Archiv:2011/AG Kulturelle Vielfalt und soziale Integration
An dieser Stelle entsteht eine AG zum Thema Kulturelle Vielfalt und soziale Integration. Sie ist noch sehr jung und sucht motivierte Mitglieder. Hier sollen Themen, Projekte, Aktionen, Forderungen, Konzepte und weitere Vorschläge erarbeitet werden, die kulturelle Vielfalt und soziale Integration fördern. Einfach eintragen und mitmachen!
Die AG Kulturelle Vielfalt und soziale Integration wird dazu beitragen, die Kompetenzen und das Wahlprogramm der Piratenpartei um dieses wichtige Gebiet zu erweitern.
Die AG Kulturelle Vielfalt und soziale Integration befindet sich im Gründungsstadium. Zur Zeit werden Mitstreiter gesucht, die Lust haben aktiv mitzuarbeiten, diese Seite zu erweitern und das Ganze an die von AGs geforderten Standards anzugleichen.
- Status: 1 - Gründungs- & Konsolidierungsphase
- Die AG Kulturelle Vielfalt und soziale Integration ist eine politische AG.
- Die Ziele der AG sind sowohl das Erarbeiten von Fragen als auch Forderungen in Bezug auf kulturelle Vielfalt und soziale Integration in allen Dimensionen und auf allen Ebenen, welche dem Bundesparteitag zum Beschluss vorgeschlagen werden.
- Der Mehrwert für die Partei besteht in einer Auseinandersetzung mit diesem Thema, da den Piraten oft vorgeworfen wird, diesen Fragen keine bzw. eine nicht ausreichende Beachtung zu schenken.
- Die AG Kulturelle Vielfalt und soziale Integration beschränkt sich auf keinen bestimmten Themenbereich.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Thematisches
- 2 Aktuelle Aktionen und Projekte
- 3 Organisatorisches
- 4 Workspace
- 5 Internationale Gedenktage
- 6 Siehe auch
- 7 Weblinks
- 8 Materialien
Thematisches
Kulturelle Vielfalt
Die kulturelle Vielfalt in Deutschland ist kein Problem, sondern ganz im Gegenteil eine Bereicherung. Deshalb ist eine positive Entwicklung im Zusammenleben der Kulturen nachhaltig förderungswürdig.
Soziale Integration
Der Staat sollte die nötigen Voraussetzungen schaffen, um jeden Bürger in die Gesellschaft zu integrieren. Die soziale Integration darf jedoch nicht unter Zwang geschehen, sondern muss selbstverständlich und menschenwürdig, vor allem auf freiwilliger Basis ablaufen. Dabei spielen die Freizeit- und Bildungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine Schlüsselrolle, aber auch Arbeitgeber und Institutionen sollten ihrer Verantwortung gerecht werden. Die Förderung muss so früh wie möglich beginnen, kontinuierlich fortlaufen und an das "Einstiegsalter" der geförderten Personen angepasst sein. In Kindergärten, Vorschulen, Grundschulen, weiterführenden Schulen, Berufsschulen, Sprachschulen, Universitäten, Hochschulen, Horts, Jugendzentren, Vereinen und auf der Arbeit sollten dazu, zum Beispiel in Form spezieller Förderangebote, geeignete Integrations-Maßnahmen getroffen werden.
Toleranz und Diskriminierung
Niemand darf aufgrund seiner (geographischen oder sozialen) Herkunft, seines Glaubens (oder Nicht-Glaubens), seines Aussehens (Hautfarbe, oder Physiognomie), seiner Sprache, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung, seiner Kultur, seiner (körperlichen oder geistigen) Fähigkeiten, seiner politischen Anschauungen, seines Alters oder aufgrund seiner Lebensweise diskriminiert werden!
(Siehe: Piratenkodex - Der Originaltext enthält viele weiterführende Links.)
Rassismus
Rassismus ist ein wichtiges Thema und muss sehr differenziert betrachtet werden. Es gibt viele Formen von Rassismus, die nicht offensichtlich sind, sondern oft nur im Verborgenen, hinter vorgehaltener Hand ihre meinungsbildende Wirkung entfalten. Es reicht nicht aus, nur pauschal gegen Rassismus zu sein oder nur dagegen zu demonstrieren - die grundlegenden Ursachen müssen bekämpft werden. Mangelnde Bildung, Vernachlässigung, Armut, Arbeitslosigkeit oder ein sehr homogenes soziales und kulturelles Umfeld begünstigen rassistische Tendenzen. Dort muss angesetzt werden!
Was hat die Piratenpartei damit zu tun? Sie sagt doch, sie sei weder rechts noch links!
Rassismus ist das Symptom einer zunehmend ungerechter werdenden Gesellschaft, mit vielschichtigen Ursachen. Der Auseinandersetzung mit diesem Problem sollte sich keine Partei entziehen. Diese Seite strebt an, die offizielle Haltung der Piratenpartei zu diesem Thema zu erarbeiten.
Dass die Piraten kein rechtes Gedankengut hegen, sollte spätestens seit den letzten Affären bekannt sein. Auch diese couragierte Aktion zeigt, dass die Piraten ein Zeichen gegen Rechts setzen. Trotzdem muss sich die Piratenpartei nicht in das veraltete Rechts-Links-Denkschema einordnen, auch wenn sie sich gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzt.
Aktuelle Aktionen und Projekte
Hier findet man aktuelle Aktivitäten dieser Arbeitsgemeinschaft.
Umfrage: §1 Abs.1, Bundessatzung - ins Programm?
Bitte beteiligt euch an der Umfrage: Sollten wir aus §1 Abs.1 der Bundessatzung einen eigenen Programmpunkt machen? (siehe Diskussionsseite dieser AG)
Organisatorisches
Die AG ist nicht hierarchisch organisiert, sondern bearbeitet Aufgaben und Themen entweder gemeinsam oder spezialisiert in kleineren Gruppen.
Gründung einer Arbeitsgemeinschaft
Es wird über die Gründung einer "AG Kulturelle Vielfalt und soziale Integration" beraten. Sie soll sich mit verschiedenen Themen beschäftigen, die damit in Verbindung stehen. (siehe Diskussionsseite)
Prinzipiell an einer Mitarbeit interessiert
- Direktrix
- Spencer every day
- MaLuMa
- Pinkostar
- Edward
- Taschenschieber sporadisch aus Zeitgründen
- weckgeschnappt
- Elveon
- Fidel
- Niggo momentan leider nur sporadisch
- Urbanerpiratenplaner
- Muffin
- Xaos3k
- Pikkart
- Hendrik Seipel-Rotter
- Mirko
- Thomas regelmäßig, jedoch nicht täglich.
- Purodha gelegentlich.
- Torch
- Joke stark interessiert.
- Anduin82 15:28, 4. Nov. 2009 (CET)
- ...
- Du?
Potentielle Koordinatoren
- MaLuMa (würde ich gern machen, bin als Koordinator in der Partei allerdings Neuling)
- Muffin (wenn sich niemand findet würde ichs übernhemen bin da aber auch nicht so bewandert aber man wird sich schon einarbeiten :D )
- Anduin82 15:28, 4. Nov. 2009 (CET)
- ...
- Du?
Zur Gründung einer AG werden 3 Koordinatoren benötigt. (AG-Koordination: AG Arbeitsgruppen)
Namensfrage
Es wurden alternative Namen, wie "Kulturelle Vielfalt", "Sozialethik", "Toleranz", "Akzeptanz", "Fairness", "Diskriminierung", "Xenophobie" oder "Fremdenfeindlichkeit" vorgeschlagen.
Auf der Diskussionsseite kann man seine Meinung dazu abgeben.
Kommunikation
- Diskussionsseite
- (Bald) Mailingliste
Agenda dieser Arbeitsgemeinschaft
Diese Agenda hat den Zweck, die Arbeit der AG in zeitlicher Hinsicht zu planen. Es geht dabei nicht um eine genaue zeitliche Planung, sondern darum, aufzuzeigen, womit sich die AG im Rahmen ihrer Zielsetzung in den kommenden Monaten beschäftigen will, welche Aufgaben sie bearbeiten möchte.
Planperiode
Zeitraum, in dem diese Arbeitsgemeinschaft produktiv ist:
- Beginn: 1.11.2009
- Vorher: Konsolidierungsphase
- Ende: nicht abzusehen...
TODOs
- Mailingliste beantragen
- Name: AG Kulturelle Vielfalt und soziale Integration (Am besten abgekürzt: AG-KuVisI[ät]lists[punkt]piratenpartei.de)
- Ansprechpartner: Ein Koordinator (oder mehrere)
- Mindestanforderungen: Mind. 10 Interessenten (bereits überschritten)
- Antragstellung: Mail an mailinglisten[ät]helpdesk[punkt]piratenpartei[dot]de
- Name: AG Kulturelle Vielfalt und soziale Integration (Am besten abgekürzt: AG-KuVisI[ät]lists[punkt]piratenpartei.de)
- Koordinatoren ernennen
- Am besten via Mailinglist
Themen in Arbeit
Themen, die in dieser AG bearbeitet werden:
- Kulturelle Vielfalt
- Integration
- Rassismus/Fremdenfeindlichkeit
- Toleranz/Diskriminierung
Abzuschließende Themen
Themen, die bis zur nächsten Bundestagswahl ausreichend bearbeitet sein sollen:
- Konsens: Rassismus/Fremdenfeindlichkeit
- Konsens: Toleranz/Diskriminierung
Themen-Teams
Die Einteilung in Teams, die auf bestimmte Themen spezialisiert sind, dient der effizienteren Bearbeitung bestimmter Fragestellungen. Interessenten und Mitglieder können sich, je nach Interessen, so vielen Teams anschließen, wie sie möchten und neue Teams gründen. Die Aufgabe der Themen-Teams besteht darin, einen möglichst umfassenden Abschnitt zu ihrem jeweiligen Thema zu erarbeiten und dabei ggf. mit themenverwandten AGs zu kooperieren.
Kulturelle Vielfalt
Diese Gruppe beschäftigt sich mit allen Fragen, die "kulturelle Vielfalt" betreffen.
Was ist kulturelle Vielfalt?
Das Aufeinandertreffen verschiedenster Kulturen hat einen Mix zur Folge, aus dem eine Neugestaltung einer bestehenden Kultur entstehen kann. Dies bedarf der Überlegung, ob man das möchte, da meinen einen Teil seiner eigenen Kultur aufgeben muss. Dies betrifft alle Schnittpunkte die zu Konflikten werden können (Religion, Rechtsbewusstsein, etc.). Behalte ich mir vor meine eigene Kultur zu wahren, entstehen automatisch Spannungen. Kulturelle Vielfalt kann die Vielfalt an Traditionen, Kunst wie Musik, Malerei bedeuten. Kultur ist auch eine Frage der Religion, der Weltanschauung. Hat man für sich entschieden seine Kultur bewahren zu wollen, muss man den Grad der Bewahrung festhalten. Lasse ich keine Einflüsse zu, ist eine Weiterentwicklung nur mit Kräften der eigenen Reihen zu schaffen. Öffnet man sich uns lässt sich auch auf fremde Einflüsse ein, erhält man Zugang zu vielschichtigen Informationen, zu neuen Ansichten. Dies stellt eine Bereicherung da, stellt aber gleichzeitig auch eine Gefahr dar, wenn man nicht abschätzen kann, was für sich oder das Land gut ist und was nicht. Beispiel:
Es ist toll von verschiedenen Künsten der Welt zu erfahren. Es ist nicht so toll sich unmoralisches, verschwenderisches oder kriegstreiberisches Benehmen abzugucken. Man muss filtern können, was Verstand und die Motivation sich mit Dingen und Gegebenheiten auseinander zu setzen, bedingt.--MaLuMa 13:48, 5. Nov. 2009 (CET)
Ist sie zu fördern oder einzudämmen?
Pro
- Erweitertes Weltbild, Erweiterung des Horizonts
- Das Bedürfnis befriedigen zu können den Mensch in allen Facetten kennen zu lernen
- Völkerverständigung
- Moralische Verpflichtung zur Weltoffenheit
- Bitte ergänzen...
Contra
- Stückweise Aufgabe der eigenen Kultur
- Die Notwendigkeit viel über andere Menschen und deren Werten, Traditionen nachzudenken, zu beobachten und daraus zu lernen. Mag für manche eine Belastung sein
- Bitte ergänzen...
Fördern... ... kann man, in dem wir deutsche aktiv auf fremdartiges zugehen und offen sind, dabei auch fordern, dass "Fremde" sich unserer Kultur annehmen. Man muss hier das Recht zugestehen, dass sich auch Fremde nur das aus der Kultur abschauen, was richtig erscheint. Durch die Mischung wird sich mit der Zeit eine neue Kultur gründen. Der Staat kann hier über seine Gesetzgebung mitwirken und muss über angebrachte Strafmaße nachdenken, muss sich aber aus der Bevormundung heraushalten.--MaLuMa 13:48, 5. Nov. 2009 (CET) Bitte ergänzen, kritisieren, eigene Meinungen hinzufügen Eindämmung... ... dann bewahren wir unsere Traditionen, dulden Ausländer nur zeitlich begrenzt und werden kulturell, sowie in letzter Instanz wirtschaftlich autark. Dies bedeutet auch, dass wir auf den lieb gewonnen Luxus verzichten müssen. Die völlige Abschottung, die nötig ist, um sämltiche Einflüsse zu unterbinden, sorgt für schlechte Handelsverbindungen, ungünstige diplomatische Situationen. Niemand bringt sein Wissen ins Land, wir können unser Wissen nicht exportieren. Das land würde sich nicht nur in kultureller Hinsicht zurück entwickeln.--MaLuMa 13:48, 5. Nov. 2009 (CET) Bitte ergänzen, kritisieren, eigene Meinungen hinzufügen
Integration
Hier geht es um "soziale Integration" aller Art, nicht nur um die Integration von Einwanderern.
Tabuisierung von Integrationsproblemen als Quelle sozialen Unfriedens - eine Einschätzung
Rassismus/Fremdenfeindlichkeit
Bei diesem Team geht es unter anderem um die Erarbeitung von Konzepten, Strategien und Aktionen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit bzw. Rassismus richten oder vorbeugend entgegenwirken können.
- Team: MaLuMa, Twitgeridoo,Pinkostar, Muffin, Du?
Toleranz/Diskriminierung
In dieser Gruppe beschäftigt man sich mit allem rund um Toleranz & Diskriminierung, beispielsweise mit Fragen, wie "Wo muss Toleranz enden und wo fangt Diskriminierung an?"
- Team: MaLuMa, Twitgeridoo, Pinkostar, Muffin, Du?
Workspace
Brainstorming
Wir beginnen die Arbeit zunächst mit einer ungeordneten Liste von Gedanken. Stichwörtern und Ideen.
Schreibt einfach, was euch zu dieser AG und ihren Themen in den Sinn kommt!
- Rassismus
- Ensteht aus Unwissenheit, aus Frust und wird durch Erziehung und das Umfeld gefördert. Gezielt werben entsprechende Parteien für rassistische Programme, Projekte und Inhalte. Rassismus muss aber nicht unbedingt organisiert sein. Einfache Nennungen wie "Neger", "Schlitzauge" und Co. sind rassistisch. Rassismus ist gefährlich, da er das friedliche Zusammenleben in einer Kultur unmöglich macht. --MaLuMa 17:59, 22. Okt. 2009 (CEST)
- Toleranz
- Toleranz ist immer im Umgang mit Individuen gefordert. Toleranz bedingt das Nachdenken und einen Lebensstil, der Toleranz sich selbst und seinen Mitmenschen gegenüber zulässt. Es gibt Intoleranz also nicht nur im Umgang mit Ausländern, sondern auch in der eigenen Familie. Toleranz bedeutet nicht, dass man auch vor unmoralischen, falschen Behauptungen zurückschreckt und diese "tolleriert". Toleranz hat Grenzen.--MaLuMa 18:51, 22. Okt. 2009 (CEST)
- Akzeptanz
- Vorurteile
... haben viele, die aufgrund schlechter Erfahrungen oder/und Unwissenheit Meinungen bilden. Schwer Leute zu überzeugen "besser" über jemanden zu denken, wenn man aus eigener Erfahrung nichts Gutes zu berichten hat. Beispiel: Ausländische Jugendgangs. Wer soll Türken (Hier nur ein Beispiel ohne Bedeutung) toll finden, wenn er mal von Türken zusammengeschlagen wurde, vielleicht sogar öfter. Irgendwann meidet man dann "solche" Leute und gibt den normalen Menschen anderer Herkunft keine Chance mehr. Nicht jeder will was gegen seine Überzeugung tun, wenn er damit gut lebt. Dann interessieren Hintergründe nicht mehr und man bekommt einen wenig flexiblen Blickwinkel. --MaLuMa 20:06, 29. Okt. 2009 (CET)Bitte kommentiere...
- Extremismus in der Politk
Hier gilt es zu unterscheiden, zwischen denen die eine politische Meinung haben und dazu auch Argumente liefern können und denen, die einfach nur Gewaltbereitschaft zeigen und sich eben "zufällig" Rechte/Linke als "Opfer" ausgesucht haben. Rechts und Links sind in der radikalen Ecke vergleichbar auch wenn das niemand, der einer der beiden Seiten angehört zugeeben würde. Beide Seiten sind schwer belehrbar und beide Seite können sich nicht in die Lage des anderen hineinversetzen. Beide haben sich für einen massiven Wiederstand gegen die andere Seite entschieden und nutzen Gewalt. Beide haben ohne die Gegenseite keine Themen und tragen in der Regel nicht zur Verbesserung einer Situation bei. Beide sind in den meistens Fällen nicht demokratisch und glauben oft nicht an den Rechtsstaat. Auf beiden Seite vermute ich vermeindlich zukunftsloses Umfeld als Hauptgrund, bin aber kein Psychologe. --MaLuMa 20:28, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern
- Rechte
Faschos, Nazis, Glatzen, Skinheads(Achtung), usw... Rechtes Gedankengut, welches sich durch die "Großen" der Szene etabliert hat. Dazu gehört nicht nur Hitler und seine Regierung, sondern auch aktuelle Szeneführer. Man versucht sich oft sogar von "alten Werten" abzugrenzen und neue Theorien auszuarbeiten, was aber fast immer in einem extrem nationalen und wenig weitsichtigen Kontext endet. National, Herkunft und Tradition spielt eine große Rolle und hier gibt es klare Grenzen was national ist und was nicht.. und vor allem wer...Man muss unterscheiden, zwischen denen die "rechts" denken und denen, die aktiv rechts handeln. Radikal beschreibt hier den Grad dieser Neigung, bzw. den Schritt vom "Denken" zum "Handeln" Viele, die Rechtes von sich geben, halten sich nicht für rechts, sondern normal konservativ, teilen aber gewollt oder ungewollt Gedankengut, was zu großen Teilen in der Erziehung liegt. Wer von Kind an hört, dass "Andere" schlechter sind, das "Anders" sein falsch ist, glaubt auch dran. Antisemitismus z.B. ist quasi vererbbar, wenn Kinder nicht aus einem solchen Umfeld herauskommen, und schleicht seit tausenden Jahren durch die Menschheitsgeschichte. Ich bin selbst kein Fan dieser Kategoriesierung von rechts und links, bin aber hier mal in den bekannten Rastern geblieben, gleiches bei den "Linken"--MaLuMa 20:06, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern
- Linke
Punks, Zecken, Skinheads(Achtung), usw... Werden oft nur als Gammler auf der Straße wahrgenommen. Auch hier ist nicht alles politisch. Es gibt viele, die sich einfach nur durch ihr Erscheinungsbild in Gruppen einfügen wollen und etwas zeigen wollen (obwohl man oft nicht in Schubladen gesteckt werden will)Hier geht es dann um Saufen, Frust, allgemeine Unzufriedenheit. Die Bewegung ist "jünger" als die der rechten Szene. Hier lässt sich viel mit Musik in Zusammenhang bringen. "Punk" kommt aus dem Westen der USA und aus den Arbeitergegenden des UK. Da das hier aber kein Musikreferat werden soll, gehts mit der Politik weiter. Punks in der öffentlichen Wahrnehmung wollen Anarchie, also freie Räume ohne Rechtsstaat. Eine tolle Idee, wenn da nicht der Mensch mit seiner Individualtät stören würde. Links bedeutet in der öffentlichen Warhnehmung auch Sozialismus/Kommunismus. Gegen das Wort Sozial ist nichts einzuwenden. Die Grundideen des Kommunismus klingen in der Theorie für die meisten Menschen auch toll, die schlechten, praktischen Beispiele haben finden wir in Deutschlands Geschichte häufig und finden sie auch in China und vielen, vielen anderen Ländern. Dahinter steckt aber einfach die Grundidee, dass jeder für den anderen da ist, dass der Staat für seine Bürger sorgt. Viele verbinden das mit Vollbeschäftigung und und und. Links bedeutet in radikalen Fällen aber auch, aktiv gegen den Staat, seine Instrumente zu arbeiten. Deutsche Geschichte hat auch hier viele schwarze Flecken. RAF ist da ein klassisches Beispiel dafür, wie extrem es auch links zugehen kann. Weitere Beispiele sind auf jedem G8-Gipfel, den OPEC-Veranstaltungen usw. zu finden. --MaLuMa 20:06, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern (Achtung) Skinheads sind im ursprünglichen Sinn eigentlich nicht politisch. Es gibt unter Ihnen verschiedenste Gruppierungen, die zum einen generell auf Krawall, aber auch einfach nur auf "Party" aus sind. (Hooligans und OI!s sind mit diesem Thema verwand) Es gibt aber auch Gruppierungen, die in der allgemeinen Öffentlichkeit als die Schlägertrupps der Neo-Nazis wahrgenommen werden. Darüber kann man ganze Bücher schreiben, was auch schon viele gemacht haben. Ich schreibe in der nächsten Zeit mal einige Merkmale auf.--MaLuMa 20:06, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern
- Gewalt
Gewalt sind nicht nur Schläge und Tritte, Gewalt ist auch soziale Ausgrenzung, Mobbing, psychischer Druck, die ständige Vermittlung des Gefühls, dass man anders ist, dass man weniger Wert ist. Gewalt ist nicht nur ein Thema im Zusammenhang mit Ausländern und Andersartigkeit, sondern ein generelles Problem in jeder Gesellschaft. Glaubt man Evolutionsforschern, ist Gewalt notwendig, um Überpopulation vorzubeugen und den Stand in der Nahrungskette zu behalten. Gut, dass wir aber Hirne haben, die zu mehr Leistung, zu Moral und Gewissen fähig sind...--MaLuMa 20:28, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern
- Kultur
Religion ist ein Thema der Kultur, ebenso wie Musik, Bücher, Wissen, Kunst... Hier gibt es viele große deutsche Namen, die Kultur fördern, die Kultur schaffen. Ein eingeschränkter Horizont würde uns hier aber schnell vereinsamen lassen, würde Lebensqualität schwinden lassen, würde uns dümmer machen und würde uns von den Menschen entfernen, sowie den Tieren annhähern.--MaLuMa 20:28, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern
- Vielfalt und Bereicherung
Vielen fällt die Bereicherung, die Deutschland durch Ausländer erfahren hat nicht auf. Hier geht es nicht nur um Gastronomie (Döner, Pizza, Fritten und Co). Die meisten Menschen zehren von Wissen, welches auf der gesamten Welt seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte gesammelt wurde und natürlich nicht nur in Deutschland. Kein Land wäre das, was es ist ohne die frühen Expeditionen, ohne die Erfindungen der Neuzeit. Wir hätten kein Telefon, Gott weiß wer das Rad erfunden hat und wo das passiert ist. Die Liste ist unendlich lang. Bereicherung ist aber nicht nur im materiellen Sektor zu finden. Die Kultur, die Sprache, Religionen, nichts ist ohne "fremde" Menschen denkbar. Verschließen wir uns allen "fremden" Einflüssen, ist Deutschland bald 4. Welt, keine Rohstoffe, geringer Bildungsstand weil Stillstand... Die Welt würde einfach an uns vorbeiziehen. --MaLuMa 20:28, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern
- Integration
- Deutschland (jedes Land!) muss die Möglichkeiten schaffen Zuwanderer nach allen Menschenrechten und nach unserem Grundgesetz aufzunehmen und zu behandeln. Es muss die allgemeine Einstellung geben, dass Ausländer keine Freunde und nicht bedrohlich sind. Es sind keine Menschen zweiter Klasse. Ein menschlicher Umgang muss jeder Zeit vorherschen. Es gilt die Unterscheidung Einwanderer und Asylant. Erstere haben sich für unser Land entschieden. Haben Sie sich entschieden deutsche Staatsbürger zu werden, sind sie zu fördern und zu fordern. Sind es Asylbewerber, ist es eine moralische Verpflichtung Schutz zu gewähren. Es muss aber auch klare Regeln geben. Moral, Unterstützung, Toleranz, Gastfreundschaft heißt nicht, sich ausnutzen zu lassen. Das gilt für aber für alle Menschen, gleich welcher Herkunft.--MaLuMa 18:51, 22. Okt. 2009 (CEST)
- Nachhaltigkeit
- Diskriminierung
- Bildung
- Bildung muss es auf allen Seiten geben. Der Feind jeder Demokratie, der Freiheit ist der unterschiedliche Wissenstand, der unterschiedliche Fertigkeitstand. Bildung ist gefährlich, wenn Sie nur wenigen vorbehalten ist. Die gebildeteren Menschen werden immer über die ungebildeteren regieren. Es sollte daher überall auf der Welt ein Grundrecht auf Bildung geben. Das passt hier nicht direkt rein aber bin auch der Meinung, dass man sämtliche Lehrpläne überarbeiten, also optimieren sollte. Es gibt so viele Unterrichtseinheiten, die niemandem etwas für sein späteres Leben mitgeben und andere sind Themen werden völlig unterdrückt. Da vertraue ich aber auf die AGs zum Thema Bildung.--MaLuMa 18:51, 22. Okt. 2009 (CEST)
- Chancengleichheit
- Demokratie
- Eine Demokratie kann nur so gut sein, wie das Volk, welches an ihr mitarbeitet. Was bringt mir ein Stimmrecht, wenn ich dumm bin und die Folgen meiner Wahl nicht absehen kann? Darum greift hier dann auch wieder der Punkt Bildung umbenennen könnte in "Bildung und Informationen". Ich kann noch so gebildet sein, wenn mir die Informationen fehlen um eine Lage einschätzen zu können. Hier passt der Piratenpunkt: Wissen für alle!--MaLuMa 18:51, 22. Okt. 2009 (CEST)
- Gerechtigkeit
Es gibt unterschiedliche Auffassungen von Recht und Unrecht. Diese wird durch die Erziehung, die Tradition, die Politik (Gesetz und Rechtssprechung), sowie die Religion vorgegeben. Kommen alle auf einen Nenner, nähern sich die Menschen wieder und entwickeln Verständnis und ein einheitliches Moralbewusstsein. Dabei ist nicht wichtig welches Land nun dafür die besten Vorraussetzungen hat, es ist wichtig, dass man in den Dialog tritt und dass man einen gemeinsamen Nenner findet, der die gesamte Menschheit gleich macht.--MaLuMa 20:28, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern
- Vorbeugung
- Vorbeugung und Aufklärung, gehört, zusammen mit Bildung und Information in einen Eckpfeiler. --MaLuMa 18:51, 22. Okt. 2009 (CEST)
- Aufklärung
Jeder Staat sollte die Karten neu mischen. Jeder sollte Zugang zu allen Informationen haben, das würde uns alle gleichstellen. Es gäbe keine Unterschiede mehr. Wissen ist Macht und die gehört dem (gesamten)Volk.--MaLuMa 20:28, 29. Okt. 2009 (CET) Bitte kommentieren/erweitern
- Wie kann man nun aktiv an einer Verbesserung der Situation arbeiten?
Ich glaube, dass viele klassische Wege bereits zum Ziel führen können. Projekttage in Schulen, Kindergärten und Vereinen. Ich glaube aber auch daran, dass das Problem nur wirklich zu beheben ist, wenn man alle Gebiete des Lebens mit einer positiven und offenen Einstellung gestaltet.
Was meine ich konkret:
- Stadtplanung:Entzerrung der "Problem-Viertel", vergessen des Ghetto-Denkens. Wenn ich nur "schwache" Familien in einer Wohngegend ansiedle, muss ich damit rechnen, dass man untereinander agiert, dass man in seinem kleinen Wohnblock-Universum lebt und auch nur mit den dort vorkommenden Einflüssen bildet. Warum wird kein sozial bezuschusster Wohnraum dort vergeben, wo auch das wirkliche Leben stattfindet, auch in Vorstädten, in den unkritischen Wohngebieten? Eine zwangsweise (auch wenn ich dieses Wort nicht gern verwende) führt dazu, dass Klassenunterschiede geringer werden. Jeder ist gezwungen sich mit dem Nachbarn auseinander zu setzen. Man baut zwangsweise eine Beziehung auf und kann niemanden aufgrund seiner Herkunft innerhalb der Kommune diskriminieren, man lernt sich kennen. Es könnte nun den Vorwurf geben, dass man den Leuten vorschreibt, wohin sie ziehen sollen. Das machen wir aber auch jetzt schon. Die indirekte Bevormundung geschieht bereits dadurch, dass günstiger Wohnraum immer gebündelt wird. Es entstehen Hochhäuser, von denen sich mehrere aneinanderreihen. Man schafft Sozialwohnungen und muss davon so viele wie möglich schaffen, damit es "wirtschaftlich" ist. Dann werden diese Wohnungen bewohnt und verwohnt. Jemand, der sich nicht zu hause fühlt, wird seine Wohnung anders behandeln, als jemand, der sich in seiner Umgebung verwirklichen kann. Dazu kommt dann, dass oftmals nur die allernötigsten Reparaturen gemacht werden, dass die Wohnanlagen anonym sind, zu viele "dunkle" Ecken bieten. Hier sind also Städteplaner gefragt.--MaLuMa 13:05, 2. Nov. 2009 (CET)
* Kostenfreie Schulen/Hochschulen
Hierzu wird ja bereits in den verschiedenen weiteren Gruppen gesprochen und man ist auf einem guten Weg. Allgemein wäre mir persönlich noch der Einschub wichtig, dass der Unterricht der heutigen Gesellschaft angepasst werden soll. zB. Religionsunterricht: Muss dieser in der Schule stattfinden, muss dieser getrennt sein oder könnte es auch einen allgemeinen übergreifenden Unterricht geben?--MaLuMa 13:05, 2. Nov. 2009 (CET)
* Faire Berichterstattung / Medien
Medien müssen neutral berichten. Ist es wichtig zu erwähnen, dass ein Straftäter aus dem Land XYZ kommt? Sind nicht auch Straftäter in der Öffentlichkeit alle gleich zu behandeln? Die Rechtssprechung ist es ja auch (Ich bettel, dass ich hier recht habe...) Es müsste ein scharfes Gesetz zur Überwachung der Medien geben. Reine Informationsmedien sollen nicht unterhalten, sondern informieren. Viele "Schmierblätter" werden immer wieder abgemahnt, Folgen gibt es keine, die weh tun würden. Schaut euch mal www.bildblog.de an. Viele unserer Informationsmedien tragen zur Volksverblödung und zur Diskriminierung bei. Hier muss etwas passieren. --MaLuMa 13:05, 2. Nov. 2009 (CET)
Internationale Gedenktage
Weltweit
- 10.12.09 - Tag der Menschenrechte
- 18.12.09 - Internationaler Tag der Migranten
Siehe auch
- AG Rassismus Sachsen
- Arbeitskreis Rassismus
- Chancengleichheit
- Kodex
- Verfassungsfeinde
- Parti Pirate Belge
- Kundgebung gegen Rechtsextremismus (Piraten Berlin, Pressemitteilung, 10.10.09)
- Parteiprogramm: "Förderung der kultur"
- Parteiprogramm: "Bildung"
- Arbeitskreis Kultur
- Soziale Nachhaltigkeit
Weblinks
Wikipedia
Lesenswerte Artikel
Materialien
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