Archiv:2012/AG Pressearbeit/Bildung
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Diskussion
- der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte folgend, ist kostenlose Bildung ein Menschenrecht. Bereits zu beobachtende Tendenzen, die diesem Menschenrecht entgegenwirken sind zu bekämpfen.
- ‡? Die Stelle, wo kostenlose Bildung zu den Menschenrechten gehört, würde ich gerne sehen. Elcon 16:11, 24. Jan 2007 (UTC)
- + Artikel 26: Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Der Unterricht muss wenigstens in den Elementar- und Grundschulen unentgeltlich sein. --Icehawk 17:40, 25. Jan 2007 (UTC)
- — Menschenrechte nach Amnesty International:
- "Artikel 26
- Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
- Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
- Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll. "
- Wenn ich bedingungslosen Gehorsam der Kinder beim Besuch einer Bildungseinrichtung nach Wahl der Eltern fordere, kann ich mich genauso auf die Menschenrechte Artikel 26 berufen und euch in eine Schule werfen, in der Lehrer noch immer oder schon wieder körperlich züchtigen dürfen, was ich derzeit bei der Argumentation in diesem Punkte für ein angemessenes Versprechen halte, denn hier wird sowohl mit der Transparenz der Piratenpartei als auch mit den Menschenrechten für die Rhetorik Schindluder getrieben! Elcon 21:25, 26. Jan 2007 (UTC)
- "Artikel 26
- — Menschenrechte nach Amnesty International:
- BaföG sollte unabhängig vom Einkommen der Eltern als Kredit gezahlt werden.
- — Die Reichen sollen also das Bafög hoch verzinslich anlegen können, weil sie es so aufstocken können, daß sie optimale Zinsen bei einer festen Laufzeit von z.B. 10 Jahren bekommen, während sie zum Fälligkeitstermin den Kredit aus anderen anfallenden Geldern bezahlen und Arme zahlen sich dumm und dusselig alleine an den Zinsen. Elcon 16:11, 24. Jan 2007 (UTC)
- {contra|also wenn das BaföG nicht STARK erhöht wird, wird man das Geld kaum hoch verzinst anlegen können.}} Ralph 16:30, 24. Jan 2007 (UTC)
- (i) Nehmen wir an, das Bafög würde sich auf 30Teuro belaufen. Deine Eltern legen bei deinem Studienbeginn 150Teuro für 4 Jahre an. Du schreibst einen Dauerauftrag, der das Bafög auf das Konto deiner Eltern überweist und selber lebst du von der Kreditkarte, die deine Eltern dir gaben. Nach 4 Jahren bekommst du dann die 30Teuro + Zinsen von deinen Eltern für eine neue Armbanduhr. Alles klar? Elcon 15:50, 25. Jan 2007 (UTC)
- {contra|also wenn das BaföG nicht STARK erhöht wird, wird man das Geld kaum hoch verzinst anlegen können.}} Ralph 16:30, 24. Jan 2007 (UTC)
- + Verringert bürokratischen Aufwand Ralph 16:30, 24. Jan 2007 (UTC)
- + Planungsklarheit für Leute, die nicht wissen, ob sie sich das Studium leisten können und Nebenjobs sind nicht in jedem Fach zeitlich machbar Ralph 16:30, 24. Jan 2007 (UTC)
- — zu meiner Zeit schafften nur 10% der Studienanfänger der Informatikstudiengänge den Abschluß. Die Frage ist nicht nur, wovon man leben soll, sondern zusätzlich die Frage: Wie soll man als Studienabbrecher das jemals zurückzahlen? Elcon 15:50, 25. Jan 2007 (UTC)
- ‡? also da bei informatik gnadenlos ausgesiebt wurde, sollen leute, die kein geld haben erst recht nicht studieren dürfen? Ralph 22:59, 25. Jan 2007 (UTC)
- — zu meiner Zeit schafften nur 10% der Studienanfänger der Informatikstudiengänge den Abschluß. Die Frage ist nicht nur, wovon man leben soll, sondern zusätzlich die Frage: Wie soll man als Studienabbrecher das jemals zurückzahlen? Elcon 15:50, 25. Jan 2007 (UTC)
- — Die Reichen sollen also das Bafög hoch verzinslich anlegen können, weil sie es so aufstocken können, daß sie optimale Zinsen bei einer festen Laufzeit von z.B. 10 Jahren bekommen, während sie zum Fälligkeitstermin den Kredit aus anderen anfallenden Geldern bezahlen und Arme zahlen sich dumm und dusselig alleine an den Zinsen. Elcon 16:11, 24. Jan 2007 (UTC)
- Modernisierung des Lehrplans hin zu freierem und individuelleren Unterricht.
- Gegen Studiengebühren
- (i) http://www.abs-bund.de/argumente (einzelne Argumente können bei Bedarf hier eingebaut werden) --Jamasi 02:40, 26. Jan 2007 (UTC)
- ‡? soll jeder sein Leben lang eingeschrieben bleiben können? Oder Klausurzwang und Ausnahmen nur bei ärztlichen Attesten von zwei unabhängigen Ärzten? Elcon
- (i) Langzeitstudenten Kosten den Staat nur sehr wenig. Hauptsächlich fallen die Kosten bei den Eltern oder einfach bei den Studenten selber an, die dementsprechend jobben. Mehr Info: http://www.abs-bund.de/argumente/langzeit/ --Jamasi 02:40, 26. Jan 2007 (UTC)
- — Langzeitstudenten kosten mehr als Alg II Empfänger und sind somit ein hoher (nicht unnützer) Kostenfaktor (nicht nur Lebensunterhalt, auch Laborplätze, Räumlichkeiten, Lehrkörper, Lehrmaterial in Form von Klausurzettel, die gleich wieder recycelt werden können etc.).
- — Langzeitstudenten belegen diese Ressourcen eben nicht! Wenn sie entsprechend bei den Veranstaltungen/Praktika wären, würde sich in Sachen Studium auch mehr bei ihnen tun. Es gibt viele Klausuren, wo ohnehin nach dem 3. Versuch Schluss ist und bei nicht erfolgter vorheriger Abmeldung zählt der Versuch als vertan. --Jamasi 22:23, 26. Jan 2007 (UTC)
- — Wobei ich mit der Aussage (contra/pro) langsam nicht mehr mitkomme. ;) Zu meiner Zeit konnte man sich beliebig oft zu den Laboren anmelden. Klausuren haben sich geändert, ich weiß, aber hier wird ja über vieles in verschiedenen Punkten diskutiert, was das Diskutieren nicht vereinfacht, was ich dadurch bereits zum Ausdruck brachte, indem ich Gründe einfach unter verschiedene Punkte kopierte. Doch back to topic: Langsam kommen wir zu den Rahmenbedingungen, die nicht in der Forderung enthalten und somit offen sind. Unter welchen Bedingungen besteht die Forderung "Gegen Studiengebühren"? Das Problem der Rahmenbedingungen hatte ich in meinem ersten statement "soll jeder sein Leben lang eingeschrieben bleiben können? Oder Klausurzwang und Ausnahmen nur bei ärztlichen Attesten von zwei unabhängigen Ärzten?" zu verdeutlichen versucht. :) Die Forderung nach "keine Studiengebühren" resultiert aus zu analysierenden Problemen, die weit davor liegen und somit ist eine Diskussion über diesen Punkt Zeit und Nervenraubend. Elcon 22:50, 26. Jan 2007 (UTC)
- — Langzeitstudenten belegen diese Ressourcen eben nicht! Wenn sie entsprechend bei den Veranstaltungen/Praktika wären, würde sich in Sachen Studium auch mehr bei ihnen tun. Es gibt viele Klausuren, wo ohnehin nach dem 3. Versuch Schluss ist und bei nicht erfolgter vorheriger Abmeldung zählt der Versuch als vertan. --Jamasi 22:23, 26. Jan 2007 (UTC)
- Um ein paar Sachen klarzustellen: Ich war nicht in der Regelstudienzeit fertig. Ich habe erlebt, wie sich um die 300 Leute zu Klausuren angemeldet haben und nur ca. 80 erschienen und ich habe überfüllte Hörsäle und fast leere Hörsäle erlebt. Ich will, daß jeder eine optimale Bildung erhält, die ihn befähigt, das Leben zu meistern und eine Ausbildung, die ihn zu den besten im internationalen Vergleich macht, denn die Rohstoffe in Deutschland sind fähige Menchen. Aber um noch etwas festzuhalten: Wir brauchen nicht über Studium und Studiengebühren zu reden, solange wir nicht einmal eine Lösung für die Schulprobleme liefern können, denn letztere Lösung wird garantiert Einflüsse auf eine davon unabhängig entwickelte Studiumlösung haben. Nichts für ungut, aber ich weiß schon, warum ich diese ganzen, gelisteten Forderungen vielfach für sinnlos halte, denn alle Problem lassen sich auf die Einstellung der Menschen zurückführen und somit ist der Schlüssel die Wissensvermittlung und Bildung in der Vorschulstufe, wenn überhaupt und garantiert nicht im einer Studienreform zu suchen, die wegen Verfehlungen in den vorangegangenen Bildungsstufen notwendig ist. Elcon 22:08, 26. Jan 2007 (UTC)
- — Langzeitstudenten kosten mehr als Alg II Empfänger und sind somit ein hoher (nicht unnützer) Kostenfaktor (nicht nur Lebensunterhalt, auch Laborplätze, Räumlichkeiten, Lehrkörper, Lehrmaterial in Form von Klausurzettel, die gleich wieder recycelt werden können etc.).
- (i) Langzeitstudenten Kosten den Staat nur sehr wenig. Hauptsächlich fallen die Kosten bei den Eltern oder einfach bei den Studenten selber an, die dementsprechend jobben. Mehr Info: http://www.abs-bund.de/argumente/langzeit/ --Jamasi 02:40, 26. Jan 2007 (UTC)
Links (Diskussion im Forum und sinnverwandtes im Wiki)
Konsensfähige Position
Was sollen unsere Grundziele für unsere Bildungspolitik sein?
- ???
- ???
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