Archiv:Antragsfabrik Bayern/Ausstieg aus der Atomwirtschaft
| Dies ist ein eingereichter Programmantrag für den Landesverband Bayern von einem unbekannten Antragsteller!. Bitte diskutiere den Antrag und bekunde Deine Unterstützung oder Ablehnung auf dieser Seite. Der Antragstext darf nicht mehr verändert werden! Eine Übersicht aller Anträge findest Du in der Antragsfabrik Bayern. |
Inhaltsverzeichnis
Antrag
Programmanträge an den Landesparteitag sollten für LV-Themen gestellt werden. Es können aber durchaus auch Anträge einer Art sein, welche Bundes- oder EU-Angelegenheiten zum Thema haben. Bei Annahme werden diese dem Bundesparteitag vorgelegt, Antragsteller ist dann der Landesverband Bayern.
- Änderungsantrag Nr.
- P-05
- Beantragt von
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- Programm
Erst Bayern, dann ggf. in Bingen am BPT
- Schlagworte Pro
- Schlagworte Contra
- Beantragte Änderungen
Ausstieg aus der Atomwirtschaft
Die Piratenpartei setzt sich für den Ausstieg aus der Atomwirtschaft ein. Wir begründen dies mit den Risiken bei Uranbergbau, Transport, Anreicherung und Wiederaufbereitung. Dazu kommen die Gefährdung durch Katastrophen und Anschläge sowie die potentielle Möglichkeit des Baus von Kernwaffen, die wir strikt ablehnen. Unabhängig davon ist die Frage der Endlagerung zu lösen, wobei die Betreiber von Atomkraftwerken aktiver als bisher eingebunden werden müssen. In Erfüllung des Atomausstiegsvertrags bedeutet dies, dass keine weiteren Atomkraftwerke gebaut werden dürfen und dass Laufzeitverlängerungen für bestehende Atomkraftwerke ausgeschlossen sind.
Gegen Atomkraftwerke spricht ferner, dass diese naturgemäß schwer zu regelnde und nur für die Grundlastversorgung geeignete Großkraftwerke sind. Dies widerspricht den aus vielen guten Gründen zu bevorzugenden dezentralen Lösungen mit kleineren Einheiten.
Ein weiterer gewichtiger Grund für den Atomausstieg ist, dass der erhebliche Investitionsbedarf beim Ausbau der generativen und regenerativen Energiegewinnung eine gleichzeitige Fortführung der ebenfalls hoch investiven Atomwirtschaft nicht zulässt. Aus diesem rein ökonomischen Grund kann man nicht zweigleisig fahren, man muss sich entscheiden: Gegen Atomkraftwerke und für erneuerbare Energien, bei gleichzeitiger Intensivierung der Maßnahmen zur Energieeinsparung.
Der Erforschung der Kernfusion stehen wir abwartend, aber offen gegenüber.
- Begründung
Eine Leitlinie piratiger Politik ist das Prinzip der Nachhaltigkeit, was nicht zuletzt die Ressourcen unseres Planeten betrifft. Dies führt logischerweise zur Förderung (re)generativer Energiequellen und in Konsquenz zur Ablehnung der Energieerzeugung in Kernspaltungsreaktoren. Dazu kommen die Gefahren, die von der Atomwirtschaft ausgehen. Daneben soll natürlich auch der Verbrauch fossiler Energieträger reduziert werden. Es gibt noch einen weiteren Grund, die Energiepolitik stärker zu thematisieren: wenn wir wirklich eine politische Zukunft haben wollen, müssen wir uns vom Nimbus der Ein-Punkte-Partei befreien und auch zu anderen wichtigen Themen Stellung beziehen.
Unterstützung / Ablehnung
Piraten, die vrstl. FÜR diesen Antrag stimmen
Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen
- Trias Begründung überzeugt nicht
- Holger Klatt
- Henry
- ValiDOM (Atomkraft ist meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Energiequelle bis ausreichend regenerative aka Öko-Energiequellen erschlossen sind)
- CEdge
- Alexander Bock (Kohlekraftwerke sind strukturell sehr ähnlich und schädlicher, imho Fossil-Ausstieg weitaus wichtiger)
- ZeroMC
- Razze (auf dem BPT in Bingen)
- Stephan Urbach
- Eigenfrequenz
Piraten, die sich vrstl. enthalten
- ?
- ?
- ...
Diskussion
Bitte hier das für und wider eintragen. Siehe auch die zugehörige Diskussionsseite.
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich unterstütze diesen Antrag aber auf dem BPT 2010.1 in Bingen. Inhaltlich entspricht er dem, was schon im NRW-Wahlprogramm steht. -- Danebod 09:55, 1. Apr. 2010 (CEST)
Update Habe mich jetzt doch oben eingetragen. -- Danebod 14:35, 6. Apr. 2010 (CEST)
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich unterstütze diesen Antrag aber auf dem BPT 2010.1 in Bingen. --BerndSchreiner 10:35, 1. Apr. 2010 (CEST)
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich unterstütze diesen Antrag aber auf dem BPT 2010.1 in Bingen. --Christoph B. 18:56, 1. Apr. 2010 (CEST)
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich werde diesen Antrag nicht auf dem BPT 2010.1 in Bingen unterstützen. --ZeroMC 12:41, 2. Apr. 2010 (CEST)
Update Okay, ich dachte als Nicht-Bayer darf man sich nicht eintragen. Nun gut. Habe mich jetzt auch eingetragen. -- ZeroMC 14:40, 6. Apr. 2010 (CEST)
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich werde diesen Antrag nicht auf dem BPT 2010.1 in Bingen unterstützen. --Tomate 12:54, 2. Apr. 2010 (CEST)
- Alleine schon diese Begründung lässt mich schaudern: "Es gibt noch einen weiteren Grund: wenn wir wirklich eine politische Zukunft haben wollen, müssen wir uns vom Nimbus der Ein-Punkte-Partei befreien und auch zu anderen wichtigen Themen, wie etwa der Energiepolitik, Stellung beziehen." Ausserdem: Ausstieg aus der Atromwirtschaft? Also keine medizinischen Strahlenquellen mehr herstellen und benutzen? Oder Aussteig aus der Kernenergie? Was machen wir, so lange wir nix besseres als Atomenergie haben? Hoffen, dass genug Sonne scheint und genug Wind weht? Oder dsoch lieber weiter Kohle im Tagebau abbauen? Fragen über Fragen... Ich hätte gerne auch Alternativen!
- "Was machen wir, so lange wir nix besseres als Atomenergie haben? " Wow, interessante Sichtweise, gibt es noch schlechtere Optionen für die Stromerzeugung als Kernenergie? Abfall- und Versorgungsproblem, Betriebsrisiko, schlechte Netzverträglichkeit, war da irgendwo was Positives? Ach ja: Verdammt billiger Strom wenn man die Leute erfolgreich darüber belügt wie viel es anschließend an Steuergeldern kostet sich um den Dreck zu kümmern. TheBug 13:12, 6. Apr. 2010 (CEST)
- Alleine schon diese Begründung lässt mich schaudern: "Es gibt noch einen weiteren Grund: wenn wir wirklich eine politische Zukunft haben wollen, müssen wir uns vom Nimbus der Ein-Punkte-Partei befreien und auch zu anderen wichtigen Themen, wie etwa der Energiepolitik, Stellung beziehen." Ausserdem: Ausstieg aus der Atromwirtschaft? Also keine medizinischen Strahlenquellen mehr herstellen und benutzen? Oder Aussteig aus der Kernenergie? Was machen wir, so lange wir nix besseres als Atomenergie haben? Hoffen, dass genug Sonne scheint und genug Wind weht? Oder dsoch lieber weiter Kohle im Tagebau abbauen? Fragen über Fragen... Ich hätte gerne auch Alternativen!
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich werde diesen Antrag nicht auf dem BPT 2010.1 in Bingen unterstützen. --Eigenfrequenz 12:57, 2. Apr. 2010 (CEST)
Update Nachdem auf der Mailingliste der AG Energie dazu aufgerufen wurde sich auch als Nicht-Bayer einzutragen, habe ich das nun auch gemacht -- Eigenfrequenz 15:06, 6. Apr. 2010 (CEST)
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich werde diesen Antrag nicht auf dem BPT 2010.1 in Bingen unterstützen. --Razze 13:21, 2. Apr. 2010 (CEST)
- Die Illusion, dass wir uns von einer Ein-Themen-Partei wegentwickeln müssen, finde ich schädlich. Als piratige nachhaltige Politik sehe ich nach wie vor die Entwicklung und Sensibilisierung der Gesellschaft für die Themenkomplexe Bürgerrecht und Selbstbestimmung (mit dem Ziel, dass die Piratenpartei schlussendlich überflüssig werden kann). Der Antrag zum Atomausstieg ist fehl am Platz und davon abgesehen naiv und vorurteilsgetränkt.
- Die Ein-Themen-Partei ist m.E. nur eine Mode-Erscheinung und wird sich auch in andere Politikfelder entwickeln müssen. Wer hätte Anfang der 80er Jahre gedacht, dass die Grünen außenpolitische Relevanz entwickeln? --Gunnar 23:43, 4. Apr. 2010 (CEST)
- Die Illusion, dass wir uns von einer Ein-Themen-Partei wegentwickeln müssen, finde ich schädlich. Als piratige nachhaltige Politik sehe ich nach wie vor die Entwicklung und Sensibilisierung der Gesellschaft für die Themenkomplexe Bürgerrecht und Selbstbestimmung (mit dem Ziel, dass die Piratenpartei schlussendlich überflüssig werden kann). Der Antrag zum Atomausstieg ist fehl am Platz und davon abgesehen naiv und vorurteilsgetränkt.
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich finde diesen Antrag aber unterstützendswert und verweise in dem Zusammenhang auch auf die Diskussion im Forum, in dem die Fragen von bspw. Tomate zur Genüge beantwortet wurden. --Gunnar 23:40, 4. Apr. 2010 (CEST)
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich werde diesen Antrag nicht auf dem BPT 2010.1 in Bingen unterstützen. --William_Wallis 14:41, 5. Apr. 2010 (CEST)
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich trotzdem oben ein. --Phil Anthrop 16:32, 5. Apr. 2010 (CEST)
- Ich bin nicht aus Bayern und trage mich deshalb oben nicht ein. Ich unterstütze diesen Antrag aber auf dem BPT 2010.1 in Bingen. Abgesehen von den vielen anderen Problemen wird Uran noch früher ausgehen als andere Energieträger TheBug 13:08, 6. Apr. 2010 (CEST)
- Antwort zu 1
- Antwort zu 1.1
- noch eine Antwort zu 1
- Antwort zu 1
- Argument 2
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- Der Antrag ist offenbar ein Aprilscherz!