Benutzer:Abausd
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Andreas Beier |
| Nick: | Abausd |
| Wohnort: | Dornstadt |
| Berufl. Qual.: | Polizeihauptkommissar, Diplom-Verwaltungswirt (FH), Politikwissenschaftler (Magister Artium) |
| Tätigkeit: | 1. im Streifendienst, 2. als Dozent & Lehrbeauftragter und 3. Doktorand |
| Familienstand: | ledig |
| Geburtstag: | 1971 |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | 2012 |
| Landesverband: | Baden-Württemberg |
| Bezirksverband: | Tübingen |
| Kreisverband: | Alb-Donau-Kreis |
| Wahlergebnis: | 1,5% |
| Stammtisch: | Ulm |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mail-Adresse: | andreas.beier+-at-+fernuni-hagen+-dot-+de |
| Website: | andreas-beier.de |
| Facebook: | andreas.beier.104 |
Fragen an mich per:
Zu meiner Kandidatur:
- Ich stehe für 1. Bürgerbeteiligung durch bundesweite Volksentscheide gemäß Art. 20 (2) GG, 2. gerechte Wahlen, die Direktwahl des Bundespräsidenten und mehr politische Bildung, 3. Transparenz in der Politik und 4. die Rückgewinnung und Bewahrung unserer Bürgerrechte.
- Im Bundestagswahlkampf 2013 werde ich 1. meine Erfahrungen aus früheren Bundestagswahlen einbringen, 2. für Baden-Württemberger Kandidaten/innen politikwissenschaftliche oder auch Rhetorik-/Präsentationsseminare anbieten und 3. unser öffentliches Erscheinungsbild, das der Baden-Württemberger Piraten, positiv mitgestalten.
- Aufgrund 1. meiner verschiedenen beruflichen Qualifikationen, 2. meiner rund fünfzehnjährigen Erfahrung in der politischen Arbeit und 3. meiner vielschichtigen und zeitintensiven Tätigkeiten werde ich die 70-Stunden-Woche eines Abgeordneten ab Oktober 2013 stets bewältigen.
- Die politische Bildung der Menschen in Deutschland ist mir seit 1998 ein Herzensanliegen - dafür arbeite ich. Mein Ziel ist, dass die Menschen besser über politische Sachverhalte informiert werden, dass sie beispielsweise wissen, was es mit der Erst- und Zweitstimme bei der Bundestagswahl auf sich hat und dass sie ihre Rechte kennen und nutzen (Petitionen, Hilfen bei Behörden, denn dazu sind diese da).
Was unterscheidet mich von anderen Kandidaten/innen:
- Debatten kann ich nicht nur thematisch, sondern auch inhaltlich, sehr breit führen: 1. aus politikwissenschaftlicher Sicht, 2. aus politisch-gesellschaftlicher Sicht und 3. aus administrativer Sicht.
- Die Menschen kann ich sensibilisieren und ich kann ihnen die Augen öffnen, insbesondere denjenigen, die nicht auf der Straße stehen und friedlich demonstrieren und die nicht realisieren wie in Deutschland unsere Bürgerrechte sukzessiv beschnitten werden. Bei meinen Wahlkämpfen oder in meinen Seminaren habe ich schon immer "Aufklärungsarbeit" betrieben.
- Ich habe Bundestagswahlkampferfahrung seit fast 15 Jahren und kenne die Veränderungen im Wählerverhalten. Bei allen Bundestagswahlen habe ich als einziger von allen unabhängigen Direktkandidaten immer mein Ergebnis verbessert und ich war auch stets unter den erfolgreichsten Kandidaten bundesweit. 2009 sammelte ich beispielsweise an drei Nachmittagen in einem Ulmer Stadtteil über 200 Unterstützungsunterschriften.
Meine fachlichen Qualifikationen:
1. Wir Baden-Württemberger Piraten brauchen einen Polizisten und Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt "Innere Sicherheit" im Innenausschuss des Bundestages
- Praxisbezug: 2013 komme ich in mein 25. Dienstjahr als Polizist. Im Streifendienst habe ich seit 20 Jahren die zahlreichen politischen, rechtlichen, gesellschaftlichen und sozialen Veränderungen zu Lasten von uns Bürgern (z. B. durch Überwachungsmaßnahmen) und zu Lasten der Schwächeren persönlich miterlebt. Die gesellschaftlichen Umbrüche, die sozialen Probleme und die strukturellen Defizite sind mir bekannt.
- Theoriebezug: Mehrere berufs- und fachbezogene Studienabschlüsse (bis auf einen alle nebenberuflich erworben), die Betreuung von Abschlussarbeiten zu den Themen Nationalsozialismus, Polizei, Innere Sicherheit, Kriminalitätsbekämpfung, Politischer Islam, usw., meine Tagesveranstaltungen und Vorlesungen zu diesen Themen und meine eigenen wissenschaftlichen Arbeiten weisen mich als Experten auf dem Gebiet der Inneren Sicherheit aus. Beispielsweise habe ich mich bereits vor den Anschlägen vom 11. September 2001 mit dem „Politischen Islam“ beschäftigt, 1999 studierte ich darüber im Nebenfach Geschichte, 2000 schrieb ich eine Hausarbeit. Ich halte Vorträge und betreue Abschlussarbeiten zu diesem Thema und schreibe derz. meine Master-Thesis darüber. Die Terrorismusdebatte kann im Wahlkampf 2013 auch eine wesentliche Rolle spielen.
- Kombination von Praxis und Theorie: Es ist vorteilhaft, wenn man selbst Teil der Exekutive (als Polizist) und der Legislative ist (als Abgeordneter und Mitglied im Innenausschuss des Bundestages, der als Experte anerkannt ist), um die beschneidenden Maßnahmen des Staates zu Lasten der Menschen, der Presse und der unabhängigen Institutionen in Deutschland aufhalten und umkehren zu können. Als Außenstehende/r oder Fachfremde/r fehlt der Einblick: Selbst wenn man die besseren Argumente hat, wird man von den etablierten Parteivertretern/innen oftmals mit Argumenten „überredet“.
2. Wir Baden-Württemberger Piraten brauchen einen vielseitig erfahrenen Bildungsexperten im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
- Erfahrungen als Betroffener (Doktorand und Student): Seit 1992 bilde ich mich nebenberuflich weiter, seit 1996 im Hochschulbereich (http://andreas-beier.de/persoenlich/curriculum/index.html). Als Doktorand und als Student kenne ich Sorgen und Nöte, die durch die veränderten politischen Rahmenbedingungen (vor allem dem Bologna-Prozess) entstanden sind. Ich stand kritisch zur Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge und bleibe es weiterhin: Den Studierenden muss beispielsweise wieder mehr Autonomie im Studium gegeben werden.
- Erfahrungen als Entscheider (Dozent, Lehrbeauftragter und Betreuer/Gutachter in Lehre & Forschung): Seit 1999 arbeite ich in der Hochschullehre und habe über 1.100 Haus-, Diplom-, Bachelor-, Magister-, Masterarbeiten, Staatsexamen und Klausuren betreut, redigiert, korrigiert. Ich halte Tagesveranstaltungen, Vorlesungen, Seminare, Repetitorien, usw., zu meinen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte vor drei, vor 25 oder vor 200 Zuhörern/innen. Meine Lehrfächer sind Politikwissenschaften und Soziologie, daneben habe ich weitere Arbeitsbereiche (Geschichte, Politischer Islam, wissenschaftliches Arbeiten). Ich habe nicht nur Erfahrung als Dozent, sondern auch als Moderator, Mentor und „Zuhörer“. Politiker hören oft nicht zu, da sie sich lieber selber reden hören.
Meine weitere Qualifikation:
Wir Baden-Württemberger Piraten brauchen auch einen viel gereisten Aktiven, der unser Bundesland kennt und dadurch adäquat vertreten kann
Etwa 550.000 Kilometer habe ich im Ländle bei den Fahrten zur Arbeit, zum Studium, zu den Vorlesungen, im Streifenwagen, zur Familie, zur Lebensgefährtin, im Rahmen meiner politischen Arbeit, zu Freunden und zu Verwandten oder in der Freizeit, zu Rock- und Popkonzerten, zurückgelegt. Die kleine Auswahl soll Euch zeigen, dass ich Baden-Württemberg, dessen Regionen, Städte, Dörfer, Menschen, Natur, Besonderheiten, usw. kenne; denn dies ist für einen Listenabgeordneten wesentlich.
- Ich bin in Gaildorf geboren und verbrachte meine Kindheit in Oberrot (Landkreis Schwäbisch Hall). Seit fast 30 Jahren wohne ich im Alb-Donau-Kreis bzw. in Ulm, wo ich zur Schule gegangen bin. In Biberach/Riß habe ich meine Ausbildung gemacht und in Freiburg war ich auf dem Fachlehrgang. In Freiburg und in Wertheim war ich auch auf weiteren Lehrgängen und in Villingen-Schwenningen beim Studium.
- Im Landkreis Esslingen, Zweitwohnung, arbeite ich seit zwei Jahrzehnten bei der Polizeidirektion Esslingen (Polizeireviere Nürtingen, Kirchheim und Flughafen).
- In Villingen-Schwenningen, Karlsruhe und Schwäbisch Gmünd habe ich Lehraufträge (und auch in Bregenz/Österreich, und am Bodensee verbringe ich auch gerne meine wenigen freien Tage). In Bad Urach habe ich bei der Landeszentrale für politische Bildung als Freier Mitarbeiter gearbeitet und ich machte dort ein Praktikum.
- Stuttgart kenne ich durch Tagungen oder wegen meiner von mir organisierten Besuche für Studenten in den Stuttgarter Landtag, durch dortige Buchpräsentationen, friedliche Demonstrationen, Freizeitaktivitäten, da dort meine übergeordnete Dienststelle ist, da ich einen Diplomanden zu seinem Interview mit dem Generalstaatsanwalt betreut habe.
- Familienmitglieder von mir wohnen in Heidenheim und Karlsruhe; meine Verwandtschaft wohnt in den Landkreisen Göppingen und Schwäbisch Hall; Freunde wohnen in Tübingen und bei Reutlingen, in Biberach, in Mühlacker und am Bodensee.
- Den Stadtkreis Ulm und den Alb-Donau-Kreis kenne ich nicht nur privat durch die schönen Biergärten, Badeseen und Wälder zum Mountainbiken und zum Laufen, sondern auch durch meine politische Arbeit.
Im politischen Lebenslauf habe ich Euch chronologisch und kurz, anhand von ein paar Beispielen, dargestellt, wie ich politisch, gesellschaftlich und sozial denke und fühle und was ich bisher gemacht habe und zukünftig machen werde. Bei https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1088178904426.12528.1825064272&type=3 (bitte einloggen) gibt es dazu Fotos aus neuerer Zeit.
Informationen über meine beruflichen Tätigkeiten findet Ihr hier http://www.andreas-beier.de/lebenslauf.html. Ich übe zwei Berufe aus: Seit 1989 arbeite ich als Polizist und seit 2003 auch als Politikwissenschaftler.
Privatleben habe ich auch, das bleibt aber privat. Ich habe im Leben sehr viel Glück gehabt und versuche, die Anzahl der jährlichen Tage, an denen ich gute Laune habe, konstant bei 360 zu halten. Ich habe einen für viele meiner Mitmenschen schwer verständlichen Humor, wenn man mich aber näher kennt, ist mitlachen angesagt. Durch Arbeiten, Sport, Kochen und gut Essen gehen erhalte ich mir nahezu immer meine gute Laune, um fröhlich zu sein, um zu lachen und um positiv denken zu können. An der Erhaltung unserer Demokratie möchte ich mitarbeiten, genauso wie viele andere Millionen Menschen in Deutschland auch!
Inhaltsverzeichnis
Politischer Lebenslauf
Vorwort
In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Anfragen von insgesamt neun Parteien, die aufgrund meines Engagements auf mich aufmerksam wurden. Da ich deren Strukturen, das Machtstreben der Mandats- und Parteiamtsträger, die Schwerfälligkeit der etablierten Parteien und die Verflechtung mit der Wirtschaft, den Verbänden und den Lobbyisten, usw., nicht gut finde (denn dies schadet unserer Demokratie), musste ich deren Angebote aus persönlichen Gründen stets ablehnen. Die Piraten haben dahingegen demokratische Prinzipien und Mechanismen sowie gute Ideen und Ansätze, für die ich seit Jahren arbeite.
1992 Anfänge
Zu Beginn der 1990-er Jahre fing ich an, politisch aktiv zu werden, damals durch Leserbriefe, Mitarbeit bei Projekten wie einem Initiativkreis zum 8. Mai oder bei der überparteilichen Landeszentrale für politische Bildung. Ich wollte aber auch „Politik verstehen lernen“, weshalb ich Politikwissenschaften studierte. 1998 kandidierte ich als unabhängiger Direktkandidat für den Bundestag, um die Menschen über Wahlen und Teilnahme-Möglichkeiten (wie Volksentscheide und Petitionen) aufzuklären. Die Bürgergespräche, die Interviews mit Journalisten und Radioreportern, das Entwerfen von Materialien für den Wahlkampf machten mir viel Spaß - am meisten aber das Plakate kleben.
1998 Digitalisierung
1998 ging meine Internetseite online, die ich als Seite für die Menschen ansah (2002: „ich begrüße Sie auf meinen und 'Ihren' Internetseiten zur politischen Bildung“), da ich Informationen zur politischen Bildung zur Verfügung stelle. Die Menschen haben heute viele Möglichkeiten, sich im Internet zu informieren. Die Piratenideen - die Digitalisierung oder Liquid Democracy für die Menschen und die Demokratien in der Welt zu nutzen und die Politik zu verbessern - hatte ich bereits 2002 und diese sind wegweisend für ein friedlicheres Zusammenleben. Wissen war für mich schon immer ein Allgemeingut und Bürgerbeteiligung sah ich schon immer durch Volksentscheide als realisierbar an.
Plattformen wie http://www.abgeordnetenwatch.de/andreas_beier-180-26204.html , http://www.wen-waehlen.de/btw09/kandidaten/andreas-beier_13642.html oder http://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/ sind gute Hilfsmittel in unserer Demokratie. Aber man muss aufpassen, denn die Wähler können durch diese Hilfsmittel manipuliert werden („Ich muss die Partei X wählen, denn das habe ich als Befragungsergebnis erhalten“).
2002 habe ich angefangen zu bloggen (das hieß damals noch „Kommentare“ http://andreas-beier.de/aktuell/alte-komentare/index.html), leider wurden alle meine folgenden Blogs seit 2005 von www.wahl.de gelöscht. Seit 2009 bin ich bei facebook.
2002 Programm
Bei http://www.abgeordnetenwatch.de/andreas_beier-180-26204.html habe ich mein Programm so formuliert:
Wichtige politische Ziele seit 1998
- Einführung eines Straftatbestandes Veruntreuung von Steuergeldern durch falsches Handeln (auch durch fahrlässige Begehung): Wenn Milliarden von Steuergeldern durch Politiker verschwendet werden, müssen diese dafür bestraft werden.
- Einführung: Volksentscheid (auch Volksabstimmung), Volksbefragung und Volksbegehren (auch Volksinitiative)
- Politische Bildung für alle: die Wähler müssen z. B. über die Bundestagswahl Bescheid wissen, über die Bedeutung der Erst- und Zweitstimme, bei der Wahlbenachrichtigung müssen die Kandidaten/innen aufgeführt werden.
- Änderungen im Parteiengesetz und zur Parteispendenregelung (1999 hat sich bei der Unions-Spendenaffäre deutlich gezeigt, wie nötig es war)
Wichtige politische Ziele seit 2002
- Konsequente Anwendung der strafrechtlichen und strafprozessualen Gesetze. Aber: Man darf kriminelle Jugendliche nicht kriminalisieren und auch nicht verharmlosen. Ich lehne daher eine Verschärfung des Jugendstrafrechts ab. Straffällig gewordenen Jugendlichen muss, nach Verbüßung ihrer Strafe, die Chance gegeben werden, in die Gesellschaft integriert zu werden.
- Kein Überwachungsstaat in Deutschland. Keine standardmäßige Verdächtigung aller Menschen durch Überwachungsmaßnahmen im Internet, am Arbeitsplatz sowie auf öffentlichen Wegen und Plätzen.
- Als Demokrat lehne ich eine umfassende Speicherung von Daten jedes einzelnen Menschen durch staatliche und private Institutionen ab. Allein durch die Tatsache, dass bei einer umfassenden Datenspeicherung (persönlicher, finanzieller, politischer, gesundheitlicher usw. Daten) ein Missbrauch möglich sein kann, ist der Staat verpflichtet, die Grundrechte auf Freiheit der Person, Persönlichkeit, Meinungsfreiheit, Brief- Post und Fernmeldegeheimnis sowie der Unverletzlichkeit der Wohnung zu achten und zu schützen.
- Die neu gefundenen Bildungsstandards wie die BA und MA-Studiengänge oder das 12-jährige Abitur reichen für eine moderne Qualitätsentwicklung nicht aus. Ausbildung fängt heute bereits in der Grundschule an. Jeder in Deutschland lebende Mensch muss die Möglichkeiten haben, die deutsche Sprache zu lernen. Die Allgemeinbildung (Geographie, Wirtschaft, Gesellschaftskunde usw.) muss zudem ein wesentlicher Baustein in der schulischen Ausbildung darstellen.
Mehr zu meinem Vorstellungen über Politik findet Ihr hier http://www.andreas-beier.de/programm/index.html
2005 Lernen
Nicht nur im Studium lerne ich ständig etwas Neues, sondern auch in der Politik. 2005 habe ich beispielsweise das verfasst: „Ich habe meine ganzen Studien auch durch harte Arbeit finanziert, was der größte Teil der Studierenden in Deutschland auch macht und akzeptiert.“ 2009 musste ich meine Ansichten überdenken: „In einigen Gesprächen mit Studierenden bei Wahlständen wurde mir verdeutlicht, dass aufgrund der BA- und Masterstudiengänge ein »Nebenher arbeiten« nahezu unmöglich ist. Bereits 2005 und aktuell auch im SWP-Video-Interview Anfang September habe ich mich bereits klar geäußert, dass bei den neuen Studiengängen noch einiges im Argen ist. Daher muss ich meine restriktiven Ansichten bezüglich der Studiengebühren revidieren.“ http://www.wen-waehlen.de/btw09/kandidaten/andreas-beier_13642.html
Lebenslanges Lernen versuche ich auch zu praktizieren. Mein angeeignetes Wissen gebe ich gerne weiter, sei es bei politikwissenschaftlichen Fachvorträgen, bei Seminaren zum "erfolgreichen Reden und erfolgreichen Präsentieren" oder aber bei der Beratung von Kandidaten/innen für Mandate.
Interessant ist es stets, seine eigenen früheren Texte zu lesen. Seit 2007 arbeite ich als verantwortlicher Redakteur eines monatlichen Newsletters zu "Volksentscheiden, Bürgerbeteiligung und Wahlen" http://fuervolksentscheide.de/service/newsletter.html Manchmal bin ich bewusst provozierend und polarisierend, um auf Probleme und auf Löungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, und einige Jahre später betrachtet, hätte ich auch konstruktiver formulieren können.
2006 Parteiarbeit
Durch die vorgezogene Bundestagswahl 2005 wurden die damaligen Ziele der Unabhängigen http://www.unabhaengige-kandidaten.de/ (Landeslisten, Direktkandidaten/innen in mindestens der Hälfte aller Wahlkreise) verhindert. Meine Arbeit im Unabhängigen-Bundesvorstand, bei der Organisation von Veranstaltungen, bei der Erstellung der Programmatik, bei Aktionen oder als Newsletter-Redakteur haben mir viel Spaß gemacht und ich habe gute Erfahrungen sammeln können.
Ich wurde darum gebeten, dort auch nach 2009 weiter zu arbeiten und konnte meine Vorstandkollegen nicht im Stich lassen (Ämterniederlegungen lehne ich zudem ab). Doppelmitgliedschaften bei Kandidaturen sind aber verboten, weshalb ich im Frühjahr 2012 den Unabhängigen-Vorstandssprecher von der Beendigung meiner Unabhängigen-Mitgliedschaft informiert habe.
2009 Aktionsorientierung
Bei der Bundestagswahl habe ich mit Piraten zum ersten Mal bei Wahlständen interessante Gespräche geführt. In Stuttgart hielt ich bei der Piratendemo „Keine Angst vor dem VOLKsentscheid“ eine Rede, in Ulm veranstalte und moderiere ich mit einem Freund und Kollegen jährlich den „Tag der Demokratie“, für Joachim Gauck organisierten wir 2010 zusammen die Demo "Ulm für Gauck", Petitionen gegen die Einführung von Wahlcomputern habe ich unterstützt und beworben, in Berlin wurde ich zur 48-Stunden-Aktion „Volksentscheid ins Grundgesetz“ eingeladen und habe dort bei Regen und Kälte ausgeharrt. Ich unterstützte die Aktion „FÜR VOLKSENTSCHEIDE“ zur letzten Europa- und Bundestagswahl. In Ulm mache ich bei Piratenaktionen mit (Demo gegen Rechts, CSD, Stammtisch). Per E-Mail erhalte ich ab und zu Anfragen von Piraten, die Tipps brauchen.
2013 Bundestagswahl
Bei der Niedersachsenwahl am 20. Januar 2013 muss der positive Trend der Piraten weiter geführt werden. Es besteht die Möglichkeit, dass die etablierten Parteien ab dem Frühjahr 2013 Kampagnen gegen uns Piraten führen werden. Die Medien haben zudem die Piraten groß gemacht, und die Medien werden die Piraten auch wieder klein machen können. Negativschlagzeilen über uns lassen sich nie vermeiden, aber positive Nachrichten müssen den Wählern auch im Gedächtnis bleiben. Eine Professionalisierung der politischen Arbeit (inhaltlich und programmatisch) und des öffentlichen Auftretens (durch geeignete Kandidaten/innen für eine breite Wählerschaft) werden entscheidend sein.