BY:Oberfranken/Kreisverband Kronach/Kreisparteitag 2013.1/Anträge/PP-Festung

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Antragsteller: Stefan Bassing

Positionspapier "Zukunft der Festung Rosenberg"

Antrag

Die Festung Rosenberg muss verkehrstechnisch besser angebunden werden. Dazu gehört, neben einer Anbindung an den ÖPNV, auch starke Verbesserungen für den Individualverkehr.

Derzeit ist es nicht möglich mit dem ÖPNV vom Bahnhof bis zur Festung zu fahren. Gerade für ältere oder gehbehinderte Menschen ist es nicht oder nur sehr schwer möglich die Festung Rosenberg überhaupt zu besuchen.

Auswärtigen Gästen fällt es schwer die Auffahrt zur Festung in Kronach zu finden. Hier ist dringend eine bessere Beschilderung bereits auf den Bundesstraßen nötig.

Desweiteren sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, dass auch große Reisebusse die Festung anfahren und auch in der Nähe parken können.

Während sich die Problematik des ÖPNV relativ leicht durch eine entsprechende Busverbindung vom Busbahnhof aus lösen lässt und so auch gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen würde, das Rathaus mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen, lässt sich die Straßen- und Parkplatzproblematik nur mit dem Neubau einer Straße direkt zur Festung und dem Anlegen entsprechender Parkplätze in der Umgebung lösen.

Da der finanzielle Aufwand eine kurzfristige Realisation nicht zulässt, ist dies ein langfristiges Projekt, das auch erst entsprechend geplant werden muss.

Begründung

Über die Einzigartigkeit und Schönheit der Festung Rosenberg als Wahrzeichen von Kronach muss man ja keine großen Worte verlieren. Und auch für Touristen ist die Festung ein lohnendes Ziel bzw. kann eines werden, wenn man nur die Möglichkeiten zum Besuch schafft und bestehende verbessert.

Die Beschilderung ist zum Beispiel sehr mangelhaft gelöst und es wird nur mit "Festung" oder "Festung Rosenberg" beschildert. Das sich Touristen mit schlechten oder keinen Deutschkenntnissen da sehr schwer tun, dürfte auf der Hand liegen. Man sollte hier zusätzlich mit international üblichen Symbolen arbeiten. Auch müssen Besucher schon an der Stadtgrenze auf den Bundesstraßen über die Festung informiert und dann über die einfachste Route (Kaulanger-Straße und Andreas-Limmer-Straße) zur Festung geführt werden.

Die Sache mit der Busanbindung spricht für sich.

Langfristig sollten im Bereich der Festung deutlich mehr Parkplätze geschaffen werden und die Straßenanbindung durch einen Neubau verbessert werden. Dadurch könnten dann auch Teile der oberen Stadt in eine Fußgängerzone umgewandelt werden (siehe Positionspapier "Zukunft der oberen Stadt").