Benutzer:Abausd
| Kurzprofil | |
|---|---|
| Persönlich | |
| Name: | Andreas Beier |
| Nick: | Abausd |
| Wohnort: | Dornstadt |
| Berufl. Qual.: | Polizeihauptkommissar, Diplom-Verwaltungswirt (FH), Politikwissenschaftler (Magister Artium) |
| Tätigkeit: | 1. im Streifendienst, 2. als Dozent & Lehrbeauftragter und 3. Doktorand |
| Familienstand: | ledig |
| Geburtstag: | 1971 |
| Politisch | |
| Partei: | Piratenpartei Deutschland |
| Eintrittsdatum: | 2012 |
| Landesverband: | Baden-Württemberg |
| Bezirksverband: | Tübingen |
| Kreisverband: | Alb-Donau-Kreis |
| Wahlergebnis: | 1,5% |
| Stammtisch: | Ulm |
| Kontakt | |
| Webmail: | Form-Mailer |
| Mail-Adresse: | andreas.beier+-at-+fernuni-hagen+-dot-+de |
| Website: | andreas-beier.de |
| Facebook: | andreas.beier.104 |
Im politischen Lebenslauf ist chronologisch und kurz dargestellt, wie ich politisch, gesellschaftlich und sozial denke und fühle und was ich bisher gemacht habe und zukünftig machen werde. Bei https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1088178904426.12528.1825064272&type=3 gibt es dazu Fotos.
Informationen über meine beruflichen Tätigkeiten gibt es auf http://www.andreas-beier.de/lebenslauf.html. Ich übe zwei Berufe aus: Seit 1989 arbeite ich als Polizist und seit 2003 auch als Politikwissenschaftler.
Privatleben habe ich auch, das bleibt aber privat. Ich habe im Leben sehr viel Glück gehabt und versuche, die Anzahl der jährlichen Tage, an denen ich gute Laune habe, konstant bei 360 zu halten. Ich habe einen für viele meiner Mitmenschen schwer verständlichen Humor, wenn man mich aber näher kennt, ist mitlachen angesagt. Durch Arbeiten, Sport, Kochen und und gut Essen gehen erhalte ich mir nahezu immer meine gute Laune, um fröhlich zu sein, um zu lachen und um positiv denken zu können. An der Erhaltung unserer Demokratie möchte ich mitarbeiten, genauso wie viele andere Millionen Menschen in Deutschland auch!
Inhaltsverzeichnis
Politischer Lebenslauf
Vorwort
In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Anfragen von insgesamt neun Parteien, die aufgrund meines Engagements auf mich aufmerksam wurden. Da ich deren Strukturen, das Machtstreben der Mandats- und Parteiamtsträger, die Schwerfälligkeit der etablierten Parteien und die Verflechtung mit der Wirtschaft, den Verbänden und den Lobbyisten, usw., nicht gut finde (denn dies schadet unserer Demokratie), musste ich aus persönlichen Gründen stets ablehnen. Die Piraten haben dahingegen demokratische Prinzipien und Mechanismen, für die ich seit Jahren arbeite.
Anfänge
Zu Beginn der 1990-er Jahre fing ich an, politisch aktiv zu werden, damals durch Leserbriefe, Mitarbeit bei Projekten wie einem Initiativkreis zum 8. Mai oder bei der überparteilichen Landeszentrale für politische Bildung. Ich wollte aber auch „Politik verstehen lernen“, weshalb ich Politikwissenschaften studierte. 1998 kandidierte ich als unabhängiger Direktkandidat für den Bundestag, um die Menschen über Wahlen und Teilnahme-Möglichkeiten (Volksentscheide, Petitionen, usw.) aufzuklären. Die Bürgergespräche, die Interviews mit Journalisten und Radioreportern, das Entwerfen von Materialien für den Wahlkampf machten mir viel Spaß - am meisten aber das Plakate kleben.
Digitalisierung
1998 ging meine Internetseite online, die ich als Seite für die Menschen ansehe („ich begrüße Sie auf meinen und 'Ihren' Internetseiten“), da ich Informationen zur politischen Bildung zur Verfügung stelle. Die Menschen haben heute viele Möglichkeiten, sich im Internet zu informieren. Die Piratenidee - die Digitalisierung und Liquid Democracy für die Menschen und die Demokratien in der Welt zu nutzen und zu verbessern - ist wegweisend für ein friedlicheres Zusammenleben. Wissen war für mich schon immer ein Allgemeingut und Bürgerbeteiligung sah ich schon immer durch Volksentscheide als realisierbar an.
Plattformen wie http://www.abgeordnetenwatch.de/andreas_beier-180-26204.html , http://www.wen-waehlen.de/btw09/kandidaten/andreas-beier_13642.html oder http://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/ sind gute Hilfsmittel in unserer Demokratie. Aber man muss aufpassen, denn die Wähler können durch diese Hilfsmittel manipuliert werden („ich muss die Partei X wählen, denn das habe ich als Befragungsergebnis erhalten“).
2002 habe ich angefangen zu bloggen (das hieß damals noch „Kommentare“ http://andreas-beier.de/aktuell/alte-komentare/index.html), leider wurden alle meine folgenden Blogs seit 2005 von www.wahl.de gelöscht. Seit 2009 bin ich bei facebook.
Programm
Bei http://www.abgeordnetenwatch.de/andreas_beier-180-26204.html habe ich das so formuliert:
Wichtige politische Ziele seit 1998
- Einführung eines Straftatbestandes Veruntreuung von Steuergeldern durch falsches Handeln (auch durch fahrlässige Begehung): Wenn Milliarden von Steuergeldern durch Politiker verschwendet werden, müssen diese dafür bestraft werden.
- Einführung: Volksentscheid (auch Volksabstimmung), Volksbefragung und Volksbegehren (auch Volksinitiative)
- Politische Bildung für alle: die Wähler müssen z. B. über die Bundestagswahl Bescheid wissen, über die Bedeutung der Erst- und Zweitstimme, bei der Wahlbenachrichtigung müssen die Kandidaten/innen aufgeführt werden.
- Änderungen im Parteiengesetz und zur Parteispendenregelung (1999 hat sich bei der Unions-Spendenaffäre deutlich gezeigt, wie nötig es war)
Wichtige politische Ziele seit 2002
- Konsequente Anwendung der strafrechtlichen und strafprozessualen Gesetze. Aber: Man darf kriminelle Jugendliche nicht kriminalisieren und auch nicht verharmlosen. Ich lehne daher eine Verschärfung des Jugendstrafrechts ab. Straffällig gewordenen Jugendlichen muss, nach Verbüßung ihrer Strafe, die Chance gegeben werden, in die Gesellschaft integriert zu werden.
- Kein Überwachungsstaat in Deutschland. Keine standardmäßige Verdächtigung aller Menschen durch Überwachungsmaßnahmen im Internet, am Arbeitsplatz sowie auf öffentlichen Wegen und Plätzen.
- Als Demokrat lehne ich eine umfassende Speicherung von Daten jedes einzelnen Menschen durch staatliche und private Institutionen ab. Allein durch die Tatsache, dass bei einer umfassenden Datenspeicherung (persönlicher, finanzieller, politischer, gesundheitlicher usw. Daten) ein Missbrauch möglich sein kann, ist der Staat verpflichtet, die Grundrechte auf Freiheit der Person, Persönlichkeit, Meinungsfreiheit, Brief- Post und Fernmeldegeheimnis sowie der Unverletzlichkeit der Wohnung zu achten und zu schützen.
- Die neu gefundenen Bildungsstandards wie die BA und MA-Studiengänge oder das 12-jährige Abitur reichen für eine moderne Qualitätsentwicklung nicht aus. Ausbildung fängt heute bereits in der Grundschule an. Jeder in Deutschland lebende Mensch muss die Möglichkeiten haben, die deutsche Sprache zu lernen. Die Allgemeinbildung (Geographie, Wirtschaft, Gesellschaftskunde usw.) muss zudem ein wesentlicher Baustein in der schulischen Ausbildung darstellen.
Lernen
Nicht nur im Studium lerne ich ständig etwas Neues, sondern auch in der Politik. 2005 habe ich beispielsweise das verfasst: „Ich habe meine ganzen Studien auch durch harte Arbeit finanziert, was der größte Teil der Studierenden in Deutschland auch macht und akzeptiert.“ 2009 musste ich meine Ansichten überdenken: „In einigen Gesprächen mit Studierenden bei Wahlständen wurde mir verdeutlicht, dass aufgrund der BA- und Masterstudiengänge ein »Nebenher arbeiten« nahezu unmöglich ist. Bereits 2005 und aktuell auch im SWP-Video-Interview Anfang September habe ich mich bereits klar geäußert, dass bei den neuen Studiengängen noch einiges im Argen ist. Daher muss ich meine restriktiven Ansichten bezüglich der Studiengebühren revidieren.“ http://www.wen-waehlen.de/btw09/kandidaten/andreas-beier_13642.html
Lebenslanges Lernen versuche ich auch zu praktizieren. Mein angeeignetes Wissen gebe ich gerne weiter, sei es bei politikwissenschaftlichen Fachvorträgen, bei Seminaren zum "erfolgreichen Reden und erfolgreichen Präsentieren" oder aber bei der Beratung von Kandidaten/innen für Mandate.
Aktionsorientierte Politik
In Stuttgart hielt ich bei der Piratendemo „Keine Angst vor dem VOLKsentscheid“ eine Rede, in Schwäbisch Gmünd einen Vortrag zur 850-Jahr-Feier, in Ulm veranstalte und moderiere ich den „Tag der Demokratie“, für Joachim Gauck organisierte 2010 zusammen mit einem Kollegen die Demo "Ulm für Gauck", Petitionen gegen die Einführung von Wahlcomputern habe ich unterstützt und beworben, in Berlin wurde ich zur 48-Stunden-Aktion „Volksentscheid ins Grundgesetz“ eingeladen und habe dort bei Regen und Kälte ausgeharrt. Ich unterstützte die Aktion „FÜR VOLKSENTSCHEIDE“ zur letzten Europa- und Bundestagswahl.