Benutzer:Adriangudra
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Adrian Gudra |
| Nick: | Adriangudra |
| Wohnort: | Rielasingen |
| Berufl. Qual.: | Student |
| Geburtstag: | 1991 |
| Sprachen: | , , |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | Mai 2012 |
| Landesverband: | Baden-Württemberg |
| Bezirksverband: | Freiburg |
| Kreisverband: | Konstanz |
| Mandat: | Bezirksvorstand Freiburg |
| Stammtisch: | Singen / Konstanz |
| politischer Kompass: | |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mail-Adresse: | adriangudra@gmail.com |
| Fon: | 00 44 7831 406781 |
| Website: | www.aunequalsa.com |
| Blog: | http://ersonal.lse.ac.uk/gudra |
| Skype: | adrian.gudra |
Ich bewerbe mich für eine Direktkandidatur zur 18. Bundestagswahl im Wahlkreis 287 (Konstanz)
Fragen an mich per:
Zu meiner Kandidatur:
Was die Piraten von allen anderen Unterscheidet: sie sind eine "Metapartei". Die erste und die einzige. Und darin liegt ihre Chance. Was genau das heist? Im Folgenden findet ihr die nationalen und globalen Problembereiche die genau dadurch angepackt werden koennen. Welche Strukturen die Piraten intern umsetzen und extern fordern muessen, damit sie Erfolg haben. Was das sog. "demokratische Trilemma" damit zu tun hat. Und wie ich mir eine entsprechende Direktkandidatur vorstelle. Grill me! Ich freue mich auf Eure Fragen am Sonntag.
Inhaltsverzeichnis
politischer Entscheidungen - Mittel vs Ziele
Jede politische Entscheidung besteht hat zwei logische Teile: ein bestimmtes Ziel. Und Mittel, die nach den Erkenntnissen genau zu diesem Ziel führen. Das Problem: in politischen Diskussionen werden beide oft nicht getrennt, verschiedene gerechtfertigte Ziele, die verschiedenen Interessengruppen entsprechen, werden vermischt. Um jedoch eine logisch sinnvolle Entscheidung zu treffen, müssen beide getrennt werden. Es muss sowohl ein Entscheidungsmechanismus für die Ziele der Politik und abhängig von diesen, deren Mittel geben. Hier besteht meiner Ansicht nach die Schwäche sowohl jetzigen politischen Landschaft, als auch des Systems. Es fehlt ein Entscheidungsmechanismus, ein Werkzeugkasten fuer die Abwägung berechtigter Interessen und damit der Meta-Ziele der Politik (Gerechtigkeit, Glueck, Freiheit), der selbst von der gesamten Gesellschaft getragen wird. Die Abwägung der Interessen ist an sich subjektiv, entspricht keiner logischen Notwendigkeit. Die Mittel sind jedoch vollkommen rational und logisch.
Kein Meta-Konsens
Da es jedoch keinen Konsens über die Konsenfindung der eigentlichen Ziele, einen Meta-konsens gibt, werden diese mit den Mitteln für verschiedenste Ziele gemischt: soziale Gerechtigkeit, Freiheit des Einzelnen, Verantwortung des Staates usw. Dadurch werden die Entscheidungen selbst intransparent und willkürlich, erzeugen keinen Konsens, entmutigen die Wähler und lassen die etablierten Parteien beliebig wirken. Diese Lücke einer Meta-Partei kann die Piratenpartei füllen, denn wenn sie diese Grundsätzliche Problematik anpackt, ist sie unabhängig von ihren schlussendlichen politischen Zielen auf eine Art konsenzfaehig, die die jetzige Parteienlandschaft nicht zu bieten hat.
Was die Piratenpartei erreichen kann, sieht man dabei am besten, wenn man sich anschaut welche Problemlösungen das Fehlen eines solchen Meta-Entscheidungsmechanismus verhindert:
Zwischenstaatlich
Jeder Staat handelt nur nach seinem eigenen Interesse und geht nur Kompromisse ein, wenn es ihm schlussendlich nützt. Staaten sehen internationale Politik als Nullsummenspiel. Es gibt keinen globalen Entscheidungsmechanismus zwischen Staaten, z.B. durch eine Reform der UN bzw. des Sicherheitsrates. Dadurch schaden sie sich gegenseitig und erzeugen indirekt globale Probleme.
Natur und Technologiewenden
- keine weitreichenden Klimaabkommen
- nicht-nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
- keine globale Wende im Transportwesen
- fehlendes globale Energiestrategie, die die Risiken der Atomkraft miteinbezieht.
Globale Normen
- zurückhaltendes Eingreifen gegen Menschenrechtsverletzungen wegen Souveränität der Nationalstaaten, Abwägung gegen wirtschaftliche Interessen.
- fehlende globale Regulierung von Finanzmärkten
- rechtsfreier Raum Internet, da Server in verschieden -regulierten Staaten global die selbe Wirkung haben - globaler Existenzbegriff von Information bei nationalem Recht.
- Steuervermeidung durch globales Bankensystem und nationales Recht
Innerstaatlich
Politik:
- Debatten werden von temporärer Medienberichterstattung über Probleme angestossen, daher auch nicht umfassend und mutig gelöst
- Kein Streben nach kontinuierlicher aktiver Verbesserung. Bestehendes wird nur durch Druck der Medien hinterfragt
- Debatten werden zyklisch immer neu angestoßen, aber nie richtig gelöst.
- keine Nachhaltigkeit, Sprunghaftigkeit, nur ausgerichtet auf Wahlen und Machterhalt
- Lobbyismus, nicht-konsenzfaehiger Interessenausgleich
- intransparente und willkürliche Entscheidungsprozesse
Staat
- nicht zukunftsfähig, anfällig für Krisen
- uneffiziente und veraltete Verwaltungsstrukturen
Buerger
- Vertrauensverlust
- Politikverdrossenheit
- Gefühl von Machtlosigkeit
- Frustration
Alleinstellungsmerkmal der Piraten als "Metapartei"
Selbst wenn eine andere Partei also die selben Ziele wie die Piraten vertreten würde, widerspräche sie sich mit den Piraten. Man kann uns also nicht auf politische Forderungen reduzieren - wenn es nämlich eine Meta-entscheidungsfindung gibt, dann gibt es keine Aufspaltung zwischen Lagern mehr, und das jetzigen Parteiensystem muss an sich hinterfragt werden. Uebrig bleibt nur der Ausgleich verschiedener Interessen, deren Individualität in einer vielfältigeren und globalisierten Welt nicht mehr mit dem alten Schwarz-Weiss Denken gefasst werden kann. In diesem Sinne sind die Piraten also keine Konkurrenz zu den Ansichten der anderen Parteien, sondern wollen das politische System so weit fortentwickeln, dass sie selbst nicht mehr benötigt werden.
Der globale Metainteressenausgleich kann jedoch nur von den eigentlichen Einheiten des Staatssystems ausgehen - und der globale Interessenausgleich im Staat nur im verfassungsmassigen Gefüge der Staaten. Und damit durch eine Partei und die Teilnahme an Wahlen. Die Ziele für Staat und Gesellschaft müssen sich daher auch in ihrer Organisationsstruktur und Entscheidungsfindung widerspiegeln. Und daher ist z.B. das interne liquid feedback so politisch.
Demokratisches Trilemma
Die groenste Herausforderung für unseren politischen Erfolg wird also sein, dass ein Konsens über die Entscheidungsfindung über die Abwägung von Meta-Zielen gefunden wird. Oft wird uneingeschränkte direkte Demokratie als ein solcher Konsens gesehen. In vielen Fällen führt zu direkte Demokratie jedoch dazu, dass unkluge Entscheidungen getroffen werden. In anderen dazu, dass Minderheitsrechte und Pluralismus geschwächt werden. Man ist dabei mit dem sog. "Demokratischen Trilemma konfrontiert" nach dem nur zwei dieser Drei Ziele moderner Gesellschaften vollständig erfüllt sein können. Dabei bedarf es sozusagen einer Meta-Meta Entscheidung - diese ist schlussendlich willkürlich, da jede Abwägung in einen Zirkel führt, da Demokratie selbst als Interesse jedes einzelnen gesehen werden kann. Man muss aber einen gesellschaftlichen Konsens erreichen, der sowohl in der Partei als auch im Staat folgendes enthält:
immer willkürlich, aber mehr Konsens als alle anderen (Demokratie?) (besser für alle, aber wie kann es besser für alle sein, wenn sie ihr Recht auf Demokratie nicht auleosen können. Das ist also eine Zirkelfrage.
- eine regelmaessige, themenspezifische und einfache (Internet) Ausübung des Wahlrechts
- eine "Mindeshaltbarkeitsdauer" von grundsätzlichen Entscheidungen
- Vorzug von Entscheidungen über Ziele gegenüber Mitteln der Politik - grundsätzliche Entscheidungen und Entscheidungen mit persönlichem Bezug vs. komplizierte Fachentscheidungen (Beispiel Klinikfusion "Wie wichtig ist ihnen eine regionale unabhängige Krankenversorgung im Gegensatz zu wirtschaftlichen Gesichtspunkten" vs " Soll kopmilizertes bla bla mit wirtschaftlichen Vor- und Nachteilen rückgängig gemacht werden?)
- nicht-binäre Entscheidungen (eher, gar nicht), viele Fragen, klareres Meinungsbild über Beweggründe von Entscheidungen (Ziele) und nicht nur deren Werkzeugen.
- hohe Hürde bei Eingriff in Interessen von Minderheiten (z.B. Minarettverbot) und weitreichenden Umwaeltzungen (Abgabe von Kompetenzen an die EU) 60 Prozenthürde bzw. zweimalige Abstimmung im Abstand von mehreren Monaten..
- Abgabe von Entscheidungen an Technokraten in Kombination mit direktdemokratischen Grundsatzentscheidungen anstatt halbdemokratisches Halbwissen (Bundestag - ESM)
- anstatt dessen Petitionsrecht stärken
Wie sind wir erfolgreich?
Hat die Piratenpartei diese Metaprobleme selbst gelöst, kann sie sie zur Entscheidungsfindung und zu politischen Vorschlägen Nutzen. Da dem jetzigen politischen Prozess eine Ebene hinzugefügt wird, dauert der Prozess zu Anfang länger, da diese Ebene erst definiert werden muss. Danach werden Entscheidungen jedoch schnell, kontinuierlich, umfassend und nachhaltig getroffen.
Spezifisch heisst das für die Piratenpartei: die technische Automatisierung so weit vorantreiben. dass es um die eigentlichen Themen geht. Anstatt Themen nur zyklisch anzugreifen, soll es es sich um einen Prozess handeln, bei dem alle Energie der Mitglieder in Ideen fliest, da man an der eigentlichen Entscheidungsstruktur nichts mehr verbessern muss.
wohl as Meta-System als auch das andere. wahrscheinlich nicht vor der Bundestagswahl passieren, erst mal auf die Schnauze fallen (wie in einem palarmentarsichen System umsetzen) - Fraktionszwang, Abweichler, absolutes demoktratieprinzip
Ideen fuer die Direktkandidatur
wie kann ich mich im kreis einbringen
- besondere Situation, besonders gut dies klar machen - neue Konzepte - über social marketing hinaus - wahre buergeplattform
fertige Konzepte
welche Ideen habe ich selber? - deterministischer Staat logisch Probleme des internet recht. logisch leosen, wenn man kauslitaet setzt. Datenschutz und innere Sicherheit, und Bequemlichkeit und Effizienz.
Ausbildung
persoenlicher hintergrund
- dieses meta hat einen ausbildunghintergrund
- 21 Jahre alt, in konstanz geboren.
- 07/08 Auslandsjahr an einer High School in Detroit
- 09 Schülerstudium Mathematik/Physik
- 10 - Abitur am FriWoe in Singen
- Studium an der London School of Economics and Political Science
- 11 Philosopy and Economics
- 12 Philosophy, Logic and Scientific Method, Nebenfach International Relations
- vorhaben- ein Jahr pause, danach Doktorarbeit, meta-robleme, zirkulären konstruktivimus Philosophie der plogik und der Physik. Konzept hier:
Erfahrungen bezüglich Bundestag - Praktikum im Bundestag bei Politiker als auch bei der jugendpresse
-es ist kein Wektzeugkasten definiert, was Politik überhaupt ist, welche Ziele sie hat, wie Entscheidungen getroffen werden.. - es gibt keinen Wektzeugkasten dafür diesen zu schaffen.
- Benutzer aus Rielasingen
- Benutzer kann Englisch
- Benutzer kann Französisch
- Benutzer kann Italienisch
- Benutzer ist Mitglied im Landesverband Baden-Württemberg
- Benutzer ist Mitglied im Bezirksverband Freiburg
- Benutzer ist Mitglied im Kreisverband Konstanz
- Benutzer ist Mandatsträger
- Teilnehmer Stammtisch Singen / Konstanz
- Benutzer hat politischen Kompass
- Benutzer hat Telefon
- Benutzer ist Blogger
- Benutzer hat Skype
- BW-Landeslistenkandidatur BTW 2013
- BW-Direktkandidatur BTW 2013
- Bundestagswahlkreis 287
