BY:Fachgruppe Wirtschaft/Protokolle

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Protokoll vom 14. Okt. 2011

Genereller Konsens (? tbd):

  • Umschuldung Griechenlands
  • Klare Trennung von Investment Banking und Retail Banking
  • Politik lässt sich von Banken erpressen bzw. läuft den Bankenforderungen hinterher

Kurzfristige Forderungen:

  • Umschuldung Griechenlands, Erlass der Teilschulden (nach dem WE denken die Banker wohl darüber laut nach?!)
  • Transaktionssteuer nach dem Vorbild von der Gewinnspielsteuer - bei Geschäften, die rein spekulativ und nicht auf Reallwirtschaft basieren

Mittel- und langfristige Forderungen/Punkte:

  • "Neugründung" der EU bzw. Harmonisierung der WiPo Rahmenbedingungen
  • Wie kann man dem Offshoring/Outsourcing in der EU entgegenwirken, v.a. wenn es ähnliche Forderungen in jedem Industrieland (USA, Japan...) aufkommen?

Diskussionpunkte:

  • Wechseln der Bank(Anm.: War auch Vorschlag/Forderung bei #occupygermany /Echte Demokratie jetzt / attac vom globalen Aktionstag am 15.10.)
  • Forderung an die Politik: Gründung einer neuen öffentlich-rechtlichen Bank im "guten" Sinne als Gegengewicht zu den Zocker-Banken; diese Bank kann und soll keine Riesengewinne einfahren, sollte aber als Gegengewicht zu den "großen" Banken dienen - v.a. durch die Gefahr von Wechselkunden (s. Energiemarkt)
  • Frage: Kriterienkataloge zu Banken und nach dem Verivox-Prinzip ein ähnliches Portal gründen?
  • Hier könnten sich die Piraten mit Attac zusammensetzen, die haben schon ein Pamphlet mit Bewertungen von Banken-Typen/Typologien --> solche Aktionen mit mehr PR-Aufmerksamkeit, zudem da konkrete "Handlungsempfehlungen" an Bürger
  • Ist ggf. ein Gedanke wert! Können wir nicht mal einen Mitarbeiter dieser Bank interviewen oder einladen?
  • Nachtrag von Georg Török zum Thema Rating-Agenturen: Die Macht der Rating-Agenturen in den USA die als private Unternehmen ganze Staaten in Probleme stürzen wie aktuell zu beobachten ist. Im EU-Parlament wird das auch momentan thematisiert. Hier muss noch eine Lösung gefunden werden um diese Abhängigkeit zu beschneiden. (Bitte oben noch einpflegen wenn ok)

Protokoll vom 21. Okt. 2011

  • Die Arbeitsgruppe befindet sich im Aufbau; Planung von RL Treffen außerhalb des Stammtisches
  • Ziel: Fokussieren der Arbeitsgruppe auf 1-2 Themen und Erarbeitung eines Positionspapiers; Themen to date: Finanztransaktionssteuer, Zinsbesteuerung, Harmonisierung des WiPo-Rahmens der EU, die Macht der Ratingagenturen (...)
  • Nächster Stammtisch: Möglichst um 19 Uhr bereits erscheinen! Wer hat bitte Laptop (mit mobiler Internetverbindung?) mitbringen; Vera hat Laptop, aber keinen mobilen I-Zugang ( den gibts im Wendlinger! Wirt fragen!)
  • To Do Vera: Versuch, jemanden von der GLS als speaker / "Experten" für Bankangelegenheiten (sozial-öokologischer Ansatz vs. Investment Banking) zu gewinnen (will keep you posted) - bisher kein Feedback der GLS Pressestelle

Protokoll vom 03. Nov. 2011

Treffen mit Ralph (Ökonom, ATTAC)

Anwesende

Rani, Magnus, Ralph, Wolfgang, Mike, Holger, Ron, Arnold, Stephan und 5-10 weitere PIraten/Gäste

Vorstellung ATTAC

  • Einführung Finanztransaktionssteuer als Ziel (Im Kürzel enthalten)
  • Basisdemokratisch, Plenum findet periodisch statt
  • Organisationskreis, Arbeitskreise z.B. Wasser oder Finanzen. Bundesweite Orgakreise..

Was ist Geld ?

  • Aktien sind (eigentlich) Geld und dienen der Wertschöpfung.
  • Geld ist Tauschmittel z.B. auch ein Bierdeckel der immer bezahlt wird
  • Parabel vom gestreckten Geld / Goldmünzen, Golddeckung, Euro ist zirkuierendes System und wird von heute auf morgen nicht einfach abgeschafft oder nicht mehr akzeptiert.
  • Giralgeld darf nur 50-fach vermehrt werden.
  • Eigenkapitalquote
  • Nach den Weltkriegen musste die Wirtschaft gefördert werden
  • Bilanzverlängerung
  • Komplette Liberalisierung der Finanzmärkte durch Schröder und Clinton (Glass-Tiegel-Akt)
  • CDS, Credit-Default-Swaps (Wettschein) / Versicherungsanleihen
  • Die Geldblase sucht sich Investitionsmöglichkeiten z.B. Immobilien oder Rohstoffe, dadurch entstehen neue Blasen, aber teilweise auch volkswirtschaftlich sinnvoll.
  • Verbesserungs-Ansätze:
    • Finanztransaktionssteuer
    • Trennung von Investment- u. Geschäftskunden
    • Regulierung von Finanzmärkten

Ausblick

Ralph wird die Vortragsreihe fortsetzen, allerdings nicht im Piratenrahmen, aber lädt dazu alle herzlich ein.