BY:Landkreis Starnberg/Kreiswiki/Verkehr

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Version vom 29. Juni 2012, 14:26 Uhr von Woerthseepirat (Diskussion | Beiträge) (alternative Verkehrsmittel (Fahrrad u.a.))
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Wiki für den Landkreis Starnberg
  • Dieses "Unter-Wiki" dient als Sammlung für Information zu allen möglichen aktuellen Themen, die im Landkreis Starnberg relevant sind.
  • Es geht hier nicht um politische Positionen, sondern darum, den Diskussionsstand und möglichst viele Fakten zu den Themen zusammenzutragen.


Verkehrspolitik

Positionspapier (Piraten aus Oberfranken) http://wiki.piratenpartei.de/Oberfranken/Positionspapier2010.1#Eine_sinnvolle_Verkehrspolitik

Ausbau des Straßennetzes

Ausbau von Autobahnen

http://www.abdsb.bayern.de/projekte/

Ausbau A99 Südring

http://www.abdsb.bayern.de/projekte/planung/a99_suedring/index.php

Ausbau A96 auf sechs Fahrspuren

Der sechsspurige Ausbau der A96 zwischen Oberpfaffenhofen und Germering war bereits beim Bau der Autobahn vorgesehen worden, und ist daher relativ problemlos möglich.

Da durch die Fertigstellung der Spange A99 der Verkehr auf diesem Teilstück erheblich zugenommen hat, wird nun mit dem weiteren Ausbau weitergemacht.

Der sechsspurige Ausbau stellt einen wichtigen Baustein auch für die geplante Ortsumfahrung Weßling dar, da diese dem Ort sonst mehr Verkehr bringen würde, statt ihn zu reduzieren. (wegen Rückstau auf der A96)

In der Begründung der Autobahnbehörde abdsb.bayern.de geht man von einer weiteren Zunahme des Verkehrs (auf dieser Strecke ) von 15-20% aus. An anderen Stellen habe ich auch schon 25% gelesen. Wie das mit einer angeblichen Energiewende in Einklang zu bringen ist, erschliesst sich mir (noch) nicht.

Ausbau rückt näher: http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-fuerstenfeldbruck/sechsspuriger-ausbau-rueckt-naeher-453026.html

CSU Ffb für den sechsstreifigen Ausbau: http://www.csu-ffb.de/index.php?option=com_content&view=article&id=64:sechsstreifiger-ausbau-a96-bei-germering-vorentwurf-beim-verkehrsministerium-hasselfeldt-erfreut-ueber-weiteren-verfahrensschritt-&catid=1:pressemitteilungen&Itemid=64

Ausbau von Staatsstrassen

Überblick über aktuelle und geplante Projekte im Verantwortungsbereich des Staatlichen Bauamtes Weilheim:

http://www.stbawm.bayern.de/strassenbau/projekte

Umfahrung Unter- / Oberbrunn ST 2069

http://www.stbawm.bayern.de/strassenbau/projekte/st2069_umf_ober_unterbrunn.php

Staatsstraße 2069; Umfahrung Oberbrunn- Unterbrunn Baulänge: 5,73 km Gesamtkosten: 11,3 Mio. € Baubeginn: August 2010 Fertigstellung Ende 2012


Montag 09.07.2011, 18:30 Uhr Treffpunkt: Gasthof Schuster Hochstadt Kleine Radtour von Hochstadt zur Umgehungsstraße Unterbrunn/Oberbrunn, anschließend Diskussion im Biergarten (organisiert vom Bund Naturschutz Weßling)

http://www.starnberg.bund-naturschutz.de/index.php?id=2871

Umfahrung Weßling ST 2068

Baulänge: 3,3 km Gesamtkosten: 6 Mio. € Planungsstand: Planfeststellungsbeschluss vom 15.02.2010

Montag 16.07.2011, 18:30 Uhr Treffpunkt: S-Bhf Weßling Kleine Radltour von Weßling ins Wasserschutzgebiet Wörthsee zur Besichtigung der geplanten Streckenführung der Umgehungsstraße Weßling, anschließend Diskussion im Biergarten (organisiert vom Wörthseepirat)

Westumfahrung Gilching ST 2069

Dieser Abschnitt gehört mit der Umfahrung Unterbrunn zum Gesamtausbau der ST 2069 von Olching (Planfeststellungsbescheid vom 22.09.2011) bis Starnberg

am 16.11.2010 wurde im Gemeinderat Gilching beschlossen, die Aktivitäten mit dem Ziel der baldmöglichen Planfeststellung weiter voranzutreiben.

Verkehrsgutachten Dr. Harald Kurzak 2009:

www.gilching.de/cms/uploads/tx_rtgfiles/Gilching_2009_01.pdf

Umfahrung Pähl ST 2056

Diese Ortsumfahrung liegt im Landkreis Weilheim, wird aber durch die verbesserte Anbindung aus Richtung GAP / Tölz / Schongau / Murnau zu mehr Verkehr in Herrsching führen.

Staatsstraße 2056; Umfahrung Pähl Baulänge: 2,7 km Gesamtkosten: 5,00 Mio. € Baubeginn: April 2010, Fertigstellung 2012

ÖPNV

S-Bahn

= S-Bahn-Sperrung / Südring testen

der S-Bahn-Südring kann an den kommenden sieben Wochenenden getestet werden: Quelle: Starnberger Merkur vom 28.06.2012

Wegen Bauarbeiten ist die Stammstecke von Freitag abend bis Montag früh gesperrt und die S8 muss über den Südring fahren.

Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke vom 06.07. bis 20.08.2012 jeweils am Wochenende

Wegen umfangreicher Bauarbeiten an der S-Bahn-Stammstrecke ist von Freitag, 6.7.2012 (ca. 19.30 Uhr) bis Montag, 20.08.2012 (ca. 4 Uhr) die gesamte S-Bahn-Stammstrecke zwischen den Bahnhöfen Pasing und Ostbahnhof gesperrt. Die Sperrungen gelten in diesem Zeitraum immer an den Wochenenden ab freitags ca. 19.30 bis montags ca. 4 Uhr morgens. Unsere Fahrplanauskunft (EFA) berücksichtigt selbstverständlich alle geänderten Fahrpläne. S-Bahn-Netz während der Sperrungen

     * S1 Freising/Flughafen - Moosach - ab Moosach ohne Halt bis Hbf 
     * S2 Petershausen - Obermenzing - ab Obermenzing ohne Halt bis Hbf 
     * S3 West Mammendorf - Pasing
     * S3 Ost Holzkirchen - Ostbahnhof
     * S4 West Geltendorf - Pasing
     * S4 Ost Ebersberg - Ostbahnhof
     * S6 Tutzing - Pasing - ab Pasing ohne Halt bis Hauptbf Gleis 27 - 36
     * S7 West Wolfratshausen - Donnersbergerb. - ab Donnersbergerb. ohne Halt 
     * S7 Ost Holzkirchen - Ostbahnhof
     * S8 Herrsching - Pasing - über Südring bis Ostbhf - weiter bis Flughafen * S8 hält nicht am Leuchtenbergring

Auf den Außenstrecken verkehren die S-Bahnen nach dem normalen Fahrplan.


Schwachstellen im S-Bahnnetz des MVV

Wo liegen denn eigentlich die Schwachstellen ?

speziell bei einzelnen Linien:

  • S4: von Westen her überlastet
  • S8: Zeittakt nicht durchgängig 20min
  • S8: von Weßling bis Herrsching einspurig, daher übertragen sich Verzögerungen von einer Richtung auf die andere.

im Gesamtnetz bzw der Stammstrecke:

  • der ganze Verkehr läuft über eine einzelne Stammstrecke. Das macht das System fehleranfällig und Ausweichen schwierig. z.B. an 7 Wochenenden im Sommer 2012 vom 6.7. bis 20.8.
  • Ostbahnhof hat zuwenig Gleise
  • Pasing als viertgrößter Bahnhof Bayerns hat keinen Anschluß an U-Bahn
  • häufig Stau durch Fehler der Signalanlagen (angeblich wegen nicht ausreichender Redundanz der Elektronik bzw Computersysteme)
  • nicht ausreichende Kapazität (aber längere Züge wären möglich)
  • Bahnhöfe nicht barrierefrei (z.B. Gilching-Argelsried, Weßling ...)
  • Mischbetrieb (S-Bahn und Züge auf einem Gleis, z.B. S4 vor Pasing)
  • Äste z.T. eingleisig, dadurch keine Ausweichmöglichkeit

Zweite Stammstrecke in München

In München verläuft der gesamte S-Bahn-Verkehr über eine Stammstrecke und durch eine zentrale Tunnelröhre vom Hbf bis kurz vor dem Knotenpunkt Ostbahnhof.

Die Planer in München und Bayern sind so fixiert auf eine zweite parallele Tunnelröhre und forcieren diese seit Jahren und zum Teil mit aberwitzigen Argumenten, sodaß im Sprachgebrauch fast schon 'Zweite Stammstrecke' mit 'Zweite Tunnelröhre' gleichgesetzt wird.

Dies ist natürlich falsch. Eine Alternativstrecke zur Stammstrecke aufzubauen kann aus vielen Gründen richtig sein, obgleich andere Großstädte z.T. ganz ohne Stammstrecke auskommen (z.B. London). Berlin hat z.B. eine Stammstrecke und eine Ringbahn. Eine zweite Stammstrecke hätte mehrere Vorteile:

  • als Ausweichstrecke bei geplanten und ungeplanten Störungen auf der ersten Stammstrecke
  • als Entlastung - speziell für Fahrgäste die gar nicht zu Stachus oder Marienplatz fahren möchten
  • je nach Auslegung z.B. auch als Express-Verbindung zwischen Hbf und Ostbhf oder Pasing-Ostbhf. Eisenbahnzüge benötigen auf dieser Strecke ohne Halt 10 min, die S-Bahn braucht wegen der vielen Stops 20 Minuten

Eine solche zweite Stammstrecke könnte realisiert werden durch - eine Weiterführung der U5 nach Laim (1,2 km) oder Pasing (4km)Kronawitter (CSU) hält diese geradezu für unverzichtbar [1] - Nutzung des bereits vorhandenen Eisenbahn-Südrings der über Heimeranplatz - Poccistr - Kolumbusplatz verläuft

Beim Ausbau der U5 nach Pasing wird u.A. diskutiert, ob die U-Bahn oderirdisch oder unterirdisch in den Bahnhof geführt werden soll.

Beim S-Bahn-Südring gibt es ebenfalls viele Möglichkeiten, den Ausbau auszuführen. (Zahl der Gleise, Zahl der Bahnhöfe)

Eine zweite Stammstrecke als Tunnelröhre parallel zur bestehenden Strecke zu bauen hätte mehr Nachteile als Vorteile - zumindest für die Bevölkerung und die S-Bahnfahrer, da

  • der Takt auf vielen Aussenstrecken ausgedünnt werden würde,
  • einige Linien nicht mehr an allen Stationen halten würden (der zweite Tunnel soll weniger Stationen erhalten)
  • das Umsteigen an manchen Stationen sehr weitläufig werden würde (z.B. Marienplatz - Marienhof)


26.06.2012 Vortrag in Tutzing mit Dr. Martin Runge (Die Grünen)[2]

Zusammenfassung: Die Grünen fordern u.a. Nutzung des Südringes, mehr Langzüge, Beseitigung von Engpässen u.a. Ostbahnhof, Pasing, Giesing-Perlach, Ausbau U5 bis Pasing, Sendlinger Spange (Laim-Pasing-Heimeranplatz) ausbauen, weitere Zuggarnituren beschaffen, Leit- Steuerungs- und Regeltechnik sowie Redundanz verbessern, Taktlücken schliessen, Personal aufstocken. Der Redner hatte keine Vorschläge zur Verbesserung des Tarifsystems.

Laut Merkur vom scheint aber die Stimmung im Stadtrat zu kippen: Anstatt insgesamt rund drei Milliarden Euro für die zweite Stammstrecke und den Ausbau der S 8 für Express-S-Bahnen im Osten der Stadt auszugeben, favorisiert Bernhard zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Markus Blume und Stadtrat Georg Kronawitter eine Reihe von kurzfristigen Maßnahmen, die dem gesamten S-Bahnnetz zugutekommen und bis 2017 realisiert werden sollen. Kosten: rund eine Milliarde Euro.

[3]

Alternativen zum 2. Tunnel

Statt 2 Mrd oder mehr für eine zweite Röhre auszugeben, sollten lieber fortwährend (vergleichsweise kleine) Optimierungen am bestehenden Netz durchgeführt werden. www.stadtkreation.de/munich/index.html und besonders http://www.stadtkreation.de/munich/suedring.html auch: www.tunnelaktion.de mit Links zu weiteren Alternativen

Baumgartner, Kantke, Schwarz hat ein vollständig durchgeplantes, integriertes Verkehrskonzept für München erarbeitet, zu finden auf: http://www.stadtkreation.de/munich/bahnknoten_muenchen.html

- Teilausbau Südring (Baumgartner, Kantke, Schwarz) - Vollausbau Südring (Vieregg-Rössler GmbH) - U5 bis Pasing (Vorschlag Schmid/Kronawitter/Sabathil ) - U4/U5 Betriebsverbund mit der S-Bahn und Einsatz von [Zweisystemfahrzeugen]: Weiterführung der U4 als Verstärker-S8U nach Fürstenfeldbruck / Buchenau und der U5 als Verstärker-S6U nach Gauting (nach Kronawitter) - Leistungssteigerung des vorhandenen S-Bahn-Tunnels auf 90s-Takt - U4 bis Engschalking oder Johanneskirchen und Anbindung an S8

TZ vom 31.Okt.2006, Zitat:

"(...) Dass ein bis zwei Linien ohne große Investitionen schon jetzt über den Südring fahren können, hatte der frühere Infrastruktur-Chef der ehemaligen Reichsbahn, Diplom-Ingenieur Schröter, schon vor zehn Jahren behauptet. DB-Netz-Planer hatten dem heftigst widersprochen, aber unter der Hand erklärt: <<Wenn wir zugeben, dass wir schon jetzt wegen des zurückgehenden Güterverkehrs zwei S-Bahn-Linien im 20-Minuten-Takt auf den Südring bekommen, wird die zweite Stammstrecke nie finanziert.>>"

Argumente für 2. Stammstrecke

- angeblich alternativlos

Rationale Gründe sind schwer zu finden. [4]
Vielleicht will man in Erinnerung an das Transrapid-Desaster politische Standfestigkeit beweisen? 
Bisher wurden bereits 70 Mio.Euro in die unsinnige Tunnelplanung mit ihren ständigen Streckenänderungen gesteckt. Die wären dann natürlich zu verantworten.  
Groß-Projekte haben ihren Reiz, sicherlich für Groß-Baufirmen, dafür sind sie ja da.  
Aber auch für Banken ist die Finanzierung von Großprojekten des Staates ein lukratives Geschäft.  
Manche Groß-Politiker lieben Großprojekte.  

Die o.g. genannten Argumente stammen von der Bürgerinitiative S-Bahn-Tunnel Haidhausen. Ich habe ansonsten keine wirklichen Pro-Argumente finden können.

Die SZ schreibt am 20.4.2012 über den internen Streit in der CSU unter anderem folgende Argumente der Befürworter:

Zeil: hält Abkehr vom Tunnel für einen Verstoß gegen die Koalitionsabsprachen
Zeil: es sei unvernünftig, ein Projekt zu stoppen, für das schon 70 Millionen Euro an Planungskosten ausgegeben wurden
Ewald Schurer:  Der Freistaat soll sich die fehlenden 350 Millionen Euro bei der Europäische Investitionsbank (EIB) leihen
Otto Wiesheu:  warnte vor einem Planungsstopp. "Das wäre die falsche Entscheidung"

Wirkliche Argumente sind das nicht. Quelle: [5]

Das Hauptmotiv liegt wohl in der Finanzierung: Tunnel würde zum großen Teil vom Land finanziert werden, Ausbau Südring von der Stadt [6]

Argumente gegen 2. Tunnelstrecke

- wird frühestens in > 10 Jahren fertig und benutzbar - bindet fast alle Finanzmittel, so daß kein Geld für andere wichtige Maßnahmen verbleibt

weitere Argumente dagegen findet man bei der Bürger Initiative Tunnelaktion [7] und bei Stadtrat Kronawitters Ausführungen zum Bahnknoten München [8].

Busse

alternative Verkehrsmittel / Fahrrad

Obwohl das Fahrrad nach allen Bewertungsmaßstäben am besten abschneidet fahren doch erstaunlich wenig Leute regelmäßig mit dem Rad. Bei den diversen Verkehrszählungen, z.B. von Prof Kurzak 2009 [9] wurde durch Befragung festgestellt, daß die Autofahrer im Schnitt 3-7 Fahrten pro Tag mit dem Auto durchführen. Viele davon finden im absoluten Nahbereich statt (also etwa innerhald der eigenen Gemeinde) und könnten ohne Weiteres auch mit dem Fahrrad unternommen werden. Was hält soviele Bürger davon ab, obwohl es sowohl für die eigene Gesundheit als auch für den Geldbeutel sowie für die Verkehrssituation in der Gemeinde förderlich wäre. Was sind die Anforderungen an die Infrastruktur ? Welche Maßnahmen würden die Bürger bewegen, auch weitere Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen ?

Anforderungen

für Fahrten innerhalb des Gemeindegebietes z.B. als Zubringer zum Bahnhof: sicherer Stellplatz am Bahnhof zur Schule: sehr sicherer Weg, vor allem im ereich von Straßenkreuzungen und -Querungen zum Sport, zum Einkaufen: separater Radweg, niveaugleiche Übergänge, durchgängig geteert.

für Fahrten innerhalb des Landkreises

für Fahrten innerhalb Bayerns


Radwegenetz im LK Starnberg

Fernradwege

Ammersee-Radweg von München nach Mindelheim [10]

Via Julia von Augsburg nach Salzburg (ist aber als Wanderweg klassifiziert). Verläuft im Landkreis ab Germansberg auf der Römerstraße durch Gilching nach Gauting und Buchendorf auf Asphalt, ab Buchendorf weiter durch den Forstenrieder Park zur Isar.

Radring München verläuft im Landkreis z.T. auf der Via Julia (durch Buchendorf und Gauting, biegt dann ab nach Norden Richtung Germering.

Radwege im Landkreis

Radwegeplan auf der Webseite des Landratsamtes: [11] Es handelt sich um Kreisstraßen, die ohne akute Lebensgefahr befahrbar sind. Nach welchen Kriterien die Strecken als Radwege ausgewiesen sind, ist nicht erkennbar.

Das Spektrum der Strecken geht von z.B: Staatsstrasse ST2349 von AS31 (A96 Ausfahrt Wörthsee) über Weßling nach Unterbrunn und Gauting. Komplett auf Asphalt und ohne Radweg. Am anderen Ende des Spektrums der Radweg von Steinebach nach Weßling, der idyllisch durch den Wald verläuft, aber im Bereich wo er westlich der Bahnlinie verläuft eine materialmordende Oberfläche hat.

Die ST2069 (Starnberg-Olching) ist immerhin nur im Stadtgebiet Gilching als 'Radweg' ausgewiesen.

Die Weßlinger Straße in Gilching am Kieswerk ist ebenfalls als Radweg ausgewiesen, aber wegen des schnell fahrenden Schwerlastverkehrs (Kieslaster) und des desolaten Banketts eher gefährlich und nur bedingt zu empfehlen.

Dafür sind schöne Strecken wie etwa Drößling-Landstetten-Aschering-Traubing-Tutzing nicht als Radweg eingezeichnet.

Andere Strecken wie etwa Frieding-Machtlfing (speziell ab der STA3) haben durch den Ausbau mehr Verkehr bekommen und sind dadurch inzwischen für den Radverkehr wenigere geeignet.

Mängel im Radwegenetz

Beschilderung schlecht sichtbar Beschilderung häufig nur als Pfeil, keine Zielangabe, keine Entfernung kein Hinweis auf Beschaffenheit /Tauglichkeit Oberfläche bzw Belag wechselnd, in schlechtem Zustand, Radweg nicht durchgängig

Keine Rücksichtnahme auf Belange der Radfahrer z.B. bei Streckenführung (neben Autobahn oder Schnellstraße, bei Kreuzungen, auf Hauptstraßen)

Fahrradfreundliche Kommune

Pressemeldung: Landkreis auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune. Der Landkreis Starnberg hat sich dem AGFK Bayern angeschlossen [12] und sich für die nächsten vier Jahre u.a. folgende Ziele vorgenommen[13]:

Kap. Bauliche Elemente der Infrastruktur:

Radwege
Radfahrstreifen, Schutzstreifen für Radfahrer
Fahrradstraßen
Radfahrschleusen und -aufstellflächen an Knotenpunkten
Sichere Querungsstellen
Tempo 30/Verkehrsberuhigung
Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer gegen die Fahrtrichtung
Berücksichtigung des Rad- und Fußverkehrs bei Lichtsignalsteuerungen
Abstellanlagen (Fahrradabstellsatzung)
Radstationen, B + R
Radwanderwege
Radwegweisung
Radwegeauffahrkanten möglichst mit gesicherter Nullabsenkung unter Berücksichtigung der Belange mobilitätseingeschränkter Verkehrsteilnehmer

Quelle: Aufnahmekriterien des AGFK Bayern.

Aktion STAdtradeln

http://wiki.piratenpartei.de/BY:Landkreis_Starnberg/Kreiswiki/Verkehr/Stadtradeln

Quellen