BY:Regensburg/Parteitag/KPT2015.2/X/Antragsportal/Sonstiger Antrag - 003

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den/die Kreisparteitag Regensburg 2015.2. Die Antragsseiten werden kurze Zeit nach Erstellen durch die Antragskommission zum Bearbeiten gesperrt. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich
Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den/die Kreisparteitag Regensburg eingereichter Antrag. Jedes Mitglied ist dazu berechtigt, einen solchen Antrag einzureichen.

Version Antragsformular: 1.05

Antragsnummer

X003

Einreichungsdatum

Antragstitel

Betretungsverbote abschaffen

Antragsteller

Antragstyp

Sonstiger Antrag

Art des Programmantrags

Positionspapier

Antragsgruppe

Innen- und Rechtspolitik

Antragstext

Die Piraten Regensburg fordern, dass die Betretungsverbote (langfristige Platzverweise) in der Stadt Regensburg wieder abgeschafft werden.

Antragsbegründung

Seit September kann die Stadt Regensburg Betretungsverbote von bis zu einem Jahr (und bei Zuwiderhandlung bis zu 3000 Euro Strafe) verhängen, wenn sie überzeugt ist, dass jemand ein Schläger, ein Dieb oder ein "Sextäter" ist. Begründet wurde diese Maßnahme damit, dass Gerichte zu lange brauchten, um einen Täter zu bestrafen. Jedoch unterliegen Strafmaßnahmen, insbesondere so intensive, aus gutem Grund der gerichtlichen Kontrolle. Durch Platzverweise werden die Grundrechte auf Freizügigkeit und allgemeine Handlungsfreiheit massiv eingeschränkt, durch die Ordnungsgelder das Recht auf Eigentum. Weder ist die Verwaltung vor der Verhängung zu einer intensiven Prüfung des Sachverhalts verpflichtet, noch können die Maßnahmen im Nachhinein angefochten werden. Die Stadt hat selbst zugegeben, dass eine derartige Ausweitung der Macht der Verwaltung vermutlich von Gerichten aufgehoben werden wird und riskiert damit sehenden Auges hohe Gerichtskosten. Zudem können die Platzverweise ohnehin nicht flächendeckend kontrolliert werden, da keine zusätzliche Polizei eingesetzt wird. Eine Kontrolle wäre auch illegal, da keine verurteilte Straftat vorliegt. Eine Kontrolle durch Privatpersonen wie Diskothekenbetreiber ist völlig inakzeptabel und lädt zur Willkür ein.

Liquid Feedback

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Piratenpad

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Antragsfabrik

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Datum der letzten Änderung

15.12.2015

Status des Antrags

Pictogram voting question.svg Ungeprüft