BW:Bundestagwahl 2013/Kandidatenfragen/Nebeneinkünfte

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Nebeneinkünfte
Bundestagsabgeordneten dürfen in theoretisch unbegrenzter Höhe Einkünfte aus Nebentätigkeiten, d.h. aus Tätigkeiten neben ihrem Bundestagsmandat, erzielen. Weiterhin besteht nur ein begrenzte Offenlegungspflicht für diese Einkünfte.

Frage:

Bist du bereit als Abgeordneter auf Nebentätigkeiten zu verzichten und dich damit allein deinem Mandat zu widmen?

Bist du bereit eventuelle Nebeneinkünfte in voller Höhe und mit Nennung des Geldgebers offen zu legen?

RiboRas 02:25, 8. Jun. 2012 (CEST)

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Julia Rott

Auf die Beendigung meines Studiums möchte ich auf keinen Fall verzichten, würde aber wohl ein Urlaubssemester zur Einarbeitung einlegen. Ansonsten kann ich mir für mich keine Nebentätigkeit vorstellen.

Aber es sollte niemand gezwungen werden, auf eine Nebentätigkeit zu verzichten. Wichtig ist, dass offengelegt wird, um was für Tätigkeiten es sich handelt, für wen und die genaue Höhe der Bezüge. Die momentane Regelung geht da nicht weit genug. Ich halte es aber für selbstverständlich, dass die Piraten da mit gutem Beispiel vorangehen und im Falle von Nebentätigkeiten volle Transparenz schaffen.


Andreas Lotter

Selbst wenn ich zur Zeit mich ganz bewußt nicht über die exakte Höhe der Bundestagsbezüge informiert habe ist mir eines klar: Diese sind hoch genug das zumindest ein Mensch wie ich es nicht notwendig hat sich noch an anderer Stelle weitere Einkünfte hinzu zu verdienen. Und um weitere mediale Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen hat mein Ego es auch nicht nötig sich noch in diverse Aufsichtsräte einzubringen, denn wenn ich meine Arbeit als Abgeordneter korrekt und engagiert betreibe ist mir öffentliche Aufmerksamkeit in ausreichendem Maße sicher.

Lisa Collins

Eine Nebentätigkeit? Seriously?^^

Ne, definitiv nicht. Ich bin kein Mensch, der seine Erfüllung in Geld und materiellen Gütern sieht. In allererster Linie bin ich (alleinerziehende) Mutter und will neben meiner beruflichen Tätigkeit jede freie Minute mit meinem Kind verbringen können, da passt mir eine Nebentätigkeit absolut nicht rein ;-)

Sollte ich jemals in eine Situation kommen, in der ich - aus welchen Gründen auch immer - doch einen einmaligen Nebenverdienst hätte, dann wäre es für mich selbstverständlich alle Details hierzu offenzulegen. Warum auch nicht?

Harry Botzenhardt

Es ist mir im Moment nicht ganz klar, ob es jenseits des Verdachtes der Vorteilsnahme überhaupt die Möglichkeit für einen Abgeordneten geben könnte, Nebenverdienste zu erzielen.

Desweiteren kann ich nicht einschätzen, wieviel Zeit einem für Nebeneinkünfte bliebe.

Sollte ich aber Nebeneinkünfte erzielen, würde ich die Erzielung von Nebeneinkünften und die Art der Nebentätigkeit zwar angeben, nicht jedoch die Höhe der Vergütung, sofern in der Partei darüber Einigkeit herrscht, dass diese Nebentätigkeit meine politische Arbeit weder beeinträchtigt noch beeinflusst. Morgan le Fay 18:51, 8. Jun. 2012 (CEST)

Sven Krohlas

Bist du bereit als Abgeordneter auf Nebentätigkeiten zu verzichten und dich damit allein deinem Mandat zu widmen?

Da ich nebenbei selbstständig tätig bin (Vermittlung von MP3-Verkäufen) und es laufende Verträge gibt, kann ich Nebeneinkünfte nicht vollkommen ausschließen. Ich werde mich aber im Falle einer Wahl voll und ganz auf die Abgeordnetentätigkeit konzentrieren und hier nur das Allernötigste machen.


Bist du bereit eventuelle Nebeneinkünfte in voller Höhe und mit Nennung des Geldgebers offen zu legen?

Ja, natürlich. Das auch tatsächlich zu tun sehe ich als absolut selbstverständlich an.

Adrian Friese

Bist du bereit als Abgeordneter auf Nebentätigkeiten zu verzichten und dich damit allein deinem Mandat zu widmen?
Ja

Bist du bereit eventuelle Nebeneinkünfte in voller Höhe und mit Nennung des Geldgebers
Sollte ich Nebeneinkünfte im Rahmen meiner Abgeordnetentätigkeit erzielen, werde ich die Hälfte an die Partei oder gemeinnützige Zwecke spenden.

Volker Dyken

In Anbetracht der Höhe der Mandatsbezüge sind Nebentätigkeiten zum Leben nicht erforderlich - und angesichts des Arbeitsaufwands für den Job, so wie ich ihn verstehe, auch kaum möglich. Dennoch kann es natürlich passieren, dass zum Beispiel aus der dann noch möglichen wenigen Freizeitaktivität wie Schreiben, Musik oder Kunst ein finanzieller Gewinn entsteht. Es ist selbstverständlich, diesen im Sinne der Transparenz zu veröffentlichen.

Julian Beier

Man weiß nie genau was kommt, dewegen möchte ich mögliche Nebeneinkünfte nicht von vorne herein ausschließen. Transparenz ist aber dabei für mich selbstverständlich.

Alexander R. Brehm

Bist du bereit als Abgeordneter auf Nebentätigkeiten zu verzichten und dich damit allein deinem Mandat zu widmen?

Nein, bin ich nicht.
Ich möchte trotz Mandat weiterhin in meiner Freizeit ehrenamtlich für das Rote Kreuz arbeiten und auch ab und zu in meinem Beruf arbeiten, damit ich diesen nicht verlerne. Am Ende meines Mandats möchte ich ohne Schwierigkeiten auch in meinem Beruf weiter arbeiten können.

Bist du bereit eventuelle Nebeneinkünfte in voller Höhe und mit Nennung des Geldgebers offen zu legen? Ja bin ich – und das sollte selbstverständlich für jeden Abgeordneten sein!
Die Aufwandsentschädigung, die ich vom Roten Kreuz erhalte, würde ich in vollem Umfang einem humanitären Zwecke spenden.
Nebeneinkünfte, die ich durch meinen Beruf als Koch erwirtschaften würde, würde ich der Piratenpartei spenden.