BW:Stammtisch Stuttgart/Diskussionsabende/Testlauf Verkehrspolitik

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Version vom 16. Dezember 2009, 18:43 Uhr von Flobg (Diskussion | Beiträge) (Themenkomplex 2: Verkehrsmanagement (generell, für bestimmte Stadtteile, Hotspots))
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Seite für den Testlauf zu BEE

Bewertung

Wir wollen ein möglichst allgemeines Bewertungssystem verwenden, auf das wir verschiedene Auswertungsverfahren abbilden können. Eine Bewertung besteht aus zwei Komponenten:

  1. Alle Vorschläge werden sortiert in der Reihenfolge wie gut sie einem gefallen. zB Bestes -> 1, Zweitbestes -> 2, Fünftbestes -> 5
  2. Jeder Vorschlag wird qualitativ bewertet. + für positiv, o für neutral, - für negativ.

Zusätzlich muss man seinen Wikinutzername dazuschreiben. Eine Bewertung sieht dann beispielsweise so aus: Veijn 4+ oder Veijn 6-

Eine Bewertung ist bis 2. Dezember möglich.(bis 19Uhr etwa...dann kann man bis kurz vor dem Treffen abstimmen)

Verkehrspolitik für Stuttgart: Phase 2

In der zweiten Phase sollen die recht umfangreichen Vorschläge in konkrete, kleine in sich abgeschlossene Maßnahmen aufgeteilt werden und so bewertet werden, wie die Ergebnisse in Phase 1 zustande kamen.

Es soll am 16.12.09 bis 19 Uhr über folgende Untermaßnahmen abgestimmt werden. Bis dahin können noch weitere Ideen eingebracht werden.



Alternativvorschlag zur bisherigen Bewertung mit den Zahlen 1,2,3 und parallel -,0,+:

Man benutzt die Zahlen von -3 bis +3 und diese beinhalten folgende Aussage:

+3: Supertolle Idee die keine weitere Verbesserung mehr bedarf

+2: Tolle Idee, aber ich hätte noch kleinere Änderungswünsche

+1: Idee vom Grundsatz her gut, bedarf aber noch weiterer Konkretisierung

0 : Idee stört mich nicht, bin aber auch nicht traurig wenn sie nicht umgesetzt wird

-1: Idee macht meiner Meinung nach wenig Sinn, ist aber auch nicht störend

-2: Idee ist kontraproduktiv und sollte nicht verfolgt werden, kann aber im richtigen Kontext akzeptiert werden

-3: Idee ist gravierend kontraproduktiv

Dies hätte den Vorteil, dass man sofort Rückmeldung hat, inwieweit eine Idee als positiv oder negativ wahrgenommen wird. Gleichzeitig ist diese Skala auch für Auszählungen bei Zwischenwahlen einsetzbar, bei der nur nach positiv, neutral oder negativ unterschieden werden soll.

Ich werde mal nach dieser Bewertung meine Abstimmung machen und morgen wenn alle Vorschläge da sind nach alter Bewertemethode in Klammern. --HenryMorgan 11:42, 15. Dez. 2009 (CET)

Kommentare:



Themenkomplex 1: Grünes Stuttgart/Nachhaltigkeit

1. Radwege: In Stuttgart gibt es zwar immer mehr Radwege, das Radwegenetz ist jedoch noch immer sehr lückenhaft und teils einfach nur an der Realität vorbeigeplant. Das Radwegenetz sollte konsequent erweitert werden und durchgängig die Nutzung des Fahrrads in der Stadt ermöglichen. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 () Laird_Dave 18:39, 16. Dez. 2009 (CET) +1


2. Radwege: Weiterer Ausbau von Radwegen und Schließung der Lücken, denn nur ein verbundenes Radwegenetz bringt wirklich etwas. Gerade wenn Stuttgart 21 umgesetzt werden sollte, müsste man darauf achten, dass auf dem freiwerdenden Gelände breite Fahrradwege angelegt werden. (Ersteller: Michi)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 () Laird_Dave 18:39, 16. Dez. 2009 (CET) +1

3. Unterstützung von alternativen Antriebskonzepten im Individualverkehr: Gefährte die emissionsfreie Antriebe nutzen sollen indirekt gefördert und attraktiv gemacht werden. Z.B. könnte man Elektromobile von der City-Maut befreien. (Ersteller:HenryMorgan)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 () Laird_Dave 18:39, 16. Dez. 2009 (CET) +0

4. Unterstützung im Aufbau von Leihstationen und deren emissionsfreier Einzelbeförderungsgefährten (e-Fahrrad, E-Roller, E-Tretroller, Segway, etc.).(Ersteller:HenryMorgan)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 () Laird_Dave 18:39, 16. Dez. 2009 (CET) +0

5.

Themenkomplex 2: Verkehrsmanagement (generell, für bestimmte Stadtteile, Hotspots)

1. Inline-Skater: Seit diesem Jahr erlaubt es die Straßenverkehrsordnung, dass Städten verkehrsberuhigte Straßen für Inline-Skater freizugeben. Dazu muss ein eigens dafür vorgesehenes Verkehrsschild aufgestellt werden. Bisher kenne ich keine Stelle in Stuttgart an der so ein Schild aufgestellt worden ist. Deswegen fordere ich den Spielraum dieses neuen Gesetzes auszunutzen und zumindest Testweise ein paar Straßen in 30er Zonen für Inline-Skater offiziell freizugeben. Leider wurde bei der Gesetzesänderung versäumt, das Inlineskaten generell auf Radwegen zu erlauben. Deswegen fordere ich auch entsprechend geeignete Radwege auch offiziell zum Inline-Skaten freizugeben. (Ersteller: Michi)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 () Laird_Dave 18:43, 16. Dez. 2009 (CET) +0

2. Strassenverkehr: In Stuttgart besteht nicht das Problem, dass Tempo 50 zu schnell ist. Im Gegenteil wird meist 60 bis 70 gefahren auf den Hauptverkehrsstrassen. Hier sollte konsequent die Einhaltung des Tempo 50 überprüft werden. Ampelschaltungen mit grüner Welle bei Tempo 50 und der Hinweis an die Autofahrer sollten zusätzlich Anreiz sein sich an das Tempo zu halten. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) -1 () Laird_Dave 18:43, 16. Dez. 2009 (CET) -1 3. Hauptstädter Straße Tempo 60: Früher galt für die innerstädtische Hauptstädter Straße das Tempo 60. Seit kurzen gibt es dort aber eine Fußgängerampel und deswegen wurde dort Tempo 50 eingeführt. Ich halte das für kompletten Irrsinn, denn 20 Meter von der Ampel entfernt gibt es eine Fußgängerunterführung. Ebenerdige Überwege gibt es auch in der Nähe, an Stellen an denen die Straße abtaucht. Deswegen fordere ich wieder den alten Zustand herzustellen. (Ersteller: Michi)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +3 () Laird_Dave 18:43, 16. Dez. 2009 (CET) +3 4. Problemzone Heslach: Bei dem Tunnelbau wurde den Bewohnern von Heslach versprochen das ihr Stadtgebiet ein verkehrsarmes Wohngebiet wird. Dieses Versprechen wurde nur zum Teil eingelöst. Damals wurde aus Kostengründen nur eine Tunnelröhre mit jeweils einer Spur gebaut. Dort wurde an der falschen Stelle gespart, denn der Heslacher Tunnel entwickelte sich zu einem Nadelöhr auf einer ansonsten durchgehend 4 Spurigen Straße. Nach dem Unglück im Mont Blanc Tunnel musste zudem ein Fluchttunnel gegraben werden, was bei einer zweiten Röhre nicht notwendig gewesen wäre. Die Kosten für den Fluchttunnel waren am Ende sogar höher, als die Mehrkosten für eine zweite Röhre. Bei einer Sperrung der Tunnelröhre (jedes Jahr ein Paar Tage zur Sanierung und Reinigung des Tunnels über Nacht) oder bei hohem Verkehrsaufkommen rollt der Verkehr direkt durch Heslach. Um Autofahrer davon abzuhalten durch Heslach zu fahren wurden Ampeln installiert mit extrem kurzen Grünphasen. Jeder der mal durch Heslach gefahren ist wird sich darüber geärgert haben. Das ständige Anfahren und Bremsen der Autos sorgt für unnötigen Lärm und Luftverschmutzung. Deswegen fordere ich aus der Straße eine Zone 30 zu machen und die Ampeln testweise auszuschalten. Dann soll eine Studie überprüfen ob sich dadurch der Verkehr erhöht, was ja das Argument für die Ampeln war. (Ersteller: Michi)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +2 () Laird_Dave 18:43, 16. Dez. 2009 (CET) +2

5. Besseres Staumanagement durch z.B. Umfahrung über A381 und Schillerhöhe. (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 () Laird_Dave 18:43, 16. Dez. 2009 (CET) +0

6. Beibehaltung des Durchfahrverbots für LKW. (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 () Laird_Dave 18:43, 16. Dez. 2009 (CET) +2

7. Entzerrung von Stoßzeiten durch Erweiterung von Laden- und Büroöffnungszeiten in Absprache mit Gewerbetreibenden. (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) 0 () Laird_Dave 18:43, 16. Dez. 2009 (CET) +1

8. Elektronische Stauwarnungen (Großbildschirme an Einfallstraßen, SMS, Internet). (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 () Laird_Dave 18:43, 16. Dez. 2009 (CET) +1

Themenkomplex 3: Bauliche Vorhaben

1. Verbindung der S4 Marbach und der S3 Backnang zum Ringschluss. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +2 ()

2. Schnelle Realisierung der Tangente S61 zwischen Renningen und Böblingen. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

3. Ringschluss der S2 Filderstadt mit der S1 Plochingen. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +2 ()

4. Weiterführung der U-Bahn in Echterdingen zur Messe. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) 0 ()

5. Verlängern der U-Bahn U5 von Mönchfeld bis zur U-Bahnlinie U14 im Neckartal. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

6. Autobahnring um Stuttgart: In anderen Großstädten gibt es eine Ringautobahn um die Stadt. In Stuttgart ist dieser Ring nur zu 3/4 geschlossen. Deswegen fließt unnötigerweise Transitverkehr durch die Innenstadt. Aus diesem Grund fordere ich eine Schließung des Rings durchzusetzen. Wegen der geographischen Lage ist dies kein leichtes Unterfangen, aber es wäre ein lohnenswertes Projekt. (Ersteller: Michi)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

7. Bau von bezahlbaren Parkhäusern und Tiefgaragen für Anwohner und Nichtanwohner. (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

Themenkomplex 4: Öffentlicher Nahverkehr

1. ÖPNV: Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Markgröningen über Ludwigsburg Bahnhof bis hin nach Remseck zur U-Bahn 14. Zusätzlich sollten bei stärkerer Nutzung des ÖPNV längere und mehr Züge eingesetzt werden. Vor allem in den Abendstunden sollte der Verkehr verstärkt werden. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

2. Regelverkehr von S/U-Bahn/Bus anstelle von Nachtbussen im 24/7 Betrieb, wenn auch mit geringerer Taktung. (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +2 ()

Themenkomplex 5: Finanzierung/Finanzierungsmodelle

1. Citymaut: Die Einfahrt ins Stuttgarter Stadtgebiet soll nurnoch durch Bezahlen einer Gebühr erfolgen dürfen. Dabei sollte die Preisgestaltung flexibel sein. Einwohner und Pendler sollten die Möglichkeit eines Pauschaltarifs erhalten. Höhere Tarife zur Hauptverkehrszeit sollten ebenfalls in betracht gezogen werden. Gleichzeitig sollten P+R-Parkplätze am Rande der Mautzone die Möglichkeit zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bieten. Die Mautzone kann sich grob an der Umweltzone orientieren, aber angepasst an geschickte Anbiendung an diese P+R-Parkplätze. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

2. Insgesamt sollten die Parkgebühren erhöht werden. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) -1 ()


3. Mautfreiheit der A8/A81 von Stuttgarter Kreuz bis Echterdinger Ei (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) 0 ()

4. Günstige Nachtflatrates, insbesondere für junge Leute (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

5. Ortsabhängige Parkgebühren: Je zentrumsnaher, umso teurer die Parkgebühren für Nicht-Anwohner. (Ersteller:HenryMorgan)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

Themenkomplex 6: Parkraum

1. In Stuttgart sollte in den Wohngebieten das Konzept des Anwohnerparken stärker umgesetzt werden. Im Westen ist es bereits geplant, jedoch sollte es auf alle Innenstadtbezirke ausgeweitet werden. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

2. Parken sollte nur noch mit Parkschein erfolgen. (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) 0 ()

3. Kurzparkerzonen sollten - so weit sinnvoll - eingerichtet werden.(lokaler Einzelhandel) (Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

4. Autos in den Untergrund, damit Platz für Spiel- und Grünflächen ist. (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

5. Verpflichtung von Eigentümern zu Co-Nutzung von Parkflächen (Tag/Nachtbetrieb). (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

6. Auflagen für Gewerbe mit hoher Publikumsrate und ohne Parkmöglichkeit, eventuell Schaffung von attraktiven Ausweichmöglichkeiten für einzelne Gewerbe zur Entlastung von Brennpunkten.(Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) 0 ()

7. Parkplätze in der Innenstadt, die nur von Car-Sharing-KFZ benutzt werden dürfen. Dies würde ein direkter Anreiz für Car-Sharing-Konzepte sein. (Ersteller:HenryMorgan)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()


Themenkomplex 7: Generelle Ansätze oder Rahmenbedingungen

1. Die Stadt Stuttgart soll in den nächsten 10 Jahren zu einer Stadt gemacht werden, die nicht mehr hauptsächlich durch den Autoverkehr geprägt ist, sondern wo die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel völlig normal ist. Dabei soll die Verringerung der negativen Aspekte wie Verkehrslärm und Abgase zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Stadt führen. Ersteller:Veijn)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +3 ()

2. Keine weitere Verdichtung des Innenstadtkerns, Schaffung von Freiräumen statt Vollstopfen bei Sanierungen. (Ersteller:Archimedeus)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

3. Einführung neuer Verkehrsleitsysteme: Verbesserte Verkehrsleitsysteme und Ampelsteuerungen bringen deutliche Verbesserungen, die sich in weniger Stau, kürzerer Fahrtdauer, weniger Verbrauch und weniger Abgase auswirken. Jedoch kosten diese eine erhebliche Summe und werden deshalb häufig aufgrund der Haushaltspolitik nicht gekauft, obwohl sich ein besserer Verkehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmer, Unternehmen, Anwohner in mehrerlei Hinsicht bezahlt macht. Generell soll ein Richtwert festgelegt werden, der die Stadtverwaltung bei Überschreiten den Kauf und die Einführung eines neues Systems verpflichtet. Wenn ein neues System nachweislich den Richtwert von z.B. 5% effektiveren Verkehrsfluss gewährleistet, soll eine Umstellung erfolgen. (Ersteller:HenryMorgan)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

4. Flächenverbrauch: Bereits im Jahre 2002 setzte die Bundesregierung mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel: Die Folgen des enthemmten Verbrauchs an natürlichen Böden für Siedlungs- und Verkehrszwecke muss auf ein Maß gesenkt werden, welches langfristig die sozialen und ökologischen Grundlagen nicht gefährdet. Als nationale Aufgabe wurde hierfür das Ziel einer Beschränkung des Flächenverbrauches auf 30 Hektar pro Tag bis zum Jahr 2020, das so genannte 30-Hektar-Ziel, ausgegeben. Derzeit beträgt dieser jedoch immer noch mehr als das Dreifache (116 ha/Tag), was weiterhin die Gefährdung der biologischen Vielfalt und des Erhalts vitaler Bodenfunktionen bedeutet. Zum anderen machen Städte wie Konstanz gute Erfahrungen mit der gezielten und nachhaltigen Nutzung innerstädtischer Brachflächen (Parkflächen, kürzere Wege der Anwohner zu Geschäften, Vermeidung von KFZ-Fahrten,etc.). Daher soll sich die zukünftigen Regierungen und alle verkehrspolitischen Entscheidungen dem 30-Hektar-Ziel (oder einer ambitionierteren Marke) unterwerfen. (Ersteller:HenryMorgan)

Abstimmung:

--HenryMorgan 17:40, 15. Dez. 2009 (CET) +1 ()

Verkehrspolitik für Stuttgart: Phase 1

In der ersten Phase(Begriff willkürlich...kann auch Stufe, usw. heißen) werden Vorschläge gesammelt und dann bewertet mit dem erarbeiteten Bewertungssystem(siehe oben).

Vorschlag 1: Grünes Stuttgart

Status:fertig(nicht wirklich, aber da man ja mal abstimmen können sollte...)
Ersteller:Veijn
Beschreibung:
Dieses Konzept verfolgt den Ansatz, die Stadt Stuttgart in den nächsten 10 Jahren zu einer Stadt zu machen, die nicht mehr hauptsächlich durch den Autoverkehr geprägt ist, sondern wo die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel völlig normal ist. Dabei soll die Verringerung der negativen Aspekte wie Verkehrslärm und Abgase zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Stadt führen. Hierfür ist eine Kombination von verschiedenen Projekten umzusetzen. Nachhaltigkeit ist der grundlegende Hintergedanke des Konzeptes.

Citymaut:Die Einfahrt ins Stuttgarter Stadtgebiet soll nurnoch durch Bezahlen einer Gebühr erfolgen dürfen. Dabei sollte die Preisgestaltung flexibel sein. Einwohner und Pendler sollten die Möglichkeit eines Pauschaltarifs erhalten. Höhere Tarife zur Hauptverkehrszeit sollten ebenfalls in betracht gezogen werden. Gleichzeitig sollten P+R-Parkplätze am Rande der Mautzone die Möglichkeit zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bieten. Die Mautzone kann sich grob an der Umweltzone orientieren, aber angepasst an geschickte Anbiendung an diese P+R-Parkplätze.

ÖPNV: Ausbau der S-Bahn. Hier sollen folgende Projekte möglichst bald realisiert werden: Verbindung der S4 Marbach und der S3 Backnang zum Ringschluss. Schnelle Realisierung der Tangente S61 zwischen Renningen und Böblingen. Ringschluss der S2 Filderstadt mit der S1 Plochingen. Gleichzeitig sollten die U-Bahnlinien so weit sinnvoll ergänzt und erweitert werden. Beispiele: Weiterführung der U-Bahn in Echterdingen zur Messe. Verlängern der U-Bahn U5 von Mönchfeld bis zur U-Bahnlinie U14 im Neckartal. Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Markgröningen über Ludwigsburg Bahnhof bis hin nach Remseck zur U-Bahn 14. Zusätzlich sollten bei stärkerer Nutzung des ÖPNV längere und mehr Züge eingesetzt werden. Vor allem in den Abendstunden sollte der Verkehr verstärkt werden.

Strassenverkehr: In Stuttgart besteht nicht das Problem, dass Tempo 50 zu schnell ist. Im Gegenteil wird meist 60 bis 70 gefahren auf den Hauptverkehrsstrassen. Hier sollte konsequent die Einhaltung des Tempo 50 überprüft werden. Ampelschaltungen mit grüner Welle bei Tempo 50 und der Hinweis an die Autofahrer sollten zusätzlich Anreiz sein sich an das Tempo zu halten. In Stuttgart sollte in den Wohngebieten das Konzept des Anwohnerparken stärker umgesetzt werden. Im Westen ist es bereits geplant, jedoch sollte es auf alle Innenstadtbezirke ausgeweitet werden. Parken darüber hinaus sollte nurnoch mit Parkschein erfolgen. Kurzparkerzonen sollten - so weit sinnvoll - eingerichtet werden.(lokaler Einzelhandel) Insgesamt sollten die Parkgebühren erhöht werden.

Radwege: In Stuttgart gibt es zwar immer mehr Radwege, das Radwegenetz ist jedoch noch immer sehr lückenhaft und teils einfach nur an der Realität vorbeigeplant. Das Radwegenetz sollte konsequent erweitert werden und durchgängig die Nutzung des Fahrrads in der Stadt ermöglichen.

Vorschlag 2:

Status: fertig für die erste Runde
Ersteller:Michi
Beschreibung:

Ich habe ein paar verkehrsspezifische Themen zusammengestellt, die mir persönlich wichtig sind. Sicherlich werden nicht alle mit jedem Punkt zufrieden sein. Trotzdem hoffe ich, dass mein Vorschlag die erste Hürde nimmt, damit man dann über die einzelnen Punkte diskutieren kann, um ihn für die zweite Runde zu verbessern.

Autobahnring um Stuttgart: In anderen Großstädten gibt es eine Ringautobahn um die Stadt. In Stuttgart ist dieser Ring nur zu 3/4 geschlossen. Deswegen fließt unnötigerweise Transitverkehr durch die Innenstadt. Aus diesem Grund fordere ich eine Schließung des Rings durchzusetzen. Wegen der geographischen Lage ist dies kein leichtes Unterfangen, aber es wäre ein lohnenswertes Projekt.

Radwege: Weiterer Ausbau von Radwegen und Schließung der Lücken, denn nur ein verbundenes Radwegenetz bringt wirklich etwas. Gerade wenn Stuttgart 21 umgesetzt werden sollte, müsste man darauf achten, dass auf dem freiwerdenden Gelände breite Fahrradwege angelegt werden.

Inline-Skater: Seit diesem Jahr erlaubt es die Straßenverkehrsordnung, dass Städten verkehrsberuhigte Straßen für Inline-Skater freizugeben. Dazu muss ein eigens dafür vorgesehenes Verkehrsschild aufgestellt werden. Bisher kenne ich keine Stelle in Stuttgart an der so ein Schild aufgestellt worden ist. Deswegen fordere ich den Spielraum dieses neuen Gesetzes auszunutzen und zumindest Testweise ein paar Straßen in 30er Zonen für Inline-Skater offiziell freizugeben. Leider wurde bei der Gesetzesänderung versäumt, das Inlineskaten generell auf Radwegen zu erlauben. Deswegen fordere ich auch entsprechend geeignete Radwege auch offiziell zum Inline-Skaten freizugeben.

Hauptstädter Straße Tempo 60 Früher galt für die innerstädtische Hauptstädter Straße das Tempo 60. Seit kurzen gibt es dort aber eine Fußgängerampel und deswegen wurde dort Tempo 50 eingeführt. Ich halte das für kompletten Irrsinn, denn 20 Meter von der Ampel entfernt gibt es eine Fußgängerunterführung. Ebenerdige Überwege gibt es auch in der Nähe, an Stellen an denen die Straße abtaucht. Deswegen fordere ich wieder den alten Zustand herzustellen.

Problemzone Heslach: Bei dem Tunnelbau wurde den Bewohnern von Heslach versprochen das ihr Stadtgebiet ein verkehrsarmes Wohngebiet wird. Dieses Versprechen wurde nur zum Teil eingelöst. Damals wurde aus Kostengründen nur eine Tunnelröhre mit jeweils einer Spur gebaut. Dort wurde an der falschen Stelle gespart, denn der Heslacher Tunnel entwickelte sich zu einem Nadelöhr auf einer ansonsten durchgehend 4 Spurigen Straße. Nach dem Unglück im Mont Blanc Tunnel musste zudem ein Fluchttunnel gegraben werden, was bei einer zweiten Röhre nicht notwendig gewesen wäre. Die Kosten für den Fluchttunnel waren am Ende sogar höher, als die Mehrkosten für eine zweite Röhre. Bei einer Sperrung der Tunnelröhre (jedes Jahr ein Paar Tage zur Sanierung und Reinigung des Tunnels über Nacht) oder bei hohem Verkehrsaufkommen rollt der Verkehr direkt durch Heslach. Um Autofahrer davon abzuhalten durch Heslach zu fahren wurden Ampeln installiert mit extrem kurzen Grünphasen. Jeder der mal durch Heslach gefahren ist wird sich darüber geärgert haben. Das ständige Anfahren und Bremsen der Autos sorgt für unnötigen Lärm und Luftverschmutzung. Deswegen fordere ich aus der Straße eine Zone 30 zu machen und die Ampeln testweise auszuschalten. Dann soll eine Studie überprüfen ob sich dadurch der Verkehr erhöht, was ja das Argument für die Ampeln war.

Vorschlag 3: Mobilitätsgarantie für Stuttgart

Status: Fertig für erste Runde
Ersteller:Archimedeus
Beschreibung: Autos in den Untergrund für eine lebendige Stadt

Präambel

Die Piraten setzen sich weitestmöglich für die Rechte des Individuums ein. Bevormundung aus idiologischen Gründen ist nicht piratig. Deshalb muss ein Verkehrskonzept für Stuttgart zunächst einmal die realen Gewohnheiten der Bürger akzeptieren. Wenn Verbesserungen nötig sind, zum Beispiel aus Umweltgründen, so hat dies mit Angeboten und Überzeugungsarbeit zu erfolgen, nicht jedoch mit Schikanen für bestimmte Verkehrsteilnehmer.

Analyse

Der Verkehr in Stuttgart ist grundsätzlich funktionsfähig. Weder kommt er regelmäßig zum Erliegen noch ist die Gesundheit der Bürger akut gefährdet. Aus diesem Grunde sind eher Optimierungen gefragt, als radikale Änderungskonzepte.

Folgende Probleme sieht der Autor:

  1. Staus und Stockungen auf den Ein/Ausfallstraßen zu Stoßzeiten
  2. Schlechte ÖPNV-Anbindungen spät Abends und Nachts
  3. Zu wenig und/oder zu teure Parkmöglichkeiten, (insbesondere aber nicht nur für Anwohner) in West- und Südstadt
  4. Stehender wie bewegter Verkehr schluckt Platz, den man besser nutzen könnte

Lösungsansätze

zu 1.:

Verminderung von Durchgangsverkehr

  • Mautfreiheit der A8/A81 von Stuttgarter Kreuz bis Echterdinger Ei
  • Besseres Staumanagement durch z.B. Umfahrung über A381 und Schillerhöhe
  • Beibehaltung des Durchfahrverbots für LKW
  • Beibehaltung der Umweltplaketten

Ausbau von Ausfallstraßen

  • Ist größtenteils schon geschehen (diverse Tunnel)
  • Prüfung weiterer Maßnahmen

Verkehrsmanagement

  • Entzerrung von Stoßzeiten durch Erweiterung von Laden- und Büroöffnungszeiten in Absprache mit Gewerbetreibenden
  • Elektronische Stauwarnungen (Großbildschirme an Einfallstraßen, SMS, Internet)

zu 2.:

  • Regelverkehr von S/U-Bahn/Bus anstelle von Nachtbussen im 24/7 Betrieb, wenn auch mit geringerer Taktung
  • Günstige Nachtflatrates, insbesondere für junge Leute

zu 3.:

  • Bau von bezahlbaren Parkhäusern und Tiefgaragen für Anwohner und Nichtanwohner
  • Reduzierung des Parkplatzsuchverkehrs und Entlastung von Nebenstraßen
  • Verpflichtung von Eigentümern zu Co-Nutzung von Parkflächen (Tag/Nachtbetrieb)
  • Auflagen für Gewerbe mit hoher Publikumsrate und ohne Parkmöglichkeit, eventuell Schaffung von attraktiven Ausweichmöglichkeiten für einzelne Gewerbe zur Entlastung von Brennpunkten
  • Keine weitere Verdichtung des Innenstadtkerns, Schaffung von Freiräumen statt Vollstopfen bei Sanierungen
  • Autos in den Untergrund, damit Platz für Spiel- und Grünflächen ist

Abstimmung

Ergebnis erste Abstimmung:

  • Vorschlag 1: 1+, Vorschlag 2: 2o, Vorschlag 3: 3o, Veijn 13:59, 1. Dez. 2009 (CET)
  • Vorschlag 1: 1+, Vorschlag 2: 3-, Vorschlag 3: 2+, banshee
  • Vorschlag 1: 3-, Vorschlag 2: 2+, Vorschlag 3: 1+ Petalor 13:41, 2. Dez. 2009 (CET)
  • Vorschlag 1: 3-, Vorschlag 2: 2o, Vorschlag 3: 1+ Skl 17:14, 2. Dez. 2009 (CET)
  • Vorschlag 1: 2+, Vorschlag 2: 1+, Vorschlag 3: 3o Michi 17:22, 2. Dez. 2009 (CET)
  • Vorschlag 1: 2+, Vorschlag 2: 1+, Vorschlag 3: 3o--HenryMorgan 18:08, 2. Dez. 2009 (CET)
  • Vorschlag 1: 3-, Vorschlag 2: 2o, Vorschlag 3: 1+ --Archimedeus 18:08, 2. Dez. 2009 (CET)
  • Vorschlag 1: 3-, Vorschlag 2: 2o, Vorschlag 3: 1+ Nocturnal
  • Vorschlag 1: 1+, Vorschlag 2: 3-, Vorschlag 3: 2+ Murph

Auswertung der Abstimmung

Vorschläge zur Auswertung der abgegebenen Stimmen

  1. Jede Person hat eine Stimme, um weiterzukommen muss ein Vorschlag mindestens Anzahl der Stimmen geteilt durch die Anzahl der Vorschläge Stimmen bekommen
    • Weiter kommen: Vorschlag 3 (4 Stimmen), Vorschlag 1(3 Stimmen)
    • Nicht weiter: Vorschlag 2 (2 Stimmen)
  2. Weiter kommen Vorschläge mit mehr positiven als negativen Bewertungen
    • Weiter kommen: Vorschlag 3(6 positive, 0 negative), Vorschlag 1(5 positive, 4 negative), Vorschlag 2(3 positive, 2 negative)
  3. Weiter kommen Vorschläge mit mehr als einem Drittel positiven Bewertungen in Bezug auf die abgegebenen Stimmen
    • Weiter kommen: Vorschlag 3(66,6% positive), Vorschlag 1(55,5% positive), Vorschlag 2(33,3% positive)
  4. Der erste Platz gibt 2 Punkte, der 2. Platz 1 Punkt. Weiter sind Vorschläge mit mindestens 9 Punkten
    • Weiter kommen: Vorschlag 3(10 Punkte), Vorschlag 2(9 Punkte)
    • Nicht weiter: Vorschlag 1(8 Punkte)
  5. Platz 1 gibt 1 Punkt, Platz 2 2 Punkte, Platz 3 3 Punkte. Weiter kommen Vorschläge mit weniger als 18 Punkten
    • Weiter kommen: Vorschlag 3(17 Punkte)
    • Nicht weiter: Vorschlag 2(18 Punkte), Vorschlag 1(19 Punkte)
  6. Positive Bewertung gibt einen Punkt, negative Bewertung kostet einen Punkt. Das letzte Drittel der Vorschläge kommt nicht weiter
    • Weiter kommen: Vorschlag 3(6 Punkte)
    • Unklar: Vorschlag 1 und 2 haben jeweils 1 Punkt. Durch diesen Gleichstand kann man das letzte Drittel nicht ermitteln. Entweder man lässt null Drittel oder 2 Drittel der Vorschläge ausscheiden. Hier müsste man diesen Sonerfall genauer regeln