Archiv:2011/AG Parteiprogramm
Die AG Parteiprogramm hat die Aufgabe das Parteiprogramm weiter zu entwickeln. Dies ist ein unheimlich schwieriger, langwieriger Prozess. Mal schauen, ob wir es über Onlinekollaboration beschleunigen können, ohne an Qualität zu verlieren.
Inhaltsverzeichnis
Ansprechpartner, Teilnahme
Verantwortlich für die Weiterentwicklung des Programms im Vorstand ist Jan Huwald. Für Fragen oder Teilnahmewünsche, bitte vorerst ihn kontaktieren, bis die Aufgabe an jmd anders weiter gegeben wird.
Zusätzlich könnten sich alle, die an der AG teilnehmen wollen, hier in diese Liste eintragen. Schliesslich sollte der Kontakt auch untereinander bestehen:
- jh
- Aloa5
- Alucard
- you?
Wo stehen wir ?
Wir haben gerade ein Programm verabschiedet, das als Basis für weitere Überlegungen dient. Außerdem hat unsere AG den Auftrag von der Gründerversammlung bekommen, den Aspekt der Bildungspolitik, bis zum nächsten Bundesparteitag auszuarbeiten und dort zur Abstimmung zu stellen.
Wir haben noch keine (prüfbar) funktionierende Kommunikationsinfrastruktur und keinen Diskussionskodex. Wir stehen am Punkt Null und allein die Weisungen der Gründungsversammlung zeigen uns den Weg.
Was ist zu tun ?
Statt Trübsal zu blasen über einen Mangel an Orientierung, sollten wir diesen Zustand des Tabula Rasa nutzen und versuchen uns einen möglichst guten Schaffungsprozess zu erstellen. Im Vergleich zu anderen Arbeitsgruppen haben wir so viel Zeit, das wir die ersten Wochen keine Inhaltlichen Diskussionen beginnen müssen (es aber sicher trotzdem tun ;-) ). Stattdessen sollten wir uns folgenden Fragen stellen:
- Welche Formen der Kommunikation und Diskussion sollten wir nutzen ?
- Wie können wir garantieren das unterschiedliche (zeitliche) Zugriffsmuster niemanden von der Teilnahme ausschließen ?
- Wie können wir den Overhead der Kommunikation gering halten ?
- Wie können wir garantieren das Argumente nicht untergehen ...
- ... dadurch, dass sie durch unbedarfte Teilnehmer gestellt werden
- ... in einer Masse von Text, aus der sie nicht herausstechen
- ... weil Leute versuchen sie rethorisch, nicht logisch abzuwehren
- Welche Formen der Argumentation wie überhaupt benutzen sollten ?
- Welche und wieviel Quellen wir zu Rate ziehen sollten ?
- Ob jeder oder nur Parteimitglieder Meinung einbringen sollten ?
- In welchem Verhältnis Machtwörter (buuh), logische Argumentationen und Abstimmungen stehen ?
- Wie Abstimmungen überhaupt ablaufen sollen ?
- In welcher Form wir Änderungen dem Parteitag vorlegen (aufgesplittet auf Sätze, Module oder nur ein einziges Paket) ?
- Wie wir den Arbeitsablauf strukturieren könnten ?
- Lohnt sich die Aufteilung in Module oder einzelne Fragestellungen ?
- Wer könnte diese Aufteilungen vornehmen und wie ?
- Wie können Abhängigkeiten zwischen Themenfeldern modelliert werden ?
- Können wir über alle Themen reden, oder sollten wir uns (zB aus Effizienzgründen, oder wg. Abstimmungen, oder wg. Themenpartei) bestimmten Themen enthalten ?
- deine Frage hier !
Antworten
Vorhersage: hier wird ein totales Antwortenchaos entstehen (sollten sich genügend Leute beteiligen). Ich (Jh) schlage vor es als Brainstorming zu betrachten und es im Nachhinein zu Sortieren. Frohes Schaffen.
Argumentationsformen: manche Fragestellung lassen sich sehr gut modularisieren. Zum (nicht so guten) Beispiel könnte man die Frage "Kulturflatrate sinnvoll ?" unter anderem (wenn man kein besseres Verteilungsmodelö hat) in Abhängigkeit von "Ist eine anonyme, gerechte Zählung der Werknutzung möglich" beantworten. Die Diskussion beider Fragen kann unabhängig fortgesetzt werden, auch wenn sie Auswirkungen auf einander haben. Modellieren wir Argumentationen mit solchen Abhängigkeiten könnten wir auch stets einen "Plan B" entwickeln.
Allerdings ist es nicht immer möglich die konkreten Voraussetzungen für ein Problem auf seine Grundvoraussetzungen zu reduzieren und es wird bei solchen Voraussetzungen Streitigkeiten geben. Niemand sollte sich der Illusion hingeben _wir_ könnten Politik auf mathematische Axiome reduzieren (trotz der Ästehtik dieses Gedankens) - daran sind schon ganz andere gescheitert.
Ich sehe den großen Vorteil einer solchen Modularisierung darin, das negative Aspekte der Rethorik reduziert werden und wir uns automatisch auch eine Argumentationsstruktur für das politische (nicht unbedingt das mediale) Alltagsgeschäft aufbauen. --Jh 13:46, 13. Sep 2006 (CEST)
Über alle Themen sprechen: evtl könnten wir eine intern abzustimmende Prioritätenliste erstellen. Beim Bearbeiten von Punkten müsste man sich nicht zwangsläufig daran halten, es soll zu Orientierung dienen. So könnte man Vorschläge von außen einbringen, ohne das durch ihre Bearbeitung zu viel Zeit aufgewendet wird, wenn sie im aktuellen Fokus nicht verwertbar ist. --Jh 13:46, 13. Sep 2006 (CEST)
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