BW Diskussion:Stammtisch Bretten/Programmvorschlag
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Version vom 14. November 2009, 12:34 Uhr von Hartmut R. (Diskussion | Beiträge)
Inhaltsverzeichnis
- 1 Diskussion zu den einzelnen Punkten
- 1.1 Zeit für Neues. Zeit zum Ändern.Piraten Baden-Württemberg
- 1.2 Baden- Württembergs Rolle in Deutschland
- 1.3 Piraten sind die Partei der Freiheit. Die Freiheit der Piraten bedeutet für Baden-Württemberg
- 1.4 Selbstbestimmungsrechte für Schulen, Universitäten, Schüler, Studierende statt Bevormundung durch Bürokraten
- 1.5 Selbstständigkeit für die Kommunen statt Bevormundung aus Stuttgart
- 1.6 Starke Bürgerbeteiligung an demokratischen Entscheidungen im Land und in den Kommunen statt Intransparenz und Pöstchengeschacher
- 1.7 Überschaubare und transparente Strukturen Politik, Wirtschaft und Verwaltung
- 1.8 Medienpolitik statt Machtmissbrauch, alter Offline- Strukturen und Gebührenabzocke
- 1.9 Polizei als Freund und Helfer vor Ort statt Polizeistaat
- 1.10 Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe statt Landesbankabenteuer
- 1.11 Moderner Föderalismus statt gestriges Denken hinter föderalen Gartenzäunen
- 1.12 Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung sind wichtiger als Investitionen in Beton
- 1.13 Jugendhilfe statt Jugendkriminalisierung
- 1.14 Unsere Arbeit im Bundesrat
- 2 Fehlende Punkte
- 3 Review Phasen
Diskussion zu den einzelnen Punkten
Zeit für Neues. Zeit zum Ändern.Piraten Baden-Württemberg
- Die Darstellung der Farben-Koalitionen ist nicht schlecht und kämpferisch, mir stellt sich die Frage ob wir eventuell ein Wahlprogramm mit einem sachlichen und einem "nichtsachlichen" Teil haben wollen? Konkurrenz ist ja nicht unbedingt piratig - anprangern von Problemen natürlich schon. --eckes
- "aller Bürgerinnen und Bürger" - in der Einleitung würde ich auf jeden Fall auch die ausländischen Einwohner/Gäste ansprechen. --Bernd 'eckes' Eckenfels
- Gab bisher kein Widerspruch, deswegen habe ich Bürgerinnen und Bürger in Bewohnerinnen und Bewohner geändert. --Bernd 'eckes' Eckenfels 10:23, 11. Nov. 2009 (CET)
- "Piraten als Jugendpartei" - Ich bin mir nicht sicher, ob man uns Jugendpartei nennen sollte. Wir haben zwar auch viele jugendliche Mitglieder, aber durchaus auch ältere Semester (Hallo Jörg ;)) in unseren Reihen. Ich fände sowas wie "progressiv/pragmatische/ideologiefreie" Partei besser, weil neutraler. --Dominik
- Ich bin mir sicher, dass die Kategorie "Jugendpartei" schädlich ist. Cem Özdemir hat nach der Bundestagswahl gleich versucht, die Piraten als potentielle Jugendorganisation der Grünen zu vereinnahmen. Das werden andere Parteien sicher auch - zumindest rhetorisch - versuchen, wenn diese Kategorie auch noch Teil des Parteiprogramms wird. --Hartmut Schönherr
- Beim "Farbenspiel" stellt sich natürlich die Frage nach der Farbe der Piraten. Da sind auch Werbestrategen gefragt. Offensiv angehen a la "Schwarz kann viele Farben haben"? Oder sich aufs Farbenspiel gar nicht einlassen? --Hartmut Schönherr
Baden- Württembergs Rolle in Deutschland
- Etwas umfangreicher auf das Selbstverständnis des Landes (Schaffer, Häuslebauer aber auch Experten) eingehen und Risiken der Industriemonokultur aufzeigen: der Mittelstand ist nur dann Krisenfest wenn er über Branchen verteilt ist. --Bernd 'eckes' Eckenfels
- Eingehen auf die (Kultur-)Geschichte Baden-Württembergs als Ausgangspunkt für innovative Impulse seit der Aufklärung (Pietismus - Vorsicht!, deutscher Idealismus), Industrialisierung bekam von hier schon immer "smarte" Inputs, klassisch keine Schwerindustrie, sondern "Intelligenzindustrie". Dezentrale Industrien. "Vernetzt" wurde hier schon immer gedacht, die Piraten wollen dies weiterentwickeln - ohne den Beigeschmack der "Vetternwirtschaft", zum Wohle der ganzen Gemeinschaft, mit Ideenaustausch und Informationsfluss. --Hartmut Schönherr
Piraten sind die Partei der Freiheit. Die Freiheit der Piraten bedeutet für Baden-Württemberg
- ..."Der öffentliche Raum gehört der Bürgerschaft." ..."Naturressourcen als Gemeinschaftseigentum." ..."Eine Energiepolitik, die ohne Stacheldraht, Polizeieinsätze und Sippenhaft für die folgenden Jahrtausende auskommt."--Hartmut Schönherr
Selbstbestimmungsrechte für Schulen, Universitäten, Schüler, Studierende statt Bevormundung durch Bürokraten
- Verfasste Studierendenschaft --Bernd 'eckes' Eckenfels
Selbstständigkeit für die Kommunen statt Bevormundung aus Stuttgart
Starke Bürgerbeteiligung an demokratischen Entscheidungen im Land und in den Kommunen statt Intransparenz und Pöstchengeschacher
Überschaubare und transparente Strukturen Politik, Wirtschaft und Verwaltung
Medienpolitik statt Machtmissbrauch, alter Offline- Strukturen und Gebührenabzocke
Polizei als Freund und Helfer vor Ort statt Polizeistaat
- "intelligenten dezentralen kommunalen, bürgernahen und preiswerten Lösungen führt" | auch hier, entweder umstellen oder mit ein paar Kommata beglücken, sonst liest sich das sehr schwer --Dominik
Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe statt Landesbankabenteuer
Moderner Föderalismus statt gestriges Denken hinter föderalen Gartenzäunen
- Mehr zum Thema Vereinheitlichung der Abschlüsse. Wie lässt sich das mit Stärkung der Kommunen und Selbstbestimmung verbinden? --Bernd 'eckes' Eckenfels
- Bundesweite Chancengleichheit: wirtschaftliche Situation der Kommunen und Länder darf sich nicht auf Bildung auswirken zumal eine regionale Wirtschaftskrise nicht durch Verdummung beseitigt wird. --Bernd 'eckes' Eckenfels
- Ich habe jetzt mal das hier ergänzt: " Bei der Startposition ins Leben muss es für unsere Kinder Chancengleichheit geben. Es kann nicht sein dass Stand, soziale oder ethnische Herkunft oder der Wohnort den Bildungsstand und damit das spätere Leben beeinflussen. Deswegen benötigen wir eine stärkere Vereinheitlichungen von Abschlüssen oder Hochschul-Zugangsvoraussetzungen, aber auch mehr Solidariät und weniger Abhängigkeit der Schulen von den knappen Geldtöpfen der Gemeinden (und anderer Schulträger). Gerade in strukturschwachen Gebieten darf die Bildung nicht leiden." --Bernd 'eckes' Eckenfels 10:29, 11. Nov. 2009 (CET)
- Thema Bachelor & gehobener Dienst. Kann mich da mal jemand aufklären, wo liegen hier die Probleme? --Dominik
- Unbedingt Ersatz für das von anderen Parteien belegte und schon ziemlich verschlissene Attribut "modern" - z.B. "vernetzter", "integrationsfähiger" oder "produktiver" Föderalismus. --Hartmut Schönherr
Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung sind wichtiger als Investitionen in Beton
- Der Begriff "Betreuungsverhältnis" einführen --Bernd 'eckes' Eckenfels
- Ich habe jetzt mal dies hinzugefügt: "Das Land Baden-Württemberg ist stolz auf seine großen Elite-Unis. Es wird dabei aber gerne übersehen dass diese im internationalen Vergleich zwar nach Studentenzahlen mithalten können, aber sich nicht im Betreuungsverhältnis. Auf 80 Studenten am KIT (Karlsruhe) kommt eine Professorenstelle, am Vorbild MIT ist das Betreuungsverhältnis 1:10 - also etwa acht mal besser." --Bernd 'eckes' Eckenfels 10:38, 11. Nov. 2009 (CET)
- Ich weiß nicht genau wie die Statistik erstellt wurde, man sollte aber seriöserweise zwei Dinge bedenken: 1. Im Ausland werden oft schon wissenschaftliche Mitarbeiter als Professoren gezählt, die bei uns zum akademischen Mittelbau zählen. 2. Nicht alle Professoren und Wissenschaftler des KIT unterrichten (vom Campus Nord tun dies nur manche). Ich würde daher vorsichtig sein, konkrete Zahlen und ein Einzelbeispiel herauszustellen. --Frank Schröder 22:26, 11. Nov. 2009 (CET)
- Studiengebühren und Studententickets (KVV) --Bernd 'eckes' Eckenfels
- "Beton" ist ein abgegriffenes (und hier auch falsches, siehe Schulen- und Kindergartenbau, Bau von Forschungseinrichtungen) Feindbild. Wie wäre es mit "Abwrackprämien"? Höhere Bildungsinvestitionen fordern alle Parteien mehr oder weniger. Stärkere Betonung auf die Art der Investitionen, die Effizienz schon in der Überschrift. Nachdenken über den Beamtenstatus von Lehrern, ein neues Berufsbild als "Moderator" statt "Alleswisser". "Intelligente Investionen in ein Bildungs-, Forschungs- und Wissenschaftssystem des 21. Jahrhunderts". --Hartmut Schönherr
Jugendhilfe statt Jugendkriminalisierung
- "Es darf nicht sein, dass verhaltensauffällige Jugendliche aus Kostengründen in desolate Familienstrukturen, die ihre Probleme verursacht haben, zurückgeschickt werden." - Formulierung halte ich für gefährlich, klingt so nach verstärkter Jugendamts-Kinderentzug. Vielleicht sollte man das umformulieren wie "Es darf nicht sein, dass verhaltensauffällige Jugendliche aus Kostengründen in desolate Familienstrukturen alleine gelassen werden" --eckes
- Zurückgeschickt->allein gelassen. --Bernd 'eckes' Eckenfels 10:40, 11. Nov. 2009 (CET)
- "hat die Jugendkriminalität nicht zugenommen" - das sollten wir wirklich gut belegen, da gibt es andere Zahlen, gerade auch in Stuttgart als Rechtfertigung für das "Stuttgarter Modell". --Bernd 'eckes' Eckenfels
- "Jugendhilfe" läßt an Jugendamt etc. denken. Begriff besser "Jugendarbeit", nach meiner Einschätzung noch besser Titelumbau: "Freiraum und Sozialarbeit statt Jugendkriminalisierung". Die Frage ist doch auch, wen wollen wir damit ansprechen, für uns interessieren? Sozial Engagierte, Sozialarbeiter, betroffene Eltern. --Hartmut Schönherr
Unsere Arbeit im Bundesrat
Fehlende Punkte
- Umwelt und Energie etwas ausweiten --Bernd 'eckes' Eckenfels
- Verbraucherschutz --Bernd 'eckes' Eckenfels
- Das Thema "Lebensqualität" gerade unter dem Gesichtspunkt neue Arbeitsformen --Bernd 'eckes' Eckenfels
- Umwelt als Lebenswelt, Themenbereich öffentlicher Raum, Landschaft und Naturressourcen.--Hartmut Schönherr
- Eigener Abschnitt für den Themenbereich "Informationsfluss, Wissenszugang, gemeinsame Wissensnutzung und -entwicklung" (in anderen Bereichen schon angesprochen, aber als zentrales Piratenthema m.E. mehr herauszustellen) - eventuell verbunden mit den Themen "Lebensqualität" und "Future mainstreaming"? ---- 11:34, 14. Nov. 2009 (CET)
Review Phasen
Vom Samstag den 7. November bis Samstag den 14. November sollen die Thesen des Programmentwurfes durch die Mitglieder der Stammtisch begutachtet werden. Konkrete Kritikpunkte bitte in den Abschnitten oben eintragen, allgemeines Fazit und Namen in dieser Liste hier.
- Tauss - Kernvorschlag
- eckes - Themenumfang muss noch erweitert werden, Papier sagt aber den richtigen Stellen den Kampf an.
- Sascha Henke - Nach dem ersten durchlesen soweit in Ordnung, äusserliche Form werde ich mir noch vornehmen (Leerzeichen, Bindestriche etc), ich kann die Inhalte voll und ganz vertreten
- Thorsten - prinzipielle Zustimmung
- Krisch - Redigierung erledigt (Kommata, Spaces, Typos). Deckt sich inhaltlich mit meinen Ansichten.
- Dominik - findet den Entwurf gut, manchmal etwas zu wenig sachlich im Stil für offizielels Program
- Dein Name? - Dein Fazit?