Archiv:2012/AG Pressearbeit/Bildung

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Tango-text-x-generic with pencil.svg Dieser Artikel ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern hier findet/fand eine offene Diskussion des Themas statt.

Wenn Du meinst, diese Idee erweitern zu können, tu es, aber bitte beachte die Diskussionsregeln. Ist die Idee tragfähig und mehr als eine Einzelmeinung, so kann man das Ganze auch als Entwurf kennzeichnen.

Bildung ein Menschenrecht

Der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte folgend, ist kostenlose Bildung ein Menschenrecht. Bereits zu beobachtende Tendenzen, die diesem Menschenrecht entgegenwirken sind zu bekämpfen.

  • ‡? Die Stelle, wo kostenlose Bildung zu den Menschenrechten gehört, würde ich gerne sehen. Elcon 16:11, 24. Jan 2007 (UTC)
    +Artikel 26: Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Der Unterricht muss wenigstens in den Elementar- und Grundschulen unentgeltlich sein. --Icehawk 17:40, 25. Jan 2007 (UTC)
    (i)Menschenrechte nach Amnesty International:
    "Artikel 26
    1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
    2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
    3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll."
    Wenn ich bedingungslosen Gehorsam der Kinder beim Besuch einer Bildungseinrichtung nach Wahl der Eltern fordere, kann ich mich genauso auf die Menschenrechte Artikel 26 berufen und euch in eine Schule werfen, in der Lehrer körperlich züchtigen dürfen. --Elcon 21:25, 26. Jan 2007 (UTC)
    körperliche Züchtigung widerspricht anderen Menschenrechten --Jamasi 23:46, 28. Jan 2007 (UTC)
    ‡? Erwartest du etwa, dass ein 10 Jahre altes Kind selbständig, für sich auf lange Sicht sinnvoll, entscheiden kann, welche Schule/Schulform die richtige für ihr/sie ist? Folgendes (fiktives) Scenario: Hans-Peter ist gerade mit der Grundschule fertig. Er war in der Schule immer recht gut und seine Lehrerin und auch seine Eltern glauben, dass er auf einem Gymnasium gut aufgehoben wäre. Allerdings geht der beste Freund von Hans-Peter aufgrund von schlechteren Noten nicht auf ein Gymnasium, sondern auf eine Hauptschule, deshalb entscheidet sich Hans-Peter auch auf diese Hauptschule zu gehen... Keine allzu schöne tolle Vorstellung wie ich finde. --Vexrath 11:07, 31. Mär. 2009 (CEST)
  • ‡? Warum leitet Ihr aus einem Recht auf Bildung auch deren Kostenfreiheit ab? Amnesty ist da ja auch nur ein Interessensverband! Ich sehe gerade bei Bildung einen zahlenden Kunden in einer viel besseren Position! Das Geld dafür sollte man ihm aber in die Hand geben per nachrangigen Bildungskredit oder per Transfer (CAP 19:04, 19. Apr. 2009 (CEST))
    • a) Siehst Du keinen Konflikt/Widerspruch, wenn es Menschen gibt, die zwar theoretisch ein Recht auf Bildung haben, sie aber praktisch nicht haben koennen da sie Geld kostet, welches sie nicht haben? "Recht" impliziert, dass mir etwas in jedem Falle zusteht. Wenn mir etwas in jedem Falle zusteht, kann es nicht u.U., wie wenn ich kein Geld habe, wegfallen.
      b) Dies ist eine politische Organisation, die veraendern will. Sprich sogar wenn das Recht auf Bildung bis jetzt nicht verankert ist, ist dies kein Grund, ein Bestreben danach aufzugeben. Dann ist es eher diskutabel, ob so etwas eingefuehrt werden sollte. (Fs83hso 23:22, 06. Mai. 2009)
      • +Ich stimme dir zu, wenn Bildung nicht Jedem kostenfrei zugänglich gemacht wird, dann können sich nicht Alle bilden oder müssen sich dafür langfristig belasten (was davon abschreckt). Unser Ziel sollte es aber sein Jedem, unabhängig von seinem finanziellem Hintergrund, den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. (TuDios 17:30, 22. Mai. 2009)

Elternunabhängiges BaföG als Kredit

  • BaföG sollte unabhängig vom Einkommen der Eltern als Kredit gezahlt werden.
    +Die Tatsache, dass die Eltern reich sind bedeutet nicht zwangsweise, dass sie Geld fuer die Bildung ihrer Kinder ausgeben wollen, mit den Studienwuenschen ihrer Kinder einverstanden sind etc. Das Kind soll dann halt die Firma oder Praxis uebernehmen oder etwas studieren, dass den Wuenschen der Eltern entspricht, auch wenn es sich eigentlich politisch engagieren, in die Kunst oder Forschung gehen will. Haben die Kinder Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen, Konflikte mit ihren Eltern oder einen Studienwunsch, mit dem die Eltern nicht übereinstimmen, wird ihnen aber auch diese staatliche Hilfe versagt. Sie bleiben abhaengig von Personen, mit denen sie ausser Genen moeglicherweise nichts gemein haben, Personen, die sie missbraucht haben koennen. Reiche Eltern bedeuten nicht reiche Kinder. Fs83hso 23:12, 06. Mai 2009
    Reiche legen evtl. Bafög hoch verzinslich an, weil sie es so aufstocken können, daß optimale Zinsen bei fester Laufzeit herauskommen. Zum Fälligkeitstermin wird der Kredit dann aus anderen anfallenden Geldern bezahlt. --Elcon 16:11, 24. Jan 2007 (UTC)
    also wenn das BaföG nicht STARK erhöht wird, wird man das Geld kaum hoch verzinst anlegen können. Ralph 16:30, 24. Jan 2007 (UTC)
    (i)Annahme: Bafög 30Teuro. Die Eltern legen bei Studienbeginn 150Teuro für 4 Jahre an. Student schreibt einen Dauerauftrag: "Bafög auf Konto der Eltern" und lebt selber von der Kreditkarte, der Eltern. Nach 4 Jahren bekommt der Student dann die 30Teuro + Zinsen von den Eltern. --Elcon 15:50, 25. Jan 2007 (UTC)
    +Verringert bürokratischen Aufwand Ralph 16:30, 24. Jan 2007 (UTC)
    +Planungsklarheit für Leute, die nicht wissen, ob sie sich das Studium leisten können und Nebenjobs sind nicht in jedem Fach zeitlich machbar Ralph 16:30, 24. Jan 2007 (UTC)
    zu meiner Zeit schafften nur 10% der Studienanfänger der Informatikstudiengänge den Abschluss. Die Frage ist nicht nur, wovon man leben soll, sondern zusätzlich die Frage: Wie soll ein Studienabbrecher das jemals zurückzahlen? --Elcon 15:50, 25. Jan 2007 (UTC)
    ‡? also da bei Informatik gnadenlos ausgesiebt wurde, sollen Leute, die kein Geld haben erst recht nicht studieren dürfen? --Ralph 22:59, 25. Jan 2007 (UTC)
    zinsloses, staatliches Darlehen in unbestimmter Höhe für jeden Bürger für eine Firmengründung (Provokation von --Elcon)
    +verringert Arbeitslosigkeit --Elcon
    ‡? wie soll dieser Kredit zurückgezahlt werden? --Elcon
    +Gute Sache, Missbrauchspotential besteht hier zwar, aber das sehe ich eher als gering an. Im Gegenzug fällt viel bürokratischer Aufwand weg.TuDios 17:35 22.05.2009
~ Alternative: Nachrangiger Sozialkredit für alle, der Grundeinkommen, Ausbildungsgebühren und alle anderen Transfers refinanziert. Das wäre eine Transferumstellung von Horizontal (alle monentan lebenden) auf Vertikal (eigenes Leben). Mich reizt die Transparenz, die Verständlichkeit und die fühlbare Verantwortung. Wenn der Sozialkredit mit der Einkommenssteuerzahlung o.ä. getilgt wird, würde man ja auch nicht schlechter da stehen.(CAP 19:09, 19. Apr. 2009 (CEST))
Und durch diese Umlagerung hast du dann faktisch den Sozialstaat bzw. die Solidargemeinschaft abgeschafft. --Jamasi 17:27, 22. Apr. 2009 (CEST)

Studiengebühren

  • Abschaffung bzw. Verhinderung von Studiengebühren, da diese im Gegensatz zu freiem Wissen stehen und das Studieren zum Privileg finanzstarker Bürger machen.
    (i)http://www.abs-bund.de/argumente (einzelne Argumente können bei Bedarf hier eingebaut werden) --Jamasi 02:40, 26. Jan 2007 (UTC)
    ‡? soll jeder sein Leben lang eingeschrieben bleiben können? Oder Klausurzwang und Ausnahmen nur bei ärztlichen Attesten von zwei unabhängigen Ärzten? Elcon
    (i)Langzeitstudenten Kosten den Staat nur sehr wenig. Hauptsächlich fallen die Kosten bei den Eltern oder einfach bei den Studenten selber an, die dementsprechend jobben. Mehr Info: http://www.abs-bund.de/argumente/langzeit/ --Jamasi 02:40, 26. Jan 2007 (UTC)
    Langzeitstudenten kosten mehr als Alg II Empfänger und sind somit ein hoher (nicht unnützer) Kostenfaktor (nicht nur Lebensunterhalt, auch Laborplätze, Räumlichkeiten, Lehrkörper, Lehrmaterial in Form von Klausurzettel, die gleich wieder recycelt werden können etc.).
    Langzeitstudenten belegen diese Ressourcen eben nicht! Wenn sie entsprechend bei den Veranstaltungen/Praktika wären, würde sich in Sachen Studium auch mehr bei ihnen tun. Es gibt viele Klausuren, wo ohnehin nach dem 3. Versuch Schluss ist und bei nicht erfolgter vorheriger Abmeldung zählt der Versuch als vertan. --Jamasi 22:23, 26. Jan 2007 (UTC)
    teilweise beliebig häufige Anmeldung zu Praktika möglich. --Elcon 22:50, 26. Jan 2007 (UTC)
    dies ist dann aber ein organisatorisches Problem der Hochschulen. --Jamasi 23:46, 28. Jan 2007 (UTC)
    ~ Alternative: Es wär z.B. möglich, eine Maximalstudienzeit festzulegen. Sobald man darüber kommt muss man zahlen. Die Höhe dieser Gebühr sollte abhängig davon sein, wie weit der Student über die Zeit hinaus ist. Die Maximalstudienzeit sollte abhängig von der Regelstudienzeit seines Fachs sein. Gremientätigkeit (Fachschaft, Hochschulpolitik etc.) sollten auch berücksichtigt werden. --Vexrath 12:07, 31. Mär. 2009 (CEST)
    Für das Studienkontenmodell fehlt ebenfalls die argumentative Grundlage, da Langzeitstudenten den Staat nicht mehr kosten. --Jamasi 07:49, 1. Apr. 2009 (CEST)
    {alternativ|Wie wäre es, ganz einfach vom Erst oder Zweitstudium auszugehen?} --Loralitilli 14:39, 31. Mär. 2009 (CEST)
    ‡? Unter welchen Bedingungen besteht die Forderung "Gegen Studiengebühren"? --Elcon 22:50, 26. Jan 2007 (UTC)
    +Studiengebühren könnte zu weniger Nachwuchs bei Akademikern führen (http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=931210) --Jamasi 15:08, 5. Feb 2007 (UTC)
    +Das Erststudium sollte grundsätzlich innerhalb der Regelstudienzeit (+ ein zu definierender Offset von ein paar Semestern) frei sein, darüber hinaus dan Gebühren. Der Offset deshalb, weil es u.U. technisch nicht möglich ist die Regelstudiendauer einzuhalten (z.B. nicht angebotene Labore/Praktika) oder viele Studis nebenbei noch arbeiten müssen. --Hoogi 21:37, 11. Jun. 2009 (CEST)

~ Alternative: Einführung von Studiengebühren! Damit wird der Student zum wichtigen, zahlenden Kunden! Man muss ihn nur refinanzieren, so dass es keine Zugangshürden gibt! (CAP 19:27, 19. Apr. 2009 (CEST))

(i)Freies Wissen und Studiengebühren schließen einander nicht aus. Studium sollte aktive Wissenvermittlung sein! Die Analogie wäre ein Beratungsunternehmen, das Open Source Software implimentiert.(CAP 19:27, 19. Apr. 2009 (CEST))

Sinn von Bildung

  • Jeder sollte eine optimale Bildung erhalten, die befähigt, das Leben zu meistern und eine Ausbildung, die ihn zu den besten im internationalen Vergleich macht.
    +die Rohstoffe in Deutschland sind fähige Menschen. --Elcon 22:08, 26. Jan 2007 (UTC)
    (i)Grundlagen müssen schon in der Schule gelegt werden, denn alle Probleme lassen sich auf die Einstellung der Menschen zurückführen und somit ist der Schlüssel die Wissensvermittlung und Bildung in der Vorschulstufe. --Elcon 22:08, 26. Jan 2007 (UTC)
    ‡? "beste im internationlen Vergleich" macht keinen Sinn. Es geht doch um die Optimierung des eigenen Lebenstandards. Da brauch ich das beste Verhältnis von Input und Output und nicht den absolut besten Input.(CAP 19:40, 19. Apr. 2009 (CEST))
  • Die Schüler sollten darüber aufgeklärt werden warum sie etwas lernen.
    Liegt an den Lehrern und soll eigentlich auch gemacht werden. Also unsinnige Forderung. --freethought 09:33, 29. Jan 2007 (UTC)
    ~ Alternative: Dann müssen wir dafür sorgen das die Lehrer das machen --Icehawk 17:16, 30. Jan 2007 (UTC)
    ‡? Dem kann ich zustimmen, bleibt die Frage wie? Und darüber hinaus: Es sind mit Sicherheit nicht ausschließlich die Lehrer dafür (Bildung/Charakterbildung) verantwortlich; man sollte vielmehr meinen, auch Eltern hätten (ebenso wie "das Umfeld", was dann wohl wir alle sind) einen Erziehungsauftrag--Herr schrat 22:28, 21. Jan. 2008 (CET)
    ‡? Wissen die Lehrer denn überhaupt, warum man das lernen soll, was sie unterrichten? Also ich erinnere mich da an einige Lehrer auf meiner Schule, die absolut keine Ahnung hatten, warum sie das tun... Gerade in den Pflichtfächern ist das in der Oberstufe vermutlich auch schwer (Erklär mal einem Schüler der Richtung Sprachen tendiert, dass er Integralrechnung braucht, oder einem naturwissenschaftlich Interessierten, warum er "Der Vorleser" analysieren muss!!!). --Vexrath 12:27, 31. Mär. 2009 (CEST)
    (i)Schule dient allgemein dem Erwerb von Kulturtechniken (zumindest sollte es so sein). In Deutsch lernst du also Texte logisch zu zerlegen und aufzubauen, in Mathe lernst du, wie man diverse Dinge berechnet und Integralrechnung ist dabei nunmal eine (höhere) Kulturtechnik, die man grundsätzlich beherrschen sollte. Die Gewichtung, welche Kulturtechniken besonders wichtig sind, erfolgt entsprechend über die Lehrpläne. --Jamasi 07:55, 1. Apr. 2009 (CEST)

~ Alternative: Sollte nicht die Verankerung von Wissen und Kompetenz bei den Schülern das Ziel der Schule sein. Das "überschütten" mit Wissen macht doch keinen Sinn, wenn es gleich wieder raus fließt! Wenn die Verankerung nicht zum Ziel wird, wird Bildung weiterhin eng mit der sozialen Herkunft korreliert sein.(CAP 19:40, 19. Apr. 2009 (CEST))

  • Hier fehlen in meinen Augen noch sehr, sehr viele Punkte. Die Schule soll uns ja nicht nur befähigen, später in diesem Land einen Job auszuüben! Das vermitteln von Allgemeinwissen(Geschichte, Welt(!)religionen, Literatur), Moralvorstellungen (Werte und Normen, Philosophie), Kenntnisse über Politik, Alltagswissen (Kochen, Haushalt, Sexualaufklärung), körperliche Ertüchtigung usw. sind weitere Aufgabenfelder. Dies ist keinesfalls eine vollständige Liste, die benoetigt sicherlich längeres Reflektieren und brainstorming unter mehreren hier, aber das was wir bis jetzt hier haben reicht sicher nicht! Ansonsten koennte hier noch viel über Praxisbezug, Anwendung und Strukturen erkennen statt schlichtem Fakten auswendig lernen gesagt werden. --Fs83hso 00:55, 07. Mai 2009

Abschaffung der Hauptschule

  • ‡? Und was ist mit der Realschule und dem Gymnasium? Wie begründest Du ein Zweigliedriges System? Warum keine integrative und kursdynamische Stufe? --freethought 09:33, 29. Jan 2007 (UTC)
  • +In der Hauptschule fehlen starke Schüler und damit positive Vorbilder. --icehawk 22:46, 21. Mai 2007 (CEST)
  • +Die Hauptschule ist durch ein Stigma belastet, sie kann so gut oder schlecht sein wie sie will, die Schüler haben aufgegeben. --icehawk 22:46, 21. Mai 2007 (CEST)
    ‡? Hier stellt sich dann wohl auch die Frage, wie die Hauptschulen zu ihrer "Stigmatisierung" gekommen sind (und erlaubt mir die Anmerkung dass auch "Piraten" in gewisser Weise stigmatisiert sind ;) ) Fakt ist, daß ein dreigliedriges Schulsystem zu optimaler Förderung ALLER Beteiligten führen sollte, und wohl auch kann, falls sie konsequent durchgeführt wird. --Herr schrat 22:38, 21. Jan. 2008 (CET)


  • +Bildungsziel ist auf praktisch begabte Schüler zugeschnitten, dies entspricht nicht der Realität. In Wirklichkeit sind dort nur Pechvögel. --icehawk 22:46, 21. Mai 2007 (CEST)
  • Ich kenne viele ehemalige Hauptschüler, die durchaus keine „Pechvögel“ sind. Es sollte auf jeden Fall – ob dreigliedriges Schulsystem oder nicht – einen Hauptschulabschluss geben, da er vielen Menschen die Möglichkeit eröffnet, schnell in die Arbeitswelt einzusteigen und dort ihre Begabungen voll auszuspielen, statt in der Realschule unnötig lange, womöglich als „dumm“ oder „faul“ missverstanden, ein weiteres Schuljahr abzusitzen. Onkelfritz 17:46, 29. Nov. 2007 (CET)
  • +Ich lasse mal eine Karikatur der Badischen Zeitung sprechen. ;) 400px --icehawk 22:54, 21. Mai 2007 (CEST)
  • ‡? muss später dann nach Leistung getrennt werden, um die Leistung anderer nicht zu bremsen? dann geht Sinn der Abschaffung verloren
  • ~ Alternative: Besser gleich eine Gesamtschule einführen mit Abschluss nach 10 und 12 Jahren Schulzeit. Auflösung der starren "Klassenstrukturen" durch unterschiedliche Leistungsgrade pro Jahrgang und Fach, für optimale Förderung des Schülers in jedem Fach. --Derknilch 16:20, 17. Mär. 2008 (CET)
    +in Verbindung mit größeren Schulen: höhere Fächervielfalt --Vexrath 12:30, 31. Mär. 2009 (CEST)
  • (i)Wenn ihr einfach die Hauptschule, und vielleicht dann im gleichen Schwung noch die Realschule abschafft, und das momentane Schulsystem sich erhaelt, ist das ein einziges Grauen. Ich gehoere zu den Schuelern, die in die Orientierungsstufe gesteckt wurden (for die von Euch, denen das nichts sagt; da wird die Grundschule auf die 5 und 6 Klasse erweitert, und noch nicht nach Schulen geteilt, also quasi eine Gesamtschule auf Zeit) Fazit: 40 % der Schueler haben sich zu Tode gelangweilt, gestoert, abgeschaltet, weil sie nicht gefordert wurden, haben die Freude an der Schule und am Lernen verlernt, wurden als arrogant verschimpft. 40 % der Schueler waren hoffnungslos ueberfordert, haben geweint, weil sie nicht gefoerdert wurden, es zu schnell ging, sie nichts verstanden haben, haben die Freude an der Schule und am Lernen verlernt, wurden als dumm verschimpft. Die restlichen 20 % waren mittig und kamen folglich mit dem Lerntempo klar. Chancen fuer die unteren 40 % kamen da nicht bei raus, es war ein einziger quark. Das Gleiche fuer alle ist eben nicht das Beste fuer alle. Ich war ein Jahr an einer englischen Schule, an der eine Vielzahl an Faechern, sowohl Sprachen, Wissenschaft, Gesellschaft, Handwerk und Sport, angeboten wurden. Ab der 9 Klasse konnte man hier sehr frei ab- und anwaehlen, und es so auf eigene Beduerfnisse abstimmen. Dadurch entstandene Freistunden wurden als verpflichtete Lernzeiten genommen. Das hat super funktioniert, aber da koente man sicher auch noch andere gute Konzepte entwickeln. In jedem Fach gab es drei Kurse, a - c, die immer gleichzeitig liefen. B ging nach normalen Niveau vor, in c wurde sehr viel geuebt und wiederholt, a machte mehr Stoff. Vor allem haben sie sich wirklich unterschieden (wenn ein Konzept aehnlich auf Deutschland uebertragen wurde, taten sich die Kurse nichts untereinander) und man konnte sehr schnell flexibel wechseln. Wir uebernehmen hier die Vorteile des Gesamtschulkonzepts und des Dreigleisigen Konzepts; die Faecher und ihr Schwierigkeitsgrad ist extrem speziell auf den Schueler abgestimmt. Sprich wer beispielsweise in Sprachen sehr gut ist, und da gerne gefordert werden moechte, aber in Mathe Probleme hat, und dort Hilfe braucht, bekommt exakt, was er benoetigt. Schueler werden gefoerdert und gefordert, wo es noetig ist. Vor allem werden Schueler nicht nach Schulen diskriminiert, da sie sich immer wieder treffen und in verschiedenen Staerken und Schwaechen sehen, aber ohne unter diesen leiden zu muessen. Also koennten die Schueler beliebig aufsteigen - der Stempel Hauptschule verschwindet - und gleichzeitig halten sie sich nicht gegenseitig auf. Bei der Umsaetzung muesste beachtet werden, dass die Schulen groesser oder die Klassen kleiner werden muessen, oder eine Kombination aus beidem. Ich finde zweiteres eh wuenschenswert, und eine groessere Schule zugunsten hoeherer Faechervielfalt empfinde ich auch noch als reizvoll. --Fs83hso 00:16, 07. Mai 2009

Die Hauptschule abzuschaffen mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen. Blicken wir jedoch einige Jahre in die Zukunft wird sich zeigen, dass sich nicht die Qualität der ehemaligen Hauptschüler verbessert hat sondern, dass die heutigen Realschüler vor großen neuen Problemen auf dem Arbeitsmarkt stehen. Ich glaube, dass die Lösung nicht in mehr guten Abschlüssen zu finden ist, Im Gegenteil. Ich glaube, dass Problem ist, dass Heute viel zu viele Abitur machen. Gäbe es weniger Abiturienten(ich denke wir sind uns alle einig wenn ich sage, dass das Abitur in den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat)würde der Wert des Real- und dadurch auch der des Hauptschulabschlusses steigen. Noch vor einigen Jahren war der Hauptschul-Abschluss nicht begleitet von Perspektivenlosigkeit wie heute. Das Problem, ist dass überangebot von nicht ausreichend kompetenten Abiturienten. Folglich halte ich einen Einstellungstest für angehende Aiturienten für Sinnvoll. Ich habe meine Schullaufbahn selbst auf der Hauptschule begonnen und mit Abitur beendet. Und ich kann mir überzeugung sagen, dass die Schüler auf den Hauptschulen angemessen gefordert und gefördert werden. Ich denke eine Verbesserung der derzeitigen Lage könnte unter anderem auch durch eine Verlängerung der Grundschul Zeit erreicht werden. Die Idee größere Schulen für eine größere Fäschervielfalt gefällt mir übrigens sehr gut. Mojo 21:40, 21. Jun. 2009 (CEST)

Bildungsreform hin zu freierem und individuellerem Lernen

  • ‡? Sorry, aber auch dies ist eine aussagelose Floskel, die sich in jedem Didaktikband findet. Was genau ist freies Lernen? Weiterhin muss ich dies auch anhand entwicklungdynamischer Gesichtspunkte rechtfertigen. --freethought 09:33, 29. Jan 2007 (UTC)
  • +/-Es sollte die Möglichkeit zu freiem Lernen geben, etwa durch Unterrichtspflicht statt Schulpflicht, sodass Heimunterricht gegeben werden kann. Man sollte aber nicht von jedem Schüler verlangen, individuell zu lernen. Tatsache ist zwar, dass Schüler, die individuell lernen, erfolgreicher sind, allerdings sehe ich das eher als Folge dem größeren Interesse an individuellem Lernen bei erfolgreichen Schülern. Individuell zu lernen sollte kein Zwang, sondern eine Möglichkeit sein. --Onkelfritz 01:11, 8. Jan. 2008 (CET)
  • +/-Privatunterricht passt hier ja irgendwie nicht rein, oder? Außerdem sollte der Staat schon die Bildungshoheit behalten. Ich denke Gesamtschulen mit verschiedenen Leistungsstufen pro Jahrgang und Fach (ähnlich den USA ...) sind kein schlechter Ansatz. So kann jeder in jedem Fach in einem für ihn angemessenen Tempo lernen. Daneben wäre vielleicht die Auslagerung mancher Fächer in Wahlpflicht kein Fehler. Wer kein Musik machen will, kann beispielsweise schreinern usw. Falls Kapazitäten, fehlen würde ich gegebenenfalls Vereine, Musikschulen und Co mit einzubeziehen. So sollte dann auch das Angebot ausreichend vielfältig sein, dass für jeden was dabei ist, was ihn interessiert. --Derknilch 16:12, 17. Mär. 2008 (CET)
  • +/-Eine der wenigen Sachen, die mir in den USA sehr gut gefallen, ist deren Schulsystem (zumindest den Teil, den ich da in der Highschool mitbekommen habe). Durch die Möglichkeit bereits relativ früh (9. Klasse) einen breiten Wahlbereich zur Verfügung zu haben, hat man (wenn man möchte) die Chance sich bereits recht früh zu spezialisieren, aber vor allem auch schon wären der Schulzeit u.U. zu merken, das die bisherige Vorstellung des Fachs vlt. eine andere war. --Vexrath 12:55, 31. Mär. 2009 (CEST)
    (i)Aufbau des Amerikanischen Schulsystems: Um ein gewisses Grundwissen zu gewährleisten muss man bestimmt Kurse zwingend belegen, allerdings ist nicht vorgeschrieben, in welcher Klasse dies geschehen muss. Durch diese weniger starke Trennung der Jahrgangsstufen, ist es möglich ein erheblich breiteres Spektrum an Fächern anzubieten, da man aus 4 Jahrgängen mehr Interessenten an "Sonderfächern" (z.B. technisches Zeichnen, oder Fernsehkunde) findet, und diese so auch sinnvoll anbieten kann. Die Aufteilung nach Schwierigkeitsgraden erlaubt es einem Schüler, der vtl. schlecht in Sprachen ist, dennoch eine gute bis sehr gute Ausbildung im natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Bereich zu bekommen. --Vexrath 12:55, 31. Mär. 2009 (CEST)
  • +Ich halte die Ueberschrift zwar fuer eine Floskel ohne Konkretes, aber zu dem Ideal kann man sich viel Konkretes denken. Und das Ideal ist klasse. Ich glaube wir koennen in dem Bereich sehr viel aus dem Ausland lernen. Siehe post zu USA ueber mir und mein Post zu "Hauptschule abschaffen": "Ich war ein Jahr an einer englischen Schule, an der eine Vielzahl an Faechern, sowohl Sprachen, Wissenschaft, Gesellschaft, Handwerk und Sport, angeboten wurden. Ab der 9 Klasse konnte man hier sehr frei ab- und anwaehlen, und es so auf eigene Beduerfnisse abstimmen. Dadurch entstandene Freistunden wurden als verpflichtete Lernzeiten genommen. Das hat super funktioniert, aber da koente man sicher auch noch andere gute Konzepte entwickeln. In jedem Fach gab es drei Kurse, a - c, die immer gleichzeitig liefen. B ging nach normalen Niveau vor, in c wurde sehr viel geuebt und wiederholt, a machte mehr Stoff. Vor allem haben sie sich wirklich unterschieden (wenn ein Konzept aehnlich auf Deutschland uebertragen wurde, taten sich die Kurse nichts untereinander) und man konnte sehr schnell flexibel wechseln. Wir uebernehmen hier die Vorteile des Gesamtschulkonzepts und des Dreigleisigen Konzepts; die Faecher und ihr Schwierigkeitsgrad ist extrem speziell auf den Schueler abgestimmt. Sprich wer beispielsweise in Sprachen sehr gut ist, und da gerne gefordert werden moechte, aber in Mathe Probleme hat, und dort Hilfe braucht, bekommt exakt, was er benoetigt. Schueler werden gefoerdert und gefordert, wo es noetig ist. Vor allem werden Schueler nicht nach Schulen diskriminiert, da sie sich immer wieder treffen und in verschiedenen Staerken und Schwaechen sehen, aber ohne unter diesen leiden zu muessen. Also koennten die Schueler beliebig aufsteigen - der Stempel Hauptschule verschwindet - und gleichzeitig halten sie sich nicht gegenseitig auf. Bei der Umsaetzung muesste beachtet werden, dass die Schulen groesser oder die Klassen kleiner werden muessen, oder eine Kombination aus beidem. Ich finde zweiteres eh wuenschenswert, und eine groessere Schule zugunsten hoeherer Faechervielfalt empfinde ich auch noch als reizvoll." --Fs83hso 00:25, 06. Mai 2009
  • +Warum heißt die Überschrift denn nicht ".. hin zu freiem und individuellem Lernen"? Deutschland steht mit seinem Schulzwangssystem, (das übrigens in dieser Form aus dem dritten Reich stammt) ziemlich alleine da. Ich fände es angesichts der Ausrichtung der Piratenpartei naheliegend, auch im Bildungsbereich für Selbstbestimmmung einzutreten. Warum soll denn der Staat die Bildungshoheit behalten? Damit er sich die Bürger/innen so bilden kann, wie er sie gern hätte? Je eher die Schulbesuchspflicht durch das Recht der freien Wahl des Bildungswegs abgelöst wird desto besser. Warum sollen wir nicht endlich selbst entscheiden, wie, wo und worin wir uns bilden wollen? Ich bin für eine Aufnahme des Punktes "Ausdrückliche Genehmigung und Förderung des Homeschoolings" in alle Länderprogramme der Piratenpartei.--Bildungsfreiheit 13:02, 27. Mai 2009 (CEST)
  • +Da sich die Piratenpartei besonders für Open Source und Creative Commons einsetzt ist es nur logisch auch im Bildungsbereich mehr Freiheit und Selbstverantwortung zu verlangen. Das Vertrauen, dass Menschen sich frei bilden, also jeder ein natürliches Interesse hat Wissen zu erwerben sollte als Grundlage jeglicher Bildungspolitik gegeben sein. Dieses Vertrauen in ein freies, selbstständiges, lebenslanges Lernen spricht auch gegen eine Schulbesuchspflicht. Lernen findet überall und immer statt. Ich denke vor Allem an die Kenntnisse, die wir alle über die Technologien des Internets erworben haben. Die Meisten haben diese nicht in der Schule, sondern hauptsächlich aus eigenem Interesse erworben. Daraus ergibt sich meiner Meinung nach, dass Interesse zum Lernen ein besserer Antrieb ist, als das jeder Lehrplan und Bildungszwang leisten kann. Homeschooling ist eine Möglichkeit, die ich allerdings auch kritisch sehe, da dadurch fanatische Eltern durchaus Möglichkeiten gegeben wird, wieder fanatische Kinder hervorzubringen. Eine viel weitreichendere Vorderung, die ich mir für die Piratenpartei vorstellen kann, ist ein Recht auf lebenslanges Lernen. Jeder Mensch sollte also das Recht haben sich lebenslang frei zu Bilden. Jeder sollte das Recht haben Informationen aus Bibliotheken und Universitäten zu erhalten, egal, ob er/sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllt. Jeder Mensch sollte das Recht haben einen Lehrer mit dem er nicht zurecht kommt zu wechseln. Dieses Recht auf Bildung sollte die Partei besonders für diejenigen fordern und kontrollieren, die in der Pädagogik als die "sozial Benachteiligten" benannt werden. Jedem Menschen muss bewusst sein, dass er für sein Lernen immer selbst verantwortlich ist und wer das nicht weiß, muss man ihn darauf aufmerksam machen. Da Lernen immer statt findet, ist Lernzwang, dem junge Menschen wir heute ausgesetzt sind fragwürdig (So wie es keine Esszwang oder Schlafzwang gibt). Dass Lernen Spaß macht wissen vor Allem von Kindern von 0-6 Jahre und Menschen über 20 Jahre. Dieser Zusammenhang müssen wir durch die Pädagogik hinterfragen. Der Unterrichtszwang, der nicht für alle, aber einige junge Menschen problematisch ist (vor Allem "sozial Benachteiligte", die von Schule meist in der 4 Klasse genug haben und frustriert sind) sollte durch ein Vertrauen auf ein lebenslanges glückliches Lernen ersetzt werden. Zu diesem Thema empfehle ich mal das Wort unschooling, unerzogen zu suchen. Es gibt unwahrscheinlich viel alternative pädagogische Literatur, die ich bei Bedarf hier posten kann.--Hoyer.th 13:01, 14. Jun. 2009 (CEST)

IT an Schulen

Verbesserung des Einsatzes von IT im Schulbetrieb - in allen Fächern, nicht nur in Informatik.

+/-Vorschlag zur Finanzierbarkeit dieser Forderung muss dazu. Meint ihr nicht die Schulen würden gerne ihre IT-Bereiche aufstocken? --freethought 09:33, 29. Jan 2007 (UTC)
(i)Statt den Büchern werden die Computer eingesetzt, dann muss man erstere nicht mehr kaufen --Icehawk 17:16, 30. Jan 2007 (UTC)
(i)Dito. Buecher, Poster, Kopien, Fernseher, flipcharts, Filzstifte, Diaprojektor, Folien, Tafel, Kreide usw. koennten durch einen Computer mit beamer oder ein smartboard sowie digitale Dateien nach Hause ersetzt werden. Die Schulungen fuer die Lehrer sind noetig, und es kommen die Anschaffungskosten dazu, aber ich denke das koennte sich auf Dauer rentieren. Dazu kommen die Profite durch die moegliche - wenn auch nicht zwangweise - hoehere Qualitaet des Unterrichts. Aber das ist nur eine Idee. Mit diesen considerations sollten wir uns, mit Wissen um die Kosten der einzelnen Materialien, deren Laufzeit usw. hinsetzen und ausrechnen, wieviel exakt das kostet. Diese Partei soll ja eben nicht nur leere Versprechen sein die wirtschaftlich unmoeglich sind. --Fs83hso 00:30, 07. Mai 2009
(i)Es müssen nicht nur neue Computer gekauft werden, sondern auch die Lehrkräfte entsprechend geschult werden. --Icehawk 17:16, 30. Jan 2007 (UTC)

Inhalte für sinnvollen IT-Unterricht:

  • Grundlagen (Komponenten eines Rechners, einfache Boolsche Algebra)
  • Wie halte ich mein System sauber? (Stichworte: Sicherheitspatches, Updates, Antiviren/Sicherheits-Programme und denen Grenzen, Schädlingskunde, Benutzerrechte, ...)
  • Internet allgemein (Recherche, kritische Quellenbewertung, ...) und die Gefahren (persönliche Daten, Stalking, Phishing, Malware, "Gratis"-Angebote, AGB, ...)
  • Datenschutz allgemein sollte auch vorkommen
  • Monopolkunde (WGA-Prüfung, (De-)Aktivierung von Windows, proprietäre Dateiformate, DRM, ...)
  • Einsatz freier Software (z. B. OpenOffice.org, Firefox, Linux)
    +Einsatz freier Software ist meiner Meinung nach sinnvoll - sicherlich nicht ganz "ideologisch neutral", aber besser, als zu irgendeinem kommerziellen Softwarepaket Farbe zu bekennen. Es ist nicht die Aufgabe des Staates, kostenlose Werbung für kommerzielle Interessen zu betreiben. --Blackhole89 20:03, 19. Apr. 2009 (CEST)
    Monopolkunde, und Einsatz freier Software würde ich nicht zu Unterrichtsstoff machen. Aus dem einfachen Grund, das in der Schule Wissen vermittelt werden soll, und keine Ideologie. Und gerade in diesen Punkten ist es denke ich für den Lehrer /die Lehrerin schwer, die Distanz zu wahren. --Vexrath 13:09, 31. Mär. 2009 (CEST)
    Schule auf Wissensvermittlung zu reduzieren ist nicht OK. Es geht viel mehr darum Kulturtechniken zu vermitteln. Hierzu gehören dann z.B. Lernstrategien.
    +/-Die Frage nach den Grundlagen ist denke ich nicht wirklich interessant/relevant für jeden. Sowas gehört imo in den Informatik-Unterricht, da die meisten Nutzer wohl eher ihren Computer als Plattform von Programmen nutzen, und es einem Großteil der Leute egal sein dürfte, warum das so funktioniert wie es funktioniert. Vielen reicht es schließlich auch zu wissen, dass ihr Auto fährt, wenn sie es regelmäßig tanken... --Vexrath 13:09, 31. Mär. 2009 (CEST)
    +Was ich allerdings noch hinzufügen würde wäre ein EDV-Block, bei dem die Schüler den Umgang mit einem Office-Paket lernen. Die Wahl dieser Software sollte aber der Schule überlassen bleiben, und nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden, wobei hier natürlich freie Software gefördert werden sollte. --Vexrath 13:09, 31. Mär. 2009 (CEST)

freien Lehrmaterialien

Lehrmaterialien sollten unter einer freien Lizenz stehen und frei im Netz zur Verfügung gestellt werden. Vorhandene Projekte müssen gefördert und ausgebaut werden, für von Lehrern in ihrer Arbeitszeit selbst erstellte Materialien muss dieses Konzept verpflichtend werden. --Icehawk 17:16, 30. Jan 2007 (UTC)

  • (i)Teilweise stehen Lehrmaterialien frei zur Verfügung, die von Lehrern für ihre Kollegen bereit gestellt worden sind. Allerdings müssen Lehrmaterialien zertifiziert werden, damit die Richtigkeit der Inhalte garantiert werden kann. --freethought 09:33, 29. Jan 2007 (UTC)

Sortieren und Selektieren von Information

Da wir alle immer mehr mit Informationen überflutet werden, sollten Kinder und Jugendliche schon sehr früh lernen, wie man Informationen filtert. Vielleicht sollte sogar ein extra Schulfach geschaffen werden, wo das behandelt wird. In diesem Schulfach könnte schon von Klein auf auch EDV Kenntnisse vermittelt werden.

Schule braucht kein Staat

Schule als Aktiengesellschaft

Hier mal als Diskussionsgrundlage erwähnt: die Phorms AG . Das bedeutet im nächsten Schritt, dass der Staat sich nur noch um die Kontrolle kümmert. Die Ausbildung und Erziehung übernehmen Firmen. Proofy 00:47, 23. Apr 2007 (CEST)

Bildung ist Aufgabe von Eltern und Staat, die Privatwirtschaft hat in den Bildungsstätten nichts zu suchen. --Jamasi 04:25, 23. Apr 2007 (CEST)
‡? Wie steht es hier mit den Mitspracherechten der Betroffenen (Eltern/Schüler) über Elternbeirat/Schülerverwaltung? Und wer zahlt? --foxi 15:51, 27. Oct 2007 (CEST)
Das klingt fast wie Scientology. Zumindest ist mir das als erstes in den Kopf gekommen. Der zweite Gedanke: Abschöpfen des besten Potentials mit der Möglichkeit die Schüler nach eigenem Wunsch formen zu können. Das einzige positive, was ich gefunden habe: "Wir sind überzeugt, dass der Schulerfolg eines Kindes maßgeblich von der Qualität der Lehrkräfte abhängt." Aber daran wird inzwischen gearbeitet. (Einführung der selbstverantwortlichen Schule mit QM). Zumindest in Nds.--Jasocul 10:58, 23. Apr 2007 (CEST)
‡? Das ist jetzt Ist-zustand! Eltern und Staat versagen und die Wirtschaft will die Lücke gewinnbringend stopfen. Soll dies nun verboten werden oder besser kontrolliert? Proofy 21:47, 23. Apr 2007 (CEST)
‡? Inwiefern versagen Schule und Staat? An welchen Stellen genau? Konkret? Was genau macht denn die Wirtschaft da und wohin führt das? --Herr schrat 22:43, 21. Jan. 2008 (CET)
+ Auch, wenn es recht plakativ klingt, kann ich den Gedanken durchaus nachvollziehen. Heute gibt es viele private Bildungseinrichtungen (Nachhilfe, Museen, Führungen, Zoos, Theater, Ganztagsangebote, Klassenfahrten, Ferienlager, Vereine) die durch die Privatisierung der staatlichen Bildung aufgewertet werden. Außerdem entsteht ein gesunder Wettbewerb zwischen Bildungseinrichtungen. Schlechte Schule werden heute vom Staat unterstützt, gute (vor Allem Privatschulen) bekommen weniger Geld (in Sachsen 70% der Staatsschulen), als sie Wert sind. Gesunder Wettbewerb (Marktwirtschaft) bringt Fortschritt und Innovation. Dies kann Staatsschule nicht leisten, die immer noch im 20. Jh. leben.--Hoyer.th 13:11, 14. Jun. 2009 (CEST)

Eliteunis Pro / Contra

Elite-Unis führen dazu, dass man in Deutschland einen zweitrangiges Studium machen kann. Jeder wird doch versuchen an einer Elite-Uni zu studieren, um bessere Chancen auf dem Berufsmarkt zu erhalten. Dies führt dazu, dass die Elite-Unis zu dem vielen Geld, das sie ohnehin bekommen, noch die Studiengebühren beliebig raufsetzen können. Jetzt können es sich nur noch die Reichen leisten dort zu studieren. Sicherlich wird es Förderprogramme geben, die aber nur begrenzte Gelder haben und nur einzelne Studenten aus armen Familien fördern können. Der Durchschnittsstudent wird es sich nicht mehr leisten könne an einer Elite-Uni zu studieren. Mit Elite-Unis wird also eine 2. Klassen Gesellschaft gefördert und er Zugang zu Wissen weiter verteuert. Dies Widerspricht den Piratenprogramm entschieden. Unsere Forderungen sollten in dem Bereich sein: Keine Elite-Unis sondern lieber eine breite Förderung aller Universitäten und einen kostenlosem Zugang zu Wissen. Wenn schon Elite-Unis, dann sollen die doch bitte schön ihre Vorlesungen und ihr Vorlesungsmaterial kostenlos ins Netz stellen, damit alle Unis davon profitieren können. Schließlich bekommen die ja genug Geld aus der Steuerkasse, was der Allgemeinheit wieder zu gute kommen sollte! --Rambodieschen 17:54, 31. Okt. 2007 (CET)
+Vorweg: Ich nehme an, dass wir beide perfekt ausgestattete Unis auf Weltspitzen Niveau als allgemeingültigen und allgegenwärtigen Standard in Deutschland als das erstrebenswerte Ideal betrachten? Salopp gesagt also: Elite ja, aber bitte für alle. Es geht also nicht darum, dass wir im Ziel auseinander gehen, sondern im Weg. Eine zeitgleiche Entwicklung aller Unis ist nur mit erheblichen Aufwand (finanziell aber auch organisatorisch (lokale Hochschulpolitik)) möglich. Die Effekte sind bei maximalem Mittelaufwand nur minimal sichtbar und so langwierig, dass mehrere Generationen von Studenten nicht in den Genuss der Vorzüge kommen werden. Ich befürchte sogar, dass bei diesem Gieskannenprinzip ein großer Teil der Hilfe gar nicht wirkt, sondern versickert bevor Erfolge absehbar sind. Im Gegensatz dazu steht das Modell der "Elite Uni". Es stärkt mit kontrolliertem Einsatz von Mitteln in einem überschaubaren organisatorischen Rahmen punktuell Hoffnungsträger, die in der Lage sind, Weltspitzenniveau in einer kurzen Zeit zu erreichen (wenige Studentengenerationen). Dabei überwiegen meiner Meinung die positiven Effekte die negativen. Für die nicht "eliten-geeigneten" Studenten wird sich nur wenig zum schlechten wenden. Die geförderten Unis (bzw. oft ja sogar nur einzelne Fachbereiche) jedoch werden durch die Kombination von Geldmitteln und Konzentration führender Köpfe sehr schnell voran kommen. Konzentriert man die Investitionen auf Bereiche, wo mit den geleisteten Forschungsergebnissen sofort wieder Refinzierung möglich ist (Drittmittel, Ausgründungen), können die Förderungen sehr schnell zurückgefahren oder eingstellt werden und dann für das nächste Mobilisierungsprogramm verwendet werden. Es ist ja bei alledem nicht so, dass es die Elite Unis nicht schon gäbe. Die Welteliten (ja, auch gepuscht durch Papas Geldbeutel, dass lässt sich in einer kapital. Gesellschaft nicht ausblenden) der Forschung und Ausbildung streben längst zu einzelnen herausragenden Leuchten. Doch die stehen nunmal nicht in Deutschland, sondern in USA und UK. Elite Unis in Deutschland würden, einerseits die deutschen Top Hirne im Land halten, andererseits aber nach etwas Vorlauf auch ausländische Vordenker ins Land locken. Gepaart mit einer vernünftigen Einwanderungslösung für diese Menschen, würde das allg. Wachstum die Ausgaben amortisieren. Man merkt wahrscheinlich, dass ich nicht nur Informatiker sondern auch Ingenieur bin ... ich kenne das Zusammenspiel von NIT und TUHH nochaus dem Studium und habe nicht das Gefühl gehabt, zur zweiten Klasse zu gehören. --Jan G.
In einer idealen Welt würde ich dir recht geben, in der leben wir aber leider nicht.

Bitte lese dir folgenden Artikel durch:

Die Sache sieht doch folgendermaßen aus, dass jetzt ohne hin schon gute Unis mit viel Geld gefördert werden und dadurch dann auch mehr Bewerbungen von angehenden Studenten erhalten, die natürlich lieber ihren Abschluss an einer Elite Uni machen wollen. Der gute Fachbereich an der Uni in der Nachbarstadt kann dann bald einpacken, weil ihm die Studenten ausgehen oder er nur noch mittelmäßige Studenten erhält, die an der Elite-Uni abgelehnt werden. Die Fachbereiche an der Elite Uni die super waren werden mit dem Geld weiter ausgebaut und die nicht so guten Fachbereiche aufgebaut. Jetzt wissen wir natürlich das Geld bequem und abhängig macht. Man kauft sich das teuerste und beste Ausrüstung um auch zu zeigen, dass man Elitestatus hat. Das kostet dann wieder viel Geld im Unterhalt, weswegen man über kurz oder lang auf das Geld angewiesen ist. Leider gibt es in Deutschland immer diese blinde Förderung und Subventionen. Da werden zum einen die Steinkohlearbeiter gefördert, obwohl es billiger wäre sie nach Hause zu senden und 3000 prestigeträchtigen Arbeitsplätze bei Benq entlässt man einfach so in die Arbeitslosigkeit. Ich fürchte, dass es genauso bei der Elitenförderung ablaufen wird. Dann doch lieber eine gezielte Förderung in guten Fachbereichen in den meisten Unis, aber nicht in Elite-Unis. das könnte die anderen Fachbereiche in den Unis vielleicht motivieren sich mehr anzustrengen und auch förderwürdig zu werden. Aber so wird es meiner Meinung nach das Aus für viele Unis bedeuten und zu einem Überlauf und damit anstieg der Studiengebühren bei den Elite Unis. Hinzufügen möchte ich das viele Elite Unis in den USA ihren Spitzenplatz in Forschung und Wissen nur dadurch halten, dass sie für viel Geld Wissenschaftler und Studenten im Ausland einkaufen. Wollen wir wirklich, dass unser Fördergeld dahin fließt? --Rambodieschen 17:54, 31. Okt. 2007 (CET)

(i)Stichwort "Förderungswürdig werden": Wie wird festgelegt, welche Aktionen Förderungswürdig sind und welche nicht? Das behindert die freie Entfaltung der Forschung, da diese immer sehen muss, wie sie zu (Förder-)Geld kommt. --icehawk 20:57, 31. Okt. 2007 (CET)

~ Alternative: Wir brauchen Ausbildungsstetten, die den verschiedenen Potenzialen gerecht werden und sie sinnvoll aufbauen können. Schon FH und Uni haben doch auch beide Ihren Sinn. Ist eine davon elitär? Ich würde es als spezialisiert bezeichnen. Alle Varianten sollten die gleiche Bedeutung haben und sich entsprechend ausrichten. In einem Gebührensystem würden sich alle Varianten auch durch eigene Preis/Leistungsverhältnisse auszeichnen. Dann hat jeder seine beste Wahl.(CAP 19:59, 19. Apr. 2009 (CEST))

Informatik als Pflichtfach

+Aktuell ist es so, dass der Informatikunterricht in vielen Schulen zu kurz kommt, oder gar nicht angeboten wird. Doch in vielen Berufen ist die Informatik unumgänglich. Desweiteren gibt es viele Schüler, die besonderes Interesse und viel Talent in diesem Bereich besitzen, das gefördert werden sollte. Ich bin der Ansicht, dass der Informatikunterricht als Pflichtpfach ab der 5. Klasse eingeführt werden sollte und erst mit Ende der Schulausbildung enden sollte. In diesem Zeitraum könnte der Informatikunterricht mit den Grundkenntnissen in den niedrigen Klassen beginnen und bis zum Ende der Schullaufbahn könnten auch in den Bereichen der Programmiersprachen gute Kenntnisse erzielt werden. Hieran sollten Ausbildungen und Studiengänge im Bereich Informatik ansetzen und vertiefen. Durch entsprechende Vorkenntnisse könnte die Bildung in diesem Bereich wesentlich effektiver vertieft werden und es wäre nicht mehr nötig, innerhalb der Ausbildung/Studiengänge mit den Grundkenntnissen zu beginnen. Am Ende der Laufbahn wäre ein wesentlich höherer Wissensstand im Fach Informatik gewährleistet. --RandyFisher / Rene D..
‡? Bist du sicher, daß du Informatikunterricht (also Algorithmen) meinst und nicht Computer-Kunde (also Tabellenkalkulation, Textprogramm, Hardware, Betriebsystem,... , also Computernutzung)? --Jamasi 15:34, 16. Nov. 2007 (CET)
(i)Genaugenommen meinte ich beides und zwar ineinander übergehend. In den unteren Klassen Computer-Kunde, die dann in den höheren Klassen in Informatikunterricht (Algorithmen, etc..) übergeht. --RandyFisher 19:25, 16. Nov 2007
+Der Umgang mit Rechnern ist bereits heute sehr wichtig und wird in Zukunft immer stärker in das Leben der Menschen treten. Die allgemeine „Programmierfähigkeit“ in der Jugend hilft, dieser Entwicklung die Fokussierung auf große Monopolisten zu nehmen, und in die Hand des Volkes zu geben. Quelloffene Projekte würden einen riesigen Aufschwung bekommen, was im Grunde jedem hilft (außer Micro$oft). Onkelfritz 14:40, 30. Nov. 2007 (CET)
Informatik als Pflichtfach zu haben würde bei vielen Schülern in Unmut umschlagen. Das Fach Computerkunde macht für eine gewisse Zeit absolut Sinn, für das Ausbilden von Programmierfähigkeiten muss man schon ein gewisses Eigeninteresse zeigen. Auch quelloffene Projekte werden nicht von einem demotivierten Schüler profitieren, der einfach keine Lust auf dieses Fach hat - die anderen Wählen es (Falls das Angebot besteht). --Tobi 23:04, 28. Nov. 2008 (CET)
+Das Schüler Pflichtunterricht nicht moegen, kommt immer wieder vor. Deswegen kommt noch lange keiner auf die Idee, Deutsch, Englisch oder Sport abzuschaffen. Fakt ist, dass der Unterricht in Schulen überhaupt nicht auf das vorbereitet, was man heutzutage in fast jedem Beruf und viel im Privaten im Computerbereich benoetigt, Tendenz steigend. Wenn ich ueberlege, wie oft ich im Leben meine Mathekenntnisse der 13 Klasse, meine Gedichtanalyse oder meine Kenntnis der Hockeyregeln brauche, und dann ueberlege, wie aufgeschmissen ich waere, wenn ich mir eine Menge PC-Kenntnisse nicht selber erarbeitet haette, kommen da schon Zweifel auf. Fs83hso 23:33, 06. Mai 2009
+/-Computerkenntnisse sind für fast alle Berufe genauso wie für das eigene Leben unentbehrlich geworden. Informatik im Sinne von Computerkunde als Pflichtfach ab Klassenstufe 5 ist daher sinnvoll. Für die Sekundarstufe II ist Informatik im Sinne von Programmierung von Algorithmen wahrscheinlich ebenso wichtig wie die klassischen Naturwissenschaften (Physik, Chemie und Biologie), allerdings nicht so bedeutend wie die Grundfächer (Deutsch, Mathematik, Englisch). Daher sollte man Informatik ebenso wie Naturwissenschaften in der Sek II abwählen können.--Jaminspace 16:45, 12. Jun. 2009 (CEST)

Erweiterung des Sprachangebots auf Sprachen der Nachbarländer

+Das Sprachangebot auf deutschen Schulen sollte auf Sprachen unserer Nachbarländer erweitert werden. Insbesondere Sprachen, wie niederländisch, dänisch und polnisch sollten angeboten werden, da es naheliegend ist, dass ein Schüler seine schulische oder berufliche Laufbahn in einem dieser Länder fortsetzen könnte. Ebenso könnte das den gesellschaftlichen Kontakt zwischen Deutschland und den Nachbarländern positiv beeinflussen. Sprachen, wie türkisch, die aus Integrationsgründen stattfinden würden und keinerlei Mehrwert für den Schüler hätten, sollten jedoch nicht in allgemeinbildenden Schulen vorkommen. --RandyFisher
‡? Was hat Türkischunterricht mit Integration zu tun? Ich glaube nicht, dass die (vielen) Deutschen dann plötzlich anfangen, mit den (wenigen) Türken türkisch zu sprechen.. Und Türken würden sicherlich nicht Türkisch als Fremdsprache nehmen, es sei denn, sie sprechen es selbst nicht sehr gut. Onkelfritz 14:23, 30. Nov. 2007 (CET)
+Insgesamt sollte sich meiner Meinung nach im Sprachunterricht das Angebot an der Nachfrage orientieren – und dabei werden die Nachbarsprachen automatisch besser abschneiden. Man sollte außerdem, zumindest in Bildungswegen mit mehreren Fremdsprachen – und insbesondere in Grundschulen – dem Englischen die primäre Rolle, die es oft hat, nehmen. Onkelfritz 14:23, 30. Nov. 2007 (CET)
Dem Englisch seine primaere Rolle zu nehmen schafft nichts anderes als uns wieder weiter weg von einer halbwegs universellen Sprache zu bringen. Englisch ist deutlich weiter als jede andere Sprache auf dem Weg dahin, dass sie 'jeder' versteht. Das sollte man im Gegenteil eher weiter foerdern.sgift 14:50, 4.1.2008
Englisch ist vergleichsweise leicht zu lernen und kann auch in höheren Klassen noch begonnen werden. In der Grundschule sollte die bessere (Sprach-)Lernfähigkeit dahingehend genutzt werden, eine Sprache zu lernen, die eine umfassendere grammatikalische Komplexität mit sich bringt und die nicht ganz so eng mit dem Deutschen verwandt ist. Man stelle sich nur die Frage: Ist es leichter, für jemanden, der Deutsch und Englisch spricht, Französisch zu lernen, oder für jemanden der Deutsch und Französisch spricht, Englisch zu lernen? Ich sage nicht, dass Englisch nicht gelehrt werden soll, ich sage nichtmal, dass nicht jeder Englisch lernen sollte – wie du sagst, es ist die Lingua Franca unserer Zeit – doch mit Englisch zu beginnen, wenn man mehr als eine Fremdsprache lernen sollte, und das sollte man in globalisierten Zeiten, halte ich für einen Fehler. --Onkelfritz 01:26, 8. Jan. 2008 (CET)
+Prinzipiell keine schlechte Idee. Allerdings sollte das Angebot sich nicht nur an Nachbarländern orientieren, sondern auch Kinder mit Migrantenhintergrund mit einbeziehen. Die "Muttersprache" der Kinder sollte IMHO dann sogar noch vor dem Englischen gelehrt werden. Möglicherweise könnte man auch Eltern und Vereine in den Fremdsprachunterricht mit einbeziehen, wenn es zu wenige Schüler für einen extra Lehrer sind oder kein Geld da ist. Die erste "richtige" Fremdsprache sollte meines Erachtens aber weiterhin Englisch bleiben. --Derknilch 16:02, 17. Mär. 2008 (CET)

Bildung, statt Sport

Wir alle kennen sicher den Stellenwert des Sportunterrichts in Schulen. In vielen Schulen ist es üblich, dass Schüler bis zu 4 Stunden Sport pro Woche haben. Auf der anderen Seite mangelt es aber an wichtigen allgemeinbildenden Fächern, was sich negativ auf den Bildungsstand auswirkt. Es mag zwar richtig sein, dass die Gesundheit der Schüler nicht optimal ist und Sport daher wichtig ist, doch sollte klar sein, dass es sowohl an guter Gesundheit, als auch an Bildung mangelt. In einer Schule jedoch sollte die Bildung vorrangig sein, denn es handelt sich nunmal um eine Bildungseinrichtung, nicht um eine Sporteinrichtung. Es kann nicht angehen, dass Schüler der Sekundarstufe I 4 Stunden Sport in der Woche, aber nicht eine Stunde Politikunterricht haben. Ich bin daher für die Begrenzung des Sportunterrichts auf maximal 2 Stunden/Woche, die wegfallenden Sportstunden sollten hier für andere Fächer, wie Politik eingesetzt werden, um dem Bildungsdefizit entgegenzuwirken.

  • ich weiss nicht, über welches Bundesland Du sprichst; ich sehe, dass Sportunterricht jetzt schon gestrichen wird bzw. wegen Lehrermangel ausfällt....außerdem ist die Entwicklung und Förderung körperlicher Fitneß auch ein Teil von Bildung; für mich geht Schule mit 2 Stunden Sport pro Woche gar nicht

--Kreta12:33, 27.Juni 2009

  • So sehr ich Schulsport hasse, angesichts einer Vielzahl an Gesundheitsproblemen unserer Gesellschaft, denen Sport entgegenwirkt(Fettleibigkeit, Kreislaufprobleme, Haltungsschaeden, usw. usf.), die dazu in steigender Tendenz auftauchen, sollten wir eher mehr Sportunterricht machen. Wenn wir uns an den Roemern und Griechen orientieren, die ja wohl fuer ihre Zeit vorbildliche Politiker, Kuenstler und Mathematiker waren; bei denen hat Sport eine grosse Rolle gespielt. (Eine gesunde Seele kann nur in einem gesunden Koerper leben usw.) Meine Schulerfahrungen im Ausland waren auch davon gepraegt, dass viel mehr Sportunterricht stattfand, und auf mich wirkte als, als haette das einen positiven Einfluss. Wenn man mehr Sportunterricht einfuehrt, wird er auch sinnvoller, da dann tatsaechlich eine Leistungssteigerung stattfindet, und nicht nur Notenvergabe und Beschaeftigungstherapie. Schulsport bietet einen guten Ausgleich zum vielen Sitzen in der Schule, macht den Kopf frei und gibt nicht zuletzt weniger intelligenten Schuelern die Moeglichkeit, auch etwas soziale Anerkennung zu erhalten. Wenn Du mehr Unterricht in einem Fach willst, ist es absolut unsinnig, ein anderes zu streichen! Dann fuehr laengere Schule ein (ich meine sowohl Ganztagsschule als auch mehr Schuljahre), das waere sinnvoll! Ich hatte an einer englischen Schule gleichzeitig guten Informatik-, Erdkunde-, Politik-, Textil-, Werken-, Englisch fuer Inlaender-, Latein-, Spanisch-, Englisch fuer Auslaender-, Kunst-, Musik-, Chemie-, Biologie-, Physik-, Mathematik- und Kochenunterricht, und dazu drei Mal die Woche ernsthaften Sportunterricht, und das in jedem Term, nicht nur abwechselnd! Ich war in den wissenschaftlichen, gesellschaftswissenschaftlichen, kuenstlerischen usw. Faechern den Schuelern in Deutschland Jahre vorraus, als ich wiederkam, und hatte dazu noch einen guten Gegenpol an handwerklichen, nuetzlichen und sportlichen Faehigkeiten erlernt. So etwas ist also machbar. Solche Schulbildung hat mich beeindruckt. Nicht Einzelaspekte unseres Bildungssystems sollten zuungunsten anderer ausgebaut werden, sondern alle Aspekte haben Veraenderungsbedarf. Und bevor hier jemand: "woher das Geld nehmen" schreit; Bildung rentiert sich immer. Wen wir heute ausbilden, der ist morgen Politiker, Kuenstler, Forscher, Fachkraft. In der Bildung kuerzen ist langfristig katastrophal; was wir jetzt nicht investieren, muessen wir spaeter viel viel bitterer zahlen. --Fs83hso 23:42, 06. Mai 2009
  • ~ Alternative: Man könnte den Sportunterricht auch umgestalten: zwei Stunden verpflichtender Sportunterricht für alle und zusätzlich Wahl- oder Wahlpflichtstunden in verschiedenen Sportarten. Bei Ganztagsschulen könnte der Sport generell direkt vor oder nach der Mittagspause stattfinden, damit die Schüler auch mal den Kopf frei kriegen und sich am Nachmittag wieder konzentrieren können Onkelfritz 18:25, 29. Nov. 2007 (CET)
  • Ich würde den Sportunterricht eher ausbauen (in Ganztagesschulen), angesichts der "Verdickung" der Bevölkerung. Wie Onkelfritz sagt, einen kleineren Teil allgemeinen Sportunterricht für alle und zusätzlich in Zusammenarbeit mit Vereinen ein großes Angebot an Wahlpflicht-Sport. Da hätte dann jeder die Wahl, welchen Sport er machen will. Nach der Mittagspause fände ich auch gut ... --Derknilch 15:56, 17. Mär. 2008 (CET)
  • +Wenn man in Sport Noten machen will, dann sollte man wahrscheinlich auch viele Unterrichtsstunden dafür aufwenden (ansonsten ist es nur eine Bestandsaufnahme, ohne Leistungssteigerung durch den Unterricht selbst). Allerdings halte ich Sport für kein Fach, das man auf Hauptfach-Niveau betreiben sollte. Vielmehr sollte den Schülern im Sportunterricht gezeigt werden, was man alles machen kann (d.h. man könnte im Unterricht immer mal wieder eine andere Sportart ausprobieren), damit die Schüler sich selbst interessieren. Dazu sollte dann eine Zusammenarbeit mit den Vereinen geschaffen werden, damit die Schüler gleich informiert werden. Ich z.B. kam über die Schule in meinen ehemaligen Tischtennis-Verein - allerdings wurde im Sportunterricht leider nie Tischtennis gespielt (das in Kombination mit der bereits üblichen Werbung hätte uns sicherlich vor dem Aus durch zu wenige Mitglieder bewahrt). Tischtennis-Platten wären in der Halle meiner ehemaligen Schule vorhanden gewesen. Ich denke, man könnte die Sportfaulheit durchaus bekämpfen, wenn man hier vonseiten der Vereine mehr an Schulen präsent wäre und die Schüler die Sportart gleich im Unterricht ausprobieren könnten. Vielleicht würde sogar ich dann wieder einem Verein beitreten. Taikano 11:07, 15. Mär. 2009 (CET)

Zusammenarbeit mit Bildungsorganisationen

Links (Diskussion im Forum und sinnverwandtes im Wiki)