BW:Stammtisch Stuttgart/Diskussionsabende/Testlauf Verkehrspolitik

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Bewertung

Wir wollen ein möglichst allgemeines Bewertungssystem verwenden, auf das wir verschiedene Auswertungsverfahren abbilden können. Eine Bewertung besteht aus zwei Komponenten:

  1. Alle Vorschläge werden sortiert in der Reihenfolge wie gut sie einem gefallen. zB Bestes -> 1, Zweitbestes -> 2, Fünftbestes -> 5
  2. Jeder Vorschlag wird qualitativ bewertet. + für positiv, o für neutral, - für negativ.

Zusätzlich muss man seinen Wikinutzername dazuschreiben. Eine Bewertung sieht dann beispielsweise so aus: Veijn 4+ oder Veijn 6-

Eine Bewertung ist bis 1. Dezember möglich.

Verkehrspolitik für Stuttgart

Vorschlag 1: Grünes Stuttgart

Status:noch in Bearbeitung(und nicht fertig), daher bitte noch nicht bewerten.
Ersteller:Veijn
Beschreibung:
Dieses Konzept verfolgt den Ansatz, die Stadt Stuttgart in den nächsten 10 Jahren zu einer Stadt zu machen, die nicht mehr hauptsächlich durch den Autoverkehr geprägt ist, sondern wo die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel völlig normal ist. Dabei soll die Verringerung der negativen Aspekte wie Verkehrslärm und Abgase zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Stadt führen. Hierfür ist eine Kombination von verschiedenen Projekten umzusetzen.

Citymaut:Die Einfahrt ins Stuttgarter Stadtgebiet soll nurnoch durch Bezahlen einer Gebühr erfolgen dürfen. Dabei sollte die Preisgestaltung flexibel sein. Einwohner und Pendler sollten die Möglichkeit eines Pauschaltarifs erhalten. Höhere Tarife zur Hauptverkehrszeit sollten ebenfalls in betracht gezogen werden. Gleichzeitig sollten P+R-Parkplätze am Rande der Mautzone die Möglichkeit zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bieten. Die Mautzone kann sich grob an der Umweltzone orientieren, aber angepasst an geschickte Anbiendung an diese P+R-Parkplätze.

ÖPNV: Ausbau der S-Bahn. Hier sollen folgende Projekte möglichst bald realisiert werden: Verbindung der S4 Marbach und der S3 Backnang zum Ringschluss. Schnelle Realisierung der Tangente S61 zwischen Renningen und Böblingen. Ringschluss der S2 Filderstadt mit der S1 Plochingen. Gleichzeitig sollten die U-Bahnlinien so weit sinnvoll ergänzt und erweitert werden. Beispiele: Weiterführung der U-Bahn in Echterdingen zur Messe. Verlängern der U-Bahn U5 von Mönchfeld bis zur U-Bahnlinie U14 im Neckartal. Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Markgröningen über Ludwigsburg Bahnhof bis hin nach Remseck zur U-Bahn 14. Zusätzlich sollten bei stärkerer Nutzung des ÖPNV längere und mehr Züge eingesetzt werden. Vor allem in den Abendstunden sollte der Verkehr verstärkt werden.

Strassenverkehr: In Stuttgart besteht nicht das Problem, dass Tempo 50 zu schnell ist. Im Gegenteil wird meist 60 bis 70 gefahren auf den Hauptverkehrsstrassen. Hier sollte konsequent die Einhaltung des Tempo 50 überprüft werden. Ampelschaltungen mit grüner Welle bei Tempo 50 und der Hinweis an die Autofahrer sollten zusätzlich Anreiz sein sich an das Tempo zu halten. In Stuttgart sollte in den Wohngebieten das Konzept des Anwohnerparken stärker umgesetzt werden. Im Westen ist es bereits geplant, jedoch sollte es auf alle Innenstadtbezirke ausgeweitet werden. Parken darüber hinaus sollte nurnoch mit Parkschein erfolgen. Kurzparkerzonen sollten - so weit sinnvoll - eingerichtet werden.(lokaler Einzelhandel) Insgesamt sollten die Parkgebühren erhöht werden.

Radwege: In Stuttgart gibt es zwar immer mehr Radwege, das Radwegenetz ist jedoch noch immer sehr lückenhaft und teils einfach nur an der Realität vorbeigeplant. Das Radwegenetz sollte konsequent erweitert werden und durchgängig die Nutzung des Fahrrads in der Stadt ermöglichen.

Vorschlag 2:

Status:noch in Bearbeitung(und nicht fertig), daher bitte noch nicht bewerten.
Ersteller:Michi
Beschreibung:


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Autobahnring um Stuttgart: In anderen Großstädten gibt es eine Ringautobahn um die Stadt. In Stuttgart ist dieser Ring nur zu 3/4 geschlossen. Deswegen fließt unnötigerweise Transitverkehr durch die Innenstadt. Aus diesem Grund fordere ich eine Schließung des Rings durchzusetzen. Wegen der geographischen Lage ist dies kein leichtes Unterfangen, aber es wäre ein lohnenswertes Projekt.

Radwege: Weiterer Ausbau von Radwegen und Schließung der Lücken, denn nur ein verbundenes Radwegenetz bringt wirklich etwas. Gerade wenn Stuttgart 21 umgesetzt werden sollte, müsste man darauf achten, dass auf dem freiwerdenden Gelände breite Fahrradwege angelegt werden.

Inline-Skater: Seit diesem Jahr erlaubt es die Straßenverkehrsordnung, dass Städten verkehrsberuhigte Straßen für Inline-Skater freizugeben. Dazu muss ein eigens dafür vorgesehenes Verkehrsschild aufgestellt werden. Bisher kenne ich keine Stelle in Stuttgart an der so ein Schild aufgestellt worden ist. Deswegen fordere ich den Spielraum dieses neuen Gesetzes auszunutzen und zumindest Testweise ein paar Straßen in 30er Zonen für Inline-Skater offiziell freizugeben. Leider wurde bei der Gesetzesänderung versäumt, das Inlineskaten generell auf Radwegen zu erlauben. Deswegen fordere ich auch entsprechend geeignete Radwege auch offiziell zum Inline-Skaten freizugeben.

Hauptstädter Straße Tempo 60 Früher galt für die innerstädtische Hauptstädter Straße das Tempo 60. Seit kurzen gibt es dort aber eine Fußgängerampel und deswegen wurde dort Tempo 50 eingeführt. Ich halte das für kompletten Irrsinn, denn 20 Meter von der Ampel entfernt gibt es eine Fußgängerunterführung. Ebenerdige Überwege gibt es auch in der Nähe, an Stellen an denen die Straße abtaucht. Deswegen fordere ich wieder den alten Zustand herzustellen.

Problemzone Heslach: Bei dem Tunnelbau wurde den Bewohnern von Heslach versprochen das ihr Stadtgebiet ein verkehrsarmes Wohngebiet wird. Dieses Versprechen wurde nur zum Teil eingelöst. Damals wurde aus Kostengründen nur eine Tunnelröhre mit jeweils einer Spur gebaut. Dort wurde an der falschen Stelle gespart, denn der Heslacher Tunnel entwickelte sich zu einem Nadelöhr auf einer ansonsten durchgehend 4 Spurigen Straße. Nach dem Unglück im Mont Blanc Tunnel musste zudem ein Fluchttunnel gegraben werden, was bei einer zweiten Röhre nicht notwendig gewesen wäre. Die Kosten für den Fluchttunnel waren am Ende sogar höher, als die Mehrkosten für eine zweite Röhre. Bei einer Sperrung der Tunnelröhre (jedes Jahr ein Paar Tage zur Sanierung und Reinigung des Tunnels über Nacht) oder bei hohem Verkehrsaufkommen rollt der Verkehr direkt durch Heslach. Um Autofahrer davon abzuhalten durch Heslach zu fahren wurden Ampeln installiert mit extrem kurzen Grünphasen. Jeder der mal durch Heslach gefahren ist wird sich darüber geärgert haben. Das ständige Anfahren und Bremsen der Autos sorgt für unnötigen Lärm und Luftverschmutzung. Deswegen fordere ich aus der Straße eine Zone 30 zu machen und die Ampeln testweise auszuschalten. Dann soll eine Studie überprüfen ob sich dadurch der Verkehr erhöht, was ja das Argument für die Ampeln war.