Archiv:2011/AG Jugendschutz
Die Arbeitsgruppe Jugendschutz beschäftigt sich mit einer piratigen Ausgestaltung des Jugendschutzes. Also der Frage, ob die Jugend überhaupt geschützt werden muss und, wenn ja, vor was?
Inhaltsverzeichnis
Team
Leitung: (nicht vorhanden)
Mitglieder:
Interessierte:
Programmentwurf
Drogen
- Absolutes Werbeverbot für Suchtmittel (Alkohol, Nikotin, THC, harte Drogen)
- Es gibt keine harten Drogen. Wenn Werbung für Klingeltöne akzeptabel ist, ist jegliche Werbung akzeptabel. Selbstzerstörung hat ihre Ursache bestimmt nicht in Werbung. --Mms 01:31, 21. Jul. 2008 (CEST)
- Auch wenn ich weiß, dass Mms nicht mehr aktiv ist, sollte hier klar etwas gegen seine Position stehen. Ich bin der Meinung, dass Suchtmittel nicht beworben werden sollen. Die gesundheitlichen Gefahren sind hinlänglich bekannt. Was für Tabak gilt bezüglich des Werbeverbots, sollte auch für Alkohol gelten. Das Alkohol ein Zellgift ist, die kindliche Entwicklung hemmen und abhängig machen kann, sollte jedem klar sein. Damit gehört Alkoholwerbung im Sinne des Jugendschutzes konsequenterweise verboten. --Pemu 17:41, 26. Dez. 2008 (CET)
- Es gibt keine harten Drogen. Wenn Werbung für Klingeltöne akzeptabel ist, ist jegliche Werbung akzeptabel. Selbstzerstörung hat ihre Ursache bestimmt nicht in Werbung. --Mms 01:31, 21. Jul. 2008 (CEST)
- Abgabe weicher Drogen (also auch Tabak und Alkohol) nur in Spezialgeschäften ("Genußmittel-Laden" ähnlich zu Sex-Shops)
- + Bessere Beratung möglich durch fachkundiges Personal.
- + Abgabemengen können kontrolliert werden.
- + Bessere Alterskontrolle möglich, da Kundenaufkommen verglichen mit Supermärkten geringer sein sollte.
- Es gibt keine weichen Drogen (und falls doch, dann würde ich Tabak und Alkohol nicht dazu zählen). Drogen würden proplematisiert wie Sex mit sog. Sex-Shops. Sex kann man selbst machen und Drogen auch. Mit welchem Argument sollte man die Heimproduktion verbieten? Wem der Supermarkt zu armselig ist, der geht ins Fachgeschäft. Eine Regelung ist nicht notwendig. --Mms 11:54, 21. Jul. 2008 (CEST)
- + Klappt in Schweden hervorragend. Und ich habe niemanden dort verschämt in einen solchen Laden schleichen gesehen. Sie sind offen und freundlich gestaltet. Also warum nicht? Das einzige Problem sehe ich, gerade in meiner Region, bei der Vielzahl von Festen, bei denen traditionell Alkohol ausgeschenkt wird. Ein Weinfest ohne Wein? Ich finde hier sollte es Ausnahmeregelungen geben, die dem Tourismus und der Kultur nicht schaden. Gerade im Hinblick auf den Jugendschutz hat sich hier in den letzten Jahren einiges verbessert. Von daher sehe ich diese Fälle nicht als so problematisch an. --Pemu 17:41, 26. Dez. 2008 (CET)
- Abgabe von Drogen nur an volljährige Menschen gegen Vorlage des Ausweises
- Entmündigung Jugendlicher ohne sinnvollen Grund. Was bringt es, 16-Jährigen zu verbieten, gelegentlich ein Bier zu trinken? Die werden dann vielleicht seltener trinken, dafür aber heftiger und sich mit billigem Fusel zudröhnen
- richtig lesen hilft: nicht der Konsum ist verboten, nur der Verkauf.
- Das eine schließt das andere direkt mit ein. Wenn es verboten wird, einem Alkohol zu verkaufen, dann wird ihm quasi verboten, es zu konsumieren - wie soll er es denn sonst legal tun?
- z.B. als Geschenk von den Eltern. --Jamasi 19:52, 2. Jan. 2008 (CET)
- Mit dem Programmpunkt werden Drogen problematisiert. Drogen sind etwas alltägliches und normales. --Mms 01:31, 21. Jul. 2008 (CEST)
- Das eine schließt das andere direkt mit ein. Wenn es verboten wird, einem Alkohol zu verkaufen, dann wird ihm quasi verboten, es zu konsumieren - wie soll er es denn sonst legal tun?
- richtig lesen hilft: nicht der Konsum ist verboten, nur der Verkauf.
- Entmündigung Jugendlicher ohne sinnvollen Grund. Was bringt es, 16-Jährigen zu verbieten, gelegentlich ein Bier zu trinken? Die werden dann vielleicht seltener trinken, dafür aber heftiger und sich mit billigem Fusel zudröhnen
- Aufklärungskampagnen ausweiten, vorhandene Aktionsgruppen oder Ähnliches besser unterstützen
- Die herkömmlichen Aufklärungskampagnen aller Art finde ich schlecht und will sie keinesfalls zu Pflichtveranstaltungen machen. Die Antidrogen-Vereine bestehen traditionell aus frommen Leuten. Eine radikal andere Aufklärung wäre es, wenn Leute wie Christian Rätsch über Drogen aufklären würden. Diese Aufklärung wäre notwendig. --Mms 11:54, 21. Jul. 2008 (CEST)
- Drogenkunde im Bio-Unterricht
- Wie wirken verschiedene Drogen (physisch und psychisch)?
- Was ist überhaupt eine Droge (körpereigene, natürliche, chemische)?
- Welche Gefahren gibt es?
- Wie kann man Drogensüchtigen helfen?
- Im Unterricht könnten dann z.B. auch Drogenfilme (z.B. Trainspotting) ein Einstieg ins Thema sein. das ganze sollte aber möglichst sachlich und faktenorientiert sein, keine Moralpredigt.
- Die heutigen Lehrer sind für Drogenunterricht ungeeignet. Der Begriff Drogensüchtige ist problematisch. Damit werden fast immer nur die Anderen bezeichnet, die eigenen Drogensüchte werden nicht wahrgenommen. Durch eine Legalisierung der aktuell illegalen Drogen müsste sich der Umgang mit Drogen verbessern und es bestünde kein Bedarf an allgemeiner Drogenbildung in der Schule. --Mms 01:31, 21. Jul. 2008 (CEST)
- (i) Drogenunterricht gab es bei mir am Gymnasium bereits in den niedrigen Klassen (in den Fächern Biologie und Religion), aber ich glaube, dort nichts gelernt zu haben, das dafür verantwortlich ist, dass ich Drogen eher fern bleibe (selten Alkohol). Taikano 20:15, 20. Sep. 2008 (CEST)
- Höhere Strafen bei Abgabe von Alkohol an Minderjährige um eine bessere Kontrolle durch die Verkäufer zu erzwingen
- Höhere Strafen bringen nichts, das sollten Piraten eigentlich wissen. -> Diskussionseite
- Finde die Strafen eigentlich schon hoch genug. Ich habe mal eine Rechnung über 500€ gesehen, wegen einer DVD ab 16 (zwar kein Alkohol, aber auch Jugendschutz). Außerdem können sich viele Jugendliche - v.a. Mädchen - so stylen / auftakeln, dass man sie nicht mehr von Volljährigen unterscheiden kann. Da kann jedem Verkäufer mal ein Fehler passieren und wir sollten bedenken, dass auch Verkäufer unsere Mitmenschen sind. Taikano 20:15, 20. Sep. 2008 (CEST)
Schulpflicht
- Abschaffung der Schulpflicht
- Alternative? Wie lernen unsere Kinder einen Beruf auszuüben? Kinder sind noch nicht alt genug um selbst entscheiden zu können, ob sie in die Schule gehen wollen oder nicht, da sie die Folgen nicht abschätzen können! --icehawk 14:13, 28. Jul. 2008 (CEST)
- Die sogenannte Schulpflicht bedeutet vornehmlich ein Recht auf kostenfreie Beschulung....eine Abkehr hiervon wäre ein Schritt zurück ins Mittelalter Kreta 21:51, 29. Jun. 2009 (CEST)
Sex
- Legalisierung von einvernehmlichen Sex von und mit Minderjährigen
- ~ Alternative: Von (<18 mit <18) ja, mit (<18 mit >=18) weiß nicht. Müsste man differenzieren. --Alu 23:52, 23. Okt. 2008 (CEST)
- Dann wäre einvernehmlicher Sex von z.B. 16 mit 17 legal und von 17 mit 18 illegal. Das ist doch Unsinn. Es geht um einvernehmlichen Sex. Wieso sollte der überhaupt verboten werden? --Mms 11:28, 24. Okt. 2008 (CEST)
- Weil Kinder noch nicht einschätzen können, ob sie schon bereit für Sex sind und sich leicht einschüchtern, bzw. bedrängen lassen. Andererseits ist Sex unter 18 etwas völlig normales und ein Verbot würde sehr viele Jugendliche Kriminalisieren. Man sollte also eine Altersgrenze <18. Außerdem sollten Partner, die sehr viel älter (z. B. 5-7 Jahre mehr auf dem Buckel haben) sind nicht mit Minderjährigen schlafen dürfen. So oder so ähnlich ist dies meines Wissens derzeit geregelt. --icehawk 23:05, 27. Okt. 2008 (CET)
- Da hat Österreich eine sehr interessante Regel: Es ist ein maximaler Altersunterschied von afaik 5 Jahren definiert. --TheK 00:06, 17. Nov. 2008 (CET)
- Dann wäre einvernehmlicher Sex von z.B. 16 mit 17 legal und von 17 mit 18 illegal. Das ist doch Unsinn. Es geht um einvernehmlichen Sex. Wieso sollte der überhaupt verboten werden? --Mms 11:28, 24. Okt. 2008 (CEST)
- Die Verantwortung für die Entwicklung von Kindern obliegt bis zum 18. Lebensjahr ( natürlich mit ständig abnehmender Tendenz während die Eigenverantwortung der Jugendlichen steigen sollte ) den Erwachsenen; dem Gruppenzwang unter Kindern und Jugendlichen zu entsprechen, wäre ein völlig falsches Signal auch für die Kinder und Jugendlichen - schon jetzt findet Erziehung in vielen Familien nicht statt Kreta 21:58, 29. Jun. 2009 (CEST)
Pornografie
(Legale) Pornografie wird grundsätzlich ab 16 (oder 18) Jahren freigegeben. Pornografische Schriften können Jugendlichen unter 16 (oder 18) Jahren durch die Eltern zugänglich gemacht werden (Erzieherprivileg). Eine abgestufte Altersfreigabe (mit klarer Definition) wäre denkbar.
Einrichtungen wie FSK und USK können bestehen bleiben um Eltern eine Orientierung zu geben um ihr Erzieherprivileg verantwortungsbewusst ausüben zu können.
Medien sind durch die Hersteller zu kennzeichnen, auf einen pornografischen Charakter ist hinzuweisen, z.B. beim Betreten von Web-Seiten, am Anfang von Filmen oder auf Covern von Büchern (inkl. eBooks) etc.
Harte Pornografie ist weiterhin komplett verboten, d. h. sexuelle Handlungen mit Kindern oder Tieren aber auch sexuelle Handlungen mit Gewalttätigkeiten.
Anmerkung: Wie kann Eltern beim Schutz geholfen werden? Ggf. verbindliche 'Header' in Web-Seiten und Dateien, die von lokaler Filtersoftware erkannt werden und sich Eltern auf einen lückenlosen Jugendschutz verlassen können? Brauchen wir nicht einen internationalen Jugendschutz-Standard? --Magicalfruit 14:09, 26. Jun. 2009 (CEST)
Religion
- Staatlicher Schutz vor Religionszugehörigkeit bis zum 14. Lebensjahr. Insbesondere vor Verstümmelung sollten die Kinder geschützt werden.
- Noch deutlicher: kein Religionsunterricht für <14jährige, keine Kindstaufe. --TheK 00:06, 17. Nov. 2008 (CET)
- Die Piraten sollten dringend aufhören Ihren Nicht-Glauben anderen aufdrücken zu wollen. In Deutschland herrscht Relegionsfreiheit und das ist auch gut so. Ich erwarte unbedingt Tolleranz von den Piraten in Religionsfragen. Wir sind keine Betonkopf-Kommunisten. Schaut man sich religiöse Werte genauer an (Beispielsweise die 10 Gebote aus dem christlichen Glauben) so kann man feststellen das dies gute Grundregeln für ein gemeinsamen zusammenleben darstellen, die Jahrtausende gut funktioniert haben. Man kann die Gesellschaft ermutigen sich zu erneuern, aber bitte nicht die Kultur abschneiden wie ein Krebsgeschwür! --scarab 01:00, 27. Jun. 2009 (CET)
- Und wie gut diese Grundregeln für ein gemeinsames Zusammenleben über die Jahrtausende funktioniert haben! Wach auf! --Mms 13:15, 25. Jun. 2009 (CEST)
- Die Piraten sollten dringend aufhören Ihren Nicht-Glauben anderen aufdrücken zu wollen. In Deutschland herrscht Relegionsfreiheit und das ist auch gut so. Ich erwarte unbedingt Tolleranz von den Piraten in Religionsfragen. Wir sind keine Betonkopf-Kommunisten. Schaut man sich religiöse Werte genauer an (Beispielsweise die 10 Gebote aus dem christlichen Glauben) so kann man feststellen das dies gute Grundregeln für ein gemeinsamen zusammenleben darstellen, die Jahrtausende gut funktioniert haben. Man kann die Gesellschaft ermutigen sich zu erneuern, aber bitte nicht die Kultur abschneiden wie ein Krebsgeschwür! --scarab 01:00, 27. Jun. 2009 (CET)