BW:Stammtisch Mannheim/AG Kommunalpolitik iG/BS0001
Inhaltsverzeichnis
Förderung, Unterstützung und Forcierung des Spitzensports im Allgemeinen und des Fußballs im Besonderen zur Nutzung vielfältiger Synergieeffekte
Langfassung
Die Piraten werden sich politisch dafür einsetzen, dass die Stadt Mannheim ein klares Bekenntnis zur Erreichung der 1.Fußball Bundesliga abgibt und unterstützende Schritte einleitet.
Kurzfassung
Die Piraten werden sich politisch dafür einsetzen, dass die Stadt Mannheim ein klares Bekenntnis zur Erreichung der 1.Fußball Bundesliga abgibt und unterstützende Schritte einleitet.
Bearbeiter
Vorschlag
Erstligafußball bringt vielfältige Synagieeffekte.
- Das Stadtmarketing wird ohne eigene Kosten stark verbessert, wird zu großen Teilen überflüssig. Einige Millionen können hier Jahr für Jahr eingespart werden. Noch nach über 20 Jahren sind die „Waldhof-Buben“ und „Schlappi“ ein Begriff im ganzen Land aus der Zeit 83´-90´ ihrer Bundesligazugehörigkeit. Eine solch Nachhaltige Kampagne würde wohl einen dreistelligen Millionenbetrag verschlingen.
- Durch einen Bundesligisten entstehen mindestens einhundert Arbeitsplätze, was wiederum den Sozialetat entlastet.
- Für Firmenansiedlungen ist es ein klarer Standortvorteil.
- Kinder und Jugendliche erhalten eine gute sportliche Ausbildung und was noch wichtiger ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten. Die Qualität aller Vereine würde dadurch erhöht.
- riesiges Bürgerinteresse. In diesem Jahr verfolgten am letzten Spieltag 18.500 Zuschauer ein Heimspiel in der 5.Liga! Das stellt einen deutlichen Rekord für Deutschland da. Nicht einmal in den Millionenstädten wie Berlin, München oder Hamburg kommen an diese Zahl auch nur annähernd heran.Mannheim hat dagegen nur 320t
Einwohner. Diese hohe Besucherzahl stellt einen klaren Auftrag an Verwaltung und Politik.
- Der professionelle Kulturbetrieb unserer Stadt hat beispielsweise etwas über 300t Besucher jährlich bei über 1200 Veranstaltungen. Die jährlichen Kosten für die Stadt betragen über 30 Millionen Euro, ohne Aussicht auf Verringerung.
- An nur zwanzig Spieltagen eines Bundesligisten kämen bei unserer Stadionkapazität 540t Besucher. Es würde Geld eingenommen.
- Der Tourismus würde belebt, ohne dass dafür eine Marketingkampagne nötig ist. Pro Spieltag kommen zwischen drei- und fünftausend Gästebesucher in die Stadt, viele übernachten in den Spielorten.
Ist-Zustand
Was ist gerade los?
Warum die Änderung notwendig ist
Warum ist das schlecht?
Soll-Zustand
- In erster Linie muss ein klares Bekenntnis der Stadt erfolgen, ohne wenn und aber. Alleine dadurch würden Sponsoren, Investoren und Gewerbetreibende auf ihre Chancen aufmerksam.
- Ein runder Tisch mit allen Beteiligten, Verantwortlichen und Bürgern muss eingerichtet werden. Dieser muss, anders als der von unsrem OB zielgerichtet arbeiten und nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden.
- In diese Zielplanung mit allen Unterstützern ist Erfolg/ Ertrag ziemlich genau planbar siehe Wolfsburg, Hoffenheim oder Leipzig.
Kosten
- Wie oben bereits umrissen sollen Sponsoren und Investoren gesucht werden. Diese können etwa durch Transferrechte junger Talente ihre Einlage ertragreich gestalten (win-win Situation).
- Bei über einhundert Betrieben mit städtischer Beteiligung sollte ein effizienter Werbepool möglich sein.
- Optionsrechte etwa für Werbebanden oder Dauerkarten für die Bundesliga sind eine weitere große Einnahmemöglichkeit zur Umsetzung des Projektes.
- Das Stadtmarketing sollte einer der Hauptsponsor werden, da hier dann später wieder viele Geld gespart werden kann.
- Auch das NTM könnte hier werben und einen kleinen Teil des Rießenetats zielführend einsetzen.
Alternativen
- Was hat dieses Thema mit der Piratenpartei zu tun? Spitzensport und Sport im allgemeinen ist für mich Leistung und nicht die Inanspruchnahme eines Großsponsors um mit Geld den Aufstieg zu schaffen. Ich lehne diesen Antrag komplett ab, da ich nicht im Geringsten Parallelen zu dem Programm der Piratenpartei sehe.
Quellen
Haltungen anderer Parteien
-