BE:Squads/Wirtschaft und Umwelt
| Gründung: | 04.10.2011 |
| Logbuch: | hier |
| Status: | |
| Mitglieder: | Nils |
| Ansprech- partner: |
Nils |
| Treffpunkt: | P9a |
um 18.00 Uhr im Café Rundum in der
Stresemannstr. 37
Willkommen bei der Squad Wirtschaft und Umwelt!
Hier entsteht eine neue Squad zu den Themen Wirtschaft und Umwelt in Berlin.
Inhaltsverzeichnis
Die Squad "Wirtschaft und Umwelt"
Wir behandeln auf Berliner Ebene die Themen Wirtschaft und Umwelt. Die enge Verknüpfung zwischen beiden Bereichen, durch die Entscheidungen in der einen Hälfte direkte Auswirkungen auf die andere Hälfte haben, macht eine gemeinsame Bearbeitung sinnvoll und notwendig.
Wir wollen in der Squad beide Themen gemeinsam behandeln, wo wir Schnittmengen finden. Sei es die nachhaltigere Organisation des Berliner Stadtverkehrs, die Förderung umweltfreundlicher Industrien etwa in Adlershof, die uwmeltpolitisch notwendige, aber sozial umstrittene energetische Gebäudesanierung, die Umweltzone innerhalb es S-Bahn-Ringes oder unternehmerische Aktivitäten bekannter Firmen wie die Berliner Wasserbetriebe, Berliner Stadtreinigung oder Vattenfall - in vielfältiger Hinsicht überschneiden sich wirtschafts- und umweltpolitische Fragestellungen in der Hauptstadt.
Gründungstreffen und Protokolle
Das Gründungstreffen der Squad findet am Dienstag, den 4. Oktober 2011 ab 18 Uhr im Café Rundum in der Stresemannstr. 37 in Kreuzberg statt.
Protokolle vom Gründungs- und anderen Treffen werden hier veröffentlicht.
Warum Wirtschaft und Umwelt zusammen?
Einführung
Die Wirtschaft bietet die materielle Grundlage für ein Leben in Wohlstand. Zwar beeinträchtigt sie durch ihre Aktivitäten in vielfältiger Weise den Zustand der Umwelt, gleichzeitig jedoch bietet sie enormes Potenzial dafür, umweltfreundliche Innovationen zu entwickeln und nachhaltige Produkte herzustellen und zu verbreiten.
Eine intakte Umwelt ist essenziell für menschliches Wohlbefinden, und eine funktionierende Ökosphäre stellt die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und damit für nachhaltige Entwicklung dar. Aus diesen Gründen sind die beiden Politikfelder Umwelt und Wirtschaft so eng miteinander verkoppelt, dass sie sinnvollerweise in einer gemeinsamen Gruppe bearbeitet werden.
Hintergrund
Wirtschaftspolitik ist ein essenzielle Aufgabe staatlicher Einrichtungen, die funktionale Rahmenbedingungen für Wirtschaftsakteure aufstellen und diese gleichzeitig in ihrem Handeln einschränken müssen, sobald es das Gemeinwohl zu gefährden droht. Ein zentraler Bereich, in dem die Wirtschaft in den letzten Jahrzehnten ordnungspolitisch reguliert werden musste, ist der Umweltschutz.
Gesetze zur Luft- und Wasserreinhaltung, Verbrauchs- und Effizienzstandards, Forschungsförderung und Erneuerbares-Energien-Gesetz, Ökosteuern und Emissionshandel sind nur einige Beispiele dafür, mit welchen Instrumenten gleichzeitig Umweltschutz vorangetrieben und wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst worden sind.
Als die Umweltpolitik im Laufe der 1970er Jahre ein eigenständiges Politikfeld wurde, stellte man schnell die engen Verknüpfungen mit anderen Bereichen fest. Als sogenanntes Querschnitts-Thema steht Umweltpolitik immer wieder vor der Herausforderung, auf andere Bereiche Einfluss nehmen zu müssen wie Industrie-, Verkehrs-, Stadtentwicklungs-, Handels- und Forschungspolitik.
Verhältnis zu anderen Squads
Schließlich gibt es auch pragmatische Gründe für die Vereinigung von Wirtschaft und Umwelt in einer Squad: Die früher einmal gegründeten Gruppen Umweltschutz und Tierrecht sowie Wirtschaft und öffentliche Infrastruktur sind inaktiv. Es ist naheliegend zu vermuten, dass es sowohl Interesse am einen wie auch am anderen Thema gibt, jedoch (noch) nicht genügend Piratinnen und Piraten vor Ort aktiv sind.
Auch wenn die Verknüpfung von Wirtschaft und Umwelt inhaltlich sinnvoll ist, schließt die Gründung der Squad eine spätere Aufteilung in getrennte Gruppen deshalb nicht aus.
Mit der Squad zu Finanzen, Haushalt, Steuern hat sich zwar die Gründung einer thematisch verwandten und inhaltlich arbeitenden Gruppe angekündigt, der Fokus dort liegt aber wohl anders als es hier vorgesehen ist.