Archiv Diskussion:2011/AG Jugendschutz

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Version vom 2. Januar 2008, 00:38 Uhr von Jamasi (Diskussion | Beiträge) (Sinn und Unsinn von Zwangsprohibition 16-18-Jähriger: erklärung)
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Den Verkauf in extra Shops find ich zwar gut aber eigentlich überflüssig, solange die Alterskontrolle gut umgesetzt wird.

Der Sinn hinter eigenen Verkaufsstellen ist der, daß dort eine Kontrolle im Gegensatz zur oft hektischen Supermarktkasse tatsächlich in der Praxis erfolgen kann. --Jamasi 00:22, 15. Nov. 2007 (CET)

Höhere Strafen bei Abgabe von Alkohol an minderjährige Personen

Bin eigentlich schon der Meinung dass in diesem Fall höhere Strafen mehr bringen, bzw. auch stärkere Kontrollen. Sobald Clubs/Discotheken mehr Strafe zahlen muessen als durch das Ausschenken an minderjährige Personen eingenommen wird, werden diese besser kontrollieren und sich auch daran halten.

Glaube aber auch dass das eigentliche Problem in der Kontrolle liegt. Wie kontrolliert man ob jemand an minderjährige ausschenkt, und am besten so dass man auch noch Strafen verteilen kann.

Mehr Kontrollen (bis jetzt gibt es ja gar keine, soweit ich weis) bringen was, das ist richtig.

Zum Punkt höhere Strafen: Hier will ich nur mal die Stichworte Todesstrafe <-> Lebenslange Haft und die derzeitige Erhöhung der Bußgelder im Straßenverkehr hinweisen. Beides sind zwar völlig unterschiedliche Dinge, zeigen eines aber deutlich: Höhere Strafen haben keinen Abschreckungseffekt.

Ich denke der zeitweilige Entzug der Schankerlaubniss wäre eine gute Strafe. --Jamasi 00:12, 15. Nov. 2007 (CET)
‡? Wie hoch sind die Strafen derzeit? --icehawk 11:09, 15. Nov. 2007 (CET)

Wovor soll die Jugend geschützt werden?

Bisher steht auf der Seite nur „Drogenschutz“. Es fehlen aber Drogen, die dem kindlichen Konsumenten mit Zwang verabreicht werden, wie z. B. Ritalin. Da diese Medikation sowieso ärztlich empfohlen wird, nützt es nichts, hier auf die Regulierung durch die Verschreibungspflicht zu hoffen.

Wovor müssen Kinder noch geschützt werden? Vor Sex? Vor Gewalt? In begrenztem Umfang natürlich, doch dafür reichen ja wohl die vorhandenen Straftatbestände – vielleicht sollten auch manche gestrichen werden (ich habe sie mir noch nicht alle durchgelesen). Wieso ein Dreijähriger aber keinen Hardcore-Porno kaufen darf, erschließt sich mir nicht. --Mms 00:13, 19. Nov. 2007 (CET)

weil ein dreijähriger nicht geschäftsfähig ist. oder geht es doch um den Konsum? -- mauk
Dann nimm halt einen Siebenjährigen als Beispiel. Seit wann ist der Konsum von Pornographie strafbar? --Mms 09:07, 19. Nov. 2007 (CET)
hat jemand gesagt, dass der Konsum von Pornographie strafbar ist? Es geht hier doch um Jugendschutz. Hierbei sollen die Jugendlichen nicht vor Straftaten geschützt werden. --mauk 15:28, 19. Nov. 2007 (CET)
Meiner Meinung nach sollte Jugendmedienschutz so gestaltet sein, daß der Staat Eltern durch (unverbindliche) Leitlinien (=Altersempfehlung) hilft und ferner über Erwachsenenfortbildung Eltern so schult, daß diese selber den Jugendmedienschutz in angemessener Form durchführen können. --Jamasi 21:05, 19. Nov. 2007 (CET)
Texte und Bücher zur Kindererziehung gibts genug. --icehawk 10:37, 25. Nov. 2007 (CET)
Auch gratis und frei? Außerdem dachte ich eher an Gesprächsabende, wo dann Erziehungswissenschaftler Fregen beantworten und verschiedene Modelle vorstellen und z.B. erklären, wie man einen Proxy mit Whitelist für "die Kleinen" einrichtet. --Jamasi 00:43, 26. Nov. 2007 (CET)

Hanf

Die Legalisierung von Hanf hat nix mit dem Jugendschutz zu tun (oder nur sehr indirekt über mehrere Ecken). Die Diskussion darüber sollten sich auf Drogenpolitik beschränken. Wenn wir soweit sind, dass wir es wirklich legalisieren wollen, dann können wir drüber reden, wie das Verhältnis von Jugendlichen zu Hanf ist. -- Kreuzritter 09:07, 6. Dez. 2007 (CET)

Sinn und Unsinn von Zwangsprohibition 16-18-Jähriger

Bringt es wirklich was, "Drogen" (hier sind wahrscheinlich Alkohol und Tabbakwaren gemeint) für 16-18-Jährige zu verbieten? Für mich sieht es nach einer sinnlosen Gängelung aus, mit dem Ziel, "mal wieder was getan" zu haben. Fakt ist jedoch: Alkohol wird gerne konsumiert und Alkohol wird auch häufig konsumiert. Wenn man nun merken sollte, dass einzelne Jugendliche zu häufig zu viel Alkohol konsumieren, dann bringt es nicht wirklich viel, denen das zu verbieten. 1. Werden sie deshalb nicht aufhören und 2. ist es die Frage, ob es wirklich Sinn macht, Jugendlichen das Trinken zu verbieten, nur weil Einzelne es nicht auf die Reihe kriegen, sich zivilisiert zu benehmen.

Man darf nicht den Fehler machen, die Jugendlichen übermäßig zu bevormunden, denn das geht nach hinten los.

Daher mein Vorschlag: Belasst die Sache auf den Grundsätzen, wie sie aktuell bestehen (leichte Alkoholika für Jugendliche freigeben, starke erst an Volljährige). Malo 23:54, 1. Jan. 2008 (CET)

Der Sinn dahinter liegt darin, daß man den Erwerb vor allem für 14-jährige erschwert. Wir sind in der Diskussion im IRC auf den Konsens gekommen, daß es grundsätzlich kein Problem darstellt für einen 2 Jahre zu jungen Menschen an den Kram (über ältere Bekannte) heranzukommen. Bei 4 Jahren Altersunterschied sieht dies ungleich schwerer aus. Außerdem sthet dort nichts von Konsumverboten, sondern nur von Erwerbsregelung. --Jamasi 00:38, 2. Jan. 2008 (CET)