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FRAGE
FRAGE: Islam und "Deutschland"
Gehört der Islam wirklich zur Bundesrepublik?
Welche Einstellung vertritts du zur Problematik Politik und Religion?
Welche Kenntnisse über andere Religionen hast du?

Erläutere deine Haltung hierzu und gib deine Kenntnisse an.

Wiskyhotel 07:30, 29. Apr. 2012 (CEST)

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Martin Schwarz

Benutzername:Martin Schwarz

Ja, nach meiner Meinung gehört der Islam zur BRD. Es ist unbedingt notwendig die ca. 3,2 Mio. Muslime in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das bedeutet aber auch, dass wir Ihre Religion achten und respektieren. Diese doch große Anzahl von Muslimen soll wissen, wie aktiv die Politik hinter Ihnen steht. Deswegen sollten wir dies öffentlich anerkennen. Sie gehören zu uns und Deutschland.

Jedoch sollten wir uns klar gegen Fundamentalisten aussprechen, die die demokratische Grundordnung nicht achten. Fundamentalisten sind an und führ sich kein Problem, die gibt es auch hier im Christentum. Probleme beginnen da, wo eine Gruppe sich über die ander Gruppe stellt und Ihren Glauben als den einzig wahren bezeichnet.

Religion und Politik gehören nicht zusammen. Diese Trennung sollte keiner anrühren.

Ansonsten kenne ich nur den Buddismus.

Bernd Kasperidus aka Brummel1

Grundsätzlich ist die Verquickung von Staat und Kirche sehr kritisch zu sehen. Seit der Säkularisation sollte diese eigentlich auch abgeschafft sein.

Wenn Ich z. B. auch Aussagen höre wie "Unser Land ist von christlichen Werten geprägt" reitzt mich das grundsätzlich zur Gegenfrage: "Welche? römisch-katholisch? griechisch-orthodox? russisch-orthodox? lutherisch-evangelisch? evangelisch-freikirchlich? kalvinistisch-reformatorisch? Welche Werte bitte schön?"

Es ist keine Religion notwendig um zu wissen, dass folgener Satz wahr ist: "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem Anderen zu"

Jeder religiöse Einschlag führt zwangsläufig dazu, dass dieser Satz abgeändert wird mit wenns und aber und Einschränkung ala "nur bei Mitgliedern von".

Es ist klar, das jeder Mensch selber entscheiden kann, an wen er glauben möchte oder ob er überhaupt glauben will, aber Religion hat in der Politik und der Führung des Staates nichts zu suchen.

Deswegen ist klar, jeder Religion ist herzlich willkommen, solange sie anerkennt, dass sie keinen Einfluss auf die Politik zu haben hat und anerkennt, dass jeder Mensch die Freiheit besitzt selber zu entscheiden, welche Religion, wenn überhaupt, er haben will.