BW:Bundestagwahl 2013/Kandidatenfragen/Nichtraucherschutzgesetze

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FRAGE
FRAGE:
In Deutschland gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Nichtraucherschutzgesetze. Welcher nachstehenden Meinung würdest du dich anschließen?
  • A) wir brauchen keine Gesetze zum Nichtraucherschutz, das sind Gesetze, die Raucher unnötig gängeln
  • B) für den Status quo, also dass die Länder das regeln sollen
  • C) für eine bundeseinheitliche Regelung: bitte dabei ausführen, wie strikt eine bundeseinheitliche Regelung aussehen soll (vor allem in der Gastronomie)


Matthias

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Sven Krohlas

In Deutschland gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Nichtraucherschutzgesetze. Welcher nachstehenden Meinung würdest du dich anschließen?

  • A) wir brauchen keine Gesetze zum Nichtraucherschutz, das sind Gesetze, die Raucher unnötig gängeln
  • B) für den Status quo, also dass die Länder das regeln sollen
  • C) für eine bundeseinheitliche Regelung: bitte dabei ausführen, wie strikt eine bundeseinheitliche Regelung aussehen soll (vor allem in der Gastronomie)

Variante A lehne ich ab. Jeder Mensch sollte auch die Möglichkeit haben, ohne intensivst passiv Zigarettenrauch konsumieren zu müssen an Veranstaltungen teilzunehmen. Die Wirtschaft regelt dies nicht von alleine.

Meine persönliche Erfahrung mit dem Rauchverbot: Seit der Einführung finde ich beispielsweise abendliche Clubbesuche wesentlich angenehmer. Ich gehöre zu den Leuten, die gerne ein Glas Wein trinken. Vor dem Rauchverbot in BW war dies kaum möglich, da er recht bald einen bitteren Geschmack angenommen hat. Das "Highlight" war ein Clubabend, nach dem ich auf dem Heimweg die Nase geschnäuzt habe, und das Taschentuch war danach schwarz.... Das kann nicht mehr gesund gewesen sein.

Die derzeitige Situation, in der jedes Bundesland die Thematik anders regelt, ist jedoch auch nicht optimal. Hier sollte meiner Meinung nach eine Vereinheitlichung angestrebt werden. Mit der Regelung in Baden-Württemberg könnte ich dabei gut leben. Sie schützt Nichtraucher hinreichend und erlaubt die Einrichtung von Raucherräumen. Gut belüftete Orte wie Festzelte sind vom Rauchverbot ausgenommen. Und trotz Rauchverbot scheinen die Umsätze in der Gastronomie zu steigen, zumindest in Bayern, wo es die strengsten Regelungen zum Nichtraucherschutz in Deutschland hat.[1]

Frank Schröder

Rauchverbote in der Öffentlichkeit halte ich grundsätzlich für zulässig und wünschenswert, um dem Recht der Mitmenschen auf körperliche Unversehrtheit Rechnung zu tragen. Allerdings darf die Freiheit der Raucher nicht unverhältnismäßig eingeschränkt werden. Konkret bin ich für ein Verbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden. Ich finde eine möglichst weitreichende Regelung wie in Bayern gut, da mit zu vielen Ausnahmen kein effektiver Gesundheitsschutz der Nichtraucher möglich ist. Ich bin aber gegen ein generelles Rauchverbot in der Öffentlichkeit. Das wäre auch mit unseren Grundsätzen einer liberalen Drogenpolitik nicht vereinbar.

Grundsätzlich befürworte ich eine möglichst einheitliche Regelung im gesamten europäischen Wirtschaftsraum. Denn das Recht auf körperliche Unversehrtheit darf nicht vom Wohnort abhängen. Trotzdem ist ein Stückwerk als Übergangslösung ist immer noch besser als gar keine Regelung. Unabhängig von meiner geschilderten persönlichen Meinung wäre ich allerdings bereit, auch einen gegebenenfalls anderslautenden Parteitagsbeschluss zu vertreten.

Berthold "Stimmbürger" Weber

FRAGE: In Deutschland gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Nichtraucherschutzgesetze. Welcher nachstehenden Meinung würdest du dich anschließen?

C) Ja, für eine bundeseinheitliche Regelung:

In öffentlichen Gebäuden, Verkehrsmittel finde ich die einheitliche Regelung gut.

In der Gastronomie sollte das Rauchen nur im Nebenraum erlaubt sein.

Julia Rott

Ich begrüße die Regelungen in Baden-Württemberg und würde mir in allen Bundesländern ähnliches wünschen. Eine bundeseinheitliche Lösung stelle ich mir bei dem leider doch kontroversen Thema nicht so einfach und zielführend vor. Die Entscheidung sollte daher bei den Ländern bleiben.

Bastian Haas

In Deutschland gibt es je nach Bundesland unterschiedliche Nichtraucherschutzgesetze. Welcher nachstehenden Meinung würdest du dich anschließen? Ich stimme hier für den Status quo, also dass die Länder das regeln sollen. Es gilt das Subsidiaritätsprinzip. Ich kann nur wenige Vorteile einer bundeseinheitlichen Regelung erkennen. Dass wir gar keine Nichtraucherschutzgesetze brauchen, ist ebenfalls falsch.
Mir ist nicht bekannt, ob überhaupt und wie der Nichtraucherschutz in allen Ländern geregelt ist. Wo ein solcher Schutz fehlt, sollte hier auf jeden Fall etwas getan werden.