BE Diskussion:Squads/BGE/Argumente

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Privatsphäre auch für Bürger, die Unterstützungsleistungen bekommen müssen
Die gegenwärtige Praxis der Hartz-IV-Regelungen (vollständige Offenlegung wirtschaftlicher und privater Lebensverhältnisse) würde entfallen. Der Datenschutz würde gestärkt.


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Der Tatbestand des Leistungsmißbrauchs würde entfallen, ebenso die damit assoziierten Verwaltungskosten (Kontrolle, Überprüfung, Prozesskosten), dies hätte weitreichende personelle und finanzielle Einsprungen zur Folge.


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Mit einem - bedingungslosen Grundeinkommen - wäre kein Mensch mehr gezwungen sich zu prostituieren. Dem diesbezüglichen Menschenhandel würde die Grundlage entzogen und Kinder würden nicht mehr von ihren eigenen Familien zum überleben als Sexobjekte verkauft und damit vor seelisch Qualen geschützt werden.


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Mit einem BGE geht die Anzahl psychisch Erkrankter zurück, was eine kaum zu beziffernde Kosteneinsparung im Gesundheitswesen nach sich zieht. Existenzängste und damit assoziierte Erkrankungen werden reduziert.


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Arbeitnehmer wären in der Lage freier über Arbeitsplatzwahl und Arbeitsplatzbedingungen zu entscheiden, da Familienmitglieder unabhängiger und in ihrer Existenz weitesgehend gesichert wären.


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Es gibt weniger finanziell induzierte Konflikte in den Familien inklusive der psychischen und materiellen Folgen.


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Die Prozess um geringe Streitwerte würde sich wahrscheinlich reduzieren, da viele dieser Streitfälle durch materielle Existenzängste induziert sind.


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Arbeitgeber und Arbeitnehmer können auf gleicher Augenhöhe verhandeln. Unmotivierte Arbeitnehmer müssten nicht mit Bonuszahlungssystemen motiviert werden. Was eine finanzielle Entlastung und wirtschaftliche Verbesserung des Unternehmens zu Folge hätte.


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Die Kleinkrimminalität und die Beschaffungskriminalität geht zurück, was sich positive auf die Arbeit von Polizeiorganen auswirkt. Die Entlastung in den beiden genannten Bereichen führt zu einer Ressourcenverbesserung in anderen Bereichen der Kriminalitätsbekämpfung.


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Gründungs- und Kleinunternehmertum würden stark gefördert werden. Vom Tante Emma-Laden bis zum bildenden Künstler wären alle Berufsgruppen betroffen. Einzelunternehmer, Handwerker und Dienstleister würden sich, wegen fehlender Existenzängste, auch an nicht rentablen Standorten niederlassen. Eine Folge davon, könnte die Umkehr oder Reduzierung der Landflucht sein.


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Kindgerechte Einzelförderdung wäre, unabhängig vom Bildungsstand des Elternhauses, jedem Kind zugänglich. Die Diskrepanzen im Bildungswesen würden als Folge reduziert.


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Eine Reduzierung der Bürokratie und eine Verschlankung des behördlichen Verwaltungsapparats wären eine Folge der Voraussetzung von Bedingungslos.


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Beim Streit ums Sorgerecht würde in vielen bisher Einkommensschwachen Familien der Unterhaltsstreit entfallen. Eine Folge wäre eine verringerte Anzahl von Prozesskostenhilfe-Anträgen und eine Entlastung der Gerichte.


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Die finanzielle Abhängigkeit zum (einkommensstarken) Ehepartner würde entfallen, Frauen sowie Männer wären unabhängiger in ihren Lebensentscheidungen. Finanzielle Abhängigkeit entfällt, auch für bildungsferne Schichten.


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Der piratische Ansatz um eine Liberalisierung des Urheberrechts wird von der Kritik befreit, dass dann die Existenz der Urheber nicht mehr gewährleistet werden kann. Für die Existenzsicherung von Kulturschaffenden gäbe es ein Grundeinkommen! Künstlerische Arbeit kann sich frei von Lebensunterhaltszwang entfalten.