Benutzer:Abausd

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Kurzprofil
Persönlich
Name: Andreas Beier
Nick: Abausd
Wohnort: Dornstadt
Berufl. Qual.: Polizeihauptkommissar und Politikwissenschaftler
Tätigkeit: 1. im Streifendienst, 2. in der Lehre
Familienstand: ledig
Geburtstag: 1971
Politisch
Stammtisch: Ulm
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: andreas.beier+-at-+fernuni-hagen+-dot-+de
Website: andreas-beier.de
Blog: andreas-beier.de
Facebook: andreas.beier.104Datenschutzhinweis


Im politischen Lebenslauf habe ich chronologisch und kurz, anhand von ein paar Beispielen, dargestellt, wie ich politisch, gesellschaftlich und sozial denke und fühle und was ich bisher gemacht habe und zukünftig machen werde. Bei https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1088178904426.12528.1825064272&type=3 (bitte einloggen) gibt es dazu Fotos aus neuerer Zeit. Bei http://andreas-beier.de/bilder.html auch eine geringere Auswahl an Fotos, wobei einige davon schon älter sind (von 2009).

Informationen über meine beruflichen Tätigkeiten findet Ihr hier http://www.andreas-beier.de/lebenslauf.html. Ich übe zwei Berufe aus: Seit 1989 arbeite ich als Polizist und seit 2003 auch als Politikwissenschaftler.

Privatleben habe ich auch, das bleibt aber privat. Ich habe im Leben sehr viel Glück gehabt und versuche, die Anzahl der jährlichen Tage, an denen ich gute Laune habe, konstant bei 360 zu halten. Ich habe einen für viele meiner Mitmenschen schwer verständlichen Humor, wenn man mich aber näher kennt, ist mitlachen angesagt. Durch Arbeiten, Sport, Kochen und gut Essen gehen erhalte ich mir nahezu immer meine gute Laune, um fröhlich zu sein, um zu lachen und um positiv denken zu können. An der Erhaltung unserer Demokratie möchte ich mitarbeiten, genauso wie viele andere Millionen Menschen in Deutschland auch!

Politischer Lebenslauf

Vorwort

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Anfragen von insgesamt neun Parteien, die aufgrund meines Engagements auf mich aufmerksam wurden. Da ich deren Strukturen, das Machtstreben der Mandats- und Parteiamtsträger, die Schwerfälligkeit der etablierten Parteien und die Verflechtung mit der Wirtschaft, den Verbänden und den Lobbyisten, usw., nicht gut finde (denn dies schadet unserer Demokratie), musste ich deren Angebote aus persönlichen Gründen stets ablehnen. Die Piraten haben demokratische Prinzipien und Mechanismen sowie gute Ideen und Ansätze, für die ich seit Jahren arbeite.


1992 Anfänge

Zu Beginn der 1990-er Jahre fing ich an, politisch aktiv zu werden, damals durch Leserbriefe, Mitarbeit bei Projekten wie einem Initiativkreis zum 8. Mai oder bei der überparteilichen Landeszentrale für politische Bildung. Ich wollte aber auch „Politik verstehen lernen“, weshalb ich Politikwissenschaften studierte. 1998 kandidierte ich als unabhängiger Direktkandidat für den Bundestag, um die Menschen über Wahlen und Teilnahme-Möglichkeiten (wie Volksentscheide und Petitionen) aufzuklären. Die Bürgergespräche, die Interviews mit Journalisten und Radioreportern, das Entwerfen von Materialien für den Wahlkampf machten mir viel Spaß - am meisten aber das Plakate kleben.


1998 Digitalisierung

1998 ging meine Internetseite online, die ich als Seite für die Menschen ansah (2002: „ich begrüße Sie auf meinen und 'Ihren' Internetseiten zur politischen Bildung“), da ich Informationen zur politischen Bildung zur Verfügung stelle. Die Menschen haben heute viele Möglichkeiten, sich im Internet zu informieren. Die Piratenideen - die Digitalisierung oder Liquid Democracy für die Menschen und die Demokratien in der Welt zu nutzen und die Politik zu verbessern - hatte ich bereits 2002 und diese sind wegweisend für ein friedlicheres Zusammenleben. Wissen war für mich schon immer ein Allgemeingut und Bürgerbeteiligung sah ich schon immer durch Volksentscheide als realisierbar an.

Plattformen wie http://www.abgeordnetenwatch.de/andreas_beier-180-26204.html , http://www.wen-waehlen.de/btw09/kandidaten/andreas-beier_13642.html oder http://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/ sind gute Hilfsmittel in unserer Demokratie. Aber man muss aufpassen, denn die Wähler können durch diese Hilfsmittel manipuliert werden („Ich muss die Partei X wählen, denn das habe ich als Befragungsergebnis erhalten“).

2002 habe ich angefangen zu bloggen (das hieß damals noch „Kommentare“ http://andreas-beier.de/aktuell/alte-komentare/index.html), leider wurden alle meine folgenden Blogs seit 2005 von www.wahl.de gelöscht. Seit 2009 bin ich bei facebook.


2002 Programm

Bei http://www.abgeordnetenwatch.de/andreas_beier-180-26204.html habe ich mein Programm so formuliert:

Wichtige politische Ziele seit 1998

  • Einführung eines Straftatbestandes Veruntreuung von Steuergeldern durch falsches Handeln (auch durch fahrlässige Begehung): Wenn Milliarden von Steuergeldern durch Politiker verschwendet werden, müssen diese dafür bestraft werden.
  • Einführung: Volksentscheid (auch Volksabstimmung), Volksbefragung und Volksbegehren (auch Volksinitiative)
  • Politische Bildung für alle: die Wähler müssen z. B. über die Bundestagswahl Bescheid wissen, über die Bedeutung der Erst- und Zweitstimme, bei der Wahlbenachrichtigung müssen die Kandidaten/innen aufgeführt werden.
  • Änderungen im Parteiengesetz und zur Parteispendenregelung (1999 hat sich bei der Unions-Spendenaffäre deutlich gezeigt, wie nötig es war)

Wichtige politische Ziele seit 2002

  • Konsequente Anwendung der strafrechtlichen und strafprozessualen Gesetze. Aber: Man darf kriminelle Jugendliche nicht kriminalisieren und auch nicht verharmlosen. Ich lehne daher eine Verschärfung des Jugendstrafrechts ab. Straffällig gewordenen Jugendlichen muss, nach Verbüßung ihrer Strafe, die Chance gegeben werden, in die Gesellschaft integriert zu werden.
  • Kein Überwachungsstaat in Deutschland. Keine standardmäßige Verdächtigung aller Menschen durch Überwachungsmaßnahmen im Internet, am Arbeitsplatz sowie auf öffentlichen Wegen und Plätzen.
  • Als Demokrat lehne ich eine umfassende Speicherung von Daten jedes einzelnen Menschen durch staatliche und private Institutionen ab. Allein durch die Tatsache, dass bei einer umfassenden Datenspeicherung (persönlicher, finanzieller, politischer, gesundheitlicher usw. Daten) ein Missbrauch möglich sein kann, ist der Staat verpflichtet, die Grundrechte auf Freiheit der Person, Persönlichkeit, Meinungsfreiheit, Brief- Post und Fernmeldegeheimnis sowie der Unverletzlichkeit der Wohnung zu achten und zu schützen.
  • Die neu gefundenen Bildungsstandards wie die BA und MA-Studiengänge oder das 12-jährige Abitur reichen für eine moderne Qualitätsentwicklung nicht aus. Ausbildung fängt heute bereits in der Grundschule an. Jeder in Deutschland lebende Mensch muss die Möglichkeiten haben, die deutsche Sprache zu lernen. Die Allgemeinbildung (Geographie, Wirtschaft, Gesellschaftskunde usw.) muss zudem ein wesentlicher Baustein in der schulischen Ausbildung darstellen.

Mehr zu meinem Vorstellungen über Politik findet Ihr hier http://www.andreas-beier.de/programm/index.html


2005 Lernen

Nicht nur im Studium lerne ich ständig etwas Neues, sondern auch in der Politik. 2005 habe ich beispielsweise das verfasst: „Ich habe meine ganzen Studien auch durch harte Arbeit finanziert, was der größte Teil der Studierenden in Deutschland auch macht und akzeptiert.“ 2009 musste ich meine Ansichten überdenken: „In einigen Gesprächen mit Studierenden bei Wahlständen wurde mir verdeutlicht, dass aufgrund der BA- und Masterstudiengänge ein »Nebenher arbeiten« nahezu unmöglich ist. Bereits 2005 und aktuell auch im SWP-Video-Interview Anfang September habe ich mich bereits klar geäußert, dass bei den neuen Studiengängen noch einiges im Argen ist. Daher muss ich meine restriktiven Ansichten bezüglich der Studiengebühren revidieren.“ http://www.wen-waehlen.de/btw09/kandidaten/andreas-beier_13642.html

Lebenslanges Lernen versuche ich auch zu praktizieren. Mein angeeignetes Wissen gebe ich gerne weiter, sei es bei politikwissenschaftlichen Fachvorträgen, bei Seminaren zum "erfolgreichen Reden und erfolgreichen Präsentieren" oder aber bei der Beratung von Kandidaten/innen für Mandate.

Interessant ist es stets, seine eigenen früheren Texte zu lesen. Seit 2007 arbeite ich als verantwortlicher Redakteur eines monatlichen Newsletters zu "Volksentscheiden, Bürgerbeteiligung und Wahlen" http://fuervolksentscheide.de/service/newsletter.html Manchmal bin ich bewusst provozierend und polarisierend, um auf Probleme und auf Löungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, und einige Jahre später betrachtet, hätte ich auch konstruktiver formulieren können.


2006 Parteiarbeit

Durch die vorgezogene Bundestagswahl 2005 wurden die damaligen Ziele der Unabhängigen http://www.unabhaengige-kandidaten.de/ (Landeslisten, Direktkandidaten/innen in mindestens der Hälfte aller Wahlkreise) verhindert. Meine Arbeit im Unabhängigen-Bundesvorstand, bei der Organisation von Veranstaltungen, bei der Erstellung der Programmatik, bei Aktionen oder als Newsletter-Redakteur haben mir viel Spaß gemacht und ich habe gute Erfahrungen sammeln können.

Ich wurde darum gebeten, dort auch nach 2009 weiter zu arbeiten und konnte meine Vorstandkollegen nicht im Stich lassen (Ämterniederlegungen lehne ich zudem ab). Doppelmitgliedschaften bei Kandidaturen sind aber verboten, weshalb ich im Frühjahr 2012 den Unabhängigen-Vorstandssprecher von der Beendigung meiner Unabhängigen-Mitgliedschaft informiert habe.


2009 Aktionsorientierung

Bei der Bundestagswahl habe ich mit Piraten zum ersten Mal bei Wahlständen interessante Gespräche geführt. In Stuttgart hielt ich bei der Piratendemo „Keine Angst vor dem VOLKsentscheid“ eine Rede, in Ulm veranstalte und moderiere ich mit einem Freund und Kollegen jährlich den „Tag der Demokratie“, für Joachim Gauck organisierten wir 2010 zusammen die Demo "Ulm für Gauck", Petitionen gegen die Einführung von Wahlcomputern habe ich unterstützt und beworben, in Berlin wurde ich zur 48-Stunden-Aktion „Volksentscheid ins Grundgesetz“ eingeladen und habe dort bei Regen und Kälte ausgeharrt. Ich unterstützte die Aktion „FÜR VOLKSENTSCHEIDE“ zur letzten Europa- und Bundestagswahl. In Ulm mache ich bei Piratenaktionen mit (Demo gegen Rechts, CSD, Stammtisch). Per E-Mail erhalte ich seit 2009 Anfragen von Piraten (seit jeher auch von anderen Parteien), die Tipps brauchen - wenn ich helfen kann, helfe ich gerne. http://www.piraten-ulm.de/?s=andreas+beier


2013 Bundestagswahl

Bei der Niedersachsenwahl am 20. Januar 2013 muss der positive Trend der Piraten weiter geführt werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die etablierten Parteien ab dem Frühjahr 2013 Kampagnen gegen Piraten führen werden. Die Medien haben zudem die Piraten groß gemacht, und die Medien werden die Piraten auch wieder klein machen können. Negativschlagzeilen lassen sich nie vermeiden, aber positive Nachrichten müssen den Wählern auch im Gedächtnis bleiben. Eine Professionalisierung der politischen Arbeit (inhaltlich und programmatisch) und des öffentlichen Auftretens (durch geeignete Kandidaten/innen für eine breite Wählerschaft) werden entscheidend sein.