Gelegenheit dazu gibt meine Erfahrungen einzusetzen. Und deren Ziele ich verfolge und die ich unterstütze. Und das ist für mich die Piratenpartei. Und das ist für mich in Oberfranken – in meiner Heimat. Ich verfolge keine bundespolitischen Ambitionen. Und natürlich tue ich das unentgeltlich. Im Gegenteil. Wenn es Zeit und Mittel erlauben, setze ich diese gerne ein.

Mit dem PC bin ich aufgewachsen. Mein Bruder hatte eine Einzelfirma und verkaufte verrückte Anlagen – keine Ahnung mehr – da war ich 15. Muß also so 1984 gewesen sein. Ende der 80er hatte ich dann auch meinen ersten PC – einen 80086er. Atari und sonstige Späße vorher nicht mitgerechnet. Mit dem Klaus Horn habe ich Mitte der 90er die ersten Inernetcrashkurse für Einsteiger in Hof gegeben. Für Mitarbeiter und später auch für die Führungskräfte der Sparkasse. Im Saal des Bürgernetzbüros. Wastl, der damals Chef vom Bürgernetzbüro war haben wir damals immer den Postboten genannt. Weil er die Emails ja weiterverteilt. Irgendwie muss man ja erklären wie jetzt so ne Email von einem Rechner zum anderen kommt. Heute nutze ich Facebook und habe eine Webpräsenz über mein Hobby, das Skispringen und die nordische Kombination – derzeit im relaunch. Twitter und google+ nutze ich nicht. Auch nutze ich die Internetfunktion meines Handy kaum. Ein wenig Privatsphäre ist auch ganz ok. Und wenn ich irgendwo mir ein gutes Glas Rotwein gönne, muss dies auch niemand wissen.

Zu meiner piratischen Ansicht und meinen persönlichen Einstellungen. Zunächst einmal bin ich ein Europäer. Und das sehr gerne. Allein aus meiner Geschichte. Ich habe mich intensiv mit der griechischen und der italienischen Vergangenheit beschäftigt. Bin vielleicht einer der wenigen, die das große Latinum und das Graecum besitzen. Meine Facharbeit schrieb ich über die weltpolitische Bedeutung des Orakels von Delphi. Übrigens kein Plagiat. Daher gilt für mich: Europa ja. Aber nicht unter jeder Bedingung und auch nicht mit jedem Rettungsschirm.

Bildung und Wissen für jeden. Der Zugang dazu sollte jedem offen stehen und auch gefördert werden. Ausnahmslos. Für die Tochter der Hartz 4 Empfängerin genauso wie für den Pfarrerssohn. Insbesonders aber für die, denen es bislang erschwert wurde. Oder die einfach nicht das Geld dazu hatten, ihren Nachwuchs entsprechend zu fördern.

Datenschutz und Wahrung der Anonymität. Dazu ist schon so viel gesagt worden. Daher nur eins. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Wer aber verantwortlich mit seinen Daten umgeht, dem sollten diese auch nicht genommen werden. Von niemanden. Weder von Adresshändlern oder Behörden und schon gar nicht vom Staat.


Als Journalist erhalte ich Geld für das was ich schreibe. Wenn ich also für den nordbayerischen Kurier etwas schreibe und dafür Geld erhalte ist das ok. Ich habe eine Leistung abgeliefert. Wenn eine andere, nicht zum Konzern dieser Zeitung gehörende Zeitung diesen Artikel klaut, ist das Diebstahl. Wenn jemand aber diesen Artikel im Internet verlinkt und sogar meinen Namen als Verfasser erwähnt, dann sehe ich das als Werbung. Für mich und den Artikel. Wenn Springerverlage so etwas anders sehen um eine Monopolstellung auszunutzen, habe ich dafür kein Verständnis.

Wichtig ist mir aber auch eins. Das habe ich in einem Interview mit Michael Böhm, dem Bundestagskandidaten für den Kreis Hof/Wunsiedel, gerlernt. Es ist wichtig den Menschen zu sagen: Es ist wichtig und richtig aufzustehen. Mitzumachen bei der Politik. Auch zu kritisieren. Aber nicht zu Hause zu hocken und zu jammern. Es ist wichtig, dass wir sagen, was wir wollen. „Natürlich ist es leichter über Fehlentscheidungen zu schimpfen als sich aktiv einzubringen. Aber man muss auch mitmachen wenn man etwas bewegen will“. Genau das habe ich mir notiert. Und genau diese Worte vom Micha unterschreibe ich eins zu eins.

Ich möchte nun mitmachen. An einer Schnittstellenposition. Einer sicher nicht einfachen. Aber ich möchte nun eins. Demokratie wagen. Ich will sehen ob es in unserem Land möglich ist, demokratisch etwas zu erreichen. Ohne vorher festgelegte Beschlüsse. Ohne Parteigeklüngel. Ohne Fraktionszwänge und ohne Vorabstimmungen. Mit Menschen, die sich nur einem verantwortlich fühlen. Ihrem Gewissen. Bei meinen Ausführungen habe und konnte ich sicherlich ein paar Dinge nicht erwähnen. Wie mein klares NEIN zu Rassismus und Rechtsextremismus. Meiner Einstellung zu einem bedingungslosen Grundeinkommen. Oder meinem klaren Bekenntnis zur liquiden Demokratie. Letzteres tue ich aber auch damit, diese Grundüberlegungen hier Online zu stellen – für jedermann sichtbar.