BE:Charlottenburg-Wilmersdorf/BVV-Fraktion/Antraege
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einzureichende Anträge
- 2 Bereits eingereichte Anträge
- 2.1 Anträge zur 42. BVV am Donnerstag, den 19.02.2015
- 2.2 Anträge 2014
- 2.3 Anträge zur 29. BVV am Donnerstag, den 20.02.2014 un 17:00 Uhr
- 2.4 Antrag zur 28. BVV am Freitag, den 31.01.2014 um 17:00 Uhr
- 2.5 Anträge zur 27. BVV am Donnerstag den 16.01.2014 um 17:00 Uhr
- 2.6 Anträge zur 26. BVV am Donnerstag den 12.12.2013 um 17:00 Uhr
- 2.7 Anträge zur 25. BVV am Donnerstag den 21.11.2013 um 17:00 Uhr
- 2.8 Anträge zur 24. BVV am Donnerstag den 24.10.2013 um 17:00 Uhr
- 2.9 Anträge zur 23. BVV am Donnerstag den 19.09.2013 um 17:00 Uhr
- 2.10 Anträge zur 21. BVV am Donnerstag den 13.06.2013 um 17:00 Uhr
- 2.11 Anträge zur 20. BVV am Donnerstag den 16.05.2013 um 17:00 Uhr
- 2.12 Anträge zur 19. BVV am Donnerstag den 18.04.2013 um 17:00 Uhr
- 2.13 Anträge zur 18. BVV am Donnerstag den 21.03.2013 um 17:00 Uhr
- 2.14 Anträge zur 17. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
- 2.15 Anträge zur 16. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
- 2.16 Anträge zur 15. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
- 2.17 Anträge zur 14. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
- 2.18 Anträge zur 13. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
- 2.19 Anträge zur 12. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
- 2.20 Anträge zur 11. Öffentlichen Sitzung
- 2.21 Anträge zur 10. Öffentlichen Sitzung
Einzureichende Anträge
- neu zur BVV Do. 19.März 17Uhr
Antrag der Piratenfraktion und der Partei DIE LINKE. (fraktionslos) an die BVV am 19.03.2015
Charlottenburg-Wilmersdorf sagt Nein zu TTIP, CETA und TiSA
Die BVV möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin lehnt die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA ab. Es handelt sich bei diesen Abkommen um bi- und plurilaterale Handelsverträge, die die Gestaltungsmöglichkeiten von Städten, Gemeinden und Bezirken nachhaltig einschränken und in erster Linie den Interessen von multinationalen Konzernen dienen. Diese Verträge stellen einen massiven Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung dar.
Das Bezirksamt wird ersucht, diese ablehnende Haltung in geeigneter Weise gegenüber der Landes- und Bundesregierung sowie dem Europäischen Parlament deutlich zu machen und sich in den kommunalen Spitzenverbänden dafür einzusetzen, dass diese sich ebenfalls gegen den Abschluss und die Unterzeichnung der Handelsverträge positionieren.
Der BVV ist bis zum 30.05.2015 zu berichten.
Begründung
Kommunale Daseinsvorsorge, öffentliches Beschaffungswesen
In den Freihandelsabkommen wird geregelt, welche Dienstleistungen von den Städten und Gemeinden bzw. in Berlin den Bezirken erbracht werden dürfen und welche dem Wettbewerb unterliegen müssen. Dies kann nahezu alle der ohnehin wenigen öffentlichen Dienstleistungen umfassen. Die EU schließt bisher nur hoheitliche Bereiche aus. Das bedeutet, dass z. B. Bereiche wie Wasserversorgung, Bildung, Kultur, Gesundheitsleistungen oder Nahverkehr verstärkt für Privatisierungen geöffnet werden. In Charlottenburg-Wilmersdorf könnte dies beispielsweise kommunale Einrichtungen betreffen, z. B. die Marktbewirtschaftung, die Gartenarbeitsschule, die bezirkliche Gärtnerei mit ihren Ausbildungsplätzen usw.. Zudem wird die Bevorzugung regional tätiger Anbieter bei öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen, da von einem bestimmten Schwellenwert an Aufträge nicht nur EU-weit, sondern auch im Land des Vertragspartners ausgeschrieben werden müssen. Hiermit wird die Handlungsautonomie der Kommunen und Bezirke drastisch eingeschränkt.
Demokratie und Transparenz
Die Verhandlungen zu allen drei Freihandelsabkommen fanden und finden als Geheimverhandlungen statt - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zugang zu den Dokumenten haben z. B. beim TTIP hingegen 600 Vertreter_innen von Großkonzernen. Nicht einmal die EU-Abgeordneten haben uneingeschränkten Zugang zu den Dokumenten. Obwohl Städte und Kommunen direkt betroffen sind, werden die kommunalen Spitzenverbände (Städte- und Gemeindetag sowie Landkreistag) nicht in die Verhandlungen eingebunden. Dies entspricht nicht den demokratischen Standards.
Investitionsschutz für Konzerne
Bei TTIP und CETA erhalten internationale Konzerne ein Sonderklagerecht gegen demokratisch beschlossene Gesetze. Die Klagen werden vor privaten Schiedsgerichten verhandelt. Diese stellen eine Paralleljustiz dar, die grundlegende Prinzipien des Rechtsstaates unterläuft und Konzerne mächtiger macht als demokratisch gewählte Regierungen. Auch Beschlüsse von Gemeinden oder Bezirken können Anlass für solche Klagen sein. Dies würde dazu führen, dass sich die politischen Gremien von Städten, Gemeinden und Bezirken bei jedem Beschluss überlegen müssten, ob sie eventuell die Gewinnerwartung eines Konzerns schmälern würden und somit eine Klage gegen den Staat auslösen könnten.
Standstill-Klausel und Ratchet-Klausel
Alle drei Handelsabkommen enthalten sowohl die Standstill- (Stillstand) wie auch die Ratchetklausel (Sperrklinke). Die Stillstandsklausel legt fest, dass nach Einigung auf einen Status der Liberalisierung dieser nie wieder aufgehoben werden darf. Die Sperrklinkenklausel besagt, dass ein staatliches Unternehmen (wie etwa die Stadtwerke), das einmal von einem privaten Investor gekauft wurde, niemals wieder rekommunalisiert werden darf. Es hat sich in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass - aus guten Gründen - zahlreiche Privatisierungen öffentlicher Güter wieder rückgängig gemacht wurden. Die Abkommen würden die Rückführung einmal privatisierter Leistungen in die öffentliche Hand für immer unmöglich machen.
Gesundheitskarten auch für Geflüchtete
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich gegenüber den zuständigen Senatsverwaltungen dafür einzusetzen, dass umgehend eine Regelung geschaffen wird, Krankenversicherungschipkarten für Geflüchtete nach Hamburger und Bremer Vorbild auch in Berlin einzuführen und sich auf Bundesebene für eine umfassende Einbeziehung aller Flüchtlinge in das deutsche Gesundheitssystem einzusetzen.
Der BVV ist bis zum 30.05.2015 zu berichten.
Begründung
Asylbewerber_innen haben nur bei akuten Erkrankungen und Schmerzen Anspruch auf medizinische Behandlung. Durch diese Sonderregelung können Leistungsbezieher_innen nicht einfach zu Ärzt_innen gehen, wenn sie krank werden, sondern müssen sich bei den zuständigen Behörden so genannte Krankenscheine ausstellen lassen. Die Ausgabe dieser Papierkrankenscheine funktioniert angesichts der aktuellen Überlastung des LAGeSo vielfach nicht mehr. Darauf, dass Menschen, die in etlichen Fällen weder über Geld noch über Fahrscheine verfügen, auch dafür erneut beim LAGeSo vorstellig werden müssen, weist beispielsweise der „Brandbrief“ der Initiative Willkommen im Westend vom 16.02.15 an Senator Czaja hin. Dies hat zur Folge, dass die Betroffenen Schmerzen erleiden, Krankheiten verschleppen und Rettungsstellen in Anspruch nehmen müssen. Diese Praxis verletzt Menschenrechte. Der Notstand in der Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge in Berlin wäre mit der Einführung von Krankenversicherungskarten nach dem Hamburger und Bremer Vorbild vermeidbar. Dieses hat sich in der Praxis bewährt und auch nicht zu Mehrkosten geführt.
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nächste BVV sowie Termine
Die nächsten Termine für einzureichende Anträge sind (BVV):
Stichtag Einreichung im BVV Büro:
- Dienstag, den 10.03.2015 (immer 9 Tage vor der BVV)
- 30. BVV am Donnerstag den 19.03.2015 um 17:00 Uhr
Bitte den in der Fraktion zu besprechenden, finalen Antragstext in eine entsprechende Unterseite einpflegen.
Texte im Pad sind aufgrund der leichten Veränderbarkeit nicht zur Diskussion geeignet, zudem kann im Wiki eine Änderung leichter nachvollzigen werden, sowie eine Benachrichtigung bei Änderungen angefordert werden.
Diskussionen und Kommentare bitte jeweils auf die entsprechende Diskussionsseite
Bereits eingereichte Anträge
Anträge zur 42. BVV am Donnerstag, den 19.02.2015
Weltspieltag 2015 in Charlottenburg-Wilmersdorf
Ausstellung "Überezeichnet" ins Rathaus holen
Anträge 2014
"Coffeeshops" in Charlottenburg-Wilmersdorf?
Sexuelle Orientierung als Asylgrund bekannter machen
Tradition der Saalbenennungen fortführen
Anträge zur 29. BVV am Donnerstag, den 20.02.2014 un 17:00 Uhr
Mit 17 zu alt für das Jugendhaus?
Erweiterung der Buergerbeteiligung in der BVV
Spritzenerwerb erleichtern /Entsorgung sicherstellen
Ausstelung "Kinder im Versteck"
Transparent und nachvollziehbar mit personenbezogenen Daten umgehen
Antrag zur 28. BVV am Freitag, den 31.01.2014 um 17:00 Uhr
Anträge zur 27. BVV am Donnerstag den 16.01.2014 um 17:00 Uhr
Give-Boxen in bezirklichen Einrichtungen
Informationen rund um den Kaiserdamm - zeitnah!
Anträge zur 26. BVV am Donnerstag den 12.12.2013 um 17:00 Uhr
Denkmalrettung Gebäude Wilmersdorfer Straße/Haubachstraße
Straßen- und Kinderfeste im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Vekehrsdaten der Dialogdisplays veröffentlichen
Mobiles Drogenkonsumangebot des Trägers Fixpunkt unverzüglich ausweiten!
Weniger Parteiplakate in Wahlkämpfen
Anträge zur 25. BVV am Donnerstag den 21.11.2013 um 17:00 Uhr
0770/4 Homo- und transphobe Übergriffe verhindern! Homo- und transphobe Übergriffe verhindern! Akzeptanz-Arbeit stärken!
0749/4 Monatliche Veröffentlichung der aktuellen Haushaltsdaten Monatliche Veröffentlichung der aktuellen Haushaltsdaten
Anträge zur 24. BVV am Donnerstag den 24.10.2013 um 17:00 Uhr
Erstellung einer Broschüre "Bezirksfinanzen kinderleicht erklärt"
Monatliche Veröffentlichung der aktuellen Haushaltsdaten
Anträge zur 23. BVV am Donnerstag den 19.09.2013 um 17:00 Uhr
Einstellung von Hilfskräften in Seniorenfreizeitstätten über den Bundesfreiwilligendienst
Anträge zur 21. BVV am Donnerstag den 13.06.2013 um 17:00 Uhr
Soorstraße-angemmessenes Wohnen für alle
Vorstellung der in Bearbeitung befindlichen Bebauungspläne: Prioritätenliste
Anträge zur 20. BVV am Donnerstag den 16.05.2013 um 17:00 Uhr
Modellumweltspuren_Hardenbergstr.
Anträge zur 19. BVV am Donnerstag den 18.04.2013 um 17:00 Uhr
BE:Charlottenburg-Wilmersdorf/BVV-Fraktion/Antraege/Kleingärten_sichern
Anträge zur 18. BVV am Donnerstag den 21.03.2013 um 17:00 Uhr
Vorschrift_des_Landeskrankenhausgesetzes_umsetzen
Oeynhausen kritisch begleiten und aufklären
Anträge zur 17. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Abschiebestopp in den Wintermonaten
Kostenlose Einsichtnahme der Buerger in Gutachten
Gemeinsam mit allen Parteien eingebracht: Verkehrsberuhigung Sigmaringer Straße
Große Anfrage:
Siegfried Schlosser: Oeynhausen und Umwelt
Anträge zur 16. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Zur Diskussion in der Fraktionssitzung:
Änderungen und Ergänzungen zur Vorlage des BA
Erhalt der Anerkennung von ehrenamtlichen Leistungen
Keine Sparmaßnahmen auf Kosten der Bürgerbeteiligung!
Oyenhausen: Veränderungssperre jetzt
Anträge zur 15. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Zur Diskussion in der Fraktionssitzung:
Erläuterungen im Hauhsaltsplan
Unterkünfte für Asylbewerber/-innen
Anträge zur 14. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Bürger auf das Warnsystem KATWARN aufmerksam machen
Widerspruchsrechte gegen Datenübermittlung
Anträge zur 13. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Bürgerbeteiligung in der BVV fördern
Zusammenarbeit zwischen Bezirk und JobCenter transparent gestalten
Anträge zur 12. Öffentlichen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung
Information über Barrierefreiheit im Bezirk
Durchsuchbarkeit von Bezirksseiten
- Beschluss
Weiterverarbeitung öffentlicher Daten
- Beschluss
- Beschluss
Anträge zur 11. Öffentlichen Sitzung
- Überwiesen in den Ausschuss für Bürgerdienste, Liegenschaften und Informationstechnologie
- Beschluss
Kostenausweisung von Anfragen und Anträgen
- Überwiesen in den Haushaltsausschuss
- Beschlussempfehlung
Anträge zur 10. Öffentlichen Sitzung
Ombudsstelle Jugendamt nicht eingereicht an die Bundesebene weiter geleitet
Dokumente mit klaren Lizenzangaben versehen
- Beschluss