Archiv:2013/AG Bildung/Meinungsbild Bundesangelegenheit

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Meinungsbild

Diese Seite soll die Pro/Contra Argumente für eine Übernahme der Gesetzgebungskompetenz im Bereich Bildung durch den sammeln und ein Stimmungsbild unter den Aktiven AG Piraten einholen.


Pro Bundesangelegenheit

Bildung soll Bundessache werden weil:

  • Kinder sollten gleich behandelt werden: Der Wohnort darf nicht ausschlaggebend darüber sein, welche Bildung ein Kind erhält
  • Um die Mobilität der Eltern zu fördern müssen die Nachteile für die (schulpflichtigen) Kinder bei einem Umzug zwischen Bundesländer reduziert werden (Die Freizügigkeit in Deutschland sollte nicht durch Schulpflichtige Kinder eingeschränkt werden)
  • Einheitliche Prüfungen lassen sich besser (durch potentielle Arbeitgeber/Hochschulen) vergleichen
  • Schulbücher etc. werden billiger wenn man sie in höherer Anzahl druckt (ein Lehrplan für Deutschland)
  • Änderungen in der Bildungspolitik würden sich viel schneller aufs ganze Land auswirken
    Der Punkt ist mir nicht so klar? Tut es das denn Heute überhaupt und ist das gut oder schlecht? --Bernd 'eckes' Eckenfels 02:13, 11. Okt. 2009 (CEST)
  • Bürokratieabbau begünstigt
  • Für (landesfinanzierte) Hochschulen die mit (bundesfinanzierten) Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten wollen dies einfacher wird (siehe das Sondergesetz für das KIT Karlsruhe)
  • EU Harmonisierung ist einfacher durchzusetzen (gut)

Pro Landessache

Bildung soll Landesangelegenheit bleiben, weil eine Zentralisierung:

  • Die Prüfungslogistik erschwert (Gleichzeitiger Termin trotz unterschiedlichen Ferien)
  • Zentrale Karteien für Lehrer und Schüler erfordert (Datenschutz)
  • nicht den unterschiedlichen Bedürfnissen (soziale Voraussetzungen) der Schulen entspricht
  • viele Arbeitsstellen in der Verwaltung kosten könnte
  • Pluralismus beschränkt (keine Vergleichbarkeit mehr von untersch. Schulsystemen)
  • eine komplexe Umverteilung der Haushalte erfordert
  • eine GG Änderung erfordert (Für Bildung gibt es keine GG Regelung, daher (Art. 30 GG) haben Länder die Kulturhoheit)
  • EU Harmonisierung zu einfach macht (schlecht)
  • Regionale Schwerpunkte im Lehrplan verdrängt

Die Möglichkeit dass Länder (unter Koordination des Bundes) zusammenarbeiten (Kultusministerkonferenz; Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung) und somit einheitliche Regelungen vornehmen ist in dieser Option natürlich enthalten. Trotz dieser Option gab es aber bisher wenig Einigkeit.

Meinungsbild

Bitte jeder selbst ein/austragen, Stimme darf auch geändert werden, vorerst kein Endtermin.

Bundesangelegenheit

Du bist dafür dem Bund die Kompetenz zu geben und dafür zu sorgen dass das Schulsystem vereinheitlicht werden kann.

  1. Chriss F. (Mailingliste)
  2. Rene D.
  3. Piet aus Thr.
  4. du?

Landesangelegenheit

Du findest die Entscheidungshoheit in der Bildung sollte weiterhin Landesangelegenheit sein.

  1. du?

Alternativlösung

Du strebst eine Reform an die eine komplett andere, vom Gesetzgeber losgelöste Lösung sieht.

  1. du? (und welche?)

Unentschlossen

Du hast dir noch keine Meinung gebildet oder willst dich damit nicht befassen.

  1. eckes
  2. du?

Bullshit

Du bezweifelst die Neutralität der Fragestellung an oder findest dich nicht in den Antwortmöglichkeiten wieder. (Bitte genau begründen damit wir die Fragestellung anpassen können).

  1. du? (und warum?)

Offene Fragen

Einheit des deutschen Schulwesens

Im BW SchulG gibt es einen §22 - Weiterentwicklung des Schulwesens. In diesem werden Schulversuche zur Erprobung von neuen Organisationsformen erlaubt. Insbesondere auch zur "Wahrung der Einheit des deutschen Schulwesens". Gibt es für diesen Beriff eine Definition? Ich kann mir vorstellen dabei geht es auch um die Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse? --Bernd 'eckes' Eckenfels

Fakten und Quellen

Gesetzesgrundlagen