BY:Fachgruppe Wirtschaft/Standpunkt/Anträge
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Antragsfabrik der FG Wirtschaft
Auf dieser Seite werden Anträge zur Änderung des Standpunktes der FG Wirtschaft gesammelt. Eingereichte Anträge dürfen nur von den genannten Autoren bearbeitet werden. Neue Anträge werden bitte hinten an diese Liste angefügt.
Bereits behandelte Anträge
Bereits behandelte Anträge findet man hier.
A006: Schulden und Bilanzierung
- Antrag Nr.
- 006
- Beantragt von
- {{{Antragsteller}}}
- Betrifft
- Schulden und Bilanzierung
- Text
- Aufnahme am Ende der Sektion "Allgemeine Forderungen an das ökonomische System":
Die FG Wirtschaft fordert die bundesweite Einführung der doppelten Buchführung für alle offiziellen Einrichtungen. Dazu müssen neben den reinen Zahlungsaus- und eingängen immer die Vermögen und die Investitionen aufgeführt werden. Eine reine Fokusierung auf Schulden, sowie eine Schuldenbremse werden abgelehnt. Ob eine Ausgaben sinnvoll ist, kann nicht an der Größe der gleichzeitig stattfindenden Einnahmen gemessen werden, sondern ergibt sich ausschließlich aus den erwarteten Einnahmen bzw. Einsparungen der getätigten Investition. Zum Zweck der Bewertung von sozialen Investitionen in Bildung oder soziale Grundsicherung, sollen einheitliche Indizes eingeführt werden, die das Sozialkapital beschreiben. Die Veräußerung von Staatsvermögen zum Zwecke des Schuldenabbaus wird abgelehnt, da sie den Staat in keiner Weise besser stellen.
Dafür: Dagegen: Enthaltung:
Zusätze
Kommentare
Es fehlt noch die Angabe, wo in das Standpunkte Dokument dieser Text einzufügen ist. Ggf. muss noch eine passende Überschrift ergänzt werden.
Ahoi Stefan, kannst Du die Vorteile der Doppelten Buchführung hier in den Kommentaren etwas näher erläutern (für Nicht-Wirtschaftler)? (Stephan 31.5.2012, 16:10 CEST)
A012: Sozialprogramm
- Antrag Nr.
- 012
- Beantragt von
- {{{Antragsteller}}}
- Betrifft
- Sozialprogramm
- Text
- Der folgende Text soll als Unterabschnitt "Sozialprogramm" im Abschnitt Forderungen zu aktuellen Themen als Standpunkt der Fachgruppe Wirtschaft und Soziales Bayern aufgenommen werden.
Um das Unbehagen in unserer Gesellschaft zu verstehen geht es darum, eine Analyse zu erarbeiten, worin dieses seine Wurzeln hat. Ein realistischer Blick in die Zukunft zeigt, daß unsere Sozialsysteme u. a. durch die Überalterung unserer Gesellschaft total finanziell überfordert sind, und das ist genau die Frage, die sich viele Menschen in unserem Lande stellen. Keine der etablierten Parteien gibt auf diese Frage eine realisierbare Antwort.
Welche Antwort können wir darauf geben? Diejenigen, die am meisten von unserem Wirtschaftssystem profitieren, beteiligen sich durch die Bemessungsobergrenze im Einkommen nicht an den sozialen Kosten, da sie sich privat versichern müssen. Letztendlich werden nur diejenigen belastet, die mittlere oder niedrigere Einkommen beziehen. Ebensowenig müssen sich Beamte und Parlamentarier an den Kosten beteiligen. Ein erster Schritt wäre zum Beispiel, diese Obergrenze generell abzuschaffen und bei Beamten und Parlamentariern wäre auch darüber nachzudenken, wie sie zu den Kosten ebenfalls herangezogen werden können.
Wie könnte nun so ein tragfähiges Programm aussehen und was soll es bewirken?
Wir könnten uns die Einführung einer sog. "Sozialsteuer" vorstellen, und zwar:
Als erstes sollten die gesamten anfallenden Sozialkosten durch eine getrennte Steuer - eine sog. "Sozialsteuer" - erhoben werden, auf die der Staat bzw. die Länder keinen Zugriff haben dürfen, d. h., diese Gelder dürfen nur zweckgebunden verwendet werden. Gedacht ist, die Bruttovergütungen der Gehälter bzw. der Löhne um den Sozialanteil für Arbeitnehmer zu kürzen, auch fallen die von den Unternehmen gezahlten sog. Arbeitgeberanteile weg. Dafür wird die o. g. "Sozialsteuer" erhoben. Diese "Sozialsteuer" wird über die Umsätze aller Unternehmen über einen noch festzulegenden Prozentsatz getragen, unabhängig von der Anzahl seiner Mitarbeiter. Beteiligt werden gleichzeitig Personen, die noch ein zu bestimmendes Jahreseinkommen überschreiten. Durch die "Sozialsteuer" soll soziale Gerechtigkeit innerhalb unserer Gesellschaft hergestellt werden. Das bedingt, daß es z. B. nur noch eine Altersversorgung gibt, die für alle Bürger gilt und nach oben begrenzt ist. Wie das Soziale Netz administrativ aufgebaut werden soll, ist noch zu erarbeiten.
Der Vorteil einer "Sozialsteuer" besteht in der Entlastung und gleichzeitigen Vereinfachung der Lohn- und Gehaltsstruktur. Somit können Arbeitsplätze ohne zusätzliche Belastung geschaffen werden. Auch profitieren die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden davon.
Dafür: Dagegen: Enthaltung:
Zusätze
A013: nächster Antrag
- Antrag Nr.
- 013
- Beantragt von
- {{{Antragsteller}}}
- Betrifft
- Titel
- Text
- Text
Dafür: Dagegen: Enthaltung:
Zusätze